VfL Osnabrück verlängert mit Marc Heider Der VfL Osnabrück hat den zum 30.06.2021 auslaufenden Vertrag mit Marc Heider verlängert. Seit 2016 steht der Angreifer beim VfL Osnabrück unter Vertrag. 184 Spiele absolvierte Heider bisher für den VfL, in dessen Nachwuchsleistungszentrum der gebürtige Amerikaner ausgebildet wurde. Aktuell steht „Heidi“ auf Platz 22 der Rekordspieler der Lila-Weißen. „Ich bin glücklich und stolz, den Vertrag verlängert zu haben. Der VfL ist mein Verein. Ich freue mich, endlich wieder mit Fans an der Bremer Brücke zu spielen. Ich bin hochmotiviert, auch in der neuen Saison meinen Teil zum Gesamterfolg beizutragen“, so Heider nach der Vertragsverlängerung. 184 Spiele, 36 Tore, 25 Assists - die Bilanz des 35-Jährigen kann sich sehen lassen. In der Endphase der letzten Saison platzte auch in der 2. Bundesliga der Knoten. Nach dem Treffer in Nürnberg folgten drei weitere Tore in der Liga und zwei Tore im Relegations-Rückspiel gegen den FC Ingolstadt. „Das Heimspiel gegen den FCI hat gezeigt, was hier in Osnabrück möglich ist. Wir wollen auch in der neuen Saison diese Art von Fußball spielen, so das Publikum begeistern und durch das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Fans so erfolgreich sein wie möglich“, erklärt Heider. „Marc Heider verkörpert mit seiner intensiven Spielweise die Werte des Osnabrücker Fußballs. Gepaart mit seiner Identifikation für Stadt, Region und Verein sowie seinen sportlichen und charakterlichen Qualitäten bleibt er ein wichtiger Bestandteil unserer sportlichen Ausrichtung“, so Julius Ohnesorge, Leiter Profifußball beim VfL. Alexander Ukrow, Leiter Nachwuchsfußball beim VfL, ergänzt: „Marc Heider stellt nicht nur für die Mannschaft einen wichtigen Faktor auf und neben dem Platz dar, sondern dient auch darüber hinaus als Vorbild für junge Fußballer der Region Osnabrück.“ Der in Sacramento geborene Offensivmann wird in der kommenden Saison nicht nur auf dem Platz für den VfL aktiv sein, sondern soll auch erste Einblicke in die Arbeit der unterschiedlichen Geschäftsbereiche des Klubs erhalten. Mit 184 Spielen für den VfL steht Heider in der Liste der VfL-Rekordspieler auf Rang 22. Vor ihm rangieren aktuell noch Spieler wie Detlev Hegekötter (191 Spiele), Christian Claaßen (193) oder Thomas Reichenberger (197). Heider könnte sich in der kommenden Saison bis auf Platz 11 vorschieben.


Simakala wechselt zum VfL Osnabrück Angreifer Ba-Muaka Simakala wird in den kommenden beiden Spielzeiten für den VfL Osnabrück auf Torejagd gehen. Der in der Jugend von Bundesligist Borussia Mönchengladbach ausgebildete Angreifer erzielte in der vergangenen Spielzeit 14 Tore für den SV Rödinghausen in der Regionalliga West. „Wir sind froh, Ba Muaka Simakala von einem Wechsel zum VfL Osnabrück überzeugt zu haben. Er ist ein vielseitig einsetzbarer Offensivspieler, dem wir aufgrund seiner Qualitäten als Torschütze und Vorbereiter den nächsten Entwicklungsschritt in der 3. Liga zutrauen“, so Julius Ohnesorge, Leiter Profifußball beim VfL. Der 24-Jährige verbrachte den Großteil seiner Jugendzeit und die ersten Schritte im Profibereich bei Borussia Mönchengladbach. Der in Eschweiler geborene Offensivspieler absolvierte dort auch einen Kurzeinsatz in der 1. Bundesliga. Von 2018 bis 2020 spielte Simakala in den Niederlanden bei Roda JC (vier Tore, vier Vorlagen). Nach einer Station beim SV Elversberg trug Simakala in der letzten Saison das Trikot des SV Rödinghausen, für den er 14 Tore und vier Assists beisteuerte. „Ich habe mich sehr über das Interesse des VfL gefreut. Ich möchte in diesem neuen Umfeld den nächsten Schritt gehen und gemeinsam mit den Fans viele Siege feiern. Ich freue mich bereits jetzt, an der Bremer Brücke vor Zuschauern aufzulaufen“, so Simakala nach der Vertragsunterschrift am Mittwochmorgen. Der torgefährliche Offensivmann unterschreibt beim VfL einen Vertrag bis zum 30.06.2023 und wir zukünftig mit der Rückennummer 11 für die Lila-Weißen auflaufen. „Ba-Muaka Simakala ist schnell, torgefährlich und kann mit seinen individuellen Fähigkeiten ein Spiel entscheiden. Er hat in der Regionalliga beim SV Rödinghausen gezeigt, was er zu leisten imstande ist und sind von seinem Potential überzeugt.“, so Alexander Ukrow, Leiter Nachwuchsfußball.  Bildquelle: PM  VfL Osnabrück  2021


Traore unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag Omar Haktab Traore ist der erste externe Neuzugang des VfL Osnabrück für die Saison 2021/22. Der gebürtige Osnabrücker spielte zuletzt für den KFC Uerdingen und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Omars Bruder Hakim steht bereits beim VfL unter Vertrag und auch Omar wurde im Nachwuchsleistungszentrum der Lila-Weißen ausgebildet. „Ich freue mich sehr, in der kommenden Saison für den VfL Osnabrück zu spielen. Als gebürtiger Osnabrücker und ehemaliger Jugendspieler kenne ich den VfL sehr gut. Ich bin stolz, dass die Verantwortlichen mir das Vertrauen schenken, mich auf diesem Niveau weiterentwickeln zu können“, so Traore nach seiner Vertragsunterschrift. Omar Haktab Traore spielte in der U17 des VfL Osnabrück, wechselte dann in die U19 von Eintracht Braunschweig. Von 2018 bis 2020 war der gelernte Rechtsverteidiger für den SV Rödinghausen aktiv und war in seiner zweiten Saison ein entscheidender Faktor für die Regionalliga-Meistermannschaft. In der vergangenen Spielzeit spielte der 23-Jährige beim KFC Uerdingen und absolvierte 19 Drittliga-Partien. „Wir haben Omars fußballerische Entwicklung seit seinem Abgang vom VfL sehr genau verfolgt. Mit seinem Tempo und der Dynamik bringt er vielseitige Qualitäten mit, um die Position als Rechtsverteidiger optimal auszufüllen und sich bei uns weiterzuentwickeln“, so Julius Ohnesorge, Leiter Profifußball beim VfL. Alexander Ukrow, Leiter Nachwuchsfußball, ergänzt: „Omar kennt die Bremer Brücke. Er weiß, welchen Fußball die Menschen an der Bremer Brücke sehen wollen.“ Am Dienstagvormittag absolvierte Traore erfolgreich den obligatorischen Medizincheck in Osnabrück und setzte im Anschluss seine Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag bei den Lila-Weißen. Dort wird er auch auf seinen Bruder Hakim treffen, der nach seiner Leihe zum VfB Oldenburg ebenfalls zum VfL zurückkehrt.                                                                                                Quelle PM 2021:  VfL Osnabrück


Daniel Scherning neuer Cheftrainer Der VfL Osnabrück hat Daniel Scherning als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 37-jährige Fußballlehrer stand zuletzt in Diensten des SC Paderborn und hat am Montagmorgen einen Vertrag bei den Lila-Weißen mit Gültigkeit bis zum 30.06.2023 unterzeichnet. Gemeinsam mit ihm wechselt auch Danilo de Souza in der Funktion als zusätzlicher Co-Trainer zum VfL Osnabrück. „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten personell sowohl für die 2. Bundesliga als auch die 3. Liga geplant. Daniel Scherning stand aufgrund seines sehr klaren Profils dabei bereits seit längerer Zeit im Fokus unserer Überlegungen für die Besetzung der Position des Cheftrainers“, erklärt VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling. „Die Gespräche mit ihm in den letzten Tagen haben unseren Eindruck verstärkt, dass Daniel Scherning mit seiner emotionalen Art und seiner Idee von aggressivem, erfolgsorientiertem Offensivfußball der richtige Mann für den VfL ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm, die unmittelbar losgeht.“ Daniel Scherning hat in diesem Sommer erfolgreich den Lehrgang zum Fußballlehrer absolviert. Nach seiner Karriere als Spieler, wo er als Stürmer unter anderem beim SC Paderborn, Arminia Bielefeld und dem FC Schalke 04 unter Vertrag stand, hat sich der zweifache Familienvater als Trainer etabliert. Bei Bundesligist Arminia Bielefeld wechselte er vom Scout an die Seitenlinie und wurde 2009 Co-Trainer der zweiten Mannschaft. Von 2013 bis 2016 stand er als Cheftrainer an der Seitenlinie und übernahm für eine Übergangszeit von drei Monaten parallel das Cheftraineramt bei der U19 der Arminen. Im Dezember 2016 wechselte er zum SC Paderborn, wo er seither Co-Trainer an der Seite von Steffen Baumgart war, der Scherning immer als Partner und nicht als Assistent beschrieb und der die Ostwestfalen nun in Richtung 1. FC Köln verlassen hat. Aus dieser Zeit hat Scherning tiefgehende Erfahrungen in der 3. Liga, der 2. Bundesliga sowie der 1. Bundesliga gesammelt und hat den Paderborner Fußball gemeinsam im Trainerteam mitentwickelt. „Ich habe mich vor einigen Wochen bewusst dazu entschlossen, wieder als Cheftrainer zu arbeiten – eine Grundsatzentscheidung. Deshalb freue ich mich wahnsinnig auf meine neue Aufgabe beim VfL. Als der Anruf aus Osnabrück kam, musste ich nicht lange überlegen. Die Gespräche mit Michael Welling, Julius Ohnesorge und Alexander Ukrow in den letzten Tagen haben mich in meiner Entscheidung bestätigt, dass der VfL genau der richtige Schritt für mich ist“, sagt Daniel Scherning zu seinem Engagement bei den Lila-Weißen. „Der VfL ist ein Leuchtturm der Region mit einem begeisterungsfähigen Umfeld. Wie viele andere auch, habe ich zuletzt den Auftritt im Relegations-Rückspiel verfolgt und war vom Publikum und von der Spielart begeistert. Darauf möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft aufsetzen und die Fans mit genau dieser intensiven Spielweise begeistern und natürlich erfolgreich sein.“ Daniel Scherning wird Danilo Fernando Evangelista de Souza als Co-Trainer aus Paderborn mit nach Osnabrück bringen. „Ich habe in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit Danilo de Souza zusammengearbeitet. Er wird gemeinsam mit Tim Danneberg die vor uns liegende Arbeit mit seiner Expertise aufnehmen“, so Scherning. Danilo de Souza, einst selbst Spieler, bildete seit 2018 gemeinsam mit Steffen Baumgart und Daniel Scherning das Trainerteam beim SC Paderborn. Michael Welling dazu: „Wir möchten den Verantwortlichen des SC Paderborn danken, dass Sie Danilo de Souza die Möglichkeit gegeben haben, den Wechsel zum VfL zu vollziehen und sind uns sicher, dass wir mit ihm, Daniel Scherning und Tim Danneberg optimal aufgestellt sind.“ Am 21. Juni begrüßt Daniel Scherning die Mannschaft des VfL Osnabrück erstmals auf dem Trainingsplatz, um die Vorbereitung auf die Saison 2021/22 aufzunehmen. Bereits in den Tagen zuvor absolvieren die Spieler die sportmedizinischen Untersuchungen und die Leistungsdiagnostik. Auch diese Zeit wird der neue Übungsleiter nutzen, um das Team persönlich kennenzulernen. Bis dahin liegt der Fokus auf der weiteren Kaderplanung, in die Daniel Scherning intensiv eingebunden sein wird. Geführt wird der Prozess von Julius Ohnesorge (Leiter Lizenzbereich), Alexander Ukrow (Leiter Nachwuchsleistungszentrum, Fußballlehrer) und Michael Welling als Geschäftsführer.


Personalplanungen im Trainer- und Funktionsteam schreiten voran Der VfL Osnabrück wird mit einem neuen Cheftrainer in die Spielzeit 2021/22 starten. Die Absprache, dass Markus Feldhoff nur im Fall des Klassenerhalts Coach der Lila-Weißen bleibt, stand bereits bei Amtsübernahme im März fest. Darüber hinaus wurden bereits weitere personelle Weichen im Trainer- und Funktionsteam gestellt. Co-Trainer, Torwarttrainer und Videoanalyst verlängern Der VfL Osnabrück kann weiter auf die Dienste von Tim Danneberg als Co-Trainer bauen. Der 35-Jährige, der im Sommer 2019 mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga seine Karriere als Spieler bei den Lila-Weißen beendet, hat seinen Vertrag als Co-Trainer verlängert. Unter allen bisherigen Cheftrainern seiner Amtszeit spielte er eine sehr wichtige Rolle. „Ich hatte eine unglaublich emotionale und letztlich erfolgreiche Zeit als Spieler beim VfL und bin dem Klub sehr dankbar, mir den Schritt ins Trainerteam ermöglicht zu haben. Beides hat meine Verbindung zum Verein stark geprägt. Deshalb werde ich trotz des bitteren Abstiegs auch weiterhin als Co-Trainer zur Verfügung stehen. Die Frage einer Veränderung stellte sich für mich nicht“, so Danneberg, der in seine insgesamte fünfte Saison beim VfL gehen und sobald möglich die nächsten Lizenzlehrgänge angehen wird, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie zunächst auf Eis liegen mussten. Auch Torwarttrainer Rolf Meyer, seit 2003 beim VfL, stellt seine Dienste auch in der kommenden Saison dem Klub zur Verfügung. Ebenfalls weiterhin zum Trainerteam wird Rafael Ramos Gameiro gehören, der sich zur Spielzeit 2019/20 den Lila-Weißen anschloss. Der 30-Jährige hat seinen Vertrag ebenfalls verlängert und bleibt langfristig als Spielanalyst an Bord. Er liefert mit seiner Arbeit einen wertvollen Beitrag und bleibt ein wichtiger inhaltlicher Bezugspunkt für das Trainerteam. Im Bereich Scouting endet zum 30.06.2021 der Vertrag mit Uwe Cording, der seit 2018 für den VfL in der Spiel- und Spielerbeobachtung aktiv war. Fortgesetzt wird die Zusammenarbeit mit Alexander Dercho, der nach seiner aktiven Karriere als Profi bei den Lila-Weißen ins Scouting wechselte. Julius Ohnesorge. Leiter Lizenzbereich, sagt: „Die kommende Spielzeit beginnt am 23. Juli, wir nehmen Mitte Juni den Trainingsbetrieb auf. Nicht erst mit dem Schlusspfiff des Relegationsspiels laufen unsere grundsätzlichen, aber auch personellen Planungen für das vor uns liegende Spieljahr. Insofern sind wir froh darüber, dass wir bereits zu diesem Zeitpunkt hinsichtlich des Trainer- und Funktionsteams einen großen Schritt gehen konnten.“ Beckmann übernimmt für Lankheit Nach nur einem Jahr trennen sich die Wege vom VfL und Maximilian Lankheit. Im September 2020 trat er als Athletiktrainer bei den Lila-Weißen an, verlässt den Klub nun aber aus persönlichen Gründen. Seine Aufgaben übernimmt zur neuen Saison der 26-jährige Mathis Beckmann, der durch die enge Kooperation mit dem centrumed bereits seit Sommer 2020 als Rehatrainer für den VfL eingesetzt war. „Ich freue mich nach meiner einjährigen Tätigkeit als Rehatrainer die Mannschaft nun vollumfänglich als Athletiktrainer unterstützen zu dürfen. Ich konnte mir in dieser Zeit nicht nur ein sehr genaues Bild vom Klub, sondern auch von meiner zukünftigen Rolle als Athletiktrainer machen“, freut sich Mathis Beckmann bei der Vertragsunterschrift. Julius Ohnesorge, Leiter des Lizenzbereichs, ergänzt „Mathis Beckmann hat sich im Rahmen seiner Tätigkeit als Rehatrainer optimal in unser bestehendes Team integriert und sich über die Saison persönlich und inhaltlich weiterentwickelt. Auch diese Personalbesetzung verdeutlicht die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem centrumed.“ Mit lila-weißen Grüßen von der Bremer Brücke


Benjamin Schmedes verlässt den VfL Osnabrück Nach rund dreieinhalb Jahren endet die Zusammenarbeit zwischen dem VfL Osnabrück und Benjamin Schmedes, der Ende 2017 als Sportdirektor zum VfL kam und seit Jahresbeginn als Geschäftsführer Sport agierte. Der 36-Jährige verlässt die Lila-Weißen auf eigenen Wunsch, die Gremien des VfL haben ihm entsprochen. Die Amtszeit von Benjamin Schmedes beim VfL Osnabrück ist, trotz des verpassten Klassenerhalts in dieser Saison, eine Erfolgsgeschichte. Als Chefscout des Hamburger SV verpflichtet, verhinderte er in seiner ersten Amtszeit den drohenden Abstieg in die Regionalliga, realisierte im darauffolgenden Jahr gemeinsam mit Trainer Daniel Thioune nach acht Jahren Abstinenz den Aufstieg in die 2. Bundesliga und 2019/20 den Klassenerhalt im Fußballunterhaus. Dabei hatte er mit seinen Entscheidungen maßgeblichen Anteil daran, dass der VfL trotz schwieriger Rahmenbedingungen regelmäßig über den Erwartungen performte. Daran ändert auch das Ergebnis der gerade abgelaufenen Spielzeit nichts, in die der VfL abermals als Außenseiter mit dem historischen Ziel ging, drei Jahre in Folge 2. Bundesliga zu spielen. „Wir alle sind Benjamin Schmedes zu großem Dank verpflichtet für das, was er in den vergangenen dreieinhalb Jahren für den VfL geleistet hat. Sowohl die im Aufstieg 2019 und Klassenerhalt 2020 öffentlich dokumentierten Erfolge als auch die strukturelle Weiterentwicklung des gesamten Bereichs Sport gehen zurück auf seine Expertise und tägliche Arbeit, die er mit viel Herzblut und Leidenschaft geleistet hat“, erklärt Präsident Manfred Hülsmann. „Wir hätten gerne die Zusammenarbeit mit Benjamin Schmedes fortgesetzt, respektieren aber aus voller Überzeugung seinen begründeten Wunsch, das Kapitel VfL an dieser Stelle zu beenden. Für seine berufliche wie private Zukunft wünschen wir ihm von Herzen alles erdenklich Gute.“ Kein direkter Wechsel zu anderem Klub Benjamin Schmedes hat nicht aufgrund eines Angebots eines anderen Klubs den Wunsch um Vertragsauflösung formuliert, er geht aus freien Stücken und nach intensiven dreieinhalb Jahren. „Ich möchte mich bei sämtlichen Gremien, den Aktionären sowie allen Kolleginnen und Kollegen für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken. Dies habe ich nicht nur täglich gespürt, ich konnte in meiner Zeit hier sämtliche Entscheidungen so treffen, wie ich sie für richtig erachtet habe. Das empfinde ich als großes Privileg und ist insbesondere in der Zeit vor meinem Amt als Geschäftsführer nicht selbstverständlich. Hinter mir liegen, wie für viele andere auch, emotionale Tage, Monate und Jahre. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht und sie in Worte zu fassen und vorzubringen, war kein leichter Schritt. Dennoch halte ich ihn für richtig. Der VfL kann sich nun neu aufstellen und die Arbeit der letzten Jahre mit neuem Personal fortsetzen. Dabei wünsche ich allen Beteiligten den größtmöglichen Erfolg. Der Verein, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich alle Fans und Mitglieder, deren Herz Lila-Weiß schlägt, haben es verdient“, so Benjamin Schmedes, der operativ zu sofort und formal zum 30.06.2021 als Geschäftsführer ausscheidet. „Wie es für mich persönlich weitergeht, ist offen. Natürlich werde ich mich einer neuen Aufgabe widmen, wann das der Fall sein und wie diese aussehen wird, wird sich zeigen. Bis dahin gehört meine volle Aufmerksamkeit der Familie, die in den vergangenen Jahren stets zurückstecken musste.“ Olaf Becker, Vorsitzender des Aufsichtsrats, sagt: „Die Entscheidung von Benjamin Schmedes ist keine Kurzschlussreaktion aus der Emotionalität heraus, sondern reiflich überlegt – so wie es seiner Art entspricht. Genau mit dieser hat er den VfL in den vergangenen dreieinhalb Jahren strukturell im Bereich Sport so modernisiert und aufgestellt, dass eine Basis gelegt ist für die vor uns liegende Zukunft, die wir nun ohne ihn gestalten werden. Stellvertretend für den Aufsichtsrat und die Aktionäre möchte auch ich Benjamin Schmedes meinen Dank aussprechen für all das, was er für den VfL geleistet hat.“ Die Verantwortlichen des VfL Osnabrück beschäftigen sich bereits intensiv mit der Nachfolgeregelung für Benjamin Schmedes. Bis dahin werden die Planungen für die Saison 2021/22 innerhalb der aufgebauten Strukturen, zu denen auch weiterhin Geschäftsführer Dr. Michael Welling gehört, fortgeführt.                                             Mit lila-weißen Grüßen von der Bremer Brücke