- Speziell entwickelter SKODA Sport mit leichter Aluminiumkarosserie basierte auf erfolgreichem Serienmodell 1101/1102 ,Tudor' - Václav Bobek und Jaroslav Netusil kämpften bis zu einem Technikdefekt nach 13 Rennstunden um den ersten Platz in ihrer Klasse - Rückkehr des SKODA Sport nach Le Mans verschoben: Le Mans Classic findet aufgrund der Corona-Pandemie erst im kommenden Jahr statt Im Jahr 1950 erlebte SKODA AUTO einen ganz besonderen Moment in der Motorsportgeschichte des Unternehmens: den bis heute einzigen Start eines SKODA Modells beim weltberühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Nach dem Zweiten Weltkrieg präsentierte SKODA eine neue Modellreihe: Der 1101/1102 ,Tudor' setzte auf einen 1.089 Kubikzentimeter großen Vierzylindermotor und war in vielen europäischen Ländern sowie auf Märkten in Übersee schnell sehr gefragt. Die technisch modernen, robust konstruierten Fahrzeuge bewiesen ihre große Zuverlässigkeit auf zahlreichen Rallye-Pisten und bei Langstreckenrennen auf Rundkursen. So gewannen sie 1948 beim 2.649 Kilometer langen Raid Polski alle vier Kategorien, in denen SKODA Fahrzeuge an den Start brachte. Bei der südamerikanischen Rallye Montevideo - Melo - Montevideo belegten sie Platz eins und zwei. Doch auch auf Rundstrecken stellten die ,Tudor'-Modelle - die Bezeichnung leitet sich aus dem Englischen von ,Two Doors', also ,Zweitürer' ab - ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps legten die drei von SKODA eingesetzten Viersitzer mit geschlossener Karosserie jeweils 1.972 Kilometer zurück und beendeten das Langstreckenrennen auf den ersten drei Plätzen ihrer Hubraumklasse. Um diesen Erfolg auch auf der Strecke deutlich sichtbar herauszustellen, absolvierte das tschechische Trio Boxenstopps häufig zu dritt und überquerte die Ziellinie im Formationsflug. Für die Saison 1949 entwickelte der tschechische Autohersteller auf Basis des ,Tudor' eine spezielle Rennvariante: den SKODA Sport. Der offene Zweisitzer besaß einen um 400 Millimeter verkürzten Radstand und eine besonders flache Pontonkarosserie aus leichtem Aluminium und gab in Brünn beim Grand Prix der Tschechoslowakei sein Debüt. Das eigentliche Ziel war jedoch Le Mans, das bereits damals weltbekannte 24-Stunden-Rennen im französischen Department Sarthe. Am Samstag, den 24. Juni 1950 hatte es das Werksteam von SKODA geschafft: Die weiterentwickelte Version des 1101 Sport stand - bereit für den damals noch üblichen ,Le Mans-Start' um 16 Uhr - schräg vor der Boxenmauer des 13,65 Kilometer langen ,Circuit des 24 Heures'. Die Fahrer reihten sich am gegenüberliegenden Streckenrand auf, um nach dem entsprechenden Signal zu ihren Fahrzeugen zu sprinten. Dort sprangen sie hinter das Steuer, starteten den Motor und gingen auf die erste Rennrunde. Aus Sicherheitsgründen wurde diese Art des Rennstarts 1970 abgeschafft. Den 600 Kilogramm leichten SKODA Sport fuhren Václav Bobek und Jaroslav Netusil. Für den Einsatz in Le Mans verfügte er über einen auf 2.150 Millimeter verlängerten Radstand, der die Richtungsstabilität verbesserte. Sichelförmige Luftöffnungen neben den Hauptscheinwerfern leiteten den Trommelbremsen an den Vorderrädern Kühlluft zu und zwei zusätzliche Scheinwerfer sorgten in den Nachtstunden für bessere Sicht. Ansonsten basierte das Fahrzeug weitgehend auf dem serienmäßigen ,Tudor', einschließlich der 12-Volt-Bordelektrik von PAL und der Diagonalreifen von Barum. Der wassergekühlte Vierzylinder unter der niedrigen Fronthaube mit einem unveränderten Hubraum von 1.089 Kubikzentimetern verdichtete etwas höher im Verhältnis 8,6:1 und verfügte über einen Solex 40 UAIP-Vergaser. Damit stieg die Leistung des Motors gegenüber des 32 PS starken Serienmotors auf 50 PS (37 kW) bei 5.200 Umdrehungen. Mit dem damals üblichen Rennkraftstoff - einem Mix aus Benzin, Ethanol und Azeton - erreichte der SKODA Sport eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h und verbrauchte dabei nur zwölf Liter pro 100 Kilometer. Vollbetankt und mit jenen Werkzeugen und Ersatzteilen an Bord, die bei einem Reparaturstopp benutzt werden durften, brachte er 700 Kilogramm auf die Waage. Jaroslav Netusil und Václav Bobek, beide ebenfalls Le Mans-Debütanten, gaben alles und fuhren mit einem Durchschnittstempo von 126 km/h im Feld der insgesamt 60 Teilnehmer schon bald auf den zweiten Platz in der mit elf Fahrzeugen besetzten Klasse bis 1.100 Kubikzentimeter. In der damals noch üblichen Leistungskoeffizient- Sonderwertung rangierte das Duo zwischenzeitlich sogar auf Rang fünf. Nach 13 Stunden rollte das Auto mit der Nummer 44 in der Morgendämmerung aus, ein kleiner Technikdefekt riss den SKODA Sport in seiner 115. Runde aus dem Rennen: Das Sicherungselement eines Pleuelzapfens war gerissen und eine Reparatur vor Ort nicht mehr möglich. Für SKODA war der Start im Jahr 1950 bis heute der einzige Le Mans-Renneinsatz der Unternehmensgeschichte. In den nachfolgenden Jahren konnten die Sonderanfertigungen der Marke aufgrund der schwierigen politischen Ausgangslage nicht mehr am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilnehmen. Der originale SKODA Sport wurde restauriert und gehört heute zu einer privaten tschechischen Sammlung. Anfang Juli hätte er anlässlich des 70. Jahrestags seines Le Mans-Debüts und des 125. Gründungsjubiläums von SKODA AUTO erneut vor zahlreichen Zuschauern auf die Strecke gehen sollen. Die Le Mans Classic - ein seit 2002 im Zweijahresrhythmus ausgetragenes Event für historische Rennfahrzeuge, die vor 1979 bei dem Langstreckenklassiker gestartet sind - musste jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschoben werden.          QUELLE: PM: SKODA 2020


Zum fünften Mal in Folge überträgt Das Erste die Endspiele um die Fußball-Landespokale. Für die Finalisten steht viel auf dem Spiel, denn die Sieger ziehen in die erste Runde des DFB-Pokals 2020/2021 ein, die vom 11. bis 14. September ausgetragen wird. So darf sich zum Beispiel der Sieger des Verbandes Mittelrhein (Alemannia Aachen - 1. FC Düren) auf den Titelverteidiger Bayern München freuen. Eigentlich hätte der Finaltag der Amateure am 23. Mai 2020 direkt vor dem DFB-Pokalfinale der Herren stattfinden sollen, aufgrund der Corona-Pandemie wurde er aber verschoben und wird nun am 22. August 2020 nachgeholt. Das Erste überträgt live von 14:30 bis 19:57 Uhr im Rahmen von drei großen Live-Konferenzen. Julia Scharf und ARD-Experte Thomas Broich moderieren und analysieren die Sendung aus dem "Sportschau"-Studio in Köln. Um 14:45 Uhr ist Anpfiff der ersten acht Spiele. Die weiteren Anstoßzeiten sind 16:45 Uhr und 17:45 Uhr. Insgesamt zeigt Das Erste 19 Begegnungen in der Konferenz. Ein Großteil der Spiele wird darüber hinaus einzeln in voller Länge per Livestream auf www.sportschau.de zu sehen sein. Federführer des Finaltags der Amateure 2020 ist der WDR. Der Finaltag der Amateure im Überblick Anpfiff 14:45 Uhr Eintracht Norderstedt - TSV Sasel, Kommentator: Patrick Halatsch, auch im Livestream, Kommentator: Florian Neuhaus Union Fürstenwalde - SV Babelsberg, Kommentator: Max Zobel, auch im Livestream, Kommentator: Karsten Steinmetz FC Eilenburg - Chemnitzer FC, Kommentator: Eik Galley, auch im Livestream, Kommentator: Andreas Mann FSV Martinroda - Carl-Zeiss Jena, Kommentator: Torsten Püschel, auch im Livestream, Kommentator: Markus Herwig Rot-Weiss-Essen - 1. FC Kleve, Kommentator: Marc Schlömer, auch im Livestream, Kommentator: Benedikt Brinsa FC Karbach - FV Engers, Kommentator: Florian Winkler TSG Balingen - SSV Ulm, Kommentator: Stefan Kiss, auch im Livestream, Kommentator: Michael Bollenbacher FC Rielasingen-Arlen - SV Oberachern, Kommentator: Philipp Sohmer Anpfiff 16:45 Uhr FC Hansa Rostock - Torgelower FC Greif, Kommentator: Jan Neumann, auch im Livestream, Kommentator: Tobias Blanck Viktoria Berlin - VSG Altglienicke, Kommentatorin: Stephanie Baczyk, auch im Livestream, Kommentator: Lars Becker 1. FC Düren - Alemannia Aachen, Kommentator: Claus Lufen, auch im Livestream, Kommentator: Torsten Winkler SV Todesfelde - VfB Lübeck, Kommentator: Wilfried Hark, auch im Livestream, Kommentator: Alexander Kobs FC 08 Homburg - SV Elversberg, Kommentator: Frank Grundhever, auch im Livestream, Kommentator: Marc Drumm FSV Frankfurt - TSV Steinbach, Kommentator: Florian Naß, auch im Livestream, Kommentatorin: Ann-Kathrin Rose 1. FC Kaiserslautern - Alemannia Waldalgesheim, Kommentator: Tom Bartels, auch im Livestream, Kommentator: Stefan Kersthold FC Nöttingen - Waldhof Mannheim, Kommentator: Martin Maibücher, auch im Livestream, Kommentator: Jens Ottmann Anpfiff 17:45 Uhr Blumenthaler SV - FC Oberneuland, Kommentator: Stephan Schiffner Eintracht Celle - MTV Gifhorn, Kommentator: Matthias Cammann, auch im Livestream, Kommentator: Torsten Iffland RSV Meinerzhagen - SV Schermbeck, Kommentator: Robert Hunke, auch im direktem Livestream.                                     Kommentator: Stefan Hänsel.                                        QUELLE: PM ARD 2020