NACHRICHTEN FÜR STADT&LANDKREIS OSNABRÜCK


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Stadt Osnabrück hebt Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen in der Innenstadt auf Ende Mai hat die Stadt Osnabrück den Bereich der Innenstadt, in dem eine Maskenpflicht gilt, bereits deutlich verkleinert. Jetzt fällt die Pflicht auf Straßen und Plätzen in diesem Bereich ganz weg. Hintergrund ist das derzeit sehr geringe Infektionsgeschehen. Die 59. Infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügung schreibt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Innenstadt oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 10 vor. Mit einem Wert von 6,1 liegt die Stadt heute erstmals seit Langem darunter. Um eine Situation zu vermeiden, in der die Maskenpflicht bei leicht steigenden Zahlen wieder gilt, nur um kurz darauf erneut nicht mehr zu gelten, hat die Stadt die Allgemeinverfügung aufgehoben. Wenn die Inzidenzzahl wieder beträchtlich steigen sollte, könnte es nach Abwägung der Umstände wieder eine Maskenpflicht geben. Von dieser Entscheidung unabhängig gelten weiterhin die Vorgaben der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung. Sie schreibt vor, dass in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, und in den vor diesen Räumen gelegenen Eingangsbereichen sowie auf den zugehörigen Parkplätzen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Wird es darüber hinaus in der Innenstadt sehr voll, sodass das Abstandsgebot zeitweise nicht mehr eingehalten werden kann, ist ebenfalls auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.


Alt-Bundespräsident Joachim Gauck trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein Es waren wegen der Corona-Beschränkungen zwar nur wenige Gäste im Friedenssaal zugelassen, dennoch fühlte sich Altbundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch, 2. Juni "sehr geehrt" sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen. Ein wenig gerührt war er schon, als ihm Oberbürgermeister Wolfgang Griesert seinen Namenszug zeigte, den er bereits im Goldenen Buch hinterlassen hat: Bevor er zum Bundespräsidenten gewählt wurde, hatte er die Friedensstadt vor gut 20 Jahren schon einmal besucht, um einen Vortrag zu halten, und sich zu dieser Gelegenheit bereits in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Am Mittwoch ist es wieder ein Vortrag gewesen, der ihn veranlasste, die Stadt zu besuchen. Bei dem kleinen Empfang sagt Griesert: "Meines Wissens haben es – wenn überhaupt – nur ganz wenige Menschen geschafft, ihren Namen zum Namen einer Behörde zu machen. Sie haben das geschafft: Die Gauck-Behörde ist legendär. Aber auch aus Ihrer täglichen Arbeit als Bundespräsident waren Sie Repräsentant unseres Landes in der Welt und in Europa, waren aber auch Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger. Das forderte diplomatisches Geschick, gerade weil Sie die "Freiheit" zu Ihrem Thema gemacht haben." Nach einem kurzen Rückblick auf den Westfälischen Frieden von 1648 blickte der Oberbürgermeister auch voraus: "Hier im Friedenssaal ist es gelungen, zu diplomatischen, zu verträglichen Lösungen zu kommen. Dafür steht der Westfälische Frieden von 1648, ein Friede nach einem Krieg, der keine Sieger und keine Besiegten kennt. Dieses vertragliche Ende erforderte fünf Jahre lang Verhandlungen, die nicht einfach waren, schließlich waren im 17. Jahrhundert 150 Abgeordnete mit 150 Meinungen in Osnabrück und dem benachbarten Münster vertreten. Im Jahre 2023, also 375 Jahre später, werden wir mit einem umfangreichen Programm an dieses bedeutende Datum in der europäischen Geschichte erinnern, an dem sich Europa gewissermaßen neu erfunden hat, was das umfangreiche Vertragswerk nachdrücklich verdeutlicht." Sehr interessiert reagierte Gauck auf die Ausführungen des Oberbürgermeisters über Hans Callmeyer, der in Israel, in Yad Vashem, als "Gerechter unter den Völkern" geehrt wird. Seine Heimatstadt Osnabrück erinnerte an ihn 1995 mit der höchsten Auszeichnung, der Justus-Möser-Medaille. Er hatte tausenden Juden während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Holland das Leben gerettet und sie – die sogenannten "Calmeyer-Juden" – vor Auschwitz bewahrt. "Mit einer Ausstellung in einem Gebäude direkt neben dem Nussbaum-Haus wollen wir an sein Menschen-Werk, wenn ich das so sagen darf, erinnern", sagte der Oberbürgermeister.


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ONE ZERO ZERO – Rudolf Englert zum 100. Geburtstag Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum des Museumsquartiers Osnabrück In Duisburg geboren, verbrachte der Künstler Rudolf Englert seine intensivsten Schaffensjahre in der Region Osnabrück. 2021 wäre er 100 Jahre alt geworden – ein guter Anlass, sein faszinierendes Werk neu zu betrachten und den Blick darauf über den regionalen Kontext hinaus zu erweitern: Die Ausstellung "ONE ZERO ZERO – Rudolf Englert zum 100. Geburtstag", die vom 11. Juni (Eröffnung: 11 bis 16 Uhr; Anwesenheit der Kuratorin Dr. Maren Koormann 11 bis 13 / 14 bis 16 Uhr) bis 5. September im Kulturgeschichtlichen Museum des Museumsquartiers Osnabrück präsentiert wird, bringt Zeichnungen und Gemälde von Englert in Zusammenhang mit Werken der Künstlerbewegung ZERO und deren Umfeld, unter anderem mit Arbeiten von Heinz Mack, Otto Piene, Jan J. Schoonhoven und Günther Uecker. Die Gegenüberstellung zeigt das gemeinsame Interesse an experimentellem und seriellem Arbeiten, an bestimmten Materialien und Techniken sowie an der Wirkung von Farbe, Licht und Schatten. Offensichtlich werden die Bezüge zu den Kollegen auch anhand von Englerts Kunstsammlung, seiner Bibliothek und Korrespondenz, in die die Ausstellung Einblicke gewährt. Zugleich wird deutlich, dass Rudolf Englert bei aller Verbindung zum Kunstgeschehen der Zeit konsequent seinen eigenen künstlerischen Weg verfolgte. Insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren waren seine Werke in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen. Im Sommer 2005 fand die letzte umfassende Präsentation zu Rudolf Englert in der Kunsthalle Osnabrück statt. Daran knüpft die Ausstellung im Museumsquartier mit dem Ziel an, Englert aus der bisher vor allem werkimmanenten Betrachtung herauszulösen. Es soll anschaulich werden, wer und was Rudolf Englert inspiriert und ihn auf dem Weg hin zu einer eigenen Bildsprache gelenkt und begleitet hat. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Witwe und Nachlassverwalterin Hildegard Englert und mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. Großzügig gefördert wird das Projekt von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur. Zudem kooperiert das Museumsquartier mit der cubus kunsthalle in Duisburg. Dort soll das in Duisburg entstandene Frühwerk und das Spätwerk Englerts gezeigt werden. Auch die Galerie Dittmar in Berlin wird anlässlich des Jubiläums eine Ausstellung mit einer Auswahl an Arbeiten von Rudolf Englert zeigen. Ein reich bebilderter Katalog und ein abwechslungsreiches Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot begleiten die Präsentation im Museumsquartier Osnabrück. Öffnungszeiten (wegen der Corona-Pandemie unter Vorbehalt!): Di - Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr Erster Donnerstag im Monat 11 bis 20 Uhr

Englert_Porträt im Atelier.         © Christian Grovermann


Heinz Fitschen Haus bietet mehrtägige Wandertour für Jugendliche an Das Heinz Fitschen Haus organisiert eine mehrtägige Trekkingtour für Jugendliche ab 14 Jahren auf einem der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Von Montag, 23. August, bis Samstag, 28. August, wandern bis zu zehn Teilnehmende auf dem Soonwaldsteig am Rhein. Dabei werden sie auf einem Abschnitt von rund 40 Kilometern keine Siedlung berühren. Neben Isomatte, Schlafsack und Kocher benötigen die Teilnehmenden auch ausreichend Proviant im Rucksack. Am Anreisetag werden sie auf einem Campingplatz direkt am Rhein übernachten, bevor sie am nächsten Tag in den dicht bewaldeten Hunsrück starten. Auf der Tour werden die Jugendlichen Natur und Wildnis hautnah erleben. Deshalb werden sie auch kein Zelt mitnehmen, sondern unter Tarps übernachten. Da die Teilnehmenden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen wandern und dabei einige Höhenmeter zurücklegen, sollten sie eine gewisse Grundkondition mitbringen. Die Teilnahme an der Trekkingtour kostet 80 Euro pro Person. Ansprechpartner für Informationen und Anmeldungen ist Daniel Börger. Er ist per E-Mai an boerger.d@osnabrueck.de oder telefonisch unter der Nummer 0541 3237355 zu erreichen. Alle Teilnehmenden begegnen sich bei einem Vorbereitungstreffen am Freitag, 13. August, um 17 Uhr.




Fortsetzung folgt!@St.P

Südamerikanische Lebensfreude ! 


Aktualisierung - One World Session mit „Doña Maria“ Jeden ersten Mittwoch im Monat findet im Kulturzentrum Lagerhalle in Kooperation mit der städtischen Musik- und Kunstschule sowie Exil e.V. die "One World Session" statt, die als offene Bühne Platz für Instrumente und Musikbegeisterte aus aller Welt bietet. Der Vorverkauf ist eröffnet: https://lagerhalle-ticketshop.reservix.de/p/reservix/event/1676453. Es besteht weiterhin Testpflicht und Maskenpflicht außer am Sitzplatz. Natürlich wird auch gestreamt. Aufgrund der Corona-Maßnahmen wird sie derzeit in einem Online-Format als Konzert durchgeführt. Die kommende Ausgabe der "One World Sessions Online" geht im Rahmen des MeWe Festivals 2021 über die Bühne und präsentiert die sechsköpfige Band "Doña Maria": "Doña Maria" ist auf die Rhythmen verschiedener lateinamerikanischer Länder spezialisiert und begeistert mit einem Mix aus bekannten und selbst geschriebenen Stücken. Die Session wird am 2. Juni ab 20 Uhr live auf dem YouTube-Kanal der Lagerhalle unter www.lagerhalle-osnabrueck.de übertragen. Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet: DonaMaria.jpg (Copyright: Gonzalo Aliaga Hinojosa)

DonaMaria.jpg                             ©  Gonzalo Aliaga Hinojosa


Fortsetzung folgt ! - @St.P.2021





IMMER KOSTENLOS UND NICHT NUR AUS DER REGION - @ST.PETERS.21



Die AfD will die deutschen Medien stärker kontrollieren. Das geht aus den Entwürfen für zwei Anträge an den Deutschen Bundestag hervor, die dem SPIEGEL vorliegen. Der eine fordert die Einrichtung einer sogenannten Enquetekommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, besetzt mit Vertretern aller Fraktionen. Diese solle über "Alternativen zur bestehenden Ordnung" nachdenken.

 

Der andere Entwurf sieht die Gründung einer "Stiftung Medientest" nach dem Vorbild der Stiftung Warentest vor, "um die Einhaltung journalistischer Qualitätsstandards zu kontrollieren", erklärt Martin Renner, medienpolitischer Sprecher der AfD. Der Name ist nicht neu: Schon 1994 forderte eine vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker einberufene Kommission eine "Stiftung Medientest". Damals ging es um die Einhegung von Auswüchsen im Programm der Privatsender mit ihren Talks, Sex- und Boulevardmagazinen.

 

"Die Wahl des Thüringer FDP-Ministerpräsidenten war ein erster Testballon, um die Tiefen und Untiefen einer politisch denkbaren Zusammenarbeit mit konservativen und liberalen Parteien auszuloten", sagte Renner dem SPIEGEL. Die Kontrolle von ARD, ZDF und anderen Medien könne ein "zweiter Testballon sein". 


Rechte demonstrierten für ihre Rechte, Linke demonstrierten gegen Rechte.

Juni Rückblick 2021 bei 17 Grad Celsius in Osnabrück :  In Osnabrück gab es  am 25.04.2020 die erste Demonstration zu Corona-Zeiten @St.P. 2021