Zoo Osnabrück,10.000 Euro für den Zoo dank „Retterwürsten“ Verkauf läuft noch bis Ende Juli Um dem Zoo Osnabrück durch die schwere Zeit während der Coronakrise zu helfen, schlossen sich die Fleischverarbeitung Kinnius und viele Edeka-Märkte aus der Region zusammen, um „Zooretter Würste“ zu verkaufen. Allein im Mai kam so eine Spende von 10.000 Euro zusammen. Schwere Zeiten standen dem Zoo Osnabrück bevor, als Mitte März die Schließung aufgrund der Corona-Pandemie verordnet wurde. Mit monatlichen Ausgaben von rund 500.000 Euro, aber keinen neuen Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten wurde die finanzielle Decke schnell dünner. „Zoogeschäftsführer Andreas Busemann hat immer tolle Marketing-Ideen – das haben wir Sponsoren schon sehr häufig erlebt. Schon bald klingelte mein Telefon und Andreas Busemann unterbreitete mir eine neue Idee“, berichtet Rudolf Festag, Geschäftsführer der Fleischverarbeitung Kinnius GmbH & Co. KG. Die Idee beinhaltete den Verkauf der in der Osnabrücker Region beliebten Kinnus-Bratwurst als „Zooretter Würste“. „Wir erklärten uns natürlich sofort bereit zu helfen, denn der Zoo Osnabrück gehört zu dem Top 10 in Europa und ist für uns definitiv unterstützenswert“, so Festag. Kurzerhand wurden die Bratwürste nach Original Kinnius-Rezeptur dank Aufklebern im Zebra-Look zu „Zooretter Würsten“, die in 40 Edeka-Märkten und zwei Marktkauf-Häusern ihren Platz gefunden haben. Mechthild Möllenkamp, dem Zoo durch die Vorstandsarbeit des Vereins „Löwen für Löwen“ verbunden, war mit ihren fünf Edeka-Märkten Vorreiterin im Verkauf der Würste. „Pro verkauftem 6er-Pack der Retterwürste geht 1 Euro als Spende an den Zoo. Davon sind 40 Cent Spende des Kunden und jeweils 30 Cent von Kinnius und uns ‚Edekanern‘“, erklärt Möllenkamp. Die Freude über den Erfolg sei besonders groß, so Möllenkamp weiter: „Allein für den Monat Mai können wir dem Zoo Osnabrück eine Spende von 10.000 Euro überreichen – und die Aktion läuft noch bis Ende Juli. Wir hoffen, dass wir diese Summen auch für Juni und Juli erreichen oder sogar noch übertrumpfen, schließlich sind wir jetzt mitten in der Grillsaison.“ Wichtige Unterstützung für den Zoo Zoogeschäftsführer Andreas Busemann ist dankbar für die Unterstützung, denn die Lage für den Zoo wurde schwierig: „In der Coronakrise mussten wir schnell handeln, denn keiner wusste, wie lang die Schließung anhalten wird. Allein die Versorgung der Tiere kostet im Monat 290.000 Euro – und dazu kommen noch 180 Mitarbeiter, die ihr Gehalt für den Lebensunterhalt brauchen.“ Rund die Hälfte der Mitarbeiter sei während der Krise in Kurzarbeit gegangen. „Dank unserer Sponsoren und Mitstreiter, die kreative Spendenaktionen auf die Beine gestellt haben und immer ein offenes Ohr für unsere Ideen und Aktionen haben, sind wir so relativ gut durch die fast achtwöchige Schließung gekommen. Ich bin dem Sponsorennetzwerk sehr dankbar“, so Busemann weiter. Auch Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde dankt den Firmen Kinnius und Edeka Möllenkamp sowie den weiteren Edeka-Märkten für das Engagement: „Es ist toll zu sehen, dass die Sponsoren, aber auch alle Osnabrücker nicht nur in guten Zeiten zu dem Zoo stehen, sondern auch – oder besonders – in den schlechten. Der Zoo Osnabrück ist ein Bürgerzoo, die große Verbundenheit ist über Jahre und Jahrzehnte gewachsen. Die Unterstützung von allen Seiten ist wichtig, damit der Zoo sich weiterentwickeln kann“, so Brickwedde. Die Retterwürste sind noch bis Ende Juli in folgenden Märkten erhältlich: Edeka Möllenkamp (5 Märkte), Edeka Kuhlmann (7 Märkte), Edeka Dütmann (13 Märkte), Edeka Kutsche (6 Märkte), Marktkauf Nahne, Edeka Sturhahn, E-Center Bürener Straße Osnabrück, Edeka Brörmann, Edeka Kallmeyer, Edeka Prüßmann, Edeka Altenbernd, Edeka Lampe, Edeka Stöckel, Edeka Schröder. Bildunterschrift: Freuen sich über die erfolgreiche Verkaufsaktion der Zooretter-Würste: Stefan Keil (Edeka Kuhlmann), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Zoopräsident), Mechthild Möllenkamp (Edeka Möllenkamp), Tom Kutsche (Edeka Kutsche), Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer) und Rudolf Festag (Fleischverarbeitung Kinnius). (v.l.n.r.) Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers). Zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. ​ ​ Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsg​emeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.238 Tiere aus 292 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 besuchten den Zoo Osnabrück 1.050.000 Besucher.


 

Charity Golf-Cup zugunsten des Löwenrudels am 9. August

Umbau Löwenanlage noch in diesem Jahr abgeschlossen

 

Von „Greenhorn“ bis Profi können alle Golfinteressierten am 9. August einen kurzweiligen Tag im Golfclub Varus verbringen, wenn Sie am 2. Charity Golf-Cup des Zoo Osnabrück teilnehmen. Der Erlös der Veranstaltung geht an das Osnabrücker Löwenrudel, dessen Anlage derzeit auf das Dreifache vergrößert wird.

 

Geplant war der 2. Charity Golf-Cup des Zoo Osnabrück für den Juni – aufgrund der Corona-Pandemie musste er jedoch verschoben werden. „Wir sind sehr froh, dass das Turnier in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann, denn viele Veranstaltungen mussten komplett abgesagt werden“, berichtet Projektleiterin Heike Drogies. „Nun findet es am 9. August statt. Bei unserer Premiere im vergangenen Jahr kam eine Rekordsumme von 14.021 Euro zusammen – so viel wie bei keiner anderen Einzelaktion für den Verein ‚Löwen für Löwen‘.“ Von dem Reinerlös des Charity Golf-Cups profitiert das Löwenrudel des Zoos: Sein Zuhause im Zoo Osnabrück wird derzeit umgebaut und vergrößert. „Vor drei Jahren gründeten wir den Verein ‚Löwen für Löwen‘, um Geld für den Umbau der Löwenanlage zu sammeln“, erklärt der Vorsitzende des Vereins und Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde. „Wir hatten uns das Ziel gesetzt 500.000 Euro zu sammeln und das haben wir jetzt auch so gut wie erreicht. Noch in diesem Jahr wird der Umbau abgeschlossen sein. Dann haben unsere Löwen drei Mal so viel Platz wie vorher und Besucher bekommen über einen Höhenpfad einzigartige Blicke in die Anlage der Raubkatzen geboten.“ 

 

Golfen für Anfänger und Profis

Der 2. Charity Golf-Cup findet im Golfclub Varus statt. Nach der Begrüßung um 10:30 Uhr können sich die Golfer bei einer „Zooretter-Bratwurst“ stärken, bevor es um 12 Uhr  mit dem Kanonenstart auf das Grün geht. Neben dem Stableford-Turnier und dem Greenhorn-Golfen für Golf-Neulinge wird auch ein Schnupperkurs für Anfänger angeboten. „Bei dem Golf-Cup kommt jeder auf seine Kosten, das war uns in der Zusammenarbeit wichtig. Schließlich sollen alle Spaß haben“, berichtet Martin Garthaus, Präsident des Golfclub Varus e.V. Teilnahmeberechtigungen und Sonderwertungen können Interessierte auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de einsehen. Nach dem sportlichen Teil wartet auf die Turnierteilnehmer ein gemütlicher Abschluss: Ab 18:30 Uhr findet die Abendveranstaltung des Golf-Cups statt, bei der nach dem Abendessen die Siegerehrung stattfindet. Möglich macht den Charity-Golf Cup die Unterstützung der Zoosponsoren, wie Zoogeschäftsführer Andreas Busemann berichtet: „Es ist toll, wie engagiert unsere Partner sind. In diesem Jahr unterstützen die Firmen Stopka Osnabrück, Prowind, TSO Data sowie DIGILED das Turnier. Besonders bedanken möchte ich mich bei Joachim Fiedler, dem Initiator der Veranstaltung. Als begeisterter Golfspieler unterstützt er uns erfolgreich mit seinem Netzwerk und setzt sich für den Zoo ein“, freut sich Busemann.

 

Das Startgeld für den Colf-Cup liegt bei 49 Euro. Turnierteilnahme, Imbiss und Abendessen sind inklusive. Der Schnupperkurs kostet 35 Euro und die Abendveranstaltung 25 Euro pro Person. Anmelden können sich die Teilnehmer per E-Mail unter info@golfclub-varus.de oder unter drogies@zoo-osnabrueck.de. Firmen und Institutionen haben die Möglichkeit, sich auf einer Videoleinwand darzustellen – diese steht außerdem nach dem Turnier vier Wochen lang im Zoo Osnabrück. Mehr Infos dazu unter drogies@zoo-osnabrueck.de. Die Veranstaltung startet um 10:30 Uhr, 12 Uhr ist Beginn des Turniers mit Kanonenstart. Bei Halftime folgt um 14 Uhr ein Imbiss sowie parallel das Greenhorn-Golfen. Der Schnupperkurs für Anfänger startet um 15 Uhr. Beginn der Abendveranstaltung ist um 18:30 Uhr. Mehr Infos auch unter www.zoo-osnabrueck.de

 

 

Bildunterschrift:

Hoffen auf rege Teilnahme beim 2. Charity Golf-Cup zugunsten des Osnabrücker Löwenrudels: Heike Drogies (Projektleiterin), Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (1. Vorsitzender "Löwen für Löwen"), Joachim Fiedler (Firma Digiled, Initiator des Cups), Martin Garthaus (Präsident Golfclub Varus) und Norbert Erhardt (Vizepräsident des Golfclub Varus). (v.l.n.r.)

Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers). Zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung.

 

 

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.238 Tiere aus 292 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 besuchten den Zoo Osnabrück 1.050.000 Besucher.

 


Zoo Osnabrück, 16.06.2020 Riesige Gorilla-Figur sammelt Spenden für den Zoo und erhält 37.500 Euro durch Spendenprojekt Eine vom Graffitikünstler René Turrek gebrushte, riesige Gorilla-Figur steht seit dem 16. Juni im Zoo Osnabrück. Der bunte Gorilla soll unter dem Projekttitel „ZOOGOS“ nicht allein ein Fotomotiv für Besucher sein, sondern ist ein Symbol für Solidarität und gleichzeitig ein Spendenaufruf, um dem Zoo durch die Corona-Zeit zu helfen. Am heutigen Dienstag, 16. Juni, fuhr ein großes Fahrzeug mit Anhänger in die afrikanische Tierwelt „Takamanda“ im Zoo Osnabrück ein – aufgeladen war eine leuchtend bunte, 2,50 Meter hohe Gorilla-Figur. Das vom Graffitikünstler René Turrek gestaltete Kunstwerk mit dem Projekttitel „ZOOGOS“ fuhr vorbei an Warzenschweinen, Drills und Zebramangusten, bis es an der Schimpansenanlage auf eine Betonsohle gehoben wurde. Dort ist ab sofort das neue Zuhause des Kunststoff-Gorillas. Gegossen wurde die Sohle vom langjährigen Zoopartner H. Scholle GmbH & Co. KG, der diese Baumaßnahme für das Spendenprojekt sponserte. Neben der fest verankerten Figur ehrt ein Hinweisschild 18 Auftakt-Sponsoren, die jeweils 2.500 Euro für die Tiere des Osnabrücker Zoos gespendet haben. Bis heute sind durch „ZOOGOS“ 37.500 Euro Spenden zusammengekommen. Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde ist begeistert: „Wir freuen uns ganz besonders über dieses Projekt und danken sowohl den Initiatoren von ‚ZOOGOS‘ als auch allen Auftakt-Sponsoren und der Firma Scholle, die diese Aktion erst möglich gemacht haben. Durch die große Symbolkraft der Gorilla-Figur werden nicht nur die bisherigen Spenden in Ehren gehalten, sondern es wird gleichzeitig zum Nachdenken angeregt und zu weiteren Spenden ermuntert.“ Die Figur soll ab sofort nicht nur ein tolles Fotomotiv für Besucher sein, sondern insbesondere auf die schwierige Situation hinweisen in der sich Zoos durch die Corona-Krise befinden. Zoo Gorilla Osnabrück Ins Leben gerufen wurde das Spenden-Projekt von Markus Wiethe, Inhaber der Wiethe Content GmbH und Dirk Lührmann, geschäftsführender Gesellschafter bei Mletzko newgen GmbH & Co. KG. „Auslöser für das Projekt war dabei die Corona-Krise: Alles musste schließen und viele Unternehmen sind dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Mein Freund Dirk Lührmann sprach mich an und wir beschlossen: Wir müssen etwas für unsere Stadt tun. Der Zoo Osnabrück, den die Krise besonders schwer traf, lag da natürlich nahe und wir entwickelten ein Spenden-Projekt für die Tiere am Schölerberg. ‚ZOOGOS‘ steht dabei für ‚Zoo Gorilla Osnabrück‘“, erzählt Markus Wiethe. Daraufhin akquirierten die Geschäftsleute Auftakt-Sponsoren zur Unterstützung und etablierten mit dem Kunststoff-Gorilla die zentrale Figur und das Symbol von „ZOOGOS“. Der 2,50 Meter hohe und 100 Kilogramm schwere Protagonist aus Kunststoff sollte direkt ins Auge fallen, farbenfroh sein und optimistisch stimmen. Also kontaktierten Lührmann und Wiethe den durch seine Graffitikunst und das auffällige Lackieren von Autos bekannten Osnabrücker Künstler René Turrek und gewannen ihn für das Projekt. „Bei einem solchen Herzensprojekt war ich natürlich sofort dabei und nahm die Herausforderung an, weder ein Auto noch eine Wand oder Leinwand zu gestalten, sondern eine große Tierfigur aus Kunststoff“, freut sich Turrek. Gorilla soll einen Namen bekommen Wie auch die anderen Werke des Künstlers erscheint der ZOOGOS-Gorilla ganz im Stil der Pop und Street Art: Turrek sprayte, brushte, kleckste und taggte auf die schwarze Skulptur, bis sie ihr jetziges comicartiges Aussehen erhielt. Im Sinne der Pop Art wird die Grenze zwischen Kunst und Alltagsrealität aufgebrochen. Die Gorilla-Skulptur erinnert an ein Graffiti im öffentlichen Raum und steht doch neben ihren lebenden Verwandten, den Schimpansen im Osnabrücker Zoo. Markus Wiehte erklärt: „Das tolle an dieser Figur ist, dass insbesondere Kinder von den bunten Farben und ihrer Überdimensionierung angezogen werden, aber auch Erwachsene Gefallen an dem Kunstwerk finden. Gleichzeitig machen wir auf die Message von ‚ZOOGOS‘ aufmerksam und unterstützen so den Zoo Osnabrück.“ Nun fehle lediglich ein Name für die Tierfigur, ergänzt Dirk Lührmann. „Wir hoffen, dass die Zoo-Fans ein paar tolle Ideen haben, wie wir unseren Protagonisten nennen können. Alle Namensvorschläge können noch bis zum 15. August über unseren neu eingerichteten Instagram Account ‚zoo_gos‘ eingereicht werden. Anfang September wird der finale Name dann verkündet.“ Der ZOOGOS-Account wurde im Rahmen des Projekts erstellt und zeigt die Entstehung des bunten Gorillas, aber auch Bilder von der fertigen Figur. „Wir freuen uns außerdem, wenn Besucher des Zoos ihre Fotos von dem Werk mit dem Hashtag #zoo_gos auf Instagram verlinken und uns markieren. So kann unsere Intention auch digital etabliert werden und die Symbolkraft des Projekts wird weitergetragen,“ so der Wunsch beider Initiatoren. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bedankt sich für die Initiative und das Projekt „ZOOGOS“: „Dieses Engagement und die gesamte Aktion zeigt wieder einmal, wie solidarisch wir in einer Krisensituation miteinander umgehen und dass wir als Zoo auch in schweren Zeiten auf unsere Region bauen können. Das Projekt ‚ZOOGOS‘ beschreibt außerdem einen Meilenstein und eine Art Abschluss des Hauptteils unserer Retter-Aktion. Der Zoo hat seit knapp sechs Wochen wieder geöffnet – wenn auch mit Einschränkungen – und jetzt heißt es den Blick nach vorne zu richten. Wir setzten die Segel in Richtung vollständiger Öffnung.“ Dennoch hat die fast achtwöchige Schließung den Zoo einige Einbußen gekostet. In der dunklen Jahreszeit werden dem Zoo außerdem Einnahmen fehlen, die schon jetzt durch Jahreskarten 2021 eingespielt wurden. Der Zoo rechnet auch für den Rest des Jahres mit herben Einbußen bei den Besuchereintritten, die 75 Prozent seines Budgets ausmachen. Unter www.shop.zoo-osnabrueck.de können Zoo-Fans weiterhin günstige Retter-Jahreskarten und Retter-Produkte kaufen und den Zoo so weiterhin unterstützen. Graffitikünstler und Fahrzeuglackierer René Turrek René Turrek (*1977 in Osnabrück) ist in Bad Iburg aufgewachsen und ist ein bekannter Graffitikünstler und Fahrzuglackierer. Als Jugendlicher begann er seine Graffitis im öffentlichen Raum zu sprayen und nachdem er Deutsche Kunstgeschichte und Illustration studierte, schuf er erste Werke auf Leinwand. Turrek ist ein international renommierter Künstler und fertigte unter anderem Portraits von Robin Schulz, Victoria Beckham und David Garret. Als Fahrzeuglackierer übernimmt er Auftragslackierungen von hochpreisigen Automobilen. Er entwickelte einen Thermolack, der bei Kontakt mit heißem oder kaltem Wasser seien Farbe verändert. Die Auftakt-Sponsoren Firma Lührmann ARTvergnuegen.com DRANSMANN Wohnideen Hubertus Höcherl GmbH, Bad Iburg Familie Gr. Feldhaus Gisbert Komlóssy Marc Staperfeld Mletzko metacrew group Ostendarp Malermeister GmbH & Co. KG KroneWerte Rene Strothmann Sebastian, Miriam, Sophia & Jan Solarlux GmbH Wilhelm Middelberg zwei.7 Bildunterschrift: Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer) und Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Zoopräsident) nahmen das Gorilla-Kunstwerk von den Initiatoren Markus Wiethe (Inhaber Wiethe Content GmbH), Dirk Lührmann (geschäftsführender Gesellschafter Mletzko newgen GmbH & Co. KG) und René Turrek (Künstler) entgegen. Der Betonsockel wurde von der Firma H. Scholle GmbH & Co. KG gesponsert, vertreten durch Albert Brokamp. (v.l.n.r.) Bildquelle: Zoo Osnabrück (Marilena Koch). Zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. ​ ​ Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsg​emeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.238 Tiere aus 292 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt.

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