DHL und Kaufland senken gemeinsam CO2-EmissionenNeckarsulm, 26. August 2021 – DHL Global Forwarding, der Luft- und Seefrachtspezialist von Deutsche Post DHL Group, ermöglicht seinen Kunden mit dem Einsatz von nachhaltigen Schiffskraftstoffen für Stückgutsendungen (LCL) als auch Container-Komplettladungen (FCL) die vollständige Dekarbonisierung ihrer Seetransporte. Als einer der ersten Großkunden in Deutschland nutzt Kaufland den GoGreen Plus Service für alle FCL-Transporte und senkt dadurch seine CO2-Emissionen um rund 12.000 Tonnen CO2e TtW jährlich.„Unser Service zum Einsatz nachhaltiger Schiffskraftstoffe kommt bei unseren Kunden sehr gut an“ so Felix Heger, DHL Global Forwarding. „Die Nachfrage nach grünen Transportlösungen nimmt stetig zu, da sich Unternehmen ihrer ökologischen Verantwortung zunehmend bewusst sind und Verantwortung übernehmen. Wir freuen uns über Kauflands Entscheidung, es braucht namhafte und starke Partner, die hier gemeinsam mit uns vorangehen und zeigen, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen.“DHL Global Forwarding arbeitet bereits seit über zwölf Jahren mit Kaufland zusammen und ist für die Übersee-Transporte der Non-Food-Waren verantwortlich. Die Haupttransportstrecke zwischen China und Deutschland wird für 70 Prozent dieser Transporte genutzt – mit der Neutralisierung seiner Seefrachttransporte kann Kaufland seine CO2-Emissionen senken.„Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit DHL Global Forwarding zusammen und freuen uns, nun gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Mit Sustainable Marine Fuel machen wir Schiffstransporte nachhaltiger, weil wir CO2-Emissionen senken und gleichzeitig unseren Kundinnen und Kunden weiterhin Produkte aus aller Welt bieten können“, sagt Alexander Frohmann, Geschäftsführer Transportlogistik International bei Kaufland.Kaufland hat sich das Ziel gesetzt, seine betriebsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2030 um 80 Prozent im Vergleich zu 2019 zu verringern. Vielfältige Maßnahmen zur Reduktion, Vermeidung oder Kompensation des CO2-Ausstoßes in Betrieb und Lieferkette dienen der Erreichung dieser Ziele. Damit leistet Kaufland einen wichtigen Beitrag zur gruppenübergreifenden Klimastrategie der Schwarz Gruppe. Mehr Informationen unter kaufland.de/klimaschutz.Der nachhaltige Schiffskraftstoff ist für DHL Global Forwarding ein wichtiger Hebel zur Reduzierung der Umweltauswirkungen von Seefrachttransporten. Dabei achtet das Unternehmen darauf, dass die abfallbasierten Biokraftstoffe strenge Nachhaltigkeitsstandards erfüllen und zu den saubersten Biokraftstoffen auf dem Markt gehören.Gemäß seinem Grundsatz "Burn Less - Burn Clean" optimiert DHL Global Forwarding ständig die CO2-Effizienz seines Transportnetzes, seiner Flotte und seiner Immobilien. Um seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, will Deutsche Post DHL Group bis 2030 7 Milliarden Euro in klimaneutrale Logistiklösungen investieren. Mindestens 30 Prozent des Treibstoffbedarfs soll bis dahin über nachhaltige Kraftstoffe abgedeckt werden.Quelle:PM:2021


Trennen macht den Unterschied: Kaufland wird Partner der Initiative „Mülltrennung wirkt“ Neckarsulm.Über korrekte Mülltrennung aufklären und Verbraucher zum Abfalltrennen motivieren ist das gemeinsame Ziel von Kaufland und „Mülltrennung wirkt“, der Initiative der dualen Systeme. Ab sofort informieren in den Kaufland-Filialen Plakate und Radiospots Kunden darüber, wie sie Verpackungen richtig in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgen und damit einen aktiven Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten. Mit Kaufland gewinnt die Initiative einen weiteren großen Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Der Handlungsbedarf für die Aufklärungsarbeit ist groß, denn mit durchschnittlich 30 Prozent ist der Anteil an Restmüll im Gelben Sack und in der Gelben Tonne hoch und erschwert das Recycling wertvoller Rohstoffe. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Umweltsparte PreZero, die wie Kaufland zur Schwarz Gruppe gehört, kennen wir die Bedingungen und Herausforderungen eines optimalen Recyclingprozesses sehr genau. Die korrekte Mülltrennung ist dafür unabdingbar und nur, wenn alle mitmachen, können möglichst viele Wertstoffe im Kreislauf erhalten bleiben“, sagt Mario Neuwirth, Einkauf Nachhaltigkeit bei Kaufland. Im Rahmen der gruppenübergreifenden Plastikstrategie der Schwarz Gruppe, REset Plastic, hat Kaufland sich jüngst erneut zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bekannt und sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 mindestens 20 Prozent Rezyklat in seinen Eigenmarkenverpackungen einzusetzen. Durch den Einsatz von Rezyklaten kann die Neuproduktion von Plastik und das Aufkommen von Müll deutlich reduziert werden. Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“, freut sich über die neue Partnerschaft: „Gemeinsam mit Kaufland können wir die Reichweite unserer Initiative noch einmal deutlich erhöhen. Das ist toll, denn je mehr Verbraucher wir über richtige Mülltrennung aufklären und motivieren mitzumachen, desto größer der Effekt für Umwelt, Ressourcen und Klima.“ Ob praktische Tipps für die richtige Mülltrennung oder einfach aufbereitetes Wissen über Klima- und Ressourcenschonung durch Recycling – plakativ und mit frechem Humor schafft die Initiative „Mülltrennung wirkt“ Aufmerksamkeit und motiviert zum Mitmachen. Für die Verbreitung der Initiative stellt Kaufland bundesweit ein umfangreiches Paket an Werbeflächen und Kommunikationskanälen zur Verfügung. So machen zum Beispiel in den Filialen Plakate und Instore-Radiospots auf richtige Mülltrennung aufmerksam. Hinzu kommen Platzierungen auf der Website sowie gemeinsame Aktionen in den Sozialen Medien. Verbraucher nehmen eine zentrale Rolle im Recycling ein. Mit einer konsequenten Mülltrennung können Verpackungen recycelt und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Der Effekt ist gleich mehrfach positiv: Eine deutliche Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Ausstoß und damit eine Entlastung für die Umwelt. Über „Mülltrennung wirkt“ „Mülltrennung wirkt“ ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative „Mülltrennung wirkt“ sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sie aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.mülltrennung-wirkt.de.Quelle:PM:2021

Unverpackt-Stationen mit Lebensmitteln in Bio-Qualität: Kaufland testet für internationalen Einsatz Neckarsulm, 26. Juli 2021 – Kaufland testet Unverpackt-Stationen, an denen sich Kunden Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Linsen oder Trockenfrüchte in Bio-Qualität bedarfsgerecht abfüllen können. Damit geht der Lebensmittelhändler einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Sortiment. Durch das Angebot unverpackter Ware soll sowohl Plastik als auch die Verschwendung von Lebensmitteln in Privathaushalten reduziert werden. Bei erfolgreichem Testverlauf soll das Konzept als marktindividueller Sortimentsbaustein* in allen Ländern, in denen Kaufland vertreten ist, ausgerollt werden. Zum Unverpackt-Sortiment bei Kaufland gehören rund 40 Grundnahrungsmittel wie Reis Nudeln, Bulgur und Quinoa, aber auch schokolierte Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsli. Die Kunden können die Lebensmittel in eigens mitgebrachte sowie vor Ort angebotene Gefäße abfüllen. Für den Test wurden bestehende Standards weiter- und ein gesondertes Hygienekonzept entwickelt. Alle Artikel werden bspw. nur über Dispenser angeboten, sodass kein direkter Lebensmittelkontakt stattfindet. „Bis jetzt sind wir sehr zufrieden, denn in den ersten Wochen wurden die Stationen von den Kunden und den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Um eine valide und nachhaltige Entscheidung treffen zu können, werden wir den Test mindestens ein halbes Jahr laufen lassen“, sagt Steffen Endlich, Geschäftsführer Vertrieb Ware bei Kaufland. Der Test findet in den Kaufland-Märkten in Pfungstadt und Steinheim statt. Um die Kunden zusätzlich auf die Stationen aufmerksam zu machen, wird der Test von entsprechenden Werbemaßnahmen vor Ort begleitet. Lieferant der Lebensmittel ist das Unternehmen „Eco Terra“, das sich im Markt unverpackter Lebensmittel bereits etabliert hat. Seit mehreren Jahren setzt Kaufland auf Lösungen, die den Einsatz von Plastik reduzieren und so wertvolle Ressourcen schonen. Dazu gehören plastikreduzierte Verpackungen, die Auslistung von Einwegtragetaschen, der Einsatz von Rezyklat bei PET-Flaschen und die Einführung der Frischetasche für Obst und Gemüse sowie des Mehrwegdeckels für Molkereiprodukte. Kaufland ist Teil von REset Plastic, der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe. Gemeinsam verfolgt die Gruppe die Vision: weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe. Weitere Informationen finden Sie unter reset-plastic.com.Quelle:PM:KAUFLAND 2021


Wärmewende: Größtes Einsparpotenzial im Gebäudesektor Ohne die Energiewende im Wärmesektor ist das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel der Klimaneutralität bis 2045 nicht zu erreichen. Allerdings steht die Wärmewende noch ganz am Anfang: Bislang beruht die Wärmeversorgung in Deutschland noch zu weit über 80 Prozent auf fossilen Energien und hat sich im letzten Jahrzehnt kaum verändert. Im Jahr 2019 machten Raumwärme, Prozesswärme und Warmwasser mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland aus, der Klimakältebedarf gerade einmal ein halbes Prozent. Die neue VDI-Publikation „Bausteine für eine klimaneutrale Wärmeversorgung“ befasst sich intensiv mit der Umgestaltung des Wärmeversorgungssystems in Deutschland. Dynamik der Wärmewende bislang mangelhaft: Wärmeversorgung in Deutschland noch zu weit über 80 % aus fossilen Energien. VDI zeigt Wege zur klimaneutralen Wärmeversorgung auf. Die Wärmewende umfasst Aktivitäten, die darauf abzielen, Wärmeenergie einzusparen und den Wärmeverbrauch zu fossilieren, vor allem durch die Nutzung Erneuerbarer Energien. Die Autorinnen und Autoren sind sich einig, dass eine klimaneutrale Wärmeversorgung die hohe Versorgungssicherheit erhalten, die Kosten der Wärmeversorgung begrenzt halten, eine nahtlose Integration des Wärmesektors in das Gesamtenergiesystem ermöglichen und eine stabilisierende Wirkung auf andere Energiesektoren entfalten sollte. Der größte Reduktionsbeitrag an CO2 befindet sich laut Publikation im Gebäudesektor. Energetische Gebäudesanierung, optimiertes Anlagendesign und intelligente Steuerung bieten große Effizienzpotenziale. Neue, digitale Techniken ermöglichen die umfassende Überwachung (Monitoring), das automatische Identifizieren von Ineffizienzen und deren Ursachen sowie eine selbständige Fehlerbehebung und Optimierung von Wärmesystemen. Um eine klimaneutrale Raumwärmeversorgung zu ermöglichen, braucht es darüber hinaus erneuerbare Energien, die unabhängig von der Jahreszeit zur Verfügung stehen. Darunter fallen grüne Fernwärme, biogene Brennstoffe, mit erneuerbaren Quellen erzeugte Gase und erneuerbar erzeugter Strom. Für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien braucht es gesetzliche, regulative und ökonomische Rahmenbedingungen. Instrumente hierfür sind die Verteuerung von fossilen Energien durch eine deutliche Erhöhung der CO2-Abgabe, die Erhöhung der Quote für erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung im Gebäudeenergiegesetz (GEG), ein Verbot der Nutzung von fossilen Energieträgern im GEG, oder eine Verpflichtung zur Installation von Solaranlagen bei Neubauten. Die Publikation gibt Politik und den Marktakteuren Impulse und Orientierung für die Wärmewende. Sie zeigt verschiedene Bausteine auf, wie zum Beispiel die verschiedenen Möglichkeiten klimaneutraler Wärmequellen oder die unterschiedlichen Methoden zur Wärmespeicherung. Sie beinhaltet viele Tipps zum Entwickeln und Planen von nachhaltigen Wärmeversorgungslösungen. Die vollständige VDI-Publikation „Bausteine für eine klimaneutrale Wärmeversorgung“ ist kostenfrei zugänglich. Fachlicher Ansprechpartner: Dr.-Ing. Jochen Theloke VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU) Telefon: +49 211 6214-369 E-Mail: geu@vdi.de Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 165 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 140.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Wir sprechen für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie für die Technik und gestalten so die Zukunft aktiv mit. Über 12.000 ehrenamtliche Expertinnen und Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.                                                               Quelle:PM:2021