Einzigartige Osnabrücker Zoobilder versteigert Künstlerin Babara Kleinerüschkamp hilft den Tieren im Zoo Im April wurden bei einer stillen Auktion zwei von drei besonderen Bildern der Osnabrücker Künstlerin Babara Kleinerüschkamp versteigert. Auf den Gemälden waren Tiere des Zoo Osnabrück vor Osnabrücker Sehenswürdigkeiten abgebildet. Die Einnahmen von genau 2.000 Euro sind den Tieren im Zoo zugutegekommen. Das dritte Bild mit Orang-Utan Astrid kann weiterhin erworben werden. Aktuell arbeitet die Künstlerin an weiteren Bildern. Orang-Utan Astrid beim VfL Osnabrück, Seehund Bente vor dem Zoo oder ein Hudson-Bay Wolf vor dem Theater Osnabrück: Die Ölbilder von Babara Kleinerüschkamp sind ein Blickfang und echte Unikate. „Ich wollte dem Zoo etwas Gutes tun, der Kindern so viele schöne Stunden und Begegnungen mit Tieren ermöglicht“, sagte die Künstlerin Kleinerüschkamp Anfang April, als ihre Bilder in einer stillen Auktion versteigert wurden. Zwei der drei Bilder wurden bis zum Auktionsende am 24. April ersteigert und nun ihren neuen Besitzerinnen übergeben. Edith Boos und Melanie Manuela Loick haben für je 1000 Euro eines der Bilder erworben. „Ich bin Patin von Seehund Bente, Mitglied im Zooverein und ein großer Tierfreund. Es freut mich riesig, dass ich das Bild ersteigern konnte und dem Zoo damit helfe“, freut sich Loick bei der Übergabe des Gemäldes mit Seehund Bente. Edith Boos, die das Bild mit dem Hudson-Bay Wolf ersteigert hat, ist ebenso erfreut über ihr neues Kunstwerk. „Ich finde das Wolfsbild einfach wunderschön und habe mich direkt in das Bild verliebt“, so Boos. „Da ich mir nicht sicher war, ob mein erstes Gebot reicht, habe ich etwas später noch ein zweites abgegeben. Schön, dass es funktioniert hat.“ Auch Babara Kleinerüschkamp ist mit der Auktion zufrieden. „Es ist schön, dass ich mit der Aktion den Tieren helfen kann“, so die Künstlerin. Weitere Bilder entstehen Die Unterstützung durch die Künstlerin, welche die gesamten Einnahmen aus der Versteigerung an den Zoo abgibt, ist zu einer Zeit entstanden als der Zoo aufgrund des Corona-Lockdowns große finanzielle Sorgen hatte. Doch auch wenn der Zoo Osnabrück inzwischen wieder fast wie früher öffnen darf, möchte Kleinerüschkamp die Tiere auch weiterhin mit ihren Bildern unterstützen. „In den kommenden fünf Jahren möchte ich noch weitere Bilder malen und versteigern, insgesamt 12 Werke“, verrät Kleinerüschkamp. Die Erlöse aus der Versteigerung sollen dann vor allem an die Spendenkampagne „Rüssel voraus!“ für die Vergrößerung der Elefantenanlage gehen. Die Unterstützung der Künstlerin freut auch John McGurk, der im Zoo Osnabrück für Sponsoring und Charityprojekte zuständig ist und über den die Kooperation zustande gekommen war. „Es ist unglaublich, dass Barbara den Tieren im Zoo so viel Kreativität, Energie und Zeit schenkt“, sagt McGurk. „An jedem ihrer Werke arbeitet sie zwei bis drei Wochen. Wer ein Bild ersteigert, holt sich damit ein Stück Osnabrück nach Hause und das mit dem guten Gefühl den Tieren im Zoo geholfen zu haben.“ Aktuell kann noch ein Bild von Orang-Utan Weibchen Astrid vor der „Bremer Brücke“, dem Stadion des VfL Osnabrück, erworben werden. Wer Interesse an dem Bild hat, kann sich per E-Mail unter veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de melden. Alle, die den Zoo und seine Tiere besuchen möchten, können inzwischen auch wieder in die Tierhäuser gehen. Aufgrund der niedrigen Inzidenz in der Stadt Osnabrück ist das Tragen einer Maske nur noch an ausgewählten Orten notwendig und die Besucherbegrenzung wurde stark erhöht. Für den Zoobesuch muss nach wie vor ein Zeitfenster für den Einlass reserviert werden. Alle Informationen zum Zoobesuch veröffentlicht der Zoo Osnabrück auf seiner Homepage unter www.zoo-osnabrueck.de. Bildunterschrift: Für jeweils 1.000 Euro wurden die Gemälde von Seehund Bente und den Osnabrücker Hudson-Bay Wölfen ersteigert. Mit dem Geld wird den Tieren im Zoo geholfen. John McGurk, zuständig für Sponsoring und Charityprojekte im Zoo Osnabrück, Melanie Manuela Loick, neue Besitzerin des Bente Gemäldes, Edith Boos, neue Besitzerin des Hudson-Bay Wölfe Gemäldes, und Barbara Kleinerüschkamp, Künstlerin der Werke, freuen sich bei der Übergabe der Bilder über das gelungene Projekt (v.l.n.r.). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Felina Schmeckenbecher), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.213 Tiere aus 291 Arten (Stand 31.12.2020). Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). Es folgten der Tigertempelgarten (2014) und der „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017) in diesem Bereich. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 und 2020 wurden mit „Mapungbuwe“ die Nashornanlage und die Löwenanlage vergrößert und mit einem Höhenpfad für Besucher versehen. 2020 besuchten den Zoo Osnabrück 950.000 Besucher.                                                          Quelle: Zoo Osnabrück 2021


Tierhäuser im Zoo Osnabrück wieder geöffnet Nach sechs Monaten wieder im Tetra-Aquarium abtauchen Seit Anfang November 2020 waren sie coronabedingt geschlossen: die Tierhäuser im Zoo Osnabrück. Ab heute können Besucher endlich wieder Clown-Fisch Nemo im „Tetra-Aquarium“ oder die Nacktmulle im „Unterirdischen Zoo“ besuchen – allerdings nur mit Maske und mit eingeschränkter Personenanzahl. Nacktmulle, Fledermäuse und Ratten oder Clownfische, grüne Leguane und Königspythons – endlich können Zoobesucher auch diese Zootiere wieder besuchen, denn dank der niedrigen Corona-7-Tage-Inzidenz in der Stadt Osnabrück darf der Zoo Osnabrück wieder die Tierhäuser öffnen. Auch das Südamerikahaus, das Affenhaus oder der „Orang-Utan-Dschungeltempel“ öffnen wieder ihre Türen. „Damit können sich Besucher wieder auf das volle Zooerlebnis freuen. Nur die Maske ist in den Häusern Pflicht und die maximale Besucheranzahl pro Haus muss beachtet werden. Gerade beim ‚Tetra-Aquarium‘ und ‚Unterirdischen Zoo‘ kontrollieren das unsere Mitarbeiter“, berichtet Lisa Simon, Pressesprecherin und Prokuristin. Auch der beliebte Streichelzoo und die Sitzplätze an der Außengastronomie sind wieder geöffnet, einzig das Sandkatzenhaus bleibt geschlossen, da sich hier das zoologische Team auf die anstehende Nashorngeburt vorbereitet. Die Maskenpflicht auf den Spielplätzen ist seit Montag bereits Geschichte, nur im Eingangsbereich, in der Gastronomie, auf den Toiletten und falls Abstände nicht eingehalten werden können, muss noch eine Maske aufgesetzt werden. Für einen sicheren Zoobesuch behält der Zoo zurzeit noch eine vereinfachte Reservierungspflicht für die Einlasszeit und eine großzügige Besucherobergrenze bei. „Hier geht es uns darum – gerade mit Blick auf Fronleichnam – die Besucheranzahl noch etwas zu steuern sowie auch den Besucherstrom am Eingang besser über den Tag zu verteilen. So können wir das Risiko der Schlangenbildung minimieren“, so Simon. Da nun der gesamte Zoo wieder genutzt werden kann, gelten die üblichen Sommerpreise – wer ein E-Ticket kauft, spart weiterhin 10 Prozent und kann damit besonders schnell in den Zoo, genauso wie mit einer Zoojahreskarte. Alle noch bestehenden Corona-Regeln sowie das Online-Reservierungsformular für den Zoobesuch sind auf der Homepage des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de zu finden. Bildunterschriften: B: Im Zoo Osnabrück wurde die Besucherobergrenze dank niedriger Corona-7-Tage-Inzidenz in der Stadt Osnabrück großzügig erhöht. Um die Besucherzahlen besser steuern zu können, soll weiterhin vor dem Besuch auf der Zoo-Homepage ein Zeitfenster für den Einlass reserviert werden. Der Zoo möchte damit lange Schlangen vor dem Eingang verhindern und die Besuchsqualität steigern. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Jan Banze), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung F/G: Im Zoo Osnabrück haben die Tierhäuser wieder geöffnet. In den Tierhäusern gibt es eine Maskenpflicht und die Besucheranzahl ist eingeschränkt, damit es drinnen nicht zu voll wird. Nach über einem Jahr können Besucher somit auch endlich wieder zu den Tieren im „Unterirdischen Zoo“. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Simon), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.213 Tiere aus 291 Arten (Stand 31.12.2020). Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). Es folgten der Tigertempelgarten (2014 und der „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017) in diesem Bereich. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 und 2020 wurden mit „Mapungbuwe“ die Nashornanlage und die Löwenanlage vergrößert und mit einem Höhenpfad für Besucher versehen. 2020 besuchten den Zoo Osnabrück 950.000 Besucher.

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Zoo Osnabrück: Zwei Bisonkälber finden Ammenkuh Nach Tod der Mutterkuh auf Bauernhof untergebracht Nachdem im Zoo Osnabrück Bisonkuh Gwenda völlig überraschend letzte Woche verstarb, blieben zwei Bisonkälber ohne Muttertier und damit ohne Milch zurück. Die Verantwortlichen versuchen alles, um die Jungtiere zu retten, nach einigen Hürden scheinen sie jetzt vorerst versorgt zu sein. „Zunächst muss man wissen, dass Waldbisons Wildtiere sind. Anders als bei Hausrindern ist es sehr viel schwieriger, mit ihnen umzugehen, auch wenn sie an ihre Tierpfleger gewöhnt sind. Die in dieser Situation notwendige Nähe zu den Tieren ist auch mit einem Risiko für uns behaftet“, berichtet Tobias Klumpe, als zoologischer Leiter zuständig für den Bereich „Manitoba“ im Zoo Osnabrück, wo die Waldbisons wohnen. „Allein die Bisonkälber in der Anlage im Stall zu separieren, war schon sehr schwierig. Als wir das geschafft hatten, konnten wir uns ihnen aber kaum nähern, ohne dass sie in Panik gerieten. So wurde uns klar, dass eine Flaschenaufzucht eine große Herausforderung werden würde.“ Also beriet sich das Team weiter – auch mit Kollegen aus dem Tierpark Nordhorn, wo es schon einmal einen ähnlichen Fall gab. Schließlich stand der Plan eine Ammenkuh zu finden, die die beiden Bisonkälber versorgen würde. Das konnte allerdings nur eine normale Milchkuh sein, da es sehr selten ist, dass Bisonkühe fremde Kälber übernehmen. „Diese Lösung ist allerdings auch nicht einfach, denn die Tiere kommunizieren tatsächlich anders, auch wenn beides Rinder sind. Aber es war die einzige Chance. Zum Glück erklärte sich ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Osnabrücker Region dazu bereit, die Bisonkälber zu nehmen und eine Milchkuh zu den beiden zu stellen“, berichtet Klumpe weiter. Schwieriger Start mit Ammenkuh Doch auch hier wollte der Plan zunächst nicht aufgehen, weder die Milchkuh noch die Bisonjungtiere schienen glücklich über die neue Familienzusammenstellung zu sein. „Nach ein, zwei Tagen haben sie sich aber doch noch angenähert. Inzwischen trinken die Kälber bei der Kuh und sie lässt sie gewähren. Nun müssen wir schauen, wie sie die Milch vertragen, denn die Zusammensetzung ist anders“, so Zootierarzt Thomas Scheibe. Aber es sehe ganz gut aus. Ein paar Wochen sollen die Bisonkälber nun in dem Stall bleiben und nach und nach auch an festes Futter gewöhnt werden. Eigentlich werden Kälber circa sechs Monate gesäugt, hier müsse man schauen, wie sich die Jungtiere entwickeln und wie sie die Milch vertragen. Wie es danach weitergeht, sei auch noch fraglich, so der Zootierarzt: „Entweder versuchen wir sie nochmal in unsere Herde einzugewöhnen oder wir geben sie wie mittelfristig eh notwendig direkt an einen anderen Zoo oder Wildpark ab. Das klären wir in den nächsten Wochen – jetzt sind wir erstmal froh, dass die Jungtiere vorerst versorgt sind.“ Die beiden Bisonkälber kamen Anfang und Mitte Mai im Zoo Osnabrück zur Welt. Mutterkuh Eliza konnte aufgrund einer Euterentzündung ihr Junges nicht versorgen, sodass die nun verstorbene Gwenda beide Jungtiere säugte. Warum Gwenda so plötzlich verstarb, konnte bislang noch nicht geklärt werden, die Untersuchung der Pathologie der Tierärztlichen Hochschule in Hannover ist noch nicht abgeschlossen. Wissenswertes über den Waldbison (Bison Bison Athabascae) Während der Präriebison in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause ist, beschränkt sich das Vorkommen des Waldbisons auf einige Teile von Alaska und Kanada. Sie halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf, sind aber keine reinen Waldbewohner. Ihre Nahrung besteht aus Laub, Zweigen und Rinde, aber auch aus Flechten, Kräutern und Gräsern. Wie alle Rinderartigen sind auch die Bisons Wiederkäuer. Waldbisons leben in Herden, die allerdings deutlich kleiner sind als die der Präriebisons und nur aus einigen Kühen mit ihrem Nachwuchs bestehen. Die Bullen leben am Rande dieser Gruppen. Waldbisons können etwa 30 Jahre alt werden. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden, obwohl die Bullen fast eine Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Geburt wiegt ein Kalb zwischen 20 und 30 Kilogramm. 1957 wurde die letzte reinblütige Herde Waldbisons in Kanada entdeckt und unter Schutz gestellt. Rund 50 Jahre später war der Bestand wieder auf etwa 3.000 Tiere gewachsen. Heute gilt die Tierart als „potenziell gefährdet“. Bildunterschrift: Die zwei Bisonkälber aus dem Zoo Osnabrück haben eine Ammenkuh gefunden, eine Milchkuh auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Osnabrück. Nach anfänglichen Schwierigkeiten trinken die Kälber nun bei der Kuh und scheinen sich gut zu entwickeln. Ob die Kälber später zurück in den Zoo Osnabrück gehen oder in einen anderen Zoo reisen, ist noch offen. Bildquelle Bison Kalb: Zoo Osnabrück (Felina Schmeckenbecher), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Bildquelle Bison Kälber Milchkuh: Zoo Osnabrück (Lisa Simon), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung (dieses Bild wurde bearbeitet: Die Ohrmarke der Milchkuh wurde unkenntlich gemacht) Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.213 Tiere aus 291 Arten (Stand 31.12.2020). Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). Es folgten der Tigertempelgarten (2014 und der „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017) in diesem Bereich. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 und 2020 wurden mit „Mapungbuwe“ die Nashornanlage und die Löwenanlage vergrößert und mit einem Höhenpfad für Besucher versehen. 2020 besuchten den Zoo Osnabrück 950.000 Besucher.