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Moderation: Natalie Amiri Geplante Themen: Schweiz: Risiko Jodeln / Eigentlich stand die Schweiz nach der ersten Corona-Welle wieder ganz gut da. Aber jetzt nehmen die Neuinfektionen rasant zu. Diese Woche haben sich die Fälle im Vergleich zur Vorwoche sogar verdoppelt. Und dabei geriet auch eine tief verwurzelte Tradition in die Schlagzeilen: das Jodeln. Bei einem Jodel-Konzert im Kanton Schwyz waren 600 Besucher - und es soll zu Ansteckungen gekommen sein. Ein Krankenhaus im Kanton Schwyz veröffentlichte daraufhin ein Video mit dem Aufruf, endlich Masken zu tragen: "Es ist Zeit zu handeln", sagen die Ärzte. Der Kanton Schwyz gilt auch in Deutschland als Risikogebiet. (Autorin: Julia Henninger, ARD Genf) Polen: Gesundheitssystem vor Kollaps? / Die zweite Corona-Welle hat Polen mit Wucht getroffen: Mehr als 9000 Neuinfektionen gibt es am Tag und das Gesundheitssystem des Landes war schon vorher am Limit. Rettungswagenfahrer mit Patienten werden häufig fortgeschickt, weil es in manchen Krankenhäusern keinen Platz mehr für sie gibt. Das hat Rettungssanitäter Ariel Szczotok schon einige Male so erlebt: Lebensbedrohliche Wartezeiten entstehen. In den Krankenhäusern fehlt es an Ausrüstung, Personal und an geregelten Abläufen, beklagen Ärzte. Um einen zweiten Lockdown zu verhindern, greift die Regierung nun zu drastischen Maßnahmen: Die Maskenpflicht gilt für alle Polen in der Öffentlichkeit. Aus Sorge um ältere Risikogruppen dürfen vormittags nur Senioren in den Geschäften einkaufen. Und um Kapazitäten zu schaffen für Covid-19 Patienten, werden nun landesweit Messen und Hallen umgerüstet. (Autor: Olaf Bock, ARD Warschau) Russland: Bald Massenimpfungen gegen Corona? / Moskaus Bürgermeister Sobjanin stellt schon Massenimpfungen gegen Corona im Dezember oder Januar in Aussicht. Er setzt dabei auf die zügige Produktion des russischen Impfstoffs "Sputnik-V", der als weltweit erster zugelassen wurde, obwohl die dritte Testphase noch läuft. Viele Russen sind skeptisch, während die Regierung den Impfstoff bereits ins Ausland verkauft. (Autor: Demian von Osten, ARD Moskau) New York: Covid-19 als Wahlkampfhelfer für Trump? / New York City gilt als Hochburg der Demokraten, allerdings nicht in jedem Stadtteil. Wo eine Mehrheit 2016 Trump und die Republikaner gewählt hatte, gab es in den letzten beiden Wochen die meisten positiven Covid-19 Testergebnisse. Zufall? Wegen des folgenden lokalen Shutdowns kam es in einem betroffenen ultraorthodoxen jüdischen Stadtteil, Borough Park, zu Demonstrationen und gewalttätigen Übergriffen. Angeheizt wurde die Stimmung besonders von Aktivist Heshey Tischler. (Autorin: Christiane Meier, ARD New York) Kuba: Vier "Ehefrauen" für den Wandel / Sie präsentieren Kuba am liebsten elegant: Die "Fourwives", die vier Ehefrauen, wie sie sich nennen, organisieren auf der sozialistischen Karibikinsel große Partys und Shows. Zum Beispiel für Madonna, die 2016 in Havanna ihren Geburtstag feierte. Die Frauen wollen der Welt ein Kuba abseits der Klischees von Rum, Tabak und Oldtimern zeigen. Sie sind Unternehmerinnen, Macherinnen - damit fallen sie auf im Einparteienstaat. Ihre Hauptkunden sind gut betuchte Touristen, viele aus den USA. Doch seit Präsident Trump Kuba mit Sanktionen überzogen hat, brach der US-Tourismus ein. Dann kam Corona. Hoffnungen auf Amerika wurden enttäuscht. (Autorin: Marie-Kristin Boese, ARD Mexico City) Griechenland: Mit Windkraft zur "Batterie Europas" / Inselbewohner und Naturschützer schlagen Alarm: Die Ägäis steht vor der größten menschengemachten Veränderung ihrer Geschichte. Die einzigartige Landschaft mit ihren zahlreichen Inseln, wie deutsche Touristen sie lieben, wird es womöglich in zehn Jahren so nicht mehr geben. Der Grund sind gigantische Windkraftanlagen, die auf den kleinen Felseninseln, aber auch auf Amorgos oder Kreta errichtet werden sollen. Pro Windkraftanlage wird so viel Beton wie für ein sechsstöckiges Wohnhaus verbaut. Dazu kommen notwendige Straßen und Häfen. Das Ziel: bis 2030 die Energiewende zu erreichen und zur "Batterie Europas" zu werden. Nach einer Laufzeit der Windräder von etwa 20 Jahren könnte alles brachliegen, aber das Naturparadies wäre für immer zerstört. Ist dieser Preis zu hoch, fragen viele Griechen. (Autorinnen: Anja Miller, ARD Rom und Anna Küch, BR) Türkei: Kinderarbeit geduldet / Blitzschnell pflücken die zarten von dünnen Handschuhen geschützten Finger der zehnjährigen Sevilay bei 32 Grad im Schatten Baumwolle auf einem Feld im Südosten der Türkei. Jeden Herbst gehe das so fast zwei Monate, erzählt Sevilay. Die Schule müsste dann ausfallen. Der einzige Trost: Sie ist nicht alleine. Neben ihren Eltern und erwachsenen Verwandten stehen ihre Cousinen und Cousins, Kinder so wie Sevilay, neben ihr auf dem Feld. Kinderarbeit ist immer noch ein großes Problem in der Türkei. Zwar ist sie verboten, doch mehrere hunderttausend Kinder müssen für ihren Lebensunterhalt arbeiten und die Behörden schauen weg. (Autor: Oliver Mayer-Rüth, ARD Istanbul) Redaktion: Brigitte Abold.                                                                                      QUELLE: PM: 2020


Wie kann Warenproduktion gerechter werden? Katholische Verbände und Europabüro laden am 4.November 2020 zum Polit-Talk über ein europäisches Lieferkettengesetz einViele der Produkte, die wir tagtäglich kaufen, werden unter katastrophalen Arbeitsbedingungen hergestellt. Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden sind dabei keine Seltenheit. Aber wie kann die Situation verbessert werden? Ein europäisches Lieferkettengesetz würde Produzenten oder Lieferanten verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten.Wie wäre ein solches Lieferkettengesetz zu schaffen? Und welche Effekte hätte es auf Wirtschaft und Konsum bei uns? Darüber und über weitere Fragen wird am Mittwoch, den 4. November 2020 ab 19 Uhr in der Aula des Graf-Stauffenberg Gymnasiums in Osnabrück und auf Youtube diskutiert. Zu Gast beim Polit-Talk „Menschenrechte vor Profit. Braucht es ein Lieferkettengesetz?!“: Tiemo Wölken MdEP, Andreas Luttmer-Bensmann (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung/KAB), Johanna Kusch (Initiative Lieferkettengesetz) und Gunter Rieck Moncayo (Konrad-Adenauer-Stiftung). Während der Osnabrücker Tiemo Wölken, der seit 2016 für die SPD im Europaparlament sitzt, über die Arbeit aus Brüssel und Straßburg berichtet, erläutert Andreas Luttmer-Bensmann als KAB-Bundesvorsitzender den Sachverhalt aus Sicht der katholischen Soziallehre. Unter dem Dach der Initiative Lieferkettengesetz, für die Johanna Kusch spricht, haben sich Gewerkschaften, Umwelt- undEntwicklungshilfeorganisationen zusammengeschlossen. Schließlich ergänzt Gunter Rieck Moncayo, der für die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung als Referent für Wirtschaft in der Abteilung Subsahara-Afrika tätig ist, die Expertenrunde. Die Veranstaltung findet hybrid, also vor Ort und im Internet statt. Wer im Graf Stauffenberg Gymnasium mit dabei sein will, muss sich unbedingt vorher anmelden.Auf den Weg gebracht haben diesen Polit-Talk verschiedene Verbände und Organisationen aus dem Bistum Osnabrück, unter anderem die KAB, die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) der Kolpingverband und die SüdNord Beratung mit großer Unterstützung des VEN (Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.). Als Kooperationspartner konnten sie das Europe Direct Informationszentrum im Europabüro des Landkreises Osnabrück gewinnen. Wie die Veranstaltung selbst ist auch Europe Direct von der Europäischen Kommission kofinanziert. Informationen, auch zu weiteren europäischen Themen gibt es im Europe Direct Informationszentrum Landkreis Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Telefon 0541 – 501 3065 oder im Internet unter www.europe-direct-osnabrueck.de. Die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es zudem auf der Seite der KAB unter www.kab-os.de. QUELLE: PM: 2020


- Start der zweiten Staffel der Young-Fiction-Serie - Lisa-Marie Koroll spielt wieder die Hauptrolle Laura - Ab dem 24. Oktober exklusiv vorab im Premium Bereich von TVNOW - Barrierefreier Zugang mit Audiodeskription und Gehörlosenuntertitelung - Im Frühjahr 2019 zeigte RTLZWEI die erste Staffel von "Wir sind jetzt" exklusiv vorab im Premiumbereich von TVNOW und erst danach im Free TV. Ab dem 24. Oktober wird die zweite Staffel der hochgelobten Serie erneut auf der Streaming Plattform zu sehen sein. Das Projekt erhielt erneut für die Produktion der zweiten Staffel eine New Media-Förderung durch das Medienboard Berlin-Brandenburg. Mit Audiodeskription und Gehörlosenuntertitelung bietet RTLZWEI über die kostenfreie GRETA-App erneut ein barrierefreies Serien-Angebot für sehbeeinträchtigte und hörgeschädigte Zuschauer an. Erst kürzlich wurde die erste Staffel mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Die von Kritikern hochgelobte erste Staffel von "Wir sind jetzt" punktete im Mai 2019 mit bis zu 8,7 % MA bei den jungen TV-Zuschauern (14-29). Auf TVNOW stieg die Eigenproduktion im selben Monat unter die Top fünf der meistgesehenen RTLZWEI-Formate. Nun folgt ab 24. Oktober die zweite Staffel "Wir sind jetzt" vorab und exklusiv auf TVNOW. Die gesamte erste Staffel wird On Air am 24. Oktober ab 20:15 Uhr bei RTLZWEI wiederholt. Ein Monat ist vergangen, seit Lauras große Liebe Oli tödlich verunglückt ist. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Zoe, Julia, Mira und Fee will sie die Ferien für einen Neuanfang nutzen. Ohne Eltern. Ohne Regeln. Ohne Konsequenzen. Auf einem Campingplatz weit weg von zu Hause schlagen sie ihre Zelte auf. Doch so sehr die fünf Freundinnen in der neuen Umgebung versuchen ihre Sorgen und Ängste hinter sich zu lassen, so bewusst wird ihnen, dass das leichter gesagt, als getan ist und am Ende kommt alles ganz anders, als sie denken... Die zweite Staffel und das begleitende Digitalkonzept wurden erneut vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Die "Wir sind jetzt"-Story wurde in der ersten Staffel auf verschiedenen Social-Media-Kanälen weitererzählt. So ermöglichte zum Beispiel der formateigene Instagram-Kanal @wirsindjetzt, den Charakteren auch abseits der Episodeninhalte weiter zu folgen und an ihrer Lebenswelt teilzuhaben. Weitere Inhalte zur Serie fanden die Zuschauer zudem auf RTLZWEI.de, Facebook und YouTube. In Kooperation mit dem Berliner Unternehmen GRETA & Starks GmbH ermöglicht RTLZWEI auch hörgeschädigten und sehbeeinträchtigten Zuschauern ein uneingeschränktes Serien-Erlebnis. Mit der kostenlosen GRETA-App kann auf Android- wie Apple-Devices individuell eine audiovisuelle Beschreibung oder Untertitelung der Geschehnisse bei "Wir sind jetzt" abgerufen werden. Vor jeder neuen Folge werden die Nutzer der GRETA-App automatisch via Push-Nachricht über die Verfügbarkeit informiert. Der TV-Sender informiert seine Zuschauer auf der Homepage rtlzwei.de über das zusätzliche Angebot. Die Produktion der Audiodeskription und Untertitelung für "Wir sind jetzt" übernimmt erneut No Limits Media für RTLZWEI. "Wir sind jetzt" wird von Kino-Regisseur Christian Klandt und dem Produzenten Christian Popp, Geschäftsführer Producers at Work, und Head-Autor Burkhardt Wunderlich umgesetzt. Regisseur Klandt wurde für die erste Staffel erst kürzlich mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ausstrahlung: Ab Samstag, den 24. Oktober, wöchentlich eine neue Folge bei TVNOW. Die gesamte erste Staffel wird On Air am 24. Oktober ab 20:15 Uhr bei RTLZWEI wiederholt. Über "Wir sind jetzt" Im Mittelpunkt stehen die 17-jährige Laura und ihre Clique, die sich mit der ersten Liebe und anderen Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens auseinandersetzen müssen. Mitten im Gefühlschaos der Jugendlichen schlägt das Schicksal gnadenlos zu und bringt ihre Welt ins Wanken. Ehrlich, lebensnah, gefühlvoll, aber auch mit viel Humor erzählt "Wir sind jetzt" vom Erwachsenwerden der Protagonisten.                 QUELLE: PM: RTLZWEI: 2020