REGIONAL - NEWS      AUSGABE 26.08.2021


50er-Inzidenz den fünften Werktag in Folge überschritten: In vielen Bereichen gilt die 3G-Regel In welchen Bereichen nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt haben, regelt die neue Niedersächsische Corona-Verordnung unter anderem anhand von drei Warnstufen. Hinzu kommt der Schwellenwert von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz. Dieser ist in der Stadt Osnabrück am heutigen Mittwoch, 25. August, den fünften Werktag in Folge überschritten. Die Stadt hat dies in einer Allgemeinverfügung festgestellt. Die Folge: In weiten Teilen des öffentlichen Lebens müssen Menschen ab Freitag, 27. August, nun geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel). Diese Regel gilt ab Freitag bei der Teilnahme an einer Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 bis zu 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmenden. Dasselbe gilt in Gastronomiebetrieben oder Beherbergungsstätten. Auch wer eine körpernahe Dienstleistung entgegennimmt oder eine Sportanlage in geschlossenen Räumen nutzt, unterliegt der 3G-Regel. Sportanlagen beinhalten auch Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnliche Einrichtungen wie Spaßbäder, Thermen und Saunen. Ausgenommen von der 3G-Regel sind unter anderem Zusammenkünfte, die durch Rechtsvorschriften vorgeschrieben sind sowie religiöse Veranstaltungen. Auch für Kinder unter sechs Jahren oder Kinder, die noch nicht eingeschult wurden, gilt die 3G-Regel nicht. Unabhängig von der Inzidenz und damit bereits ab Mittwoch, 25. August, gilt die 3G-Regel bei Veranstaltungen mit zwischen 1000 und 5000 Teilnehmenden sowie bei Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmenden. Auch in Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnlichen Einrichtungen gilt bereits jetzt die 3G-Regel. Entscheiden sich Betreiber:innen, nur Geimpfte und Genesene (2G) einzulassen, entfällt die Maskenpflicht. Die neue Niedersächsische Corona-Verordnung steht unter https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html.Quelle:PM:2021


Die neuen Städtebotschafter:innen;  ©Gerhard Meyering
Die neuen Städtebotschafter:innen; ©Gerhard Meyering

Neue Städtebotschafter:innen für Angers, Çanakkale und Twer stellen sich vor Fast 300 junge Menschen haben bisher als Städtebotschafterin oder Städtebotschafter in einer von Osnabrücker Partnerstädten gearbeitet. In diesen Tagen brechen die nächsten drei nach Angers in Frankreich, Çanakkale in der Türkei und Twer in Russland auf. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert stellte die drei vor ihrer Abreise im Rathaus vor. "Jungen Menschen die Möglichkeit zu geben im Auftrag ihrer Stadt im Ausland zu arbeiten, hat in Osnabrück eine lange Tradition", sagte er. "Sie wird auch von der Corona-Pandemie nicht unterbrochen, auch wenn einiges anders ablaufen muss als sonst." Im vergangenen Jahr fielen Feste aus, Reisegruppen sagten ab und es wurde sich mehr in Videokonferenzen unterhalten als im Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Alexander Leinweber, der sich eigentlich auf ein Jahr in Twer gefreut hatte, konnte die Reise gar nicht erst antreten. Er wird die Erfahrung jetzt nachholen. "Trotz aller Schwierigkeiten haben die jungen Männer und Frauen in Osnabrück wie auch in den Partnerstädten mit vielen kreativen Ideen das Beste aus der Situation gemacht", betont der Oberbürgermeister. "Für ihre Nachfolger wünsche ich mir, dass sie mehr Freiheiten haben und ohne Angst vor Ansteckung ihr Jahr erleben dürfen." Alexander Leinweber hat sich ein zweites Mal erfolgreich auf die Stelle beworben. Er wird als Städtebotschafter in Twer arbeiten. Im vergangenen Jahr konnte er wegen der Pandemie nicht nach Russland reisen. Der 25-Jährige aus Melle hat stattdessen seine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten abgeschlossen und stets Kontakt zum Städtepartnerschaftsbüro gehalten. Er besitzt einen deutschen und einen russischen Pass. Da er zudem an der Ruhrakademie Schwerte Kenntnisse im Film und Regie erworben hat, wird er seine Zeit in Twer nutzen, um auch dort Filme zu drehen. Anna Horstmann wird in Angers arbeiten. Die 25-Jährige kann bereits auf ein Jahr im Ausland zurückblicken, vor drei Jahren hat sie als Au Pair in London gearbeitet. Jetzt zieht es sie nach Frankreich. Zurzeit absolviert sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Über den "Master of Education Anglistik und Germanistik" verfügt sie bereits, studiert hat sie an der Universität Vechta. Während ihres Studiums hat sie Zeit in Angers verbringen können und möchte nun die Menschen dort noch intensiver kennenlernen. Zu ihren Hobbys zählt unter anderem das Tanzen, sie hat sich bereits mehrere Trainerscheine erarbeitet. Liyane Karagöz freut sich auf ihr Jahr im türkischen Çanakkale. Die 23-Jährige studiert Kultur- und Erziehungswissenschaften an der Universität Vechta. Vorher war sie mehrere Monate Praktikantin in einer Kita und danach in einer Seniorenwohnanlage. Außerdem hat sie als Sozialbetreuerin in der Zentralunterkunft Ibbenbüren gearbeitet. Ihre Hobbys sind unter anderem Sport und Reisen. Hintergrund: Nach Abschluss des Dreierpartnerschaftsvertrages zwischen Osnabrück, Haarlem und Angers im Jahr 1964 sollten junge Frauen und Männer zwischen den Partnerstädten als Botschafterinnen und Botschafter ausgetauscht werden und dort jeweils für ein Jahr ihre Hilfe anbieten. Schon 1965 machte sich der erste Osnabrücker Städtebotschafter auf den Weg nach Angers. Seit 1967 findet ein regelmäßiger Austausch zwischen beiden Städten statt. Haarlem entsandte 1969 die erste Städtebotschafterin nach Osnabrück. Seit 1976 findet ein Botschafteraustausch zwischen Derby und Osnabrück und seit 1990 zwischen Twer und Osnabrück statt. Zwischen Osnabrück und Çanakkale besteht der Städtebotschafteraustausch seit 2005. Auf die Stellen können sich junge Menschen bewerben, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten.Quelle: PM: 2021


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