Open Air Rudelsingen“ im Zoo Osnabrück 13.06.19


12. Juni 2019 Buntes Stadtteilfest in Eversburg Der Runde Tisch Eversburg und das Jugendzentrum Westwerk laden für Sonntag, 16. Juni, zum Stadtteilfest ein. Unter dem Motto „Eversburg feiert bunt“ wird auf dem Gelände des Jugendzentrums an der Bürener Straße von 13 bis 19 Uhr Programm geboten. Das Programm wird von vielen lokalen Gruppen aus dem Stadtteil Eversburg gestaltet, von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Theater spielen, Irish Dance oder Hip Hop zeigen oder im Chor singen. Es moderiert der Kabarettist Kalla Wefel. Abgerundet wird das Bühnenprogramm mit dem Soloauftritt von Danny Weiss, der seinen Gipsy-Jazz präsentiert. Für die Besucher gibt es außerdem u.a. Fußball, Dart, Rollenrutsche, Hüpfburgen, Soccer Court, Skateworkshop, Graffiti-Aktionen usw. Dazu gibt es Speisen und Getränke aus verschiedenen Ländern. Weitere Informationen zum Stadtteilfest gibt es unter der Telefonnummer 0541/ 323 7575. Ein Hinweis für Gäste und Anwohner: die Bürener Straße wird von 11 bis 20 Uhr am Veranstaltungstag, Sonntag, 16. Juni, gesperrt.


Wie können digitale Medien sinnbringend im Textilunterricht eingebracht werden? Um die Beantwortung dieser Frage wird es am Mittwoch, 19. Juni, im Gastvortrag von Yvonne Röhrich unter dem Titel „Textiles und Digitales – Der Einsatz digitaler Medien im Textilunterricht“ gehen, zu dem das Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück herzlich einlädt. Beginn ist um 18 Uhr in der Seminarstraße 33-34 im Raum 05/217. Zur Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 111/2019 12.6.2019 Digitale Medien im Textilunterricht Gastvortrag im Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück Wie können digitale Medien sinnbringend im Textilunterricht eingebracht werden? Um die Beantwortung dieser Frage wird es am Mittwoch, 19. Juni, im Gastvortrag von Yvonne Röhrich unter dem Titel „Textiles und Digitales – Der Einsatz digitaler Medien im Textilunterricht“ gehen, zu dem das Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück herzlich einlädt. Beginn ist um 18 Uhr in der Seminarstraße 33-34 im Raum 05/217. Zur Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Kinder und Jugendliche müssen für die digitale Welt fit gemacht werden. Getreu diesem Motto und im Zuge der „Digitaloffensive Schule NRW“ hat die Lehrerin Yvonne Röhrich von der Schillerschule Bottrop mit ihren Schülerinnen und Schülern ein digitales Bilderbuch entwickelt. Als Vorlage diente das Buch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ von Werner Holzwarth. Die Kinder haben überlegt, welche Tiere der Maulwurf auch noch befragen könnte, haben erforscht, wie der Kot des jeweiligen Tieres aussieht. Dann haben sie sich daran gemacht, das Bild zu ihrem Tier zu malen und einen Text dazu zu schreiben. Die gemalten Bilder wurden fotografiert und mit einer speziellen App hochgeladen, ihre Texte haben die Kindern abgetippt und vertont – fertig war das multimediale Bilderbuch. In ihrem Vortrag wird Röhrich auf die Erfahrungen innerhalb dieses Projektes eingehen und Vorlagen liefern, wie digitale Medien auch in den Textilunterricht eingebracht werden können.


Zoo Osnabrück, 11.06.2019 Vorhang auf: 1. Open Air-Kino im Zoo Osnabrück Gemeinsamer Kinomonat mit Filmpassage Osnabrück zugunsten von „Löwen für Löwen“ Blockbuster in tierischer Atmosphäre: Erstmals veranstaltet der Zoo Osnabrück gemeinsam mit der Filmpassage Osnabrück ein Open Air-Kino im Herzen des Zoos. Den gesamten August über werden donnerstag-, freitag- und samstagabends insgesamt 15 verschiedene Filme gezeigt. Vor dem Filmstart können Besucher noch bei Tigern, Seelöwen und Co. vorbeischauen oder ihr Abendessen in den Zoo verlegen. Im August können Cineasten den dunklen Kinosaal gegen Sternenhimmel und Löwengebrüll im Zoo tauschen: Vom 1. bis 31. August veranstalten der Zoo Osnabrück und die Filmpassage Osnabrück das 1. Open Air-Kino im Herzen des Zoos. „Der Zoo bietet eine einmalige Kulisse für ein Open Air-Kino“, freut sich Klaus Korte von der Filmpassage Osnabrück auf die Veranstaltung. „Wir haben eine bunte Mischung an Filmen ausgesucht: vom Helden-Donnerstag mit ‚Avengers 3‘, ‚Deadpool 2‘ oder ‚Aquaman‘ über den Famous Friday mit ‚Der Junge muss an die frische Luft‘, ‚Rocketman‘ oder ‚ES‘ bis hin zum Safari-Samstag mit ‚Grindelwalds Verbrechen‘ oder ‚Jurassic World‘ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Highlight bildet am 31. August ‚Der König der Löwen‘, das Remake aus diesem Jahr“, so Korte weiter. Das Open Air-Kino komme den Osnabrücker Löwen zugute, wie Claudia Galitz vom Vorstand des Vereins „Löwen für Löwen“, erklärt: „Der Reinerlös des Open Air-Kinos fließt über unseren Verein in die Vergrößerung der Löwenanlage. Der Umbau startet noch in diesem Jahr. Ist die Anlage vergrößert, wird auch wieder Löwennachwuchs möglich sein.“ Abendsafari und Blockbuster Jeden Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend im August laufen die Blockbuster am „Affentempel“ im Herzen des Zoos. „Wenn mit dem Sonnenuntergang langsam das Tageslicht schwindet, haben Besucher noch Zeit, Seelöwen, Tiger und Co. zu besuchen. Erst mit der Dunkelheit starten die Filme und manchmal machen sich Seelöwen, Pelikane oder Löwen noch mit Rufen oder Gebrüll bemerkbar“, beschreibt Jennifer Ludwig, Veranstaltungsfachwirtin im Zoo Osnabrück, die besondere Atmosphäre des abendlichen Zoos. Schließlich seien besonders im Sommer auch abends noch viele Tiere auf ihren Außenanlagen zu sehen. Die Wahl des Standortes von Veranstaltungen werde immer in enger Absprache mit den wissenschaftlichen Kuratoren des Zoos getroffen, damit die Tiere nicht gestört werden, so Ludwig weiter. „Unsere tierischen Zoobewohner haben oberste Priorität, die Veranstaltungen richten sich in Zeiten und Orten immer nach ihnen. Für uns ist es trotzdem wichtig, Sonderveranstaltungen anbieten zu können, da wir uns so gut wie selbst durch Eintrittsgelder, Sponsoring und Spenden finanzieren müssen.“ Die Tierhäuser schließen auch während der Sonderveranstaltung regulär um 17:45 Uhr. Filmstart mit Sonnenuntergang Einlass in den abendlichen Zoo ist an den Kinoabenden von 18:30 Uhr bis 21 Uhr, sodass Besucher noch genügend Zeit haben, einige tierische Zoobewohner zu besuchen oder ihr Abendessen in den Zoo zu verlegen. „Die Filmvorführung beginnt mit Sonnenuntergang, das ist im August etwa zwischen 20 Uhr und 21 Uhr. Am besten kommen die Besucher schon direkt ab 18:30 Uhr“, so Ludwig weiter. Die Gastronomie am „Affentempel“ hat an den Abenden geöffnet, sodass Kino-Fans erst ihr Abendessen in den Zoo verlegen und sich dann die besten Plätze sichern können, denn es gilt freie Platzwahl. „Besucher können außerdem auch Decken oder Kissen mitbringen, um es sich schön gemütlich zu machen. Insgesamt gibt es 300 Plätze, mehr Tickets werden pro Film auch nicht verkauft“, erklärt die Veranstaltungsfachwirtin. Tickets sind im Vorverkauf über die Filmpassage Osnabrück an der Kinokasse oder online unter www.filmpassage.de erhältlich. Sollten noch restliche Tickets verfügbar sein, wird eine Abendkasse nur im Zoo jeweils am Veranstaltungstag ab 18:30 Uhr eingerichtet. Jahreskartenbesitzer erhalten gegen Vorlage ihrer Jahreskarte eine kleine Tüte Popcorn gratis. Unterstützt wird das Open Air-Kino von der Filmpassage Osnabrück als Hauptsponsor sowie dem Autohaus Rahenbrock, der Hagensieker & Trame GmbH VGH Versicherungen sowie der Agentur „alles bestens. Schäfer events und medien“. „Noch können sich Firmen gerne bei uns melden, wenn Sie Interesse an unseren Sponsoring-Paketen haben. Aber auch, wer größere Kartenkontingente mit individuellem Zusatzprogramm beispielsweise für seine Mitarbeiter buchen möchte, kann dies gerne direkt bei uns“, berichtet Jennifer Ludwig. Interessierte Firmen können sich unter zoo@zoo-osnabrueck.de oder telefonisch unter 0541-951050 melden. Tickets für das Open Air-Kino sind ab sofort und solange der Vorrat reicht an der Kasse der Filmpassage oder unter www.filmpassage.de erhältlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung auf www.zoo-osnabrueck.de oder unter www.filmpassage.de. 1. Open Air-Kino im Zoo Osnabrück im Überblick · 1.-31. August 2019 · Einlass: 18:30 Uhr – 21 Uhr, Zooeintritt (ab 18:30 Uhr) inklusive · Filmbeginn mit Sonnenuntergang · Am „Affentempel“ im Herzen des Zoos · Vorkasse: 16,50 Euro, Abendkasse 17,50 Euro · Tickets ab sofort erhältlich unter www.filmpassage.de oder an der Kasse der Filmpassage; Abendkasse nur im Zoo (falls noch Tickets verfügbar) · Freie Platzwahl · Die Gastronomie am „Affentempel“ hat geöffnet · Gegen Vorlage der gültigen Jahreskarte erhalten Jahreskartenbesitzer eine kleine Tüte Popcorn (pro Abend). · Leinwand: 8 x 4 Meter · Der Reinerlös geht an den Verein „Löwen für Löwen“ für den Umbau und die Vergrößerung der Löwenanlage Alle Filme im Überblick · Helden-Donnerstag: Deadpool 2 (1.8.), Captain Marvel (8.8.), Aquaman (15.8.), X-Men Dark Phoenix (22.8.), Avengers 3 – Endgame (29.8.) · Famous Friday: Der Junge muss an die frische Luft (2.8.), Bohemian Rhapsody (9.8.), Rocketman (16.8.), A Star ist born (23.8.), ES (30.8.) · Safari-Samstag: Jurassic World: Das gefallene Königreich (3.8.), Friedhof der Kuscheltiere (10.8.), Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (17.8.), Pets 2 (24.8.), Der König der Löwen (31.8.) Bildunterschrift Stellen gemeinsam das 1. Open Air-Kino im Zoo Osnabrück vor (v.l.n.r.): Claudia Galitz („Löwen für Löwen“), Jennifer Ludwig (Zoo Osnabrück), Klaus Korte (Filmpassage Osnabrück), Christian Schäfer („Alles Bestens“, Schäfer, Events & Medien), Marc Kappler (Rahenbrock Gruppe) sowie Nadine Hagensieker (Hagensieker & Trame GmbH VGH Versicherungen). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.


Osnabrück.- Mit dem neuen Verbundprojekt PROACTOS wollen Hochschule und Universität Osnabrück ihre Ideen und ihr Wissen proaktiv in die Region transferieren. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler überreichte am 6. Juni in Osnabrück den Förderbescheid.
Freuen sich über den Bescheid für ihr gemeinsames Projekt PROACTOS: Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel und Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram mit Minister Björn Thümler. Foto: Hochschule Osnabrück

Nr. 108/201906. Juni 2019

Ideen und Wissen in die Region transferieren -
Osnabrücker Hochschulen bei der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen" erfolgreich - Minister Björn Thümler übergibt Förderbescheid

Osnabrück.- Mit dem neuen Verbundprojekt PROACTOS wollen Hochschule und Universität Osnabrück ihre Ideen und ihr Wissen proaktiv in die Region transferieren. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler überreichte am 6. Juni in Osnabrück den Förderbescheid.

Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft bringen: Das ist das Ziel der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“. Im vergangenen Jahr hatte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) die Hochschulen im Land aufgefordert, sich mit individuellen Konzepten zu bewerben, die den Wissenstransfer in den verschiedenen Regionen Niedersachsens stärken sollen. Fünf Projekte konnten die unabhängige Gutachterkommission überzeugen, darunter das Projekt PROACTOS der Osnabrücker Hochschulen. Die Projekte haben alle eine Laufzeit von fünf Jahren. 

Darüber hinaus wird die Fördermaßnahme von einem Begleitforschungsprojekt flankiert, das die Beziehungen zwischen Hochschulen und Gesellschaft in Niedersachsen untersucht und mit dem Stand auf Bundesebene vergleicht. Das beantragte Fördervolumen beläuft sich insgesamt auf knapp 12,4 Millionen Euro. Unter dem Projekttitel PROACTOS – Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück – gelang es den Partnerinnen, die Zusage für rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern zu erhalten. Die Mittel für das Förderprogramm werden aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung zur Verfügung gestellt.

„Als Landesregierung haben wir uns vorgenommen, den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft strukturell und institutionell zu verbessern. Damit aus wissenschaftlichen Entdeckungen erfolgreiche Innovationen werden, die die Lebensqualität verbessern, die Wirtschaft fördern und Arbeitsplätze schaffen, müssen die Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft ankommen“, sagte Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, in Osnabrück. „Wir wollen helfen, regionale Innovationsräume im Zusammenspiel von Hochschulen, Kommunen und regionalen Wirtschaftsförderungen zu schaffen, um so das Innovationspotenzial der Hochschulen intensiver zu nutzen. Die Idee dabei ist, insbesondere hochschulübergreifende Aktivitäten zu fördern, die Synergien schaffen und dem Standort als Ganzes zu Gute kommen.“

„Das hohe Potential von Innovationen unserer Region und des Wirtschaftsraums Osnabrück ist bekannt. Wir freuen uns, dass wir dies nun gemeinsam mit der Universität Osnabrück im Rahmen einer strukturierten und innovativen Transferstrategie nachhaltig erschließen werden. Mit dem Verbundvorhaben PROACTOS werden wir die strukturellen Voraussetzungen für innovative Austauschformate zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram bei der Entgegennahme des Bescheides.

"Ziel des Verbundvorhabens PROACTOS ist es, die Ideen und das generierte Wissen der beiden Hochschulen nachhaltig für die Region Osnabrück nutzbar zu machen", so Prof. Dr. Susanne Menzel, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück. „Dabei ergänzen sich die Profile der Universität und Hochschule hervorragend und stärken die Innovationsfähigkeit der viertstärksten Mittelstandsregion Deutschlands."

Das Projekt hat eine geplante Laufzeit bis zum Jahr 2024 und umfasst vier Vollzeitstellen für das Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen.

Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück sind im Themenfeld Wissens- und Technologietransfer eng verbunden. Mit der neu geschaffenen Organisationseinheit Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) soll das Projekt PROACTOS organisiert und vorangetrieben werden.

 

Bildunterschrift: Freuen sich über den Bescheid für ihr gemeinsames Projekt PROACTOS: Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel und Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram (li.) mit Minister Björn Thümler.
Foto: Hochschule Osnabrück

 

 


Schulterschluss der Agrar- und Ernährungsbranche notweniger denn je - 

Fachleute diskutierten an der Universität Osnabrück den Weg der Agrarregion Weser-Ems in die Zukunft

OSNABRÜCK.- Klimawandel, Tierwohl, Gülleüberschuss, Clean Meat oder die digitale Transformation: Derzeit steht die Agrar- und Ernährungswirtschaft unter großem Druck, Antworten auf drängende Herausforderungen zu finden. Rund 130 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Naturschutz diskutierten heute (6. Juni) an der Universität Osnabrück, wie die Branche in der Modellregion Nord-West Niedersachsens ihre Zukunftsfähigkeit erhalten kann.

Im Rahmen der 2. Jahrestagung des Verbunds „Transformationsforschung agrar Niedersachsen“ wurde dabei auch die Frage aufgeworfen, wie der für den Wandel notwendige Schulterschluss aller Beteiligten noch enger gestaltet werden kann. Einigkeit herrschte, dass altes Denken nicht zu neuen Lösungsansätzen führen wird und neue Allianzen geschmiedet werden müssen.

In seiner Einführungsrede im Osnabrücker Schloss betonte der niedersächsische Wissenschaftsminister und Schirmherr der Veranstaltung, Björn Thümler, dass das Agrarland Niedersachsen gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen den Anspruch haben müsse, nicht nur in der landwirtschaftlichen Produktion spitze zu sein, sondern auch in der Forschung auf diesem Gebiet. Nur wenn wissenschaftliche Arbeit disziplinübergreifend und praxisorientiert sei, könne sie gesellschaftlich relevant wirken, zur Lösung aktueller Probleme beitragen und dabei helfen, die Lebensumstände für möglichst viele Menschen zu verbessern. Thümler sagte: „Es ist daher richtig und auch in Zukunft weiterhin wichtig, dass der Verbund nicht nur durch die beteiligten Hochschulen, sondern auch durch die regionale Wirtschaft getragen wird. Dieses Engagement ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft der agrarischen Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens.“

Voraussetzungen für die „Zukunftskunst“ in der Region hervorragend

Der Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, stellte in seinem Impulsvortrag dar, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Bereiche ist, gerade in einer Zeit, in der der Wandel, d. h. die Transformation zu einer Nachhaltigen Entwicklung so von Bedeutung sei. Schneidewind, der selbst einige Jahre in der Region tätig war, erläuterte, dass diese Transformation aus dem klugen Zusammenspiel von innovativen Technologien, neuen ökonomischen Randbedingungen, kluger Politikgestaltung und der Mitgestaltung eines kulturellen Wandels entstehe. Er sagte: „Die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nord-Westen besitzt hervorragende Voraussetzungen für eine solche ‚Zukunftskunst’.“

Auf dem anschließenden Podium standen die aktuellen Herausforderungen der Agrarforschung im Mittelpunkt. Dabei wurde die Frage erörtert, welche Rolle die Wissenschaft künftig bei der Transformation spielen kann. Der Präsident der Oldenburgischen IHK, Gert Stuke, betonte, dass die Lösungsansätze Akzeptanz in der Praxis finden müssten. Er formulierte dazu: „Das Agrar- und Ernährungsgewerbe im Nordwesten Niedersachsens braucht die Unterstützung der Wissenschaft. Denn nur Lösungen, die wissenschaftlich belegt und in der Praxis erprobt sind, werden sich am Ende durchsetzen.“

Mit Projekten Schritt für Schritt nach vorne gehen

Dass nicht nur geredet, sondern auch schon gehandelt wird, davon konnten sich die Teilnehmenden nach der Mittagspause überzeugen. Anhand zahlreicher Beispiele wurde deutlich, wie erfolgreich Wissenschaft und Praxis bereits zusammenarbeiten. In Zweierteams mit jeweils einer Person aus einer Hochschule und einem Unternehmen wurden zukunftsweisende Gemeinschaftsprojekte vorgestellt. Dabei stand die Zukunft der Tierhaltung im Mittelpunkt.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz in der Agrar- und Ernährungswirtschaft geworfen. Prof. Dr. Joachim Hertzberg von der Universität Osnabrück und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz stellte gemeinsam mit dem Landwirt und Gründer der Plattform FARMTUNE, Dr. Hans-Peter Grothaus, Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) vor. Digitalisierung und KI seien zwei unterschiedliche Seiten derselben Medaille, erläuterten sie. Die Digitalisierung generiere Daten, welche die KI brauche, um zu arbeiten; und die KI liefere die Interpretation der Daten, welche die Digitalisierung brauche, um statt Datenfriedhöfen kompaktes Wissen über die Vorgänge im Wertschöpfungsnetz zu generieren.

Durch den Schulterschluss aller Beteiligten die Chancen des Wandels ergreifen

Das Schlusspodium beleuchtete verschiedene Entwicklungspfade und unterstrich, dass heute bereits die Weichen für morgen gestellt würden. Die Geschäftsführerin des Verbunds, Dr. Barbara Grabkowsky, sagte: „Die große Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein Generationenprojekt. Sie birgt große Risiken, bietet aber auf der anderen Seite auch große Chancen für neue Geschäftsfelder, Produkte und Prozesse.“ Damit die Veränderung auch langfristig erfolgreich sei, brauche die Landwirtschaft Mut, Willen, Innovationsgeist, und den Schulterschluss mit der Wissenschaft, aber auch günstige Rahmenbedingungen und Rückhalt in Politik und Gesellschaft, so Grabkowsky weiter.

Der Fachbeiratsvorsitzende des Forschungsverbunds, Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke (Universität Osnabrück), zog ein positives Fazit der Veranstaltung. Er sagte: „Alle Beteiligten konnten sich davon überzeugen, wie vielfältig das Thema Transformation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft bereits behandelt wird. Durch die Arbeit des Verbunds bieten wir dabei Orientierung und Richtung.“

Die nächste Veranstaltung des Forschungsverbundes findet bereits am 18. Juni in Melle statt. Dann geht es um die möglichen Auswirkungen eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland.

 

Bildunterschrift: Rund 130 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Naturschutz diskutierten an der Universität Osnabrück, wie die Branche in der Modellregion Nord-West Niedersachsens ihre Zukunftsfähigkeit erhalten kann.
Foto: Universität Osnabrück/Elena Scholz


Besser baden dank digitaler Datenbank

Naturbäder-Datenbank soll modernisiert werden ‒ DBU fördert mit rund 105.000 Euro
Datenbank Naturbäder (DANA) wird modernisiert © Polyplan
Naturfreibäder stellen für viele „Wasserratten“ eine umweltbewusste Alternative zu gechlorten Becken in Freibädern dar. Ein DBU-Projekt hilft, hygienische Standards sicher zu stellen und Energie zu sparen.
Naturbad Hallenberg © Polyplan
Sauberer Badespaß auf natürlichem Weg: Mit der modernisierten Datenbank Naturbäder lässt sich auch Energie sparen.

Bremen. Die diesjährige Freibadsaison läuft schon ein paar Tage und endlich spielt auch das Wetter mit. Besonders umweltschonend schwimmen Badegäste in Naturbädern wie Schwimm- und Badeseen. Im Vergleich zu herkömmlichen Freibädern benötigen sie weniger Energie und kommen ohne chemische Desinfektionsmittel aus. Um sie möglichst wirkungsvoll und ohne Einbußen bei der Hygiene betreiben zu können, müssen alle Betriebsdaten erfasst werden. Dabei hilft die Datenbank Naturbäder (DANA): Hier laufen alle zentralen Daten zusammen, sodass die Betreiber sie optimal im Blick behalten. Mit dem Unternehmen SWMS Consulting (Oldenburg) will die Firma Polyplan (Bremen) die Software nun modernisieren. Dabei wird sie fachlich und finanziell mit knapp 105.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. „Hier zeigt sich, wie die Digitalisierung negative Auswirkungen auf die Umwelt ‒ wie ein unnötig hoher Energiebedarf ‒ verringern kann“, sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde zum Start des Vorhabens.

Bis zu 60 Prozent weniger Energie als bei normalem Schwimmbad

„Für den nachhaltigen Betrieb von Naturbädern ist es unabdingbar, dass wir die ablaufenden Prozesse verstehen und gezielt steuern. Das können wir aber nur, wenn diese transparent sind“, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Bruns, Geschäftsführer bei Polyplan. Dafür war 2008 bis 2010 die Datenbank DANA 1.0 im Rahmen eines DBU-Projektes entwickelt worden. Hier laufen alle Daten aus dem Bäderbetrieb sowie zur Hygiene, zur Gewässerqualität und das Betriebshandbuch zusammen. Sie unterstützt die Betreiber, die hygienischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Energieeffizienz im Bad zu erhöhen. So zeigen beispielsweise Hygienemesswerte an, ob das Wasser vom Badebereich zum Säubern in das Regenerationsbecken gepumpt werden muss oder die Wasserqualität ausreichend ist, sodass auf das energieintensive Vorgehen verzichtet werden kann.

DANA 2.0 soll moderner, schneller und benutzerfreundlicher werden

Bei intensiv betriebenen Naturbädern könne der Einsatz von DANA bis zu 60 Prozent Energie gegenüber einem normalen Schwimmbad einsparen, zudem seien keine chemischen Desinfektionsmittel nötig. „Allerdings sind Nutzerfreundlichkeit, Struktur und Schnittstellen veraltet, das wollen wir ändern“, sagt Bruns. So soll DANA 2.0 unter anderem schneller werden und der Datenexport in Excel künftig möglich sein. Zudem sollen die Stammdaten leichter von den Bädern selbst bearbeitet und neue Programmiersprachen einfacher genutzt werden können. Bruns: „Je selbsterklärender DANA 2.0 funktioniert, desto mehr Badbetreiber werden sie auch einsetzen und damit ihre positive Umweltwirkung verstärken“.


Tierarztbesuch bei Polarfuchskindergarten Nachwuchs bei Zebras und Hudson Bay-Wölfen Besucher können im Zoo Osnabrück einen regelrechten Kindergarten bei den Polarfüchsen beobachten: Insgesamt kuschelt gleich zehnfacher Nachwuchs auf der Anlage. Freude herrscht auch bei den Zebras und Hudson Bay-Wölfen, denn dort wurden ebenfalls Jungtiere geboren. Besonders viel zu tun hat neuerdings Polarfuchsweibchen Lisa, denn Anfang Mai brachte sie insgesamt 10 Jungtiere zur Welt. In der Höhle der neuen Anlage in der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ kam der Nachwuchs blind und taub zur Welt. Für die Tierpfleger ist dies zwar nicht der erste Polarfuchsnachwuchs, jedoch ist die Erfahrung, die Entwicklung der Jungtiere auch in so frühen Stadien beobachten zu können, neu: „In den vorherigen Anlagen buddelten sich die Polarfüchse eine Wurfhöhle und wir konnten die Jungtiere erst sehen, wenn sie alt genug waren, herauszukommen. In dieser Anlage gibt es aber extra einen Innenbereich, den Lisa auch glücklicherweise tatsächlich als Wurfhöhle nutzt“, erklärte Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin. Polarfüchse verlassen die Wurfhöhle erst einige Wochen nach der Geburt, wenn sie sehen und hören können. Um der Familie ein wenig Ruhe zu gönnen, sperrten die Tierpfleger den Bereich mit der Scheibe zum Innenbereich für Besucher ab. „In den nächsten Tagen öffnen wir den Bereich für Besucher wieder, denn auch für sie ist es natürlich spannend, die kleinen Raubtiere zu beobachten“, so Boss. Auf Polarfuchs Lisa kommt besonders viel Arbeit zu, denn eigentlich teilen sich Polarfuchs-Eltern die Jungenaufzucht – ihr Partner Louis verstarb jedoch vor wenigen Wochen. Untersuchungsmarathon beim Zootierarzt Ein wahrer Untersuchungsmarathon wartete auf Zootierarzt Thomas Scheibe: „Das besondere Augenmerk bei dieser Untersuchung liegt auf der körperlichen Entwicklung. Wir schauen, ob die Tiere fit und vital sind, prüfen den Nabel, ob Fell und Augen glänzen und ob schon die ersten Zähnchen zu sehen sind. Nach dem Wiegen ermitteln wir das Geschlecht und verabreichen den Kleinen eine Entwurmung“, erklärte der Wildtierarzt die anstehende Untersuchung. Ganz vorsichtig nahm er ein Jungtier nach dem anderen in die Hände, jedes etwa 20 Zentimeter groß. Besonders interessant sei die Fellfärbung, die jetzt schon deutlich zu sehen ist. „Bei Polarfüchsen gibt es zwei Farbeinschläge: weiß und blau-grau. Manche der Jungtiere sind heller, andere dunkler und wieder andere irgendwo dazwischen – jeder eben ganz individuell“, so Scheibe. Am Ende der Untersuchung bekam jedes Jungtier einen Micro-Chip zur eindeutigen Identifizierung eingesetzt, ähnlich wie bei Haustieren. Insgesamt leben vier Männchen und sechs Weibchen im Polarfuchs-Kindergarten. Für die wichtige Grundimpfung haben die Jungtiere bereits einen neuen Termin beim Zootierarzt: „Die Impfungen können wir erst geben, wenn der Nachwuchs etwa acht Wochen alt ist“, erklärt Thomas Scheibe. Erster Zebranachwuchs seit 20 Jahren Die Untersuchung von Jungtieren steht bei dem Veterinär im Zoo Osnabrück derzeit auf der Tagesordnung: Am 14. Mai brachte Chapman-Zebra Jule in den frühen Morgenstunden ein Jungtier zur Welt – der erste Zebranachwuchs im Zoo Osnabrück seit rund 20 Jahren. „Das Jungtier war noch etwas wackelig auf den Beinen, aber es konnte schon allein stehen“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. „Zebras bringen ihre Fohlen innerhalb weniger Minuten zur Welt und dann dauert es ebenfalls nur wenige Minuten, bis sie stehen. Das ist wichtig, denn Zebras sind Fluchttiere“, so der Biologe weiter. Bereits am Tag der Geburt stand die erste tierärztliche Untersuchung an. „Zootierarzt Thomas Scheibe und ich haben den Gesundheitszustand des Nachwuchses geprüft, geschaut, welches Geschlecht es hat und ihm einen Micro-Chip eingesetzt“, so Klumpe. Das Jungtier sei ein gesunder Hengst. Einen Namen durfte der Revierleiter des Nashornreviers Franz-Josef Schelshorn aussuchen, denn das Fohlen kam passend zu seinem Geburtstag zur Welt. Auch für ihn ist der Nachwuchs etwas ganz Besonderes: Es der erste Zebranachwuchs im Zoo Osnabrück, den er betreut. „Das Fohlen haben wir ‚Franz das Zebra‘ getauft“, freut sich Schelshorn. „Franz das Zebra macht sich prächtig: Er ist immer in der Nähe seiner Mutter, liegt herum, läuft mit ihr mit oder kaut auch schon mal ein bisschen auf dem Gras herum, das Mutter Jule zu fressen bekommt.“ Derzeit sind Jule und Franz das Zebra noch von Hengst Django getrennt: „Wir gönnen dem Jungtier erst einmal ein bisschen Eingewöhnungszeit, bevor es seinen temperamentvollen Vater und die anderen Mitbewohner nach und nach kennenlernt. Ganz langsam gewöhnen wir sie dann aneinander.“ Nach und nach soll Franz das Zebra dann auch die beiden Pinselohrschweine Hanni und Nanni sowie die drei Nashörner Amalie, Lia und Miguelin kennenlernen. Nachwuchs bei den Hudson Bay-Wölfen Am Schölerberg herrscht ein regelrechter „Babyboom“: Auch die Hudson Bay-Wölfe in der Tierwelt „Manitoba“ haben Nachwuchs. „Die Wölfe haben eine unterirdische Wurfhöhle gegraben, in der die Jungtiere sich die erste Zeit aufhalten. Ab und zu trägt das Weibchen den Nachwuchs schon nach draußen“, erklärt Klumpe. Wie viele Jungtiere dort lebten, sei noch nicht sicher. „Wir lassen der Familie erst ein wenig Zeit, bevor wir den Nachwuchs das erste Mal untersuchen. In wenigen Wochen wissen wir dann aber mehr.“ Wissenswertes zum Polarfuchs (Alopex lagopus) Polarfüchse leben in Polarregionen (Finnland, Schweden, Norwegen, USA, Alaska, Kanada, Russland, Grönland und Island). Sie sind tag- und nachtaktiv. Die Tiere sind Allesfresser und leben „flexibel“ als Paar, in Familiengruppen oder Erwachsenengruppen ohne Jungtiere. Polarfüchse haben feste Reviere, deren Größe je nach Nahrungsangebot und Besiedelungsdichte variiert. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 50 bis 70 cm, die Schwanzlänge 28 bis 40 cm, die Schulterhöhe 28 bis 32 cm und das Gewicht 2,5 bis 9 kg. Beeindruckend ist das Fell der Polarfüchse. Sie haben ein Winter- und ein Sommerfell. Das Sommerfell ist nur halb so dick und hat weniger als halb so viel Unterwolle wie das Winterfell. Mit dem dicken Winterfell, das zu 70 Prozent aus Unterwolle besteht, können sie Temperaturen bis minus 50 Grad Celsius aushalten. Es gibt zwei Farbschläge beim Polarfuchs, den Weißfuchs und den Blaufuchs. Während das Sommerfell bei beiden dunkelgrau ist, hat der Weißfuchs ein fast rein weißes Winterfell, beim Blaufuchs färbt sich das Winterfell in verschiedenen Nuancen von grau, braun bis zu blau. Die zwei verschiedenen Farbschläge können in einem Wurf vorkommen. Die Füße der Polarfüchse sind dicht behaart, so können sie gut geschützt über Eis und Schnee laufen. Der Polarfuchs gilt weltweit nicht als gefährdet, in Skandinavien und Finnland ist er jedoch als bedroht eingestuft und es gibt Schutzmaßnahmen der EU. Wissenswertes zum Hudson Bay-Wolf (Canis lupus hudsonicus) Der Hudson Bay Wolf lebt nördlich und westlich der Hudson Bay (Kanada) in den Provinzen Manitoba, Nunavut und in den North West Territories. Diese Unterart des Wolfes ist vergleichsweise zu anderen Unterarten sehr hochbeinig. Die weißen Wölfe besitzen ein Fell mit dichter Unterwolle bis zu 6.500 Haare pro Quadratzentimeter – damit schützt sie das Fell vor Temperaturen von unter minus 50°Celsius. Wie alle Unterarten des Wolfes lebt der Hudson Bay Wolf im Rudel. In der Wildbahn stehen auf ihrem Speiseplan Kleinsäuger wie Schneehasen, aber auch Karibus und Elche, die sie im Rudel jagen. Wissenswertes zum Chapman-Zebra (Equus burchellii chapmani) Das Chapman-Zebra ist eine Unterart des Steppenzebras. Es besitzt ein Stockmaß von etwa 120 Zentimetern und eine Körperlänge von rund 200 Zentimetern. Er wiegt bis zu 250 Kilogramm. Chapman-Zebras leben in kleinen Familienverbänden, die von einem Leithengst angeführt werden. Die Tragzeit liegt bei 12 Monaten und das Jungtier wiegt bei der Geburt etwa 30 Kilogramm. Champan-Zebras sind im westlichen Sambia, Simbabwe, Botswana sowie Südafrika beheimatet.


Elf Studierende unterschiedlicher Herkunft präsentierten am 28. Mai beim Diversity Slam vor 150 Zuschauenden ihre Gedanken zur Vielfalt und Diskriminierung. Der Poetry Slam zum Thema Vielfalt wurde organisiert von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück. Durch den Abend begleitete die Poetry-Slammerin Laura Sherin Rebecca aus Bremen. 098/2019 4.6.2019 Kreative Texte zu Vielfalt und Diskriminierung Diversity-Slam der Universität und Hochschule Osnabrück war voller Erfolg Elf Studierende unterschiedlicher Herkunft präsentierten am 28. Mai beim Diversity Slam vor 150 Zuschauenden ihre Gedanken zur Vielfalt und Diskriminierung. Der Poetry Slam zum Thema Vielfalt wurde organisiert von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück. Durch den Abend begleitete die Poetry-Slammerin Laura Sherin Rebecca aus Bremen. Reimend, singend und mit einem Augenzwinkern erzählten die deutschen und internationalen Studierenden von den Schwierigkeiten sich integrieren zu müssen, von Klischees und Geschlechterstereotypen und den Umgang damit. Das Besondere: Alle nahmen zum ersten Mal an einem Slam teil. Das sichtlich begeisterte Publikum belohnte die sehr persönlichen, nachdenklichen und lustige Texte mit frenetischen Applaus. „Die Vortragenden haben heute ein starkes Zeichen für eine vielfältige Hochschule gesetzt und gezeigt, dass ihre Stimmen und Erfahrungen gehört werden müssen“, lobt Melora Felsch, Diversity-Koordinatorin im Gleichstellungsbüro der Universität Osnabrück, die Vortragenden. „Es gab zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten und Hintergründe der Studierenden, die auch mit Blick auf die Gestaltung von Lehre von Relevanz sein können, um Potentiale zu fördern und Diskriminierungen zu vermeiden“, betont Patricia Gozalbez Cantó aus dem LearningCenter der Hochschule Osnabrück. Am Ende gingen alle Teilnehmendenmit einem Gewinn nach Hause: das Publikum würdigte ihre Texte durch handgeschriebene Kommentare, die die Moderatorin Laura Sherin Rebecca sammelte und anschließend vortrug. Außerdem bekamen alle ein gemeinschaftliches Präsent von Hochschule und Universität. Fünf der elf Teilnehmenden besuchten vor dem Diversity Slam das Sprachcoaching des Sprachenzentrums der Universität Osnabrück. Dort wurden die internationalen Studierenden aus der Türkei, aus Syrien und China darin unterstützt, eine Sprachperformance in der Fremdsprache Deutsch zu gestalten. Musikalisch untermalt wurde der Abend von dem Trio Malaika. Der Bandname bedeutet auf Swahili „Guter Geist“ und als solcher trugen Malaika mit einer Mischung aus Pop, Jazz und Folklore-Liedern durch den Abend. Mit der Veranstaltung unterstützten Universität und Hochschule den 7. Deutschen Diversity-Tag, einen bundesweiten Aktionstag auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e.V. Hintergrund des Slams ist, dass die Universität Osnabrück im November 2019 die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat und für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeits-, Lehr- und Lernumfeld eintritt. Im LearningCenter der Hochschule Osnabrück wurde ein Arbeitsbereich zum Thema „Diversität und Lehre“ eingerichtet, der individualisierte Unterstützungsangebote für eine heterogene Studierendenschaft weiterentwickelt.


Theater Osnabrück präsentiert neuen Spielplan in Bad Essen 26 Premieren und sieben Wiederaufnahmen erwarten das Publikum in der neuen Saison 2019/20 am Theater Osnabrück. Wer mehr über das Programm erfahren möchte, hat dazu am Dienstag, den 18.6. um 19.30 Uhr im Schafstall Bad Essen in der Bergstraße 31 in Bad Essen Gelegenheit. Der Eintritt ist frei. Intendant Ralf Waldschmidt und sein Team stellen das Programm aller Sparten vor. Begleitet wird die Präsentation des neuen Spielplans von künstlerischen Kostproben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch. Anmeldungen direkt bei Mathis Hagel unter Tel. 0541/76 00 155 oder per E-Mail unter gruppen@theater-osnabrueck.de.


„Zukünftigen Generationen intakten Planeten hinterlassen“

Stiftungen fordern Bundesregierung zu beschleunigtem Handeln beim Klimaschutz auf
Symbolbild zum Klimaappell © Christof Martin/piclease
Das Ziel, zukünftigen Generationen einen intakten Planeten zu hinterlassen, muss wieder Prinzip des politischen Handelns werden, fordert auch die DBU heute in einem Klimaappell. Die Bundesregierung wird von großen deutschen Stiftungen aufgerufen, beschleunigt beim Klimaschutz zu handeln und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen.

Osnabrück. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gehört zu den Unterzeichnerinnen eines Appells, mit dem Vertreter von Stiftungen in Deutschland wenige Tage nach der Europa-Wahl und einen Tag vor Beginn des Jahrestreffens des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen vom 5. bis 7. Juni in Mannheim die Bundesregierung zu beschleunigtem Handeln beim Klimaschutz und der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auffordern. Die Stiftungen rufen dazu auf, „der Klimakrise mit konsequentem Handeln zu begegnen“ und fordern, „das Grundprinzip, zukünftigen Generationen einen intakten Planeten zu hinterlassen, (wieder) zum Prinzip des politischen Handelns zu machen“. Neben der DBU gehören die Dietmar Hopp-Stiftung, die European Climate Foundation, die Umweltstiftung Michael Otto, die Stiftung Zukunftsfähigkeit und Chair Foundations 20, die Robert Bosch Stiftung und die BMW Foundation Herbert Quandt zu den Initiatoren.


03. Juni 2019 Künstlerinnen und Künstler bekommen sieben Minuten, um ihre Arbeiten zu präsentieren Die Kunsthalle Osnabrück und die hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst haben für diesen Juli gemeinsam das Programm „7 Minutes Studio“ entwickelt, zu dem Künstlerinnen und Künstler aus Osnabrück und Umgebung eingeladen sind, sich und ihre Kunst zu präsentieren. An sechs Terminen in der Kunsthalle Osnabrück können jeweils fünf Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten und Konzepte in einer siebenminütigen PowerPoint-Präsentation oder beliebiger digitalisierbarer Form in deutscher oder englischer Sprache vor Publikum vorstellen. Elisabeth Lumme, Kuratorin, Kunstvermittlerin und Vorstand der hase29, stellt nachfolgend Fragen und moderiert Kommentare und Anmerkungen aus dem Publikum. Im Anschluss an die Präsentationen können sich Künstlerinnen und Künstler, Gäste und eingeladene Kuratorinnen und Kuratoren bei einem Getränk austauschen. Die Präsentationen sind für die Künstlerinnen und Künstler nicht nur eine Gelegenheit, sich dem Osnabrücker Publikum zu zeigen, sondern auch eine Chance, international gesehen zu werden, denn 2020 wird der alljährliche Kongress der IKT (Internationale Kuratoren Tagung) in Osnabrück und Herford stattfinden. Zu diesem Netzwerk gehören mehr als 700 internationale Kuratorinnen und Kuratoren. Aus den Präsentationen zu „7 Minutes Studio“ wird die Kunsthalle zusammen mit der hase29 ein digitales Portfolio der regionalen Kunstszene zusammenstellen und den Gästen, die im kommenden Frühjahr aus aller Welt nach Osnabrück zum Kongress anreisen, verfügbar machen. So können sich die Osnabrücker Kunstschaffenden einer internationalen, weit gefächerten Kuratorenschaft präsentieren. Die Termine von „7 Minutes Studio“ sind: Montag, 8. Juli | Mittwoch, 10. Juli Dienstag, 16. Juli | Donnerstag, 18. Juli Mittwoch, 24. Juli | Freitag, 26. Juli jeweils von 19 bis 21 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück. Bis Samstag, 8. Juni, haben die Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, sich zu bewerben. Die Modalitäten sind auf der Internetseite kunsthalle.osnabrueck.de nachzulesen. Aus den Bewerbungen werden insgesamt 30 Personen ausgewählt. Die Teilnehmenden werden in Vorbereitung auf ihre Präsentation die Möglichkeit haben, an einem von der Künstlerin Kati Gausmann geleiteten Portfolio-Workshop am Montag, 24. Juni von 18 bis 22 Uhr in der hase29 teilzunehmen.


Zum neunten Mal richtete das International Office der Universität Osnabrück vom 6. bis zum 27. Mai die Spring School unter dem Titel „German History and Culture“ aus. Das Projekt basiert auf einer langjährigen Kooperation mit dem Honors College der University of South Florida (USF) in Tampa, das jedes Jahr im Mai ausgewählte Studierende verschiedener Fachrichtungen nach Osnabrück entsendet. 

 

Zum neunten Mal richtete das International Office der Universität Osnabrück vom 6. bis zum 27. Mai die Spring School unter dem Titel „German History and Culture“ aus. Das Projekt basiert auf einer langjährigen Kooperation mit dem Honors College der University of South Florida (USF) in Tampa, das jedes Jahr im Mai ausgewählte Studierende verschiedener Fachrichtungen nach Osnabrück entsendet. 

Dieses Jahr empfing die Universität Osnabrück 25 amerikanische Studierende, die im Rahmen des dreiwöchigen Programms einen umfassenden Einblick in die deutsche Sprache, Kultur und Geschichte erhielten. Bereits im Vorfeld wurden die Studierenden an ihrer Heimatuniversität ausführlich auf das Programm vorbereitet. Begleitet wurden sie von dem Academic Advisor Reginald Lucien, der schon in der Vergangenheit seitens der USF mit der Organisation und Durchführung des Programms beauftragt war, sowie von Megan Braunstein (ebenfalls Academic Advisor) und Lauren Bartshe-Hanlen, die den Vorbereitungskurs leitete.

Das Programm der Spring School umfasste neben begleitenden Deutschkursen, die vom Sprachenzentrum der Universität Osnabrück ausgerichtet wurden, auch ein umfangreiches Kulturprogramm. Dieses Jahr reiste die Gruppe für eine einwöchige Exkursion nach Weimar, Dresden und Berlin, wo sie unter anderem die Gedenkstätte Buchenwald, Festung Königstein und die Berliner Museumsinsel besuchten. In Osnabrück selbst wurden die Studierenden am 8. Mai von der Bürgermeisterin Birgit Strangmann im feierlichen Rahmen im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses willkommen geheißen. Außerdem besuchten sie das Felix-Nussbaum-Haus und nahmen teil an einer Nachtwächterführung durch die Osnabrücker Altstadt.

Fester Bestandteil der Spring School ist das „International Face Time“-Programm, im Rahmen dessen die Gäste Einblicke in das Osnabrücker Studierendenleben erhalten. 25 Osnabrücker Tandempartner standen seit Dezember 2018 mit ihren amerikanischen Partnern über soziale Netzwerke in Kontakt. Das erste persönliche Zusammentreffen fand beim Willkommensfrühstück zum Auftakt der Spring School statt. Juliana Peña, eine der Teilnehmerinnen, bestätigt den Nutzen des Partnerprogramms: „Es war großartig einen Buddy zu haben, weil es mir half, etwas über deutsche Kultur durch jemanden in meinem Alter zu erfahren.“

Koordiniert wurde das Programm von Rouven Brinkmann (Office for Short-Term Programs des International Office) unter Leitung von Dr. Stephanie Schröder (Leitung International Office). Der Nutzen des Programms liegt für die Organisatoren und Organisatorinnen auf der Hand: „Die Kurzzeitprogramme tragen maßgeblich zur internationalen Sichtbarkeit und zur Internationalisierung der Universität Osnabrück bei und sie komplementieren die regulären Austauschprogramme“, so Rouven Brinkmann. „Es bietet zudem internationalen Studierenden, die nicht die Möglichkeit haben für ein ganzes Semester nach Osnabrück zu kommen, die Chancedennoch Erfahrungen an einer deutschen Universität zu sammeln.“

 

 


Von einem der auszog, das Klima zu retten

Unternehmer Dr. Dirk Gratzel hält am 6. Juni Vortrag in der DBU
Dr. Dirk Gratzel © Dr. Dirk Gratzel
Reisen mit der Bahn, kein Fleisch und dafür regional-saisonale Ernährung: So verringerte Unternehmer Dr. Dirk Gratzel bis heute seinen persönlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 27 auf rund sieben Tonnen pro Jahr.

Osnabrück. Schnelle Autos, viele Flugreisen und reichlicher Konsum: der Unternehmer Dr. Dirk Gratzel führte bis vor kurzem ein eher ausschweifendes Leben. Das wirkte sich auch auf seinen ökologischen Fußabdruck aus ‒ die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2), Schwefeldioxid, Phosphat und Klimagasen, die er dadurch verursachte. Heute reist er überwiegend per Bahn, verzichtet auf das Fliegen und isst regional und saisonal - aus Überzeugung. So verringerte er bis heute seinen CO2-Ausstoß von 27 auf rund sieben Tonnen pro Jahr. Wie er das geschafft hat, erzählt er am Donnerstag, den 6. Juni, um 18.30 Uhr bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Teilnahme am Vortrag „Vom Sportwagenfahrer zum Bahnreisenden“ ist kostenlos. Er ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die die DBU-Ausstellung „MenschenWelt – Nachhaltige Entwicklung innerhalb planetarer Leitplanken“begleitet.

Socken zählen für die Ökobilanz

Von der Idee inspiriert, die Erde durch sein Dasein möglichst wenig zu schädigen, sondern auch zu bereichern, will Gratzel bis zu seinem Todestag seine bisherige Klimabilanz deutlich verbessern – also durch sein Handeln zum Beispiel möglichst wenig CO2 freisetzen und in Projekte investieren, die zum Klimaschutz beitragen. Deshalb hat er begonnen, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Matthias Finkbeiner von der Technischen Universität (TU) Berlin seinen Lebensstil radikal umzustellen. Finkbeiner ließ Gratzel zunächst eine Inventur seines bisherigen Lebens machen. „Ich habe meine Socken gezählt, mein Essen und meinen Müll gewogen und festgehalten, wann ich wie wohin gereist bin“, zählt Gratzel nur ein paar Beispiele auf. Mithilfe dieser Daten konnte Finkbeiner unter anderem berechnen, wie viel CO2-Emissionen bei der Herstellung von Gratzels Kleidung, seiner Nahrungsmittel oder seinen Flugreisen angefallen waren. Nach Analyse der über Monate zusammengetragenen Daten präsentierte Finkbeiner ihm eine saftige Rechnung: Statt wie der Durchschnittsdeutsche elf Tonnen CO2, verursachte Gratzel jährlich 27 Tonnen. Erschrocken, aber herausgefordert fing er an, sein Leben umzukrempeln. In seinem Vortrag berichtet er von den Tücken des Alltags, die sein Projekt der positiven Lebensökobilanz mit sich bringen und seiner Motivation, das Projekt weiterzuführen.

Führung durch die Ausstellung „MenschenWelt“

Vor dem Vortrag besteht um 17.45 Uhr die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung „MenschenWelt“ im Rahmen einer öffentlichen Führung zu erleben. Sie ist bis zum 18. November in der DBU zu sehen (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie nach Absprache). Für Schulklassen gibt es zielgruppengerechte pädagogische Programme. Weitere Informationen zur Ausstellung, zum pädagogischen Programm und zu den folgenden Vortragsveranstaltungen finden sich unter www.ausstellung-menschenwelt.de.


360GRAD  -  KONZERT: 6. DeutschesMusikfest  2019

02. Juni 2019 
Deutsches Musikfest: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Abschlusskonzert 
2000 Musikerinnen und Musiker und viele Gäste haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Abschlusskonzert des Deutschen Musikfestes begeistert auf dem Domplatz in Empfang genommen. Der Bundespräsident ist Schirmherr des Festes, zu dem an vier Tagen 15.0000 Musiker sowie 150.000 Besucherinnen und Besucher gekommen waren.

Das Konzert  vor dem Dom und der abschließende Festumzug waren zwei der vielen Höhepunkte der Großveranstaltung, die von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) ausgerichtet wurde. Das Fest findet alle sechs Jahre statt. In der BDMV sind mehr als 1,3 Millionen Mitglieder in 18.000 Ensembles organisiert. 

Nach der Prèlude aus dem Te Deum von Marc-Antoine Charpentier sagte Steinmeier augenzwinkernd: „Mancher hätte nach diesem als ‚Europafanfare‘ aus dem Fernsehen bekannten Stück eher Thomas Gottschalk als mich erwartet.“ Was das Publikum direkt erheiterte. Zum Abschlusskonzert trug ein großer Gesamtchor aus Orchestern und Kapellen, der große Teile des Platzes füllte, sechs Stücke vor, darunter auch die neue Fanfare der Stadt Osnabrück zum Deutschen Musikfest. „Ich danke sehr für diesen beschwingten Empfang, es waren wunderbare Klänge“, lobte Steinmeier. 

An vier sonnigen Tagen mit langen, lauen Abenden war die ganze Stadt Osnabrück erfüllt von Musik. „Sie haben zusammen gefeiert, musiziert und gefachsimpelt“, sagte der Bundespräsident. „Das Fest zeigt wie viel Musik bewirken kann für Kopf, Herz und Bauch, und sie hilft soziale und kulturelle Grenzen zu überwinden.“ Steinmeier schlug aber auch ernstere Töne an: „Heute wird der Ton in der Gesellschaft rauer, in diesen Zeiten ist es wichtig, sich an die Tugenden der Orchestermusik, das Zusammenspiel und das Miteinander, zu erinnern.“

Der niedersächsische Kultus- und Wissenschaftsminister Björn Thümler fügte in seiner Rede an: „Musik ist der Kitt in der Gesellschaft, Kultur darf nicht dem Sparen zum Opfer fallen.“ 

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der zuvor von Bundespräsident Steinmeier launig für das strahlende Wetter verantwortlich gemacht worden war, schwärmte von den vier Tagen: „Das sechste Deutsche Musikfest hat die Stadt verzaubert. Es hat aus ihr einen einzigen großen Klangraum gemacht, der dabei keine Akustikprobleme kannte.“ 

Nach dem Konzert setzte sich der Festzug mit 2000 Musikerinnen und Musikern in Bewegung. Wenn die Gruppen bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der an der Ecke beim Generalvikariat in der Hasestraße, gegenüber des Löwenpudels stand, vorbeikamen, grüßte er herzlich und plauschte auch – wenn die Gruppe nicht gerade spielen musste.


Die Organisatoren des Deutschen Musikfestes tragen sich ins Goldene Buch ein. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (links) sieht dabei zu. Es unterschreibt Karl-Heinz Ast, Vorsitzender Kreismusikverband Osnabrücker Land, Organisationsleiter und Initiator. Rechts steht Michael Weber, Projekt-leiter und 1. Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Weitere Unterschriften kommen von Johannes Wollasch, Geschäftsführer BDMV und stellvertretender Projektleiter (Zweiter von rechts) und Paul Lehrieder, MdB, Präsident der BDMV. 

Organisatoren des Deutschen Musikfestes tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein Ganz Osnabrück war in den vergangenen Tagen eine Bühne. Als Dank, Anerkennung und als Erinnerung an vier sonnige Tag voller Klang, Vielfalt und Leben haben sich vier Organisatoren der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück einge-tragen: Paul Lehrieder, Michael Weber, Karl-Heinz Ast und Johannes Wollasch. „Das Deutsche Musikfest ist das mit Abstand größte Live-Musikereignis“, betonte Paul Lehrieder, MdB, Präsident der BDMV. „Vor drei Jahren“, so erinnerte er sich, „ist der Kooperationsvertrag mit der Stadt Osnabrück unterschrieben worden. Heute können wir sagen, dass wir Osnabrück als tolle, gastliche Stadt erlebt haben.“ Oberbürgermeister Wolfgang Griesert dankte den Organisatoren für ihren immensen Einsatz. „Wir haben in diesen Tagen eine Stadt voller Musik, das ist nur möglich geworden dank der vielen Ehrenamtlichen auf und auch hinter den Bühnen.“ Die BDMV ist mit dem Fest sehr zufrieden. „Die Stimmung ist super! Die Menschen in Osnabrück und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind begeistert“, freute sich Projektleiter Michael Weber. Gemeinsam mit Präsident Lehrieder, Geschäftsführer Johannes Wollasch und nicht zuletzt Karl-Heinz Ast hat er die vielen großen und kleinen Aufgaben und Probleme rund um das Fest bearbeitet und gelöst. Der Ruller Karl-Heinz Ast hatte einst die Idee, das Deutsche Musikfest in seine Heimatregion zu holen. Begeisterung zeigte auch Oberbürgermeister Griesert: „Wer in diesen Tagen durch die Stadt gegangen ist, hat den Spaß und die Freude an der Musik und der Begegnung spüren können. Beim Auftritt der Bundeswehr Big Band habe ich zum Beispiel tausend glückliche Gesichter gesehen, aber auch sonst war die Stimmung überaus locker und heiter.“ Pressekontakt: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde | Telefon 0541/323 2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de Diese Meldung im Browser anzeigen Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: DMF:Eintrag_Goldenes_Buch © Stadt Osnabrück. Sven Jürgensen DMF:Eintrag_Goldenes_Buch Die Organisatoren des Deutschen Musikfestes tragen sich ins Goldene Buch ein. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (links) sieht dabei zu. Es unterschreibt Karl-Heinz Ast, Vorsitzender Kreismusikverband Osnabrücker Land, Organisationsleiter und Initiator. Rechts steht Michael Weber, Projekt-leiter und 1. Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Weitere Unterschriften kommen von Johannes Wollasch, Geschäftsführer BDMV und stellvertretender Projektleiter (Zweiter von rechts) und Paul Lehrieder, MdB, Präsident der BDMV.



ABEND - NEWS  OSNAPICTURE.COM    30.05.2019


Osnabrücker Seifenkistenrennen 2019 lockt geschätzte 5000 Zuschauer. Ausrichter neben zahlreicher Sponsoren, ist das Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink mit tollem Rahmenprogramm für jung und alt! Weitere Bilder, auch  von anderen Veranstaltungen, direkt unter www.osnapicture.com


NACHMITTAGS-NEWS OSNAPICTURE.COM 30.05.19


Das 6. Deutsche Musikfest in der Friedensstadt Osnabrück ist eröffnet 30.05.2019. Mit den feierlichen Klängen der Europahymne eröffneten Paul Lehrieder, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände, und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert vor der Kulisse des historischen Rathauses das 6. Deutsche Musikfest. Lehrieder begrüßte die Musiker „zu einem der größten musikalischen Ereignisse Deutschlands.“ Beide dankten insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die im Hintergrund die Stadt zu einer einzigartigen Bühne gemacht hätten, von der noch bis Sonntag die Klänge von 300 Blasmusikensembles erklingen würden. Bei dem Empfang im Friedenssaal sagte der Oberbürgermeister: „Wir dürfen gespannt sein auf die zahlreichen Konzerte, die zusammen einen bunten und vielfältigen Strauß ergeben: auf jeden Fall aber Musik auf höchstem Niveau. Und das passt zu Osnabrück, die eine Stadt der Musik ist.“ Anschließend versetzte das Blasorchester der Musik- und Kunstschule Osnabrück die anwesenden Gäste in Schwingungen: Fußspitzen tippten die Rhythmen von bekannten Musical- und Filmmelodien mit während etwa in der OsnabrückHalle und im Haus der Jugend zahlreiche Orchester für ihre Auftritte probten. Bildzeile: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (links) und Paul Lehrieder, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände eröffnen auf dem Markt das Deutsche Musikfest. 2019


Öffentliche Probe zur Oper Guercœur im Theater Osnabrück Eine echte Opernrarität: Die Deutsche Erstaufführung von Albéric Magnards Oper Guercœur am Theater Osnabrück ist gleichfalls die erste szenische Aufführung seit der Uraufführung 1931 in Paris. In Guercœur ist der gleichnamige Titelheld zu Beginn der Oper bereits tot. Im Jenseits bittet er aber darum, wieder auf die Erde gelassen zu werden. Der Wunsch wird ihm gewährt, doch in seiner ehemaligen Welt haben sich einige Dinge verändert... Bei der öffentlichen Probe von Guercœur am Samstag, dem 8. Juni, um 11 Uhr im Theater am Domhof können Sie exklusiv einen ersten Einblick in das Werk erhalten. Um 10.45 Uhr findet vor der öffentlichen Probe eine Einführung im Oberen Foyer statt. Der Eintritt zur öffentlichen Probe ist frei. Die Premiere von Guercœur findet am Samstag, dem 15. Juni, um 19.30 Uhr im Theater am Domhof statt. Am Premierentag am 15. Juni gibt es um 16 Uhr im Oberen Foyer ein Podiumsgespräch, das sich mit dem in Vergessenheit geratenen Magnard sowie mit der Oper Guercoeur im Kontext des frühen 20. Jahrhunderts befasst. Prof. Dr. Jens Malte Fischer, einer der wichtigsten Opernexperten in Deutschland, Prof. Dr. phil. Andrea Grewe, Professorin für Romanische Literaturwissenschaften an der Universität Osnabrück, sowie der Philosoph und Theologe Dr. phil. Jochen Wagner, wissenschaftlicher Leiter der Evangelischen Akademie Tutzing, werden für das Podiumsgespräch anwesend sein. Weitere Vorstellungen von Guercœur sind am 19. Juni, 23. Juni und 26. Juni sowie am 2. und 5. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Domhof zu erleben. Für die Premiere von Guercœur am Samstag, 15. Juni 2019, um 19.30 Uhr im Theater am Domhof und für die weiteren Aufführungstermine am 19., 23. und 26. Juni sowie am 2. und 5. Juli sind Karten unter www.theater-osnabrueck.de, Tel. 0541 / 76 000 76 oder auch an der Theaterkasse.



Zoo Osnabrück, 29.05.2019 Endlich Pinguin-Kindergarten im Zoo Osnabrück Doppelter Nachwuchs bei den Waldbisons Zuchterfolg bei den Humboldtpinguinen: Nachdem im Zoo Osnabrück über viele Jahre keine gefiederten Jungtiere aufwuchsen, sind in Kürze auf der Außenanlage sogar fünf Küken mit dem ältesten Pinguinweibchen in einem eigenen Bereich zu sehen. Nachwuchs Jimmy, geschlüpft im Februar, planscht hier bereits. Bei den Waldbisons kam doppelter Nachwuchs zur Welt. „Wir haben in den letzten Jahren viele Gehege-Optimierungen durchgeführt und standen in regelmäßigem Kontakt und Austausch mit anderen Zoos, in denen die Humboldtpinguin-Nachzucht gut klappt. Sieben Jahre mussten wir warten und es klappte einfach nicht, aber jetzt haben wir einen richtigen Kindergarten hier“, berichtet Priska Hennig-Lippe, Tierpflegerin bei den Pinguinen. Den Anfang machte Männchen Jimmy, der im Februar zur Welt kam und von den Tierpflegern aufgezogen wurde (der Zoo berichtete). Nach Jimmy schlüpften vier weitere Pinguinküken, die anfangs sogar alle von ihren Eltern aufgezogen wurden. „Wir schauten regelmäßig nach den Jungtieren und wogen sie ab und zu. Das geht bei unseren Bruthöhlen sehr gut, denn wir können die Rückwände öffnen. Zwei Küken nahmen leider ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zu, daher nahmen wir sie aus den Höhlen, um sie hinter den Kulissen mit der Hand weiter aufzuziehen“, berichtet die Tierpflegerin. Die Freude sei besonders groß, dass zwei Jungtiere weiterhin von ihren Eltern gut umsorgt werden: Die Pinguine Snorre und Kreuzschnabel sowie Melli und Paul kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs – Humboldtpinguine teilen sich die Jungenaufzucht. „Bei ihnen herrscht Gleichberechtigung. Unsere Pinguin-Paare haben sogar schon einen richtigen Rhythmus entwickelt und lösen sich immer fast zur gleichen Uhrzeit ab“, freut sich Hennig-Lippe. Generationsübergreifendes „Nichtschwimmerbecken“ Für die Jungtiere richtete der Zoo einen „Kindergarten“ mit Betreuung durch eine Pinguinseniorin ein: „Unsere Handwerker haben das kleine Salzwasserbecken umzäunt, damit das ältere Pinguinweibchen Sommersprosse und die Jungtiere dort eine Möglichkeit haben, ganz in Ruhe ins Wasser zu gehen. Dieses Becken ist deutlich flacher als das große und der Ein- und Ausstieg ist so leichter“, erläutert Hennig-Lippe den Umbau. Die 30-jährige Sommersprosse, die aufgrund ihres Alters nicht mehr bei der großen, turbulenten Gruppe ist, könne so trotz ihrer altersbedingt schwerfälligen Bewegungen bequem und sicher ins Wasser. Sobald die jungen Pinguine ihr Jugendgefieder tragen, dürfen auch sie in den gesicherten Bereich. Das derzeitige Dunengefieder schützt nur vor Kälte, aber nicht vor Wasser. Jimmy plantscht bereits jetzt im „Nichtschwimmerbecken“. „Damit sich die Jungtiere langsam an das Wasser gewöhnen können und auch ein bisschen geschützt sind vor den manchmal etwas rabiaten älteren Artgenossen, leben sie sich erst einmal in diesem Bereich ein“, so die Tierpflegerin. Zu Anfang lassen die Tierpfleger die jungen Wasservögel nur unter Beobachtung die ersten Schwimmversuche machen. Auch die Pinguine, die von ihren Eltern großgezogen werden, ziehen hier bald ein, wie die Tierpflegerin erklärt: „So lernen sie das Wasser kennen, werden aber auch sicherer darin, ihren Fisch zu fressen.“ In der großen Gruppe bestehe die Gefahr, dass die älteren Artgenossen ihnen den Fisch wegnehmen. DNA-Tests stehen noch an Bei dem im Februar geschlüpften Pinguin Jimmy konnte bereits das Geschlecht ermittelt werden – äußerlich sind Männchen und Weibchen nicht voneinander zu unterscheiden, deswegen muss ein DNA-Test einer Feder gemacht werden. Der DNA-Test bei den vier jüngeren Humboldtpinguinen steht noch aus. Nach dem Wechsel zum Jugendgefieder mit etwa 12 Wochen ist auch bei ihnen die Untersuchung möglich. „In der Wildbahn gelten Humboldtpinguine als ‚gefährdet‘. Zoos führen deswegen ein Zuchtbuch und daher ist es nicht nur für uns, sondern auch für den Zuchtbuchkoordinator wichtig zu wissen, um welches Geschlecht es sich bei unseren Jungtieren handelt“, so Hennig-Lippe. Im slowenischen Zoo Kosice koordiniert der Zuchtbuchführer den Austausch und mögliche Paarbildungen zwischen europäischen Zoos nach wissenschaftlichen und sozialen Kriterien. Besucher können mit etwas Glück Jimmy und Sommersprosse auf der rechten, umzäunten Seite der Außenanlage beobachten oder die zwei Jungtiere, die von ihren Eltern aufgezogen werden, in den Bruthöhlen entdecken. An den Wochenenden, an Feiertagen und in den Ferien (täglich) finden außerdem zweimal täglich um 10:40 Uhr und um 15:30 Uhr kommentierte Fütterungen bei den Pinguinen statt. Fürsorglicher Vater Auch in der neuen, nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ freuen sich die Tierpfleger über Nachwuchs: Die Waldbison-Weibchen Eliza und Nschotschi brachten am 13. sowie am 20. Mai jeweils ein Jungtier zur Welt. „Am 13. Mai kam ich morgens zum Saubermachen in den Bisonstall und entdeckte das neugeborene Kalb. Da war die Freude groß“, berichtet Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss. „Wir vermuteten schon, dass Eliza tragend ist. Am Bauchumfang war das unter dem dichten, langen Winterfell zwar nicht zu erkennen, aber vor der Geburt zeichnete sich schon ein Euter ab. Wir waren ganz gespannt, denn die Bisons leben ja erst seit September 2017 bei uns“, so Boss weiter. Das weibliche Jungtier, das die Tierpfleger „Akai“ tauften sowie das männliche Jungtier „Avan“ laufen auf der Anlage auf noch etwas wackeligen Beinen zwischen ihren Müttern Eliza und Nschotschi sowie Vater Winnetou oder legt sich gerne auch im Futter der Drei ab. Besonders freut die Tierpfleger, wenn Akai und Avan zu Vater Winnetou wackeln: „Eigentlich kümmern sich Bison-Väter nicht um ihren Nachwuchs. Winnetou allerdings leckt den beiden auch schon mal über den Kopf und zeigt Interesse – sehr untypisch, aber es ist schön, wie harmonisch die fünf Wildrinder zusammenleben.“ Besucher können Akai und Avan mit ihren Eltern auf der Anlage entdecken, die Gruppe ist dort rund um die Uhr zusammen. Wissenswertes zu den Humboldt-Pinguinen (Spheniscus humboldti) Der Humboldt-Pinguin gehört zu der Art der Brillenpinguine und lebt ursprünglich an der Pazifikküste Südamerikas in Peru und Nordchile. Sie haben eine Körpergröße von circa 65 Zentimetern und rund vier Kilo Körpergewicht. Nach einer Brutdauer von bis zu 42 Tagen schlüpfen in der Regel ein bis zwei Jungtiere. Es ist die einzige Pinguinart, die zweimal im Jahr brüten kann. Das Hauptbrutgebiet waren in früherer Zeit die Guanoinseln vor der chilenischen und peruanischen Küste. In den Guano (der Kot der Seevögel) gruben sich die Pinguine ihre Bruthöhlen. Der Guano wurde schon zu den Zeiten der Inkas als Dünger genutzt. Bedingt durch industriellen Abbau haben die Humboldt-Pinguine ihre natürlichen Bruthöhlen verloren und ziehen jetzt in Felsgrotten und Höhlen ihre Nachkommen auf, was für sie aber sehr schwierig ist. Der Guano-Abbau, Überfischung, aber auch Klimaphänomene wie El-Nino führten zur starken Dezimierung des Bestandes. Die Art gilt als „gefährdet“ (IUCN - Rote Liste). Wissenswertes über den Waldbison (Bison Bison Athabascae) Während der Präriebison in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause ist, beschränkt sich das Vorkommen des Waldbisons auf einige Teile von Alaska und Kanada. Sie halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf, sind aber keine reinen Waldbewohner. Ihre Nahrung besteht aus Laub, Zweigen und Rinde, aber auch aus Flechten, Kräutern und Gräsern. Wie alle Rinderartigen sind auch die Bisons Wiederkäuer. Waldbisons leben in Herden, die allerdings deutlich kleiner sind als die der Präriebisons und nur aus einigen Kühen mit ihrem Nachwuchs bestehen. Die Bullen leben am Rande dieser Gruppen. Waldbisons können etwa 30 Jahre alt werden. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden, obwohl die Bullen fast eine Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Geburt wiegt ein Kalb zwischen 20 und 30 Kilogramm. 1957 wurde die letzte reinblütige Herde Waldbisons in Kanada entdeckt und unter Schutz gestellt. Rund 50 Jahre später war der Bestand wieder auf etwa 3.000 Tiere gewachsen. Heute gilt die Tierart als „potenziell gefährdet“. Bildunterschrift: Pinguinküken A/B: Noch tragen die jungen Pinguine im Zoo Osnabrück ihr Dunengefieder, nach dem Wechsel ins Jugendgefieder dürfen sie auch ins „Nichtschwimmerbecken“. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Pinguin Jimmy: Das älteste Pinguinküken Jimmy testet bereits das „Nichtschwimmerbecken“ auf der Pinguinanlage im Zoo Osnabrück. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Bisonnachwuchs: In der Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück leben zwei junge Waldbisons. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Sarah Budke), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.627 Tiere aus 295 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis zum Sommer 2016 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2015 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher. -------


Am Mittwoch, 5. Juni, lädt das Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Uni Osnabrück in seiner Vortragsreihe „Virtuelle Räume in der Frühen Neuzeit“ zum zweiten Vortrag im Sommersemester 2019 ein. Prof. Dr. Sabine Meine wird zum Thema „»Tra i laberinti vivaci«. Selbstbewusste Bewegungen Barbara Strozzis im Venedig des 17. Jahrhunderts“ referieren. Der Vortrag findet um 18.15 Uhr im Zimeliensaal, Raum 09/114 der Universitätsbibliothek, Alte Münze, statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. 092/2019 29.5.2019 „Tra i laberinti vivaci“. Selbstbewusste Bewegungen Barbara Strozzis im Venedig des 17. Jahrhunderts Uni Osnabrück lädt zu Vortrag ein Am Mittwoch, 5. Juni, lädt das Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Uni Osnabrück in seiner Vortragsreihe „Virtuelle Räume in der Frühen Neuzeit“ zum zweiten Vortrag im Sommersemester 2019 ein. Prof. Dr. Sabine Meine wird zum Thema „»Tra i laberinti vivaci«. Selbstbewusste Bewegungen Barbara Strozzis im Venedig des 17. Jahrhunderts“ referieren. Der Vortrag findet um 18.15 Uhr im Zimeliensaal, Raum 09/114 der Universitätsbibliothek, Alte Münze, statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Das 400. Geburtsjahr von Barbara Strozzi (geboren 1619) ist Anlass, über die selbstbewussten Bewegungen der Sängerin und Komponistin im Venedig des 17. Jahrhunderts nachzudenken. Ausgehend von der Kritik eines Zeitgenossen, der seiner Begeisterung über die „vitalen Labyrinthe“ von Barbaras Stimme Ausdruck verlieh, zielt der Vortrag auf die labyrinthischen Innenräume Venedigs, die dank der außerordentlichen Topographie der Inselstadt und einer hohen kulturellen Dichte in der Frühen Neuzeit ein besonders kreatives Potential besaßen. Das Leben und Wirken Barbara Strozzis als (Adoptiv-)Tochter des renommierten Akademikers Giulio Strozzi wie auch ihre Kompositionen, die sie sich als Sängerin offenbar selbst auf den Leib schrieb, sind als selbstbewusste Bewegungen in venezianischen Innenräumen zu betrachten. Prof. Dr. Sabine Meine ist seit 2017 Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Sie forscht unter anderem zur Musikkultur der Frühen Neuzeit, wobei die Region Norditalien einen Schwerpunkt bildet.


Das Osnabrücker Fenster mit dem Nachtschwärmerprogramm und den Räumen der Stille Das Osnabrücker Fenster mit den Räumen der Stille und dem Nachtschwärmerprogramm ist der Beitrag der Stadt Osnabrück zum Deutschen Musikfest. Das Fenster öffnet sich und zeigt die Vielfalt der Osnabrücker Kultur mit Ausstellungen, Klangperformance, Führungen und Stadtrundfahrten mit dem Bus oder der Bahn. Wenn die meisten Musikerinnen und Musiker, die beim Musikfest spielen, abends ihre Instrumente einpacken, startet das „Nachtschwärmerprogramm“ mit weiteren Konzerten, Comedy, Tanz und Nachtwächterführungen. Bei so viel Programm tun Pausen gut. In den „Räumen der Stille“ können die Gäste ausspannen und die Ruhe genießen. Das gesamte Programm soll Osnabrückern, den Teilnehmenden des Musikfestes und allen Gästen Spaß machen. „Wir haben eine ‚Rundum-sorglos-Paket‘ aufgestellt“, sagt Patricia Mersinger, Fachbereichsleiterin Kultur und Anke Bramlage Leiterin des Projektbüros Kultur fügt hinzu: „Wir möchten den Rahmen und die Vielfalt der Osnabrücker Kultur zeigen.“ Anke Bramlage hat gemeinsam mit Silke Buttmann („Räume der Stille“) und David Quitmann („Nachtschwärmerprogramm“) das Osnabrücker Fenster zusammengestellt. Der Höhepunkt des „Osnabrücker Fensters“ ist das „360-Grad-Konzert“ auf dem Markt vor der Kulisse des Rathauses, der Marienkirche und der Giebelhäuser. Es beginnt am Freitag, 31. Mai, um 21.30 Uhr. Das Konzert erzählt die Geschichte der Blasmusik mit Tönen, Licht und Laser. Programmfolder für das Osnabrücker Fenster, das Nachtschwärmerprogramm und die Räume der Stille liegen an öffentlichen Orten und den Unterkünften aus und können unter www.klang2019.de eingesehen werden. Weitere Programmpunkte: Tagesprogramm Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, 11 Uhr und 14.30 Uhr Museum und Park Kalkriese, Venner Straße 69, Bramsche-Kalkriese Führung durch die Varusschlacht-Ausstellung Mehr als 2000 Jahre nach der Schlacht zwischen Römern und Germanen ist Kalkriese auch heute noch ein besonderer Ort. Seit fast 30 Jahren finden hier wissenschaftliche Untersuchungen zur Varusschlacht statt und Jahr für Jahr bietet die archäologische Forschung neue Einblicke in die tragische Feldschlacht. Das Museum am Schauplatz des Geschehens versteht sich als Schaufenster aktueller Wissenschaft. Dauer: 60 bis 90 Minuten, Museumseintritt: 9,50 Euro, Führung: 4 Euro Dienstag, 28. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, Bahnhof Vorplatz subversiv - Klanginstallationen im öffentlichen Raum Bei Ankunft am Osnabrücker Bahnhof empfängt die Klanginstallation subversiv die Gäste. Konzept Willem Schulz, Komposition Marcus Beuter. Ein Projekt der Wilden Rose e.V. Donnerstag, Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr; Freitag, 11 bis 18 Uhr; Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1 European Media Art Festival Das EMAF gilt international als eines der einflussreichsten Foren für zeitgenössische Medienkunst. Das Festival versteht sich als Experimentierfeld und Labor, in dem außergewöhnliche Arbeiten und Projekte entstehen und präsentiert werden. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und das Publikum hat das Festival einen großen Einfluss auf die Themen und die Ästhetik der Medienkunst. Das EMAF erforscht in diesem Jahr mit "Wild Grammar" die transformative Kraft der Sprache. Himmelfahrt, Donnerstag, 30. Mai, bis Samstag, 1. Juni, 12 bis 0 Uhr; Lagerhalle, Rolandsmauer MORGENLAND FROM INSIDE & OUTSIDE Faszinierende Innen- und Außenansichten aus 15 Jahren Morgenland Festival Osnabrück präsentiert die Ausstellung während des Deutschen Musikfests in der Lagerhalle. Die Innenansichten stammen von Michael Dreyer, der das Festival vor 15 Jahren gegründet hat und seitdem bei seinen zahlreichen Recherchereisen immer eine Kamera bei sich trug. Mit einem professionellen Blick von außen begleitet das Festival seit 2013 Andy Spyra. Der Fotograf hat für seine Bilddokumentationen und Reportagen, die u.a. bei Geo, Stern, dem Time Magazine, Newsweek und der Die Zeit erschienen sind, zahlreiche Preise gewonnen. Eintritt frei. Donnerstag – Sonntag, 10 bis 18 Uhr Forum am Dom, Domhof 12 „Leise Töne für die Augen – Musizierende Hände“ Fotografien von Richard Otten-Wagener Eintritt frei. Donnerstag, 30. Mai, 19 Uhr, Figurentheater, Kleine Gildewart 9 Ausklang mit Organic Beats Duo mit E-Piano, Basspedal und Schlagzeug erzeugt organische Klänge mit großem Effekt. Das Konzert findet vor der historischen Kulisse der Alten Fuhrhalterei am Figurentheater statt. Eintritt: Hutgeld Freitag, 31. Mai. 14 Uhr Dom St. Peter, Domplatz, Treffpunkt ist unter der Orgel! „Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden“ Kurzführung zu „musikalischen“ Orten im Osnabrücker Dom. Der Osnabrücker Dom ist ein musikalischer Ort. Davon zeugen die Chöre am Dom inklusive dem Osnabrücker Jugendchor und der Domsingschule, die schon die Kleinsten musikalisch schult. Auch die Domorgel(n) begleiten nicht nur die Gottesdienste, sondern begeistern immer wieder viele Konzertbesucher, genau wie das Osnabrücker Symphonieorchester, das regelmäßig im Dom aufspielt. Musik zeigt sich auch in manchem Kunstwerk. Die Kurzführung stellt die musikalische Tradition des Doms in den Mittelpunkt, sucht besondere Orte auf und lädt ein zu einem ganz besonderen Rundgang. Dauer etwa eine Stunde. Für Teilnehmende des Musikfestes kostenfrei! Freitag, 31. Mai., 10 bis 18 Uhr; Samstag, 1. Juni, 10 bis 16 Uhr ILLMER Kunst + Design, Hegerstraße 31/32 „Osnabrück, starke Töne“ heißt die aufwändig von Hand gedruckte Radierung des Osnabrücker Künstlers Reinhard Klink. Die liebevoll gestaltete Graphik zeigt schwungvoll, mit der Anmutung eines Blumenstraußes, einige der typischen Osnabrücker Gebäude und das bunte Leben anlässlich des Musikfestes. Die Graphik wird nur in kleinster Auflage gedruckt. Eine schöne Erinnerung an dieses außergewöhnliche Ereignis in unserer Stadt. Graphik: 25 Euro Freitag, 31.Mai, 19 bis 22 Uhr; Shock-Records, Hasestraße 66, Silent Reading Party Die Stadtbibliothek Osnabrück und Shock Records & Coffee veranstalten die Silent Reading Partys seit 2017 in Osnabrück. Bibliotheken sind Expertinnen, was stilles Lesen angeht. Schließlich ist dort fast jeden Tag so etwas wie eine Silent Reading Party. Diese Kompetenz wird nun zum Exportgut und trifft auf die gemütliche und einladende Café-Atmosphäre im Shock Records & Coffee. Freitag, 31. Mai, 18.45 Uhr Feldbahnbahnhof am Piesberg Mit der Feldbahn auf den Piesberg! Lust auf einen Blick auf Osnabrück von oben? Diese Führung erkundet einen Teil des attraktiven Naherholungsgebiets Piesberg. Den Hin- und Rückweg zu Beginn und Ende der Führung erleichtert eine urige Feldbahnfahrt. Ein Stück Wanderweg wird zu Fuß zurückgelegt. Verschiedene Aussichtspunkte auf der Felsrippe bieten Ausblicke auf die Stadt und in den riesigen aktiven Steinbruch. Von der Aussichtsplattform auf fast 200 m Höhe eröffnet sich ein Rundumblick bis 50 km ins Umland. Empfohlen wird festes Schuhwerk. Dauer ca. eindreiviertel Stunde, Preis pro Person für Führung inklusive Feldbahnfahrt Erwachsene 9 Euro / Kinder 5 Euro. Anmeldung erforderlich. Info und Anmeldung bei Stadt-Land Führungen Osnabrück, Telefonnummer 0541/202 99 72. Sonntag, 2. Juni,. 10 bis 18 Uhr, Feldbahnbahnhof am Piesberg Öffentlicher Feldbahnfahrtag Im Halbstundentakt fährt die Feldbahn bis unterhalb des Piesbergs und zurück. Steigen Sie aus, wandern Sie auf die Felsrippe hinauf und genießen Sie 50 km Rundumblick. Empfohlen wird festes Schuhwerk. Hin- und Rückfahrt Erwachsene 3 Euro / Kinder 1 Euro www.feldspur.de Freitag, 31. Mai, 18.45 Uhr; Osnabrück Altstadt Bahnhof Sonderfahrt Historischer Personenzug Ca. einstündige Kurvenfahrt durch die Bahnanlagen von Osnabrück Zurück um 19:35 Uhr am Bahnhof Osnabrück Altstadt Tickets unter www.reservix.de: zwölf Euro Freitag, 31. Mai, 19 Uhr, BBK KunstQuartier, Bierstraße 33 Walden – Die Performance Klangperformance des Musikers Bert Fleißig (Feinstrom) „Walden“: Unter dem Titel der aktuellen Ausstellung von Regine Wolff zeigt der BBK Osnabrück im Rahmen des Deutschen Musikfests eine Klangperformance des Musikers Bert Fleißig (Feinstrom) aus Wallenhorst/Osnabrück. Der Klangkünstler steht für stimmungsvolle Performances jenseits musikalischer Strukturen wie Rhythmus, Harmonie oder Melodie. Eintritt frei. Freitag, 31. Mai, ab 11 Uhr und Samstag, 1. Juni, 11 bis 19 Uhr; Fundament Schallplatten, Hasestraße 15 Records from the Wall Fundament Schallplatten präsentiert ein Angebot für die Besucher und Teilnehmer des Deutschen Musikfestes. Mit dem Thema "Records from the Wall" werden ausgewählte Sammlerstücke, Raritäten und Highlights aus Jazz, Blues, Funk & Soul, auf einer Ausstellungswand präsentiert. Ob Neupressung oder Liebhaberstück, klassische Blasmusik oder moderne Varianten, beim Fundament bekommt jeder Gelegenheit zu schmökern und Schätze zu entdecken. ab 16 Uhr InStore-Session Osnabrücks Finest an den Plattentellern. Ausgewählte DJs aus Osnabrück spielen ihre Lieblingshits auf Vinyl. Eintritt frei. Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, 19.30 Uhr; Treffpunkt: Tourist-Information, Bierstraße 22 Szenische Stadtführung Wenn man die Altstadt von Osnabrück mit ihren vielen historischen Ereignissen einzigartig erleben will, dann sind Stadtbesucher bei den Osnabrücker Stadtspielern in guten Händen. Denn seit mehr als 15 Jahren begeistern das Ensemble die Zuschauer szenischen Stadtführungen. Anlässlich des Deutschen Musikfests werden Szenen rund um den „Westfälischer Frieden“ in historischen Kostümen humorvoll dargeboten. Anmeldung nicht erforderlich. Erwachsene 9 Euro, Kinder: 4 Euro Samstag, 1. Juni, 11 bis 18 Uhr, Krahnstraße AudioGiveBox Mit Hilfe einer AudioGiveBox wird DJ At in seinem Soundlabor den Sampler des Tages erstellen. Jede/r kann eine Soundspende abgeben: Tonträger aller Art, eigenes Einsprechen, -singen, musizieren etc. Im Laufe des Tages wird die AudioGiveBox mehrfach „geleert“, um das neue Tonmaterial in die bestehende Klanginstallation einzuarbeiten. Mit dem Projekt AudioGiveBox will DJ At aufzeigen, wie faszinierend es ist, auf diese Art mit Sound umzugehen. Durch die Live-Performance ergibt sich ein direkter Einblick in das Handwerk eines DJs und Produzenten. Eintritt frei. Samstag, 1. Juni, 11.30 Uhr; Haltestelle Lortzingstraße/Ecke Domhof, Lortzingstraße 4 City-Tour-Stadtrundfahrt Mit der City-Tour auf Zeitreise durch die Stadt bis zur Stadtgrenze im Nordwesten und wieder zurück. Vorbei am Dom St. Petrus, über die Hasestraße, auf den Wallstraßen, um die historische Innenstadt herum. Preis: 13 Euro Samstag, 1. Juni, 14 bis 15.30 Uhr; SPD-Fraktionsgeschäftsstelle im Anbau des Rathauses Rote Lesung zum Deutschen Musikfest Mit Heiko Schulze (Texte) und Günter Gall (Gesang und Gitarre) 100 Jahre Frauenwahlrecht. Jahrhunderte im Kampf für Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Am Beispiel Osnabrücker Persönlichkeiten, die sich zeitlebens für Freiheit, Gleichheit und Solidarität eingesetzt haben, wird Geschichte in Worten und Klängen lebendig gemacht. Im Mittelpunkt steht die Erkämpfung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren. Der Osnabrücker Autor und Historiker Heiko Schulze trägt passende literarische und historisch überlieferte Texte vor. Günter Gall singt dazu historische und eigene Lieder. Samstag, 1. Juni, 15 bis 15.30 Uhr Altstädter Bücherstube, Bierstraße 37 Die „Echo“-Jazz Preisträgerin Saxophonistin Anna-Lena Schnabel spielt in der Altstädter Bücherstube. Eintritt frei.. Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr; Johannisfriedhof, Johannislabyrinth, Eingang Magdalenenstraße Tai Chi Ursula Frühauf, die Psychosoziale Leitung des Osnabrücker Hospiz, bietet entspanntes Schattenboxen zwischen historischen Gräbern an. Sonntag, 2. Juni, , 16 bis 22 Uhr; Blue Note, E.M.Remarque-Ring 16 Tango Tangounterricht und anschließender Tanz-Abend. Eintritt frei.. Nachtschwärmerprogramm: Donnerstag, 30. Mai, Einlass ab 20 Uhr; Ballsaal, Alando Palais, Pottgraben 60 Max Mutzke & MonoPunk Album-Release-Feier: ein grooviges Gesamtkunst- und kleines Meisterwerk, mit dem Deutschlands wichtigster Soulsänger dem Spektrum „Soul“ eine neuerliche Nuance verleiht. Eintritt: Vorverkauf 44 Euro zuzüglich Gebühren Donnerstag, 30.Mai, ab 21 Uhr, Lagerhalle, Rolandsmauer 26 Blue Thursday Jam, der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter. Eintritt frei. Donnerstag, 30. Mai, ab 23 Uhr Kleine Freiheit, Hamburger Straße 22 Kleiner Freitag MonsterBeatsPopHipHopElektro serviert von Lars Stecken und Herrn O vom K.O.-DJ-Team. Kommt vorbei und zelebriert mit uns den schönsten aller Werktage auf unserer kleinsten, größten, musikalischen Freitagswelle! Eintritt: 3Euro Donnerstag, 30. Mai,.Einlass ab 19:45, Beginn 20 Uhr; Theater am Domhof, Willy Astor - „Jäger des verlorenen Satzes" Der Podestsänger Willy Astor präsentiert im Herbst sein neues Programm für Wortgeschrittene und ist der Jäger des verlorenen Satzes. Eintritt: Ab 20 Euro zuzüglich Gebühren. Donnerstag, 30. Mai, ab 17 Uhr,.Dirty & Dancing, Hasestraße 63/64 Drehmomentversterker – live + 4knox + Distorted Dimension + Brainwave Von Dark-, Death-, Doom- und Black-Metal bis Poserpunk. Vier Bands, ein Abend. Eintritt 10 Euro Abendkasse. Freitag, 31. Mai, Einlass ab 21.30 Uhr, Blue Note, E.M.Remarque-Ring 16 BallroomBlitzParty: Hot 70s Funk & Disco, 60s Soul & Beat, 80s New Wave & Pop, 90s Electro & Indie und Rare Grooves mit DJ Martin. Eintritt frei. Freitag 31.05. ab 19 Uhr, Dirty & Dancing, Hasestraße 63/64 Die Barhocker live -20 J. Jubiläum Musik und Kabarett von den Barhockern. Seit zwanzig Jahren auf der Bühne. Support von Thore Wittenberg. Eintritt frei. Freitag, 31. Mai. Einlass ab 18 Uhr, Red Shamrock, Dielingerstraße 25 Karaoke Nacht im Irish Pub Mehr als 21.000 Karaoke-Klassiker und auch moderne Musikstücke stehen in unserer Bibliothek zur Verfügung. Für Karaoke-Neulinge und Experten! Eintritt frei. Freitag 31. Mai, ab 22 Uhr, Lagerhalle, Rolandsmauer 26 Tanzen mit den DeeJees; Geschmackvolle Hits der Pop- und Rockgeschichte & aktuelle Charts-Burner! Eintritt frei. Freitag, 31. Mai, Einlass ab 19 Uhr, Ballsaal Alando Palais, Pottgraben 60 Till Brönner & Dieter Ilg Seine internationalen Mitglieder, alle auch erfolgreiche Solisten, scharen sich um Deutschlands Jazz-Ikone und bringen im wahrsten Sinne „The Good Life“ auf die Bühne. Eintritt: Vorverkauf 49 Euro zuzüglich Gebühren Freitag, 31. Mai, ab 21 Uhr, Balou, Kolpinghaus Osnabrück, Seminarstraße 32 D-Rocks! Melodisch-verzerrter Gitarrenrock im Wechselspiel mit gefühlvollen Balladen, eine herrliche Mischung aus klassischem 80er-Jahre-Rock und modernem interkontinentalen Songwriting. Eintritt frei.. Freitag 31. Mai, ab 23 Uhr, Kleine Freiheit, Hamburger Straße 22 Kapelle Kapelle - Die Konzert-Party-Reihe mit Kultcharakter Das Kleine Freiheit Tanz- und Showorchester („Caught Indie Act“) spielt live im Wechsel mit dem DJ die größten Indie-Hits aller Zeiten! Eintritt: 6 Euro Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, 21 Uhr Treffpunkt hinter dem Rathaus, Bierstraße 22. Mit dem Nachtwächter durch Osnabrück Seit einigen Jahren ziehen die Nachtwächter wieder durch die dunklen Straßen der Stadt. Allerdings nicht, um für eine geregelte Nachtruhe zu sorgen, sondern um Osnabrück in einem ganz besonderen Schein zu präsentieren – im Kerzenschein. Anmeldung nicht erforderlich, Dauer ca. 2,5 Std. Eintritt 8 Euro Erwachsene / 4 Euro Kinder (bis 16 Jahre) Samstag, 1. Juni, ab 20 Uhr, jede halbe Stunde Kulturhaus am Heger Tor, Altstadt, Marienstraße 5/6, Erzähltheater im Dreikronenhaus Das Märchenfenster – Märchen von Fenstern und Türen, vom Hindurchgehen und Ankommen, vom Anfang und vom Ziel mit den Erzählerinnen Sabine Meyer und Sonja Fischer vom Erzähltheater Osnabrück. Eintritt frei. Samstag, 1. Juni, ab 19 Uhr, Dirty & Dancing, Hasestraße 63/64 Señor Karoshi – live + Support; Gitarre, Bass, Schlagzeug und los! Dazu angemessen geistreiche Texte über den Wahnsinn des zivilisierten Lebens. Eintritt 10 Euro Abendkasse. Samstag, 1. Juni, ab 21 Uhr, Lagerhalle, Rolandsmauer 26 Study Up Award Pop! Contest zur Auszeichnung der besten POP-Studierenden der Hochschule Osnabrück. In der Osnabrücker Musikszene gilt der Study Up Award als Garant für einen Abend voller pop-musikalischer Talente. Der vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück ausgelobte Preis für besondere Leistungen im Studienschwerpunkt Popmusik wird im Rahmen eines abwechslungsreichen Konzertprogramms der Bewerberinnen und Bewerber vergeben. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Samstag, 1. Mai, ab 23 Uhr; Kleine Freiheit, Hamburger Straße 22 Disco 2000 Die beste Musik aus den 00er Jahren, Eintritt 5 Euro. Samstag, 1. Juni, Einlass ab 19:30 Uhr; Ballsaal, Alando Palais, Pottgraben 60 Radio Doria - Jan Josef Liefers & Band Radio Doria sind zurück: Jan Josef Liefers & Band sind auf großer Sommer-Open-Air-Tour und machen halt in Osnabrück! Eintritt: Vorverkauf 34,50 Euro zuzüglich Gebühr. Sonntag, 2. Juni, ab 19 Uhr, Balou, Kolpinghaus Osnabrück, Seminarstraße 32, Osnabrück, BALOU – Chor NACH dem Musikfest - ist VOR dem Musikfest. Der eigens für diesen Abend zusammengestellte BALOU – CHOR begeistert Jung und Alt. Mit einem bunten Mix aus Rock, Pop, Jazz & Schlager lädt die Kultkneipe zur After-Show-Party ein. Eintritt frei. Sonntag, Sonntag, 2. Juni, 14 bis 22 Uhr; Kleine Freiheit, Hamburger Straße 22, Tendenz *Open Air* Elektronische Tanzveranstaltung unter freiem Himmel Sonntag, 2. Juni, ab 16 bis 22 Uhr Blue Note, E.M.Remarque-Ring 16, Blue Note Tango Tangounterricht und anschließender Tanz-Abend. Eintritt frei. Räume der Stille – Kleine Ruheoasen in der Stadt Figurentheater Osnabrück – Alte Fuhrhalterei, Kleine Gildewart 9; Donnerstag, 30. Mai, 14 bis 18 Uhr und Freitag, 31. Mai, 11 bis 20 Uhr Die Alte Fuhrhalterei ist ein historischer Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich stand das Gebäude am Kamp und wurde in den 70er Jahren von den Berufsbildenden Schulen umgesetzt. Das Figurentheater befindet sich seit 1989 in dem Gebäude. Für eine Auszeit steht der Vorführsaal zur Verfügung. Museumsquartier Akzisehaus – Klangmalerei „Zwischenton | blau“ Lotter Straße 2 Freitag, 31. Mai, 11 bis 14, 15 bis 18 Uhr Samstag, 1. Juni., 11 bis 14, 15 bis 18 Uhr Sonntag, 2. Juni, 10 bis 14 Uhr Im Rahmen des Kulturextras Klang bietet Ragnar Gischas immer zur vollen Stunde eine Phantasiereise mit Klangschalen und Meditation an. Während der 30-45minütigen Sitzung sind die Räumlichkeiten nicht zugänglich. Das Akzisehaus wurde um 1817 im klassizistischen Stil erbaut und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zollhaus. Bürgergehorsam Hasetorwall gegenüber der Kunsthalle Osnabrück Samstag, 1. Juni., 12 bis 19 Uhr Abgeschirmt von der Außenwelt die Seele baumeln lassen oder in alten Büchern schmökern: Der Bürgergehorsam ist noch in seinem ursprünglichen Zustand erhalten, nur wenige bauliche Veränderungen wurden vorgenommen. Der Bürgergehorsam hatte im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Funktionen; er diente als Gefängnis für aufsässige Bürger oder als Wehrturm. Atelier m82 Martinistraße 82 Samstag, 1. Juni, 10 bis 14 Uhr Sonntag, Sonntag, 2. Juni, 10 bis 14 Uhr Die frühere Fabriketage an der Martinistr. 82 in Osnabrück wird seit 2004 als Künstleratelier genutzt. Die Künstlerinnen Susanna Reinhardt, Margit Rusert, Christine Vennemann und Mechthild Wendt laden zum Verweilen in Ihr Atelier ein und zeigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik und Fotografie. Yoga-Loft Sabine Joost Bierstraße 13 Samstag, 01.06., 15 bis16 Uhr Innehalten, Nachdenken, einem Gedanken einfach nachgehen. Sabine Joost bietet eine Oase der Erholung in ihrem Loft an. Das Yoga-Loft ist im fünften Jahr in der Osnabrücker Altstadt zu finden. Kirche St. Johann, Johannisfreiheit Donnerstag, 30. Mai, und Sonntag, 2. Juni, 13 bis 18 Uhr Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, 11 bis 18 Uhr Die St.-Johann-Kirche lädt zum Verweilen, Beten oder Entspannen ein. Sie ist eine der vier mittelalterlichen Innenstadtkirchen in Osnabrück. Die dreischiffige Hallenkirche gilt im niedersächsisch-westfälischen Raum als ein herausragendes frühgotisches Bauwerk, dessen hoher lichter Innenraum beeindruckend ist. Bergkirche Bergstraße 30 Freitag, 31. Mai, 10-13 Uhr Sonntag, Sonntag, 2. Juni, , 12-17 Uhr Kehren Sie ein in den Ort der Besinnung und der Ruhe: Die evangelisch-reformierte Bergkirche wurde im neuromanischen Stil gebaut. Diese Kirche gilt als erste ,,gruppierte‘‘ Kirche in Deutschland, da hier erstmals Kirchenraum, Gruppenräume sowie sonstige Räume zusammengefügt wurden. Als einer der wenigen Osnabrücker Kirchen blieb die Bergkirche von Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg verschont. Kleine Kirche Große Domsfreiheit 6; Donnerstag, 30. Mai, 14 bis 18 Uhr; Freitag, 31. Mai, 12 bis 18 Uhr Ein Ort der Ruhe und der Stille indem Sie verweilen können ist die dem heiligen Paulus geweihte Gymnasialkirche neben dem Osnabrücker Dom St. Peter. Sie wird liebevoll die „Kleine Kirche“ genannt. Als Teil des dreiflügeligen ehemaligen Jesuitenkollegs ist sie durch den schmalen Hexengang vom Dom getrennt.


MORGEN - NEW OSNAPICTURE.COM 28.05.2019


090/2019 28.5.2019 Modern und außergewöhnlich Universität Osnabrück: Unimusik beteiligt sich am Deutschen Musikfest Das Deutsche Musikfest bringt Osnabrücker Ensembles und Gäste zusammen! Daher lädt die Universitätsmusik Osnabrück herzlich zum Kooperationskonzert am Himmelfahrtstag, 30. Mai, um 14 Uhr in der OsnabrückHalle ein. Die Junge Philharmonie Osnabrück und die Big Band der Universität Osnabrück eröffnen gemeinsam das Deutsche Musikfest. Beide Ensembles werden in einer einzigartigen Symbiose aus Klassik und Jazz Werke von Leonard Bernstein, Ralph Vaughan Williams und Peter Witte präsentieren. Karten können zum Preis von 8,00 Euro (Kinder 6-13 J. 3,00 Euro) unter www.deutsches-musikfest.de oder direkt vor Ort erworben werden.


Bürgermeisterin Birgit Strangmann empfängt Susanne Selbert, Vorsitzende des Landeswohlfahrtverbandes Hessen, im Friedenssaal. Die Enkelin von Elisabeth Selbert, die Mitglied im Parlamentarischen Rat für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ war, referiert anschließend im Steinwerk Ledenhof über Artikel 3 des Grundgesetztes in dem es heißt: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.



OSNAPICTURE.COM                RÜCKBLICKE MAI 2019



27. Mai 2019 Teilnehmer fürs Bürgerlab Smart City gesucht Kreativer Workshop im Rahmen der Digitalen Woche Wie soll die Zukunft der Mobilität in Osnabrück aussehen? Wie gestalten wir unsere Freizeit im Jahr 2030? Welche Visionen gibt es für die Themen Bildung, Verwaltung und Wohnraum in und für Osnabrück? Diese und viele weitere Zukunftsfragen werden im „Bürgerlab Smart City“ am Dienstag, 25. Juni, behandelt, das im Rahmen der Digitalen Woche der Stadt stattfindet. In zwei jeweils vierstündigen Workshops tauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreativ in Zukunftsthemen ein. „Wir erhoffen uns von den Teilnehmern des Bürgerlabors interessante und spannende Impulse“, sagt Franziska Haucke, Projektleiterin Digitale Agenda der Stadt Osnabrück. Das Bürgerlabor wird gemeinsam von der Stadt und den Stadtwerken Osnabrück organisiert. „Uns geht es natürlich auch darum, wie diese Zukunftsvisionen mit den neuen digitalen Möglichkeiten einher gehen“, ergänzt Berenike Seeberg-Elverfeldt, New Business-Managerin der Stadtwerke. Interessierte Bürger können sich online unter www.swo.de/buergerlab anmelden. Die Teilnahme am Bürgerlab ist kostenlos. Alle Teilnehmer erhalten eine attraktive Aufwandsentschädigung. Weitere Infos gibt es auch auf der Internetseite www.digitalewoche-osnabrueck.de. Zur Digitalen Woche: Die erste Digitale Woche der Stadt Osnabrück findet vom 24. bis 28. Juni statt. Osnabrück ist die erste Stadt in Niedersachsen, die eine digitale Woche organisiert. In rund 70 Veranstaltungen wird gezeigt, diskutiert und erarbeitet, wie die digitale Transformation alle Bereiche des täglichen Lebens durchdringt und welche Auswirkungen dieser Prozess bringt.

Plakat zur Digitalen Woche in Osnabrück ©  Stadt Osnabrück, Janin Arntzen



26. Mai 2019 Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zum Bürgerentscheid „Kommunale Wohnungsgesellschaft“ „Ich freue mich über das Interesse der Osnabrückerinnen und Osnabrücker an diesem für unsere Stadt sehr wichtigem Thema. Ich danke allen, die teilgenommen haben und damit gezeigt haben, dass ihnen die Entwicklung unserer Stadt wichtig ist. Das Ergebnis verpflichtet nun Rat und Verwaltung dazu, eine Wohnungsgesellschaft zu gründen. Das werden wir zeitnah machen. Das grundsätzliche Problem, dass wir mehr Wohnungen brauchen, kann aber auch eine Wohnungsgesellschaft nicht von heute auf morgen lösen.“


Universität Osnabrück Es sind interessante Fragen: Wie entsteht Wissen in der Migrationsforschung? Und welche leitenden Interessen stehen dahinter? Mit solchen und weiteren Fragen einer „reflexiven Migrationsforschung“ befasst sich die renommierte Schweizer Wissenschaftlerin Prof. Dr. Janine Dahinden, die zurzeit am Forschungszentrum Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück tätig ist. Prof. Dahinden. Foto: Universität Neuchatel 088/2019 23.5.2019 Reflexive Migrationsforschung Uni Osnabrück: Renommierte Wissenschaftlerin zu Gast am IMIS Es sind interessante Fragen: Wie entsteht Wissen in der Migrationsforschung? Und welche leitenden Interessen stehen dahinter? Mit solchen und weiteren Fragen einer „reflexiven Migrationsforschung“ befasst sich die renommierte Schweizer Wissenschaftlerin Prof. Dr. Janine Dahinden, die zurzeit am Forschungszentrum Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück tätig ist. Möglich wird der Forschungsaufenthalt Dahindens als Fellow im Rahmen der Profillinie Migrationsgesellschaften, eine von sechs Linien, mit denen die Universität ihr wissenschaftliches Profil schärfen will. „Wir haben uns dafür entschieden, mit den Einladungen für mehrwöchige Gastaufenthalte an äußerst angesehene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die bereits bestehende internationale Vernetzung der Migrationsforschung in Osnabrück weiter voranzutreiben“, erklärt der Migrationsforscher und Profilliniensprecher Prof. Dr. Andreas Pott. Prof. Dahinden, die an der Universität Neuchâtel forscht und lehrt, entspricht diesen Erwartungen; bereits seit vielen Jahren arbeitet sie eng mit dem IMIS zusammen. Erste Kontakte entstanden über das Netzwerk IMISCOE, in dem europäische Migrationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler kooperieren. „Prof. Pott und seine Kolleginnen und Kollegen sind mir seit langem bekannt“, erklärt die Wissenschaftlerin. Bei zwei mehrwöchigen Aufenthalten haben Prof. Dahinden und Kolleginnen und Kollegen der Profillinie verschiedene Projekte ins Leben gerufen, wobei im Fokus unter anderem das Hinterfragen der Entstehung wissenschaftlicher Aussagen über Migration, stehen. Dabei geht es Dahinden um eine durchaus kritische Sichtweise: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Migrationsforschung als Wissenschaft ja auch durch die Politik mitinitiiert wurde, was wiederum bedeutet, dass Nationalstaaten eine bestimmte Perspektive auf ‚die’ Migrantinnen und Migranten mit in die Wissenschaft hinein gebracht haben.“ So gebe es teilspolitische, religiöse oder emotionale Interessen, die in die Ausrichtung der Migrationsforschung hineinspielen würden und die es im Sinne einer selbstkritischen Wissenschaft zu hinterfragen gelte. Bezogen auf das IMIS sieht Prof. Dahinden zahlreiche gemeinsame Forschungsinteressen, die in den vergangenen Wochen während ihres Aufenthaltes in Osnabrück vertieft diskutiert werden konnten: „Es ist schon viel fruchtbarer, im direkten Austausch miteinander bestimmte Themen zu bearbeiten als nur über E-Mail oder Skype zu kommunizieren; allein deshalb war die Zeit als Fellow hier sehr wichtig – und zwar sowohl für die Osnabrücker Kolleginnen und Kollegen als auch für mich.“ Weitere Informationen für die Redaktionen: Prof. Dr. Andreas Pott, Universität Osnabrück Forschungszentrum Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien Neuer Graben 19ab, 49069 Osnabrück Tel: +49 541 969 4384 E-Mail: andreas.pott@uni-osnabrueck.de Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück Stabsstelle Kommunikation und Marketing Neuer Graben / Schloss, 49076 Osnabrück Tele.: +49 541 969 4516 E-Mail: oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de


93 Bären ziehen in den Zoo Osnabrück Ausstellung „United Buddy Bears“ vom 22. Juni bis 28. Juli im Zoo Osnabrück Bärenstarker Zuwachs für den Zoo Osnabrück: 93 farbenfrohe Bären werden am 22. Juni zwischen den Sumatra-Tigern und Schweinsaffen einziehen. Allerdings bleiben sie nur bis zum 28. Juli, denn die besonderen Bären sind eine Wanderausstellung, die weltweit für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung wirbt. „Es handelt sich dabei natürlich nicht um echte Bären, sondern um 1 Meter große Bärenskulpturen, die mit einer wichtigen Botschaft zu uns kommen“, klärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann auf und kündigt die „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ an: „Wir freuen uns schon sehr auf die besondere Ausstellung, die viel Freude und gute Laune verbreitet und uns zudem hilft die Löwenanlage zu vergrößern.“ Die insgesamt 93 Bären bestehen alle aus dem gleichen Korpus, sind aber unterschiedlich bemalt – ganz nach dem Motto: Wir sind alle gleich, auch wenn wir unterschiedlich aussehen. Künstler aus anerkannten Ländern der Vereinten Nationen haben ihnen ein landestypisches Kleid verliehen und bringen den Betrachtern somit die unterschiedlichen Kulturen näher: So ziert zum Beispiel der Nil den Bauch des ägyptischen Bären, der Costa Rica Bär präsentiert die vielfältige Tierwelt des Landes und der irakische Bär erinnert mit Aladin an die Geschichten aus 1001 Nacht. Hand in Hand werben die Bären für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung: „Da hier auch beispielsweise der palästinensische gemeinsam mit dem israelischen Bären im Kreis steht, wird deutlich, dass wir im Grunde alle gleich sind, auch wenn wir vielleicht unterschiedliche Kleidung oder Religionen haben“, betont Busemann. Die Bären reisen am 21. Juni aus Berlin an und am 22. Juni wird die Ausstellung eröffnet. Für die offizielle Eröffnung angekündigt haben sich bereits Christan Wulff, Bundespräsident a.D., der auch die Schirmherrschaft über die besondere Ausstellung in Osnabrück übernehmen wird, sowie Boris Pistorius, niedersächsischer Minister für Inneres und Sport. Friedensbotschafter zwischen Affen und Tigern Die etwa 1 Meter großen Bärenskulpturen werden im Zoozentrum in der asiatischen Tierwelt „Angkor Wat“ zwischen dem „Affentempel“ und „Tigertempelgarten“ im Kreis stehen und sind dort für Besucher zu besichtigen. „Ein Zoo ist auch ein wichtiger Ort für Begegnungen und Bildung. Deswegen passt diese Ausstellung ganz besonders gut in den Zoo Osnabrück und natürlich in die Friedensstadt Osnabrück“, meint Zoopräsident Reinhard Sliwka. Für die kleinen Zoobesucher seien die farbenfrohen Bären sicher ein ganz besonderer Hingucker, aber auch Erwachsene können auf den 93 Skulpturen allerhand entdecken. „Im Zoo begegnen sich Jung und Alt sowie Menschen mit verschiedenen sozialen oder auch kulturellen Hintergründen, die hier von der wichtigen Botschaft der Bären erfahren.“ Bärenstark für Kinder und das Löwenrudel Doch die Ausstellung leistet sogar noch mehr, wie Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“, berichtet: „Zusätzlich helfen die ‚United Buddy Bears‘ auch unseren Löwen, denn der Zoo Osnabrück hat die Skulpturen an über 70 regionale Firmen verpatet. Das Geld für diese Patenschaften geht zum Teil an den Verein ‚Löwen für Löwen‘, der Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage sammelt, und zusätzlich an ein weltweites Kinderprojekt.“ 2.500 Euro zahlen die Unternehmen für die Bärenpatenschaft und weitere Gegenleistungen, wie zum Beispiel zwei Tische bei der „Löwenmahlzeit“, die am 13. September stattfindet. 2.000 Euro davon gehen an den Zoo und sein Löwenrudel, 500 Euro gehen an notleidende Kinder. Damit das Geld für Kinderprojekte auch an der richtigen Stelle landet, hat der Zoo Osnabrück Charity-Läufer und Terre des hommes Botschafter John McGurk angesprochen: „Das Geld wird über meine Stiftung ‚Eine Zukunft für Kinder‘ an die SOS Kinderdörfer gehen. Diese werden es dann für Kinderheime weltweit verwenden. So hilft die Ausstellung mit über 35.000 Euro Kindern auf der ganzen Welt“, erklärt McGurk. Die Spende an den „SOS-Kinderdorf e.V.“ wird bei der 2. Children’s Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ am 23. November im Alando Ballhaus überreicht. Hierzu haben sich bereits mit Werbeikone und Moderatorin Verena Pooth und Petra Horn, Vorstandsmitglied SOS-Kinderdörfer weltweit, bekannte Botschafterinnen des Vereins angekündigt. Zusätzlich werden an diesem Abend weitere regionale, nationale und internationale Kinderprojekte ausgezeichnet. Wer die Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ besuchen möchte, kann dies vom 22. Juni bis zum 28. Juli zu den regulären Öffnungszeiten des Osnabrücker Zoos (8 bis 18:30 Uhr/letzter Einlass: 17:30 Uhr). Die Ausstellung ist im Zoo-Eintritt inbegriffen. Weitere Informationen gibt es online unter www.zoo-osnabrueck.de und www.buddy-bear.com. Bildunterschrift: Freuen sich auf die 93 kunterbunten Bären der Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“-Ausstellung, die vom 22. Juni bis zum 28. Juli 2019 am „Affentempel“ im Zoo Osnabrück zu sehen ist: Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Dr. E.h. Fritz Breckwedde (Vorsitzender Verein „Löwen für Löwen“) und John McGurk (1. Vorsitzender Stiftung Eine Zukunft für Kinder; v.l.n.r.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher. ------- Lisa Josef Pressesprecherin (Prokuristin) Kommunikation & Sponsoring Zoo Osnabrück gGmbH Klaus-Strick-Weg 12 49082 Osnabrück Tel: 0541 - 951 05 28 Mobil: 0151-46727045 Fax: 0541 - 951 05 22 E-Mail: josef@zoo-osnabrueck.de http://www.zoo-osnabrueck.de/ Sitz der Gesellschaft: Osnabrück Registergericht: Amtsgericht Osnabrück, Registernr. HRB 206286 Aufsichtsratsvorsitzender: Reinhard Sliwka Geschäftsführer: Andreas Busemann +++ Laufen für den guten Zweck: Zoo-Lauf am 25.5. zugunsten von Kinderprojekten! Vollmond BBQ, Rudelsingen und mehr: Freuen Sie sich auf tolle Veranstaltungen im Zoo Osnabrück! Nicht vergessen: Jetzt die Jahreskarte 2019 kaufen! +++ ------------------------------------------------------------------------------------- Veranstaltungen 2019: · 25.5.: 7. Zoo-Lauf für den guten Zweck · 8.6.: Golf-Turnier zugunsten „Löwen für Löwen“ · 12.6. Rudelsingen zugunsten „Löwen für Löwen“ · 22.6. – 28.7.: United Buddy Bears THE MINIS Ausstellung


23. Mai 2019 Aktuelle Zahlen zur Europawahl und zum Bürgerentscheid Wenige Tage vor der Europawahl und dem Bürgerentscheid am Sonntag, 26. Mai, veröffentlicht die Stadt Osnabrück aktuelle Daten und Zahlen zu den wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern aus Osnabrück und dem europäischen Ausland.

Aktuelle Zahlen zur Europawahl und zum Bürgerentscheid am 26. Mai 2019 Stand: 23.05.2019, 14.30 Uhr Wahlberechtigte 2019 aktuell Wahlberechtigte 2014 (Bürgerbefragung Westumgehung) Wahlscheinanträge 2019 aktuell (31.686) Wahlscheinanträge 2014 insgesamt (22.172) Europawahl Bürgerentscheid 123.615 132.226 120.658 127.362 17.493 14.193 11.182 10.990 Zur EU-Wahl angeschriebene EU-Bürgerinnen 7.438 und EU-Bürger Davon wurden im Wählerverzeichnis auf Antrag 365 eingetragen Die 365 eingetragenen EU-Bürger kommen aus: Portugal 66 Niederlande 48 Großbritannien 42 Italien 39 Frankreich 33 Spanien 27 Österreich 24 Polen 16 Irland 13 Bulgarien 8 Lettland 7 Finnland, Litauen, Rumänien 6 Griechenland 5 Belgien, Kroatien, Tschechien 4 Schweden 3 Ungarn 2 Dänemark, Slowenien 1 Vom Urteil des BVerfG betroffene Betreute und 86 Straftäter nach § 63 i.V.m. § 20 StGB Davon haben sich in das Wählerverzeichnis 15 eintragen lassen


21. Mai 2019 Botschafterin Costa Ricas ist begeistert von Osnabrück Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat Lydia Peralta Cordero, die Botschafterin Costa Ricas in Deutschland, im Rathaus empfangen. Im Frie-denssaal trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein und fügte ihrem Namen die Erkenntnis hinzu, dass Osnabrück „eine wunderschöne Stadt“ ist. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte zuvor in seiner Rede festgestellt, dass es zwischen Osnabrück und dem zentralamerikanischen Land einige Gemeinsamkeiten gibt. Während Osnabrück bereits seit dem Westfälischen Frieden von 1648 den Beinamen Friedensstadt mit Leben füllt, steht Costa Rica für das friedliche Zusammenleben mit seinen Nachbarn. „Mit Bewunderung nehme ich wahr, dass Sie das Militär zugunsten von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft haben“, so Griesert. Eine weitere Parallele sieht das Stadtoberhaupt in den Menschen, die in Costa Rica nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Gallup zu den glücklichsten auf der Welt zählen. „Auch wir hier empfinden uns als freundlich und lebensfroh – wenn auch mit nördlicher, nicht ganz so temperamentvoller Prägung.“ Die Botschafterin, die das erste Mal in Osnabrück war, bedankte sich und stellte die Vorzüge ihres Landes heraus. „Costa Rica ist ein kleines Land. Wir nehmen lediglich 0,3 Prozent der Erdoberfläche ein, besitzen aber fünf Prozent der Biodiversität“, so Peralta Cordero. Wie Deutschland feiert auch Costa Rica in diesem Jahr 70 Jahre Verfassung. Zudem gehe es den Menschen in Costa Rica, die zu zwei Prozent deutscher Abstammung sind, gut. „Wir haben ein strenges Arbeitsrecht“, erklärt die Botschafterin. „Das bemerken Sie daran, dass unsere Bananen etwas teurer sind. Dafür bekommen die Arbeiter aber auch eine gerechte Bezahlung.“ Peralta Cordero lobte das Costa-Rica-Zentrum der Universität Osnabrück als „wichtiges Element für die interdisziplinäre Entwicklung und den Forschungstransfer zwischen Costa Rica und Deutschland“.


Europawahl und Bürgerentscheid am Sonntag, 26. Mai Knapp 123.600 wahlberechtigte Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger entscheiden am Sonntag, 26. Mai, über die Besetzung des Europäischen Parlaments. Parallel zur Europawahl findet erstmalig in der Geschichte der Stadt Osnabrück ein Bürgerentscheid statt. Etwa 132.500 Abstimmungsberechtigte entscheiden, ob Osnabrück eine kommunale Wohnungsgesellschaft gründen soll oder nicht. „Am Sonntag, 26. Mai, dem Tag der Europawahl, können Sie auch darüber mitentscheiden, ob die Stadt Osnabrück eine kommunale Wohnungsgesellschaft gründen soll. Ich bitte Sie herzlich, stärken Sie mit Ihrer Stimme Europa, aber nehmen Sie auch am Bürgerentscheid teil, um diese für unsere Stadt wichtige Frage zu beantworten“, so Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Die Wahllokale öffnen am Sonntag, 26. Mai, von 8 bis 18 Uhr. Die Auszählungen beider Wahlen präsentieren wir auf unseren Seiten unter www.osnabrueck.de/europawahl und www. osnabrueck.de/buergerentscheid. Anhänger und Gegner einer kommunalen Wohnungsgesellschaft müssen sich gedulden: Da aus wahlrechtlichen Gründen zuerst die Europawahl ausgezählt werden muss, rechnen wir mit ersten Ergebnissen zur Europawahl ab 18.30 Uhr, zum Bürgerentscheid ab zirka 19 Uhr. Frühestens gegen 21.30 Uhr dürfte Sicherheit darüber herrschen, ob die Stadt Osnabrück eine kommunale Wohnungsgesellschaft gründet oder nicht. Folgende Wahlräume haben sich gegenüber der Wahlen im Herbst 2017 geändert: Im Stadtteil Wüste steht das Bischof-Lilje-Heim nach dem Umbau wieder zur Verfügung (Wahlbezirk 509). Im Stadtteil Haste steht nach dem barrierefreien Umbau die Kindertagesstätte Haste wieder als Wahlraum zur Verfügung (Wahlbezirke 803, 804, 805). Dafür steht die Thomas-Morus-Schule diesmal nicht zur Verfügung, die Wahlbezirke 806 und 807 wurden in die BBS Haste verlegt. Im Stadtteil Hellern steht aufgrund eines Stadtteilfestes der Stadtteiltreff „Alte Kasse“ nicht zur Verfügung, die Wahlbezirke 502 und 503 wurden daher in die Grundschule Hellern verlegt. Der Zugang zur IGS Eversburg erfolgte über die Straße „Eversheide“ und nicht, wie auf den Wahlbenachrichtigungen angegeben, über die Stra0e „Grüner Weg“. Alle Wahllokale werden aufgelistet auf der Website https://geo.osnabrueck.de/europawahl_2019. Statistiken: In den Wahlbezirken 210, 602, 607 und 812 findet für das Landesamt für Statistik eine statistische Auswertung der Stimmzettel statt. Daher tragen die Stimmzettel alle einen von 12 verschiedenen Kennbuchstaben. Die Auswertung der Stimmzettel erfolgt im Landesamt für Statistik und nicht von den Wahlvorständen vor Ort. Die rechtlichen Grundlagen hierfür sind im Wahlstatistikgesetz geregelt. Informationen dazu gibt es im Internetangebot des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de im Bereich „Europawahl“.

Landnutzung im Einklang mit Luchs und Wiesenotter

DBU und EuroNatur: „Grünes Band Balkan“ ist einer der Hotspots europäischer Artenvielfalt
Schulklasse im Vogelschutzgebiet Mala Vrbica im Rahmen des Green Belt Day 2017 © Christian Stielow/EuroNatur
Insbesondere die Jugend soll für die Naturschätze am Grünen Band Balkan sensibilisiert werden. Ausflug mit einer Schulklasse in das serbische Vogelschutzgebiet Mala Vrbica im Rahmen des Green Belt Day 2017. 
Wiesenotter © Patrik Katona
Die Wiesenotter ist eine der seltensten Schlangenarten Europas, viele Populationen stehen unmittelbar vor dem Zusammenbruch. Am Grünen Band Balkan findet Vipera ursinii noch geeignete Lebensräume. 
Gebirgslandschaft Montenegro © Dalibor Petrić
Das Grüne Band Balkan bildet ein Mosaik verschiedenster Lebensräume ab. Dünn besiedelte Gebirgsregionen wie hier in Montenegro sind Rückzugsräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. 

Radolfzell. Die veränderte Nutzung von Land und Meer hat nach Angaben des Weltbiodiversitätsrates den größten Einfluss auf das gegenwärtig dramatische Artensterben. „Um dem entgegenzuwirken, ist es vor allem in ländlich geprägten Regionen ausschlaggebend, die Menschen vor Ort einzubinden“, so Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai. Vorbildlich seien funktionierende Dialogprozesse im ländlichen Raum, besonders solche mit grenzüberschreitendem Charakter. Genau darum ging es bei einem von der DBU fachlich und finanziell mit rund 125.000 Euro geförderten Projekt entlang der ehemaligen südeuropäischen Ost-West-Grenze, dem heutigen „Grünen Band Balkan“. Die dort seit Jahrzehnten aktive Naturschutzstiftung EuroNatur hat innerhalb des Vorhabens mit Partnern aus neun Ländern zu einem besseren Schutz der biologischen Vielfalt beigetragen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stabilisiert.

Den Menschen vor Ort die große Artenvielfalt „vor Augen geführt“

Das Projekt konzentrierte sich vor allem darauf, die lokale Bevölkerung über die Naturschätze vor ihrer Haustür aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. „Wir können keinen Naturschutz an den Menschen vorbei machen“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur. „Der Erhalt der biologischen Vielfalt bei gleichzeitiger nachhaltiger Entwicklung der Region ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir wollen Mensch und Natur miteinander verbinden.“ Dafür brachte EuroNatur Projektpartner, Regierungsvertreter und zivilgesellschaftliche Interessengruppen aus neun verschiedenen Staaten entlang des Grünen Bandes Balkan zusammen. Mit vielfältigen Aktionen wie einem länderübergreifenden Fotowettbewerb oder den an verschiedenen Grenzorten veranstalteten „Green Belt Days“ wurde ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von Zusammenarbeit geschaffen. Schwaderer: „Gleichzeitig wurde den Menschen vor Ort die große Artenvielfalt der Region vor Augen geführt.“ Ob Pflanzen, die nur hier vorkommen, wie die Albanische Lilie oder bedrohte Tiere wie der Balkanluchs oder die Wiesenotter – das Grüne Band Balkan sei einer der Hotspots europäischer Biodiversität. Weitere Informationen: https://www.euronatur.org/unsere-themen/kampagnen-und-initiativen/gruenes-band-europa/ 


Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt (AZ 30854):
 Christian Stielow, Tel. 07732|927215


Empfang zur Amtseinführung der neuen Stadträtin Katharina Pötter Mit einem Empfang ist Katharina Pötter in ihr neues Amt als hauptamtliche Stadträtin „Soziales und Bürgerservice“ eingeführt worden. Die 39-Jährige verstärkt ab sofort den Vorstand der Osnabrücker Stadtverwaltung. Mit ihrer Amtseinführung wird das neue Vorstandsmodell umgesetzt, das nun zusammen mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert aus fünf Personen besteht. Viele Gratulanten kamen zum Empfang in den Friedenssaal – nicht nur die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch viele Ratsmitglieder, Familie und Freunde und auch einige ihrer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Den Ratsmitgliedern muss Katharina Pötter nicht mehr vorgestellt werden – sie war fast 18 Jahre Mitglied des Osnabrücker Stadtrates. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert lobte in seiner Rede ihre „herausragende Erfahrung und Kompetenz, mit der Sie sich nach einer bundesweit öffentlichen Ausschreibung auch gegenüber respektablen Kandidaten durchgesetzt haben.“ Die neue Stadträtin freute sich über die freundlichen Worte, sagte aber auch: „Bei diesen Vorschusslorbeeren sind die Erwartungen hoch und das spornt mich an. Jetzt möchte ich mit Ihnen allen zusammen Osnabrück gestalten.“ Der neu gebildete Vorstandsbereich 4 „Soziales und Bürgerservice“ fasst die Fachbereiche „Bürger und Ordnung“, „Integration, Soziales und Bürgerengagement“, sowie Feuerwehr, „Regionalleitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz“, „Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osna­brück“ und „Jobcenter Osnabrück“ zusammen. Pressekontakt: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde | Tel.: 0541/323-2328 | E-Mail: brickwedde@osnabrueck.de Diese Meldung im Browser anzeigen Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: 2019-05-15_Poetter_Einfuehrung-SilkeBrickwedde1 © Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde 2019-05-15_Poetter_Einfuehrung-SilkeBrickwedde1 Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßt Katharina Pötter als neue Kollegin im Vorstand der Stadt Osnabrück. 2019-05-15_Poetter_Einfuehrung_Vorstand-SilkeBrickwedde2 © Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde 2019-05-15_Poetter_Einfuehrung_Vorstand-SilkeBrickwedde2 Katharina Pötter verstärkt den Vorstand der Stadt Osnabrück. Zur Amtseinführung gratulieren Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (links),Kämmerer Thomas Filleprechts)und Stadtbaurat FrankOtte.


Mehr als 8 Millionen Zuschauer für ESC-Finale im Ersten und bei ONE – knapp 50 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 29-Jährigen Im Schnitt 8,1 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben am Sonnabend, 18. Mai, das 251 Minuten lange ESC-Finale im Ersten und im ARD-Digitalsender ONE verfolgt. Im Ersten betrug der Marktanteil 34,3 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen sogar knapp 50 Prozent (49,6; 0,94 Millionen). Von den 14- bis 49-Jährigen haben 3,3 Millionen Zuschauer die Sendung im Ersten gesehen (Marktanteil: 42,2 Prozent). In der Spitze hatten 8,5 Millionen Menschen das Erste eingeschaltet. Mit einem Marktanteil von 21,3 Prozent war das Erste Tagessieger. Bei ONE lag der Marktanteil des ESC-Finales bei 2,2 Prozent. Dort lief die Sendung mit eingeblendeten Social-Media-Tweets. Die „S!sters“, Carlotta Truman und Laurita, belegten im ESC-Finale mit ihrem Song „Sister“ den 24. Platz. Zum Gewinner der größten Musikshow der Welt wurde in diesem Jahr Duncan Laurence aus den Niederlanden gewählt. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber: „Duncan Laurence und unseren niederländischen Kolleginnen und Kollegen gratulieren wir sehr herzlich – großartig! Unsere israelischen Gastgeberinnen und Gastgeber beglückwünschen wir zu einer Show, die aufs Neue Maßstäbe für Live-Fernsehen gesetzt hat, und bedanken uns bei ihnen für die warmherzige Gastfreundschaft. Ein herzlicher Dank an Carlotta und Laurita - ihr habt 1A gesungen und wart mit viel Freude und Leidenschaft auf der großen Bühne. Uns als Delegation sind die beiden ‚S!sters‘ sehr ans Herz gewachsen - zwei junge Frauen, die so manche Herausforderung mit Witz und Eleganz gemeistert haben. Leider haben wir international nur Wenige überzeugen können. Das enttäuscht unsere Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland, aber auch alle, die ein ganzes Jahr für diesen Abend gearbeitet haben. Enttäuscht sind wir auch, dass sich unser neues Auswahlverfahren, mit dem wir im vergangenen Jahr Michael Schulte und seinen Song gefunden hatten, in diesem Jahr nicht als erfolgreich erwiesen hat. Für 2020 werden wir den Weg, auf dem Deutschland sein Lied und seine Künstler sucht, überdenken.“ Die Shows mit Barbara Schöneberger, die die Übertragung des ESC-Finales im Ersten umrahmten, hatten 4,1 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer („ESC – Countdown für Tel Aviv“; Marktanteil: 16,2 Prozent) bzw. 1,7 Millionen („ESC – Grand Prix Party“; Marktanteil: 24,0 Prozent). Das Finale mit dem Kommentar von Peter Urban war zudem weltweit im deutschsprachigen Programm der Deutschen Welle und auf eurovision.de zu sehen.


17.05.2019 Erste Digitale Woche in Osnabrück vom 24. bis 28. Juni . „In diesem Jahr organisiert die Stadt zum ersten Mal gemeinsam mit den Stadtwerken die ‚Digitale Woche Osnabrück‘. In rund 70 Veranstaltungen können Besucherinnen und Besucher die unterschiedlichen Themenbereiche kennenlernen, sich informieren und auch ausprobieren“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Vom 24. bis 28. Juni wird es im weitesten Sinne technisch: Egal ob beim Thema Arbeitswelt im Wandel, Künstliche Intelligenz, Datenschutz, Social Media – die Bandbreite der Veranstaltungen ist groß. Teilnehmende können unter anderem in ein autonom fahrendes Shuttle einsteigen, Virtual Reality Brillen ausprobieren, an Workshops zu den verschiedenen Themen teilnehmen oder beim zweitätigen „OSNA HACK“-Hackathon der SWO Netz Prototypen entwickeln. Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung erläutert: „Im Rahmen der Digitalen Woche findet zudem der Kongress ‚Von den (B)Esten lernen‘ statt.“ Die Veranstaltung zeigt, wie es den Esten gelungen ist, die Bevölkerung von der Digitalisierung in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Verwaltung und ihren Vorteilen zu überzeugen. „Die Esten sind Vorreiter: Sich ummelden, einen neuen Ausweis beantragen, eine Firma anmelden und vieles mehr, können die Esten online erledigen“, so Muhle. „Smart City, Internet der Dinge, Gigabits oder LoRaWAN: Die Digitalisierung verändert unseren Alltag in einem rasanten Tempo. Wir geben in dieser Woche interessante und neugierig machende Einblicke, Impulse und auch Antworten für die Menschen sowie Unternehmen der Region – und wollen uns miteinander im wahrsten Sinne des Wortes vernetzen“, sagt Berenike Seeberg-Elverfeldt“, New Business-Managerin der Stadtwerke. „Über die Internetseite www.digitalewoche-osnabrueck.de können sich Besucherinnen und Besucher über die einzelnen Veranstaltungen informieren und dort auch direkt anmelden“, erläutert Franziska Haucke, Projektleiterin Digitale Agenda der Stadt Osnabrück. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Hauptveranstaltungsort ist die Vitischanze, teilweise finden die Angebote direkt bei den Kooperationspartnern statt. Osnabrück ist die erste Stadt in Niedersachsen, die eine digitale Woche organisiert. „Wir freuen uns darauf, mit den Besucherinnen und Besuchern möglichst aller Altersgruppen das Thema Digitalisierung erlebbar zu machen und zu zeigen, wie der digitale Wandel mittlerweile fast alle Lebensbereiche betrifft und welche Auswirkungen er haben kann,“ freut sich Wolfgang Griesert, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist, auf die Woche. Bildzeile 1: Michael Klesse, Fachbereichsleiter Personal und Organisation, Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Franziska Haucke, Projektleiterin Digitale Agenda der Stadt Osnabrück, Berenike Seeberg-Elverfeldt, New Business Managerin der Stadtwerke Osnabrück und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert stellen das Programm der Digitalen Woche Osnabrück vor. Foto: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen. Bildzeile 2: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Mitte) ist Schirmherr der Digitalen Woche. Franziska Haucke (links), Projektleiterin Digitale Agenda der Stadt Osnabrück und Berenike Seeberg-Elverfeldt (rechts), New Business Managerin der Stadtwerke Osnabrück haben die Digitale Woche initiiert. Foto: Stadt Osnabrück, Janin Arntzen.


15 Jahre Morgenland Festival Osnabrück vom 14. bis 29. JuniOsnabrück, 17. Mai 2019 – Das Morgenland Festival Osnabrück hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem inspirierenden Zusammentreffen mit den vielfältigen Facetten der Musikkultur des Vorderen Orients entwickelt. Weit über 1.000 Musikerinnen und Musiker waren in dieser Zeit zu Gast in Osnabrück. Bei Gastspielen sorgte das Festival in Iran, Irak, Syrien, Jordanien, im Libanon, in der Türkei, Kasachstan und den Niederlanden für Begeisterung. Vom 14. bis 29. Juni 2019 wird das gefeiert – mit vielen Freunden und neuen Gesichtern.Zum Jubiläum präsentiert das renommierte Festival die Ergebnisse seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Musik Westasiens und auch in diesem Jahr werden dabei Jazz und Rock auf Traditionelles und Avantgarde treffen. Solisten und Ensembles der traditionellen Musik wie Alim Qasimov, Moslem Rahal oder Waed Bouhassoun stehen ebenso auf dem Programm wie Experimentelles von den iranischen Musikern Mohsen Namjoo und Makan Ashgvari oder dem Ensemble Constantinople.Das 15. Morgenland Festival Osnabrück beginnt am Freitag, 14. Juni, um 19 Uhr mit einem Doppelkonzert in St. Marien. Den Anfang macht das Taksim Trio aus Istanbul. Die drei populären Musiker bringen Morgenland und Abendland, türkische Volksmusik und Musik der Roma, Jazz und Flamenco zusammen. Nach der Pause gibt es ein Wiedersehen mit Alim Qasimov, dem bekanntesten Sänger Aserbaidschans, und mit dem französischen Tubist, Bassist und Serpent-Spieler Michel Godard.Am Samstag, 15. Juni, konzertiert ab 19.30 Uhr das Ensemble Constantinople in der Lagerhalle. Das Ensemble aus Montréal bringt Instrumente der europäischen Alten Musik und des Vorderen Orients zusammen. Nach Osnabrück kommt es mit einem außergewöhnlichen Projekt in großer Besetzung: In „Et je reverrai cette ville étrange“ entwickeln die Musiker nichts weniger als den „Klang einer globalen Stadt“. Ab 21.30 Uhr ist der Geiger und Komponist Maias Alyamani mit seinem Ensemble MAqam in der Lagerhalle zu erleben. Der Wandler zwischen den Welten hat an den Musikhochschulen in Damaskus und Wien studiert und mit klassischen Musikern wie Gidon Kremer und Yo-Yo Ma, aber auch mit Jazzern wie Joe Zawinul und Wynton Marsalis zusammengearbeitet.Der Film „Looking for Oum Kulthum“ der iranischen Künstlerin Shirin Neshat wird am Sonntag, 16. Juni, um 11.30 Uhr im Cinema Arthouse gezeigt. Zwischen Realität und Fiktion erzählt das Werk von der großen ägyptischen Sängerin Oum Kulthum. Die Hauptdarstellerin Neda Rahmanian und ihre junge Kollegin Nour Kamar sind bei der Vorführung dabei. Ebenfalls am 16. Juni treffen sich zwei Künstler, die dem Festival seit langem verbunden sind und in der Klassik-Welt zu den spannendsten Musikern ihrer Generation zählen: Im Theater am Domhof konzertieren ab 19.30 Uhr der armenische Cellist Narek Hakhnazaryan und der palästinensisch-israelische Pianist Saleem Ashkar mit einem ungewöhnlichen Duo-Programm: Sie interpretieren die Cellosonate Nr. 3 von LudwigPRESSEKONTAKT: Katrin Eisenträger, eisentraeger@morgenland-festival.com, Mobil: 0176.21687520van Beethoven, die einzige Cellosonate von Dmitri Schostakowitsch sowie das Nocturne des armenischen Komponisten Edward Baghdasaryan.Die Solisten der Staatskapelle Berlin Gregor Witt (Oboe), Tibor Reman (Klarinette) und Mathias Baier (Fagott) sowie ihre hochkarätigen Musikerkollegen Dima Orsho (Gesang), Elisaveta Blumina (Klavier) und Narek Hakhnazaryan (Cello) präsentieren am Mittwoch, 19. Juni, Kammermusik junger arabischer Komponisten. Das Konzert „The fence, the rooftop and the distant sea“ findet ab 19.30 Uhr in der Schlossaula der Universität Osnabrück statt.Ein Abend der Frauen steht am Donnerstag, 20. Juni, in der Lagerhalle auf dem Programm. Zunächst begegnen sich ab 19.30 Uhr die syrische Kanun-Spielerin Maya Youssef und die junge Oud-Spielerin Yasamin Shahhosseini aus Teheran. Anschließend feiert die syrische Sängerin Dima Orsho ab 21.30 Uhr die „Plattentaufe“ ihrer zweiten CD unter eigenem Namen: „Hidwa. Lullabies for Troubled Times“. Mit dabei sind der tunesische Geiger Jasser Haj Youssef, der Akkordeonist Manfred Leuchter, Salman Gambarov am Klavier, der Kölner Jazzbassist Robert Landfermann und der deutsch- polnische Drummer Bodek Janke.Das Trio Ré und der Singer-Songwriter Mohsen Namjoo sind am Freitag, 21. Juni, bei einem Doppelkonzert in der Lagerhalle zu erleben. Eröffnet wird der Abend um 20 Uhr vom jungen Teheraner Trio Ré, dessen Kopf der Sänger, Songwriter, Schauspieler und Regisseur Makan Ashgvari ist. Ab 21.30 Uhr verbindet der eigenwillige, im Iran große Popularität genießende Singer-Songwriter Mohsen Namjoo traditionelle persische Musik mit Rock und Blues.„Bakustic Jazz“ – der Name dieses Klangkörpers ist Programm. Am Sonntag, 23. Juni, ab 19.30 Uhr beschreitet der Pianist Salman Gambarov als einer der wichtigsten Köpfe der Jazz-Szene von Baku mit seinem Ensemble im BlueNote inspirierende wie überraschende musikalische Wege. Der Komponist und Musikwissenschaftler hat in der Festival- Vergangenheit in verschiedenen Besetzungen immer wieder für Begeisterung gesorgt.Auf die Sängerin Aynur darf sich das Publikum am Mittwoch, 26. Juni, um 19.30 Uhr in der Lagerhalle freuen. Aynur gilt als die weibliche Stimme Kurdistans. In diesem Jahr wird sie von gleich zwei hochkarätigen Pianisten begleitet – 4hands: Salman Gambarov aus Baku und Florian Weber, einer der renommiertesten deutschen Jazz-Pianisten und Jazz- Professor an der Hochschule Osnabrück.Den ersten Teil des Doppelkonzertes am Donnerstag, 27. Juni, um 19.30 Uhr in der Lagerhalle bestreiten zwei hochinteressante Musikerpersönlichkeiten aus Damaskus: Die Sängerin Waed Bouhassoun, die sich selbst auf der Oud begleitet, ist oft mit der legendären Oum Kulthum verglichen worden. Moslem Rahal wurde von Jordi Savall schlicht als „der beste Ney-Spieler überhaupt“ bezeichnet. Ab 21 Uhr ziehen dann Manfred Leuchter & Freunde das Publikum in den Bann. Der Puls der großartigen Musiker schlägt zwischen Bach und Bagdad.Zwei große Konzertprojekte führen an außergewöhnliche Orte – zunächst in die VW- Werkshalle 2, dann auf den Domvorplatz. In der VW-Werkshalle 2, wo das Morgenland Festival Osnabrück bereits im vergangenen Jahr begeistert hat, wird am Samstag, 22. Juni,der gefeierte syrische Klarinettist Kinan Azmeh mit der NDR Bigband auftreten. Azmeh ist für das Festival eine unverzichtbare Größe. Mit der NDR Bigband trifft der Musiker, der bereits in den besten Konzertsälen der Welt aufgetreten ist, auf ein hochklassiges Jazz- Ensemble von internationalem Rang.Das Morgenland Festival Osnabrück 2019 endet mit einer rauschenden Partynacht. Am 29. Juni ab 23 Uhr macht in der Lagerhalle das Duo Zenobia Musik. Die beiden DJs aus Haifa mischen Melodien arabischer Popmusik mit elektronischen Beats zu einer unwiderstehlichen, groovigen Melange.„15 Jahre Morgenland Festival sind für mich an allererster Stelle ein Grund zur Dankbarkeit. Ich erlebe das Festival jedes Jahr von neuem als eine Art Utopia. Respekt, Neugierde, Schönheit – in dieser Atmosphäre entsteht eine Musik, die offensichtlich relevant ist“, sagt Michael Dreyer, Gründer und Künstlerischer Leiter des Morgenland Festivals Osnabrück.Der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert betont: „Von Beginn an hat sich das Morgenland Festival als eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse Osnabrücks herauskristallisiert. Das Festival hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem wichtigen Botschafter für die friedenskulturellen Aktivitäten der Friedensstadt Osnabrück entwickelt. Ziel der Friedenskultur Osnabrücks ist es, den internationalen Dialog zu fördern und für Toleranz und kulturelle Vielfalt zu werben. Das Morgenland Festival hat dazu maßgeblich beigetragen. Es reduziert die Region des Vorderen Orients nicht auf seine Krisen, sondern versucht, ein differenziertes Bild jenseits von Klischees und Vorurteilen zu vermitteln.“Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück, fügt hinzu: „Dem Beginn des Festivals blicken auch die langjährigen Förderer gespannt entgegen: Wir unterstützen gemeinsam mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung dieses kulturelle Highlight deshalb besonders gerne, weil es die musikalischen Meister aus dem Vorderen Orient in einzigartiger Weise präsentiert. Wir gratulieren zu inzwischen 15 Jahren außergewöhnlichem Kulturmanagement.“Tickets, das Festival-Programm und weitere Informationen findet man unter www.morgenland-festival.com. Karten sind außerdem bei der Osnabrücker Tourist-Information, der Lagerhalle Osnabrück und anderen Vorverkaufsstellen erhältlich.Das Morgenland Festival Osnabrück findet man auch auf Facebook sowie auf seinem eigenen YouTube-Kanal.Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturstiftung des Bundes, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Stiftung der Sparkasse Osnabrück, Stadt Osnabrück, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, NDR Musikförderung in Niedersachsen, Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., Volkswagen Osnabrück GmbH, Sievert Baustoffe AG, Gesellschaft der Freunde Morgenland Festival Osnabrück e.V., Dom-Hotel Osnabrück, Musikland Niedersachsen, Osnabrück Marketing & Tourismus GmbHm Samstag, 29. Juni, wird bei einem Open Air-Konzert ab 20.30 Uhr auf demDomvorplatz das Osnabrücker Symphonieorchester erstmals der Morgenland All Star Bandbegegnen. Grandiose Solisten und ein außergewöhnliches Auftragswerk des HamburgerKomponisten Wolf Kerschek versprechen ein musikalisches Großereignis unter freiemHimmel. Die Morgenland All Star Band fasziniert seit 2012 mit einem globalenSoundgeflecht aus traditionellen Klängen, Jazz und Rock. Das Ensemble trat bereits inAmsterdam, Beirut, Izmir, Almaty und Berlin auf und tourte durch China.


 

 

Stadt überarbeitet das Spielplatzkonzept und fragt Kinder und Jugendliche nach ihrer pers. Meinung.

 

17.05.2019. Die Stadt Osnabrück sieht sich zurzeit alle Spiel- und Bolzplätze in Osnabrück genauer an. Zum letzten Mal ist das 2010 geschehen, als das erste gesamtstädtische Spielplatzkonzept entstanden ist. Bevor es zu sehr in die Jahre kommt, wird es jetzt überarbeitet. Dieses Mal sind vor allem die wahren Spielplatzexperten gefragt: In einer Online-Umfragen können alle Osnabrücker Kinder und Jugendlichen ihre Ideen und Anregungen in das neue Spielplatzkonzept einbringen.

 

Die Online-Umfrage läuft bis Freitag, 31. Mai, und ist unter der Adresse www.osnabrueck.de/umfragen zu finden. Teilnehmen können Jungen und Mädchen bis 18 Jahre – wenn sie in Osnabrück wohnen oder eine Schule besuchen. Da die Umfrage anonym abläuft, können die Antworten keinen Namen zugeordnet werden.

 

Das Spielplatzkonzept soll dabei helfen, langfristig allen Kindern und Jugendlichen in Osnabrück attraktive Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür werden neben klassischen Spielplätzen auch Flächen für ältere Kinder und Jugendliche betrachtet, wie beispielweise Bolzplätze, Skateranlagen oder Basketballfelder. Das Konzept benennt, welche Plätze vorhanden sind, in welchem Zustand sie sind und wie viele Kinder und Jugendliche sie nutzen können.

 

Jetzt haben alle Osnabrücker Kinder und Jugendlichen zum ersten Mal die Gelegenheit, ihre Wünsche zur aktuellen und künftigen Situation der Spiel- und Bewegungsflächen in Osnabrück zu äußern. Erwachsene, wie beispielsweise Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, dürfen die Kinder und Jugendlichen bei der Befragung gern unterstützen.

 

Bisher wurden Kinder und Jugendliche vor allem bei der Planung eines konkreten Spielplatzes, einer Bolzfläche oder Skateranlage durch das städtische Kinder- und Jugendbüro eingebunden. Diesen bewährten Ansatz soll es auch weiterhin geben. „Dass Kinder aber bereits im Rahmen einer stadtweiten, konzeptionellen Planung eingebunden werden, ist für uns ein Novum“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Wir sind sehr gespannt, welche Ideen und Anregungen uns die Kinder und Jugendlichen für die weitere Planung mit auf den Weg geben. Sie wissen schließlich am besten, welche Flächen attraktiv sind und wo es Handlungsbedarf gibt.“

 

Im Sommer wird die Online-Umfrage ausgewertet. Wenn Schäden gemeldet wurden, so werden diese umgehend an den zuständigen Fachbereich gemeldet und möglichst zeitnah behoben. Alle anderen Antworten werden in einer Projektgruppe bei der Stadtverwaltung Osnabrück besprochen. Mit Blick auf die Ziele des Spielplatzkonzepts wird sorgfältig geprüft, welche Ideen und Anregungen in das Spielplatzkonzept mit aufgenommen werden können. Das fertige Spielplatzkonzept wird vorrausichtlich Anfang nächsten Jahres auf der Internetseite der Stadt Osnabrück veröffentlicht.

 

Bildzeile: Die Stadt Osnabrück schreibt das gesamtstädtische Spielplatzkonzept fort und ruft Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre auf, sich mit Ideen und Anregungen zu beteiligen. Foto: Osnabrücker ServiceBetrieb

 


17.05.2019 Therapie kommt bei MEDIAN „just-in-time” Größter privater deutscher Rehaklinik-Betreiber arbeitet mit der CGM Clinical Deutschland GmbH an der digitalen Optimierung seiner Behandlungspfade und Klinikprozesse. Das Ziel ist eine weiter verbesserte Therapieplanung für Patienten Die Digitalisierung bei MEDIAN, dem größten deutschen privaten Rehaklinik-Betreiber, nimmt eine weitere wichtige Entwicklung. Nach der bundesweiten Einführung des CGM CLINICAL REHA KIS in den Kliniken und dem Roll-out der MEDIAN App als damit verbundenem Informationsmedium für Patienten, wird jetzt die Optimierung der Behandlungspfade durch digitale Steuerungsprozesse vorangetrieben. MEDIAN setzt damit als Vorreiter der Digitalisierung in der Rehabilitation erneut Maßstäbe für klinische IT-Systeme. Erfolgreiche Entwicklungsarbeit Seit 2015 arbeiten MEDIAN und CGM Clinical (CGM) eng und vertrauensvoll zusammen Als konsequente Weiterentwicklung dieser bisher vornehmlich administrativ angelegten Daten-Plattform bei MEDIAN steht jetzt die Optimierung der Behandlungsschritte innerhalb der Kliniken an. Dazu bilden die medizinisch pflegerischen Systeme CGM CLINICAL Medikationsmanagment und CGM CLINICAL Pflegemanagement die Basis für eine weitere Durchdringung der medizinischen Dokumentation. In Zusammenarbeit von MEDIAN und CGM wird eine in die klinischen Entscheidungsprozesse integrierte Ressourcen- und Therapieplanung entwickelt. Die Ressourcen- und Kapazitätssteuerung von Technik, Personal und Behandlungsmöglichkeiten soll bestmöglich genutzt werden, um dem Patienten eine effiziente, qualitativ hochwertige Versorgung zu ermöglichen. Ziel der gemeinsamen Entwicklungspartnerschaft ist es, durch die neuesten softwaretechnischen Möglichkeiten die Therapieplanung während der Rehabilitation zu verbessern und insbesondere die Verankerung von Therapiestandards und kompletten Behandlungspfaden in den Alltag der Kliniken zu ermöglichen. Behandlungspfade werden bei MEDIAN seit 2015 von den Medical Boards entwickelt, in denen die Chefärzte aller Kliniken fachspezifisch zusammenarbeiten. Dabei sind bereits zahlreiche leitliniengerechte Versorgungspfade entstanden, die sowohl den Therapiestandards der Kostenträger als auch den „Best practice”-Erfahrungen der Experten bei MEDIAN entsprechen und jetzt auch digital abgebildet werden können. Therapiestandards bestmöglich umsetzen „Die Software vermindert durch den integrativen Ansatz Abstimmungsprobleme nicht nur zwischen Abteilungen, Stationen und Funktionsbereichen, sondern auch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen. Das bedeutet geringere Zeitverluste und Beseitigung von Engpässen”, erklärt dazu Benedikt Simon, Geschäftsführer (CDO) bei MEDIAN. „Wir verbessern damit z. B. die Nutzung unserer modernen Geräteparks im Bereich der medizinischen Trainingstherapie so dass möglichst jeder bedürftige Patient diese auch optimal nutzen kann.” Das Ziel ist jedoch noch weitaus größer angelegt. Denn MEDIAN will mit dem neuen System sicherstellen, dass Patienten in allen Einrichtungen den gleichen hohen MEDIAN Therapiestandard genießen können, wobei die Therapie zusätzlich flexibel an die Bedürfnisse der einzelnen Patienten angepasst werden kann. Klinikdaten bewusst nutzen MEDIAN geht damit den nächsten Schritt der Digitalisierung, die Daten, die ohnehin umfänglich in den KIS-Systemen hinterlegt sind, bewusst auch zur Steuerung und Optimierung der Abläufe einzusetzen. „Das ist ein komplexer Prozess. Die klassischen KIS-Systeme können den Zustand einer Klinik bisher weitestgehend nur beschreiben. Wir gehen jetzt daran, die vorhandenen Daten im Zuge der ressourcenschonenden Prozessoptimierung medizinisch und ökonomisch zu nutzen”, erklärt Hannes Reichl, CGM Vorstand Clinical & Social Care. Von großem Nutzen dürfte die neue Technologie nicht nur für die Patienten, Ärzte und Klinikmanager sein, sondern auch für die Kostenträger, denen sie die nachweisbare Sicherheit über optimal erbrachte Leistungen bei MEDIAN bieten kann. Denn nach dem Prinzip „What you need is what you get” werden Leistungen im Behandlungsprozess präzise nach den jeweiligen Erfordernissen bereitgestellt, entlang von definierten Workflows und Tasklisten. Das medizinisch-pflegerische Fachpersonal kann die Funktionalitäten des Systems – auch das war eine Vorgabe von MEDIAN – leicht bedienen und ohne große Umstellungsschwierigkeiten in den Arbeitsalltag integrieren. Die behandelnden Ärzte und Therapeuten können sich dank der Funktionalitäten besser auf das Wesentliche, die Versorgung ihrer Patienten, fokussieren. „Von großem Vorteil ist dabei, dass die Software dem multiprofessionellen und ganzheitlichen Denkansatz der medizinischen Rehabilitation entgegenkommt. Denn sie verbindet die Arbeit der einzelnen Klinikmitarbeiter zu einem administrativen und medizinisch-pflegerischen Gesamtprozess. Der ‚Abteilungsgedanke‘ hat damit endgültig ausgedient und der Patient mit seiner individuellen Therapieplanung steht im Mittelpunkt des so definierten Workflows“, so beschreibt der COO von MEDIAN, Dr. Florian Frensch, die neue Entwicklung. Perspektive Vernetzung Perspektivisch lässt sich das digitale Management von Behandlungspfaden und Klinik-Ressourcen auch auf externe Partner ausdehnen. Mit den kommenden Möglichkeiten der Vernetzung, insbesondere der Telematikinfrastruktur auch im Reha Markt, hinsichtlich der Koordination und Kommunikation mit Externen, öffnen sich für MEDIAN weitere Perspektiven der Effizienzsteigerung der gesamten Wertschöpfungskette und des übergreifenden Gesundheitsmanagements. Über die CompuGroup Medical CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen weltweit. Seine Softwareprodukte, seine Informationsdienstleistungen und seine webbasierten persönlichen Gesundheitsakten dienen einem sichereren und effizienteren Gesundheitswesen. Mit eigenen Standorten in 19 Ländern und Produkten in 56 Ländern weltweit ist CompuGroup Medical das eHealth-Unternehmen mit einer der größten Reichweiten unter Leistungserbringern. Rund 5.000 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen für nachhaltige Lösungen bei ständig wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen. Über MEDIAN MEDIAN ist ein Gesundheitsunternehmen mit 120 Rehabilitationskliniken, Fachkliniken für Frührehabilitation, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.700 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit. Foto: pixabay.com


OSNABRÜCK - Lydia Peralta Cordero, seit dem 5. November 2018 Botschafterin der Republik Costa Rica in Berlin, besucht am Freitag, 17. Mai, Osnabrück und wird sich unter anderem über die laufenden Projekte des Costa Rica Zentrums an der Universität Osnabrück informieren lassen. Die Botschafterin kommt auf Einladung von Hon.-Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert nach Osnabrück, dem Honorarkonsul der Republik Costa Rica in Niedersachsen und Bremen. 084/2019 16.05.2019 Botschafterin Costa Ricas besucht die Universität Osnabrück - Lydia Peralta Cordero informiert sich am Freitag, 17. Mai, über das Costa Rica Zentrum OSNABRÜCK - Lydia Peralta Cordero, seit dem 5. November 2018 Botschafterin der Republik Costa Rica in Berlin, besucht am Freitag, 17. Mai, Osnabrück und wird sich unter anderem über die laufenden Projekte des Costa Rica Zentrums an der Universität Osnabrück informieren lassen. Die Botschafterin kommt auf Einladung von Hon.-Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert nach Osnabrück, dem Honorarkonsul der Republik Costa Rica in Niedersachsen und Bremen. Das Costa Rica Zentrum wird von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur finanziell und ideell gefördert. Die Stiftung ist der Universität Osnabrück und dem Land Costa Rica seit Jahren eng verbunden. „Ich freue mich sehr, dass die neue Botschafterin Costa Ricas in Berlin schon nach einem halben Jahr nach Osnabrück kommt. Das zeigt mir, wie wichtig I.E. Peralta Cordero die Zusammenarbeit mit Osnabrück und der Universität Osnabrück ist. Die Stiftung ist daran interessiert, auch weiterhin vielversprechende Projekte zu fördern und den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen beiden Ländern anzuregen“, so Hon.-Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert, Vorsitzender der Stiftung. Die Botschafterin wird von ihrem Vorgänger im Amt, José Joaquín Chaverri Sievert, begleitet. Im Costa Rica Zentrum informiert sich die Botschafterin über die derzeit laufenden Projekte der Zusammenarbeit. Ihr besonderes Interesse gilt dabei möglichen Stipendien im Bereich von „Industrie 4.0“ und der Künstlichen Intelligenz. So wird es auch Gespräche mit Wirtschaftswissenschaftlern und dem Direktor des Instituts für Kognitionswissenschaft der Universität, Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger, geben. Die Botschafterin Lydia Peralta Cordero besucht auch die Gesamtschule Schinkel und wird sich im Beisein von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintragen.


16.05.2019 Breitbandausbau in Osnabrück. „Schnelles Internet auf Basis von Glasfasernetzen stellt die Grundlage für eine zukunftsfähige digitale Gesellschaft dar und ist einer der bestimmenden Standortfaktoren“, erläutert Thomas Fillep, Vorstand für Finanzen, Infrastruktur und Beteiligungen, den Projektstart Breitbandausbau in Osnabrück. Um die digitale Infrastruktur weiter voranzutreiben, hat die Stadt Osnabrück Mittel aus dem Bundesförderprogramm Breitband eingeworben. Denn knapp 600 Adressen verfügen noch über eine Verbindung von unter 30 Mbit/s und gelten somit als „weiße Flecken“. „An diesen Standorten setzt unser Breitbandausbau an“, erläutert Christoph Hüls, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück AG. Neben Privatadressen bekommen auch Schulen, Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude einen FTTH (Fibre to the home) Glasfaseranschluss und haben damit die Möglichkeit, Bandbreiten im Gigabitbereich zu erhalten. Ende 2021 steht allen Adressen in der Stadt Osnabrück eine Bandbreite von mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung. Im April 2018 hat die Stadt eine europaweite Konzessionsvergabe eingeleitet, um ein Telekommunikationsunternehmen für den geplanten Ausbau zu ermitteln. Die Stadtwerke Osnabrück AG mit ihren Nachunternehmen SWO Netz GmbH und osnatel – eine Marke der EWE – übernimmt als Auftragnehmerin den Ausbau der digitalen Infrastruktur in den unterversorgten Gebieten. „Schnelles Internet ist ein wichtiges Stück Lebensqualität. Für uns ist der Breitbandausbau in Osnabrück daher ein zentrales Anliegen und eine Kernkompetenz von uns“, so Stadtwerke-Chef Hüls weiter. Rund 270 Kilometer Glasfaserkabel wird die SWO Netz ab August dieses Jahres im Stadtgebiet verlegen. Die Glasfaserkabel werden an das vorhandene Stadtwerke-Breitbandnetz angeschlossen. Für die Arbeiten wird die SWO Netz bereits vorhandene Leerrohre sowie Synergien mit geplanten Strom-, Gas- und Wassernetzarbeiten nutzen. Wie geht es weiter? Die ermittelten Adressen haben die Möglichkeit, einen kostenfreien FTTH-Glasfaseranschluss zu erhalten. Ob sich eine Adresse in einem weißen Fleck befindet, kann in Kürze auf einer interaktiven Karte der Stadt Osnabrück eingesehen werden. Ausführliche Informationen und Ansprechpartner sind unter www.osnabrueck.de/breitbandausbau zu finden. Zusätzlich werden alle betroffenen Adressen postalisch von der Stadt Osnabrück ein Informationsschreiben erhalten. Bildzeile: Sie sorgen dafür, dass es zukünftig auch in den Randbereichen Osnabrücks schnelles Internet gibt: (von links) Nadine Petermöller (Teamleiterin Digitale Infrastruktur der Stadt Osnabrück), Dirk Ohde (Fachdienstleiter Geodaten der Stadt Osnabrück), Thomas Fillep (Vorstand für Finanzen, Infrastruktur und Beteiligungen der Stadt Osnabrück), Heinz-Werner Hölscher (Geschäftsführer der SWO Netz GmbH), Christoph Hüls (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück) und Christian Drecksträter (TK-Asset Manager der SWO Netz GmbH). So sehen die Leitungen aus, die die SWO Netz GmbH verlegen wird.                              Fotos: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein


Auf dem Forschungsschiff MS-Wissenschaft, das im Rahmen des von der Bundesregierung ausgeschriebenen Jahres der Künstlichen Intelligenz (KI) durch Deutschland fährt, präsentiert das Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Peter Dr. König und Prof. Dr. Gordon Pipa ein Exponat mit dem Titel „Westdrive“ zur Akzeptanz von künstlicher Intelligenz in autonomen selbstfahrenden Fahrzeugen. Das Projekt ist eines der zahlreichen Forschungsaktivitäten des KI-Campus der Universität Osnabrück, dem herausragenden Profilelement, in dem die forschungsstarken und anwendungsnahen Fächer der Universität zum Thema KI und Digitalisierung verknüpft sind.
Prof. Dr. Gordon Pipa von der Universität Osnabrück (Zweiter von rechts) erläutert Bundesbildungsministerin Anja Karliczek das Projekt des IKW. Foto: Gabriela Pipa

NEWS OSNAPICTURE.COM 16.5.2019

Uni Osnabrück spielt in Bundesliga der Künstlichen Intelligenz
Universität Osnabrück präsentiert Forschung auf der MS-Wissenschaft

Auf dem Forschungsschiff MS-Wissenschaft, das im Rahmen des von der Bundesregierung ausgeschriebenen Jahres der Künstlichen Intelligenz (KI) durch Deutschland fährt, präsentiert das Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Peter Dr. König und Prof. Dr. Gordon Pipa ein Exponat mit dem Titel „Westdrive“ zur Akzeptanz von künstlicher Intelligenz in autonomen selbstfahrenden Fahrzeugen. Das Projekt ist eines der zahlreichen Forschungsaktivitäten des KI-Campus der Universität Osnabrück, dem herausragenden Profilelement, in dem die forschungsstarken und anwendungsnahen Fächer der Universität zum Thema KI und Digitalisierung verknüpft sind.

Künstliche Intelligenz, selbst fahrende Autos und Assistenzsysteme in der Medizin werden für uns immer mehr zur Normalität im Alltag. Gleichzeitig bleibt bei der Mehrheit der Bevölkerung ein beunruhigendes Gefühl, weil wir Nutzer die Funktion und die Entscheidungen dieser künstlichen Intelligenz-Systeme nicht verstehen oder hinterfragen können. Prof. Pipa erklärt: “Nur dann, wenn eine künstliche Intelligenz in der Lage ist, genauso wie es ein Mensch tut, zu erklären warum Entscheidungen getroffen werden, sind wir als Nutzer und Nutzerinnen oder wir als Teil der Gesellschaft in der Lage, Entscheidungen zu bewerten und gewinnen so Vertrauen in die Systeme.“ Und genau um dieses Vertrauen geht es in dem Exponat auf dem Forschungsschiff. Besucher können in einer virtuellen Realität selbst erfahren was es bedeuten würde, wenn selbstfahrende Autos ihre Entscheidungen erklären. 

Prof. König erklärt dazu den wissenschaftlichen Ansatz: “Unser Exponat informiert spielerisch über unsere Wissenschaft und ermöglicht Jugendlichen und Erwachsenen, die Zusammenhänge zu erfahren. Da wir ca. 100.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Schiff erwarten, werten wir die Nutzung des Exponates anonymisiert aus, und leisten so einen für die Gesellschaft wichtigen Beitrag mit den gewonnen Daten bezüglich den Erwartungen bei der Nutzung von KI. Wir ermöglichen damit eine durch die Erwartungen und Wünsche der Gesellschaft getriebene Entwicklung von künstlicher Intelligenz und die mit den 100.000 Besuchern von einen erheblichen Teil unser Gesellschaft geprägt sind.“

Die MS Wissenschaft ist ein Binnenschiff, das seit Anfang der 2000er-Jahre regelmäßig als Ausstellungs- und Wissenschaftsschiff im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (BMBF) genutzt wird. Die diesjährige Ausstellung ist zentraler Bestandteil des vom BMBF und Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgerufenen Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligenz. Sie richtet sich insbesondere an Schulen, Jugendliche und Familien und wird ab 12 Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei. Die MS Wissenschaft startete ihre Tour am 16. Mai in Berlin und besucht bis Anfang Oktober 27 Städte in Deutschland. Anschließend reist sie weiter nach Österreich.

An den jeweiligen Anlegestellen haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Forschungsschiff zu besuchen und an der Studie teilzunehmen (Fahrplan und Hintergründe der MS Wissenschaft unter: www.ms-wissenschaft.de). Neben der Uni Osnabrück, dessen Exponat durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aus vielen Bewerbern ausgewählt wurde, können die Besucher Exponate der Frauenhofer- und Max-Planck-Gesellschaft und Universitäten, wie zum Beispiel der TU Berlin oder der Uni Heidelberg, erleben. Schulen und Gruppen können sich für Führungen anmelden und so als Gruppe Künstliche Intelligenz live erfahren.  

Was genau die Besucherinnen und Besucher des Exponates erwarten, erklärt Maximilian A. Wächter vom IKW: „Sie fahren in einem virtuellen Auto, welches sie mittels natürlicher Sprache einer künstlichen Intelligenz über seinen eigenen Zustand sowie wichtige Verkehrsereignisse informiert. Dazu steigen sie in ein Auto ein und nutzen eine Brille für virtuelle Realität um die Fahrt in einer großen Stadt und typische Verkehrssituationen zu erleben.“ Besucher können das Exponat aber nicht nur nutzen und ausprobieren, sondern sich auch die neusten Trends und Erfolge in der künstlichen Intelligenz und der Kognitionswissenschaft informieren. “Uns war es wichtig, die aktuelle Technologie den Benutzern zu erklären“, so Gabriela Pipa vom IKW. „Dafür haben wir kurze Filme und Interaktive Grafiken erstellt, die den Besuchern Künstliche Intelligenz und die Nutzung und Analyse von Daten erklärt. Es kam uns darauf an, jede Besucherin und jeden Besuchererreichen zu können, so dass wir gezielt das Format von einfachen, intuitiven und interaktiven Demos, wie wir sie alle von der Sendung mit der Maus kennen, gewählt haben. Wissenschaft soll bei uns Spaß machen. Dann haben wir unsere Aufgabe als Universität gut gemacht.“

 

 


Die geheime Welt der Pilze – Gift, Genuss und Mythos Neue Ausstellung im Museum am Schölerberg zeigt heimischen Pilzkosmos und räumt mit Irrglauben auf. Herkuleskeule, Bauchwehkoralle oder Ziegenlippe… Pilze – genauso skurril wie ihre Namen sind oft auch ihre Gestalten. Vom 19. Mai bis 26. Januar kann ihre ungemeine Artenvielfalt in einer neuen Ausstellung im Museum am Schölerberg bewundert werden. Und das nicht nur im Miniaturformat. Ein Riesenfliegenpilz vor dem Eingang des Museums lässt vermuten – diese Welt steckt voller Überraschungen und Superlative! Der Natur- und Geopark TERRA.vita und die Pilzfreunde Osnabrück steuern ein großes Rahmenprogramm mit Pilzwanderungen, Pilzsprechstunden und vielen mehr bei. Die Ausstellung wird am Sonntag, 19. Mai, um 11 Uhr zum Internationalen Museumstag mit einem Vortrag des bekannten Pilzberaters Dietmar Krüger eröffnet und wird bis zum 26. Januar zu sehen sein. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Wer im Herbst in die Pilze geht, der sammelt häufig Steinpilz, Pfifferling & Co. Doch das, was da in der Pfanne landet, ist nur ein Bruchteil einer Welt, die weitestgehend im Verborgenen liegt. „Pilze sind überall, ob in unseren Frühstücksbrötchen, in unserer Medizin oder im Waschmittel. Man findet sie sogar im Tiefseeboden oder im Weltall. Sie beeinflussen unser tägliches Leben mehr, als die meisten von uns ahnen.“ stellt Norbert Niedernostheide, Direktor des Museums am Schölerberg, heraus. Mit schätzungsweise bis zu fünf Millionen Arten gibt es mehr Pilz- als Pflanzenarten auf der Welt. „Dennoch spielen sie in der öffentlichen Wahrnehmung und Bildungsarbeit der meisten Naturkundemuseen bislang nur eine kleine Rolle. Ich bin daher stolz, dass es uns gelungen ist, aus diesem außergewöhnlichen Thema eine spannende Ausstellung zu gestalten.“ Die Schau im Museum am Schölerberg bringt Pilze im wahrsten Sinne des Wortes groß raus und klärt vermeintlich einfache Fragen: Was sind Pilze überhaupt? Wo leben sie? Wie pflanzen sie sich fort? Wie ernähren sie sich? Drei Meter hohe Pilzmodelle versetzen Besuchende in die Ameisenperspektive, während unter der Lupe Mikrokosmos der Pilzwelt entdeckt werden kann. Riechstationen überraschen mit intensiven Gerüchen – vom leckeren Trüffel-Aroma bis zum beißenden Aas-Geruch der Stinkmorchel. In der Abteilung Pilze als Parasiten wird es noch skurriler. Hier befallen sie Insekten und machen diese zu echten Zombies. Neben einer großen Sammlung detailgetreuer Pilzmodelle zu heimischen Arten, verblüfft eine Keramikpilzsammlung mit der Gegenüberstellung von Speise- und Giftpilzen. Jan Hendrik Hoerner, Wissenschaftlicher Volontär im Museum, hat lange zusammen mit Ausstellungsgestaltern und der Unterstützung von verschiedensten Leihgebern und Partnern wie unter anderem der Universität Bielefeld, der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Museum Wiesbaden oder auch Kunsthandwerkern das Konzept der Ausstellung auf das Museum am Schölerberg zugeschnitten. „Schön ist es, dass es dem Museum gelingt auch naturwissenschaftliche Themen über eine gewisse Ästhetik zu vermitteln.“ so Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereiches Kultur der Stadt Osnabrück. Pilzwissen live! Pilzberatungen, Wanderungen und Workshops und mehr „Toll ist auch die Zusammenarbeit mit dem Natur- und Geopark TERRA.vita und den Pilzfreunden Osnabrück“ freut sich Niedernostheide. Gemeinsam mit den Pilzexpertinnen und -experten sind rund 40 Veranstaltungen für Jung und Alt als Begleitung zur Ausstellung entstanden: Pilz-Fans und solche, die es werden wollen, können in offenen Pilzsprechstunden ihre Pilzfunde bestimmen lassen, in kulinarischen Workshops Rezepte ausprobieren oder auf Wanderungen ihre Artenkenntnis aufpolieren. Höhepunkt wird das Pilz- und Apfelfest am 22. September mit einer großen Frischpilzausstellung und unterschiedlichen Aktivstationen. Alle Veranstaltungen unter: www.geheime-welt-der-pilze.de Die Ausstellung wird gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der Haarmann-Stiftung Umwelt Natur, der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und dem Landschaftsverband Osnabrücker Land. Eröffnung: Sonntag | 19.05.2019 | 11 Uhr | Eintritt frei Laufzeit: Bis 26. Januar 2020 Eintritt: Der Eintritt ist im Ticket für das Museum am Schölerberg enthalten. Ort: Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück Öffnungszeiten: Montag: geschlossen, Dienstag: 9 bis 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag: 9 bis 18 Uhr, Samstag: 14 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 18 Uhr Angebote für Schulklassen: 3.-6. Klasse, Dauer: 1,5 Stunden, Kosten: 50,- € (1,5 Stunden), pro Klasse Kontakt: Sekretariat 0541 323-7062, info@museum-am-schoelerberg.de


16.05.2019 Open House – Entdecke die Stadtbibliothek . Zwei Etagen in der Größe eines Eishockeyfeldes in einem denkmalgeschützten Gebäude mit Blick auf den historischen Marktplatz. Voll saniert, mit einem Schallschutzteppich und drei Sanitätsräumen sowie Lesecafé und -garten ausgestattet. Unterkellert und möbliert; 200.000 Bücher, DVDs und CDs, E-Books, Konsolenspiele, Zeitungs- und Zeitschriften-Abos inklusive. Mehrgenerationenhaus mit umfangreichen Service-Diensten, gratis WLAN und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm: Was sich liest wie eine Wohnungsanzeige in Toplage, steht allen Osnabrückerinnen und Osnabrückern, ob Groß oder Klein, an sechs Tagen in der Woche kostenlos beziehungsweise für nur 2,10 Euro im Monat zur Verfügung. Die Rede ist von der Stadtbibliothek Osnabrück, die am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 18 Uhr anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens Interessierte aller Generationen in den Räumlichkeiten am Markt 1 dazu einlädt, auf Entdeckungstour zu gehen und sich von der Vielfalt des Angebotes überraschen und begeistern zu lassen. „Die Kernbotschaft ist, dass die Stadtbibliothek nicht nur ein Ort ist, an dem man Bücher findet, sondern ein Ort, an dem man Menschen findet und mit ihnen ins Gespräch kommen kann“, sagt Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur. Beim Tag der offenen Tür präsentiert die Stadtbibliothek die vielfältigen Attraktionen, die sie das ganze Jahr über bietet. „Die Gäste bekommen die Möglichkeit, sich auszuprobieren, unser Programm kennenzulernen, zu fühlen und zu sehen, was die Stadtbibliothek ausmacht“, fügt Martina Dannert, Leiterin der Bibliothek, hinzu. Dazu gehört ab sofort auch der Lesegarten, in dem Menschen mit Blick auf den Bürgerbrunnen an einem der Tische oder auf einer der Liegen lesen, arbeiten oder sich unterhalten können. „Damit öffnen wir die Stadtbibliothek nach außen und schaffen noch mehr Platz zum Verweilen“, sagt Carolin Busch, die stellvertretende Leiterin. Seit Ende April kann das Programm auf der Website der Stadtbibliothek www.osnabrueck.de/stadtbibliothek/veranstaltungen/ eingesehen werden beziehungsweise informieren ausgelegte Flyer im Detail über die Veranstaltung. Ansprechpartnerin ist Kathrin Schmidt, Telefon 0541 323-2481, E-Mail: schmidt.k@osnabrueck.de. Bildzeile: Genießen die Vorzüge des neuen Lesegartens: (von links) Sybille Kiwitz, Carolin Busch, Martina Dannert (alle Stadtbibliothek) und Patricia Mersinger (Leiterin des Fachbereichs Kultur). Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Achtung: Sperrfrist, heute, 16:30 Uhr Stegskopf-Führung zeigt Naturschutz und Waldumbau

DBU Naturerbe und Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel führen 35 Besucher über Naturerbefläche
Hinweisschilder auf DBU-Naturerbefläche Stegskopf © Thomas Stephan
Die Hinweisschilder lassen keinen Zweifel: Die DBU-Naturerbefläche Stegskopf ist bislang nach wie vor gesperrt. Dennoch konnte das DBU Naturerbe am Mittwoch eine öffentliche Führung über ihre Fläche auf den Wegen durchführen. Aktuelles Bild folgt.  

Hof. Vorbei an der Schwarzen Nister, den alten Weiden der Gemarkung Backofen, durch das Naturwaldreservat zum ehemaligen militärischen Übungsort für den Häuserkampf – 35 Besucher nahmen am Mittwoch das Exkursions-Angebot des Tochterunternehmens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, wahr. „Wir möchten nicht nur diesen außergewöhnlichen Naturschatz zeigen, sondern auch von unserer Arbeit berichten“, erklärte DBU-Betriebsmanager Michael Diekamp. Er und Revierleiter Christof Hast vom Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel führten vom Schul- und Sportzentrum Hof aus rund drei Stunden über den Stegskopf. Letzterer kündigte an, dass Biolandwirt Michael Buhl deutlich mehr Offenlandflächen als im vergangenen Jahr mit extra gepanzerter Technik mähen soll. „Aufgrund der möglichen militärischen Altlasten können wir nicht von heute auf morgen die Pflegerückstände aufarbeiten, zumal die spezielle Technik auch sehr teuer ist. Wir müssen priorisieren und kontinuierlich dranbleiben“, machte Hast deutlich.

Kastenwäldchen gelichtet

Weitere Pflegemaßnahmen erklärte der Förster der Gruppe, als sie an einem der quadratischen Kastenwäldchen vorbeikamen. Diese hatte das Militär wie Bauklötze in die Landschaft pflanzen lassen. „Der rund vier Hektar große Fichtenwald hat den Soldaten bei Übungen Orientierung gegeben. Nach und nach werden wir in Abstimmung mit den Behörden die Flächen freistellen, damit sich hier wie früher auch wieder offene Flächen mit vielen Tier- und Pflanzenarten entwickeln können“, erklärte Hast.

Borkenkäfer im Visier

In den nächsten Wochen wollen die Förster mögliche Borkenkäferlarven in den Fichtenbeständen in den Fokus nehmen. Normalerweise greife der Besitzer auf seinen Naturschutzflächen bei einem üblichen Borkenkäferbefall nicht ein, solange ein Schutzabstand von 500 Metern zu Fichtenbeständen anderer Waldbesitzer bestehe. „Innerhalb der 500 Meter müssen wir jedoch befallenes Holz entnehmen, um unserer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen“, so Diekamp. Der Borkenkäfer sei für die Fichten zwar Totengräber, aber in Maßen auch Geburtshelfer: Gerade in Schutzgebieten wie den DBU-Flächen helfe er, Licht und Raum für stabilere Mischwälder mit einem höheren Laubbaumanteil zu schaffen. „Der Waldumbauprozess, der auf unseren Flächen sonst Jahrzehnte dauert, wird deutlich beschleunigt“, erläuterte Diekamp. Da die DBU-Tochter im Normalfall auch das Totholz nach einem überschaubaren Käferbefall in der Fläche lasse, schaffe der Borkenkäfer einen seltenen wie auch wichtigen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten.

Generelle Wegefreigabe verfolgt die DBU-Tochter mit Nachdruck weiter

Exkursions-Teilnehmer wollten wissen, wie es mit der generellen Wegefreigabe für ausgewählte Strecken am Stegskopf weiterginge. „Die Freigabe geeigneter Besucherwege auf einer Nord-Süd- und einer Ost-West-Achse verfolgen wir weiterhin mit Nachdruck“, erklärte Diekamp. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hatte als Genehmigungsbehörde einem Antrag der DBU Naturerbe auf Freigabe nach der erfolgten Beräumung nicht entsprochen. Nun hat die Flächenbesitzerin ein zusätzliches Maßnahmenpaket zusammengestellt und der ADD vorgeschlagen: Auf den ausgewählten Wegen will die DBU-Tochter weitere 40 stichprobenhafte Aufnahmen der Wege und Seitenstreifen, sogenannte Schürfungen, auf 60 Zentimeter Tiefe an repräsentativen Punkten in Auftrag geben. Eine tiefergehende Sondierung der kompletten Wegeränder sei aufgrund des ungewöhnlich stark verdichteten Bodens nur mit schwerem Gerät möglich und sehr kostenintensiv. Zudem will das DBU Naturerbe die Strecken mit Hinweisschildern versehen, die die Gefahrensituation erläutern und anmahnen, die Wege nicht zu verlassen. Ergänzend sollen problematische Bereiche eingezäunt werden, um die Sicherheit von Besuchern zu gewährleisten. Ob die Wegefreigabe mit diesem Konzept weiterverfolgt werden kann, entscheidet die ADD.

Bei Fragen zur Fläche: Christof Hast, Tel. 02661|950957

TAGES - NEWS 15.05.2019

 

„Tauchgang“ zum Schiffswrack im „Tetra-Aquarium“

Neuigkeiten in der Unterwasserwelt des Osnabrücker Zoos

 

Wer im Zoo Osnabrück vom Süßwasserbereich in den Meerwasserbereich „schwimmt“, findet sich neuerdings in einem Schiffswrack wieder. Aus den Fenstern des Wracks leuchtet die farbenfrohe Korallenwelt. Der Bereich wurde auch dank der erneuten Unterstützung durch die Firma Tetra GmbH aus Melle umgebaut und beherbergt nun einige neue Meeresbewohner. Auch im Süßwasserbereich tut sich viel und Tablets für Besucherinformationen sind geplant.

 

Plötzlich wird es schummrig im „Tetra-Aquarium“ im Zoo Osnabrück: Die Wände scheinen aus verrostetem Metall zu sein, abgenutzte Eisenstangen mit Nieten halten das „Schiffswrack“ zusammen, alte Messgeräte und Werkzeuge hängen an den Schiffswänden. Doch dann, farbenfroh leuchtend, eröffnen sich die Meerwasserbecken wie durch Fenster aus dem Schiffswrack heraus. In den pulsierenden Unterwasserwelten gibt es viel zu sehen, darunter auch einige neue Bewohner, wie Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Tetra-Aquariums, erläutert: „Uns ist es wichtig die Besucher für die Wasserwelten zu begeistern, deswegen wollen wir ihnen ein richtiges Unterwassererlebnis schaffen. Bislang waren die Wände um die Aquarien in blau gestrichen und da fiel die Leuchtkraft der tollen Korallenwelten gar nicht auf. Deswegen schicken wir unsere Besucher nun in ein altes Schiffswrack, das wir selbst gebaut und dekoriert haben. Das ist nicht nur eine tolle Kulisse, sondern die dunklen Wände heben auch die Wasserwelten so richtig hervor.“ An die Decke kommen noch weitere Netze und Rohre und auch mit Geräuschen möchte der auf Aquaristik spezialisierte Tierpfleger arbeiten.

 

Partner Tetra seit vielen Jahren an der Seite 

Möglich ist dies auch dank der erneuten Unterstützung des langjährigen Partners Tetra GmbH aus Melle. Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Aquaristik und Namensgeber für das Aquarium im Zoo Osnabrück, da es dieses seit langem unterstützt. Janine Berdelmann, Manager Brand & Corporate Communications Pet bei Tetra: „Die Partnerschaft wurde nun auch wieder für zwei Jahre erneuert, weil wir uns so gut ergänzen. Wir können den Zoo mit unserem Know-how, unseren Produkten aber auch finanziell unterstützen. Schließlich entwickeln wir immer wieder neue und innovative Futter und Pflegemittel für die Aquaristik und haben erfahrene und weltweit anerkannte Experten im Haus.“ So erhalte der Zoo beispielsweise Fischfutter und könne Rückmeldung geben, welches besonders gut angenommen wird. „Und wenn ich Fragen habe oder mich mit jemandem über eine Sache austauschen möchte, kann ich direkt mit den entsprechenden Mitarbeitern von Tetra Kontakt aufnehmen“, freut sich Bramkamp. Zusätzlich sehen Zoobesucher, wie Aquarien zuhause aufgestellt werden können: „Wenn die Besucher von den Unterwasserwelten im ‚Tetra-Aquarium‘ ganz begeistert sind, erfahren sie am Ausgang noch, wie sie sich zuhause ein eigenes Aquarium einrichten können. Hier stehen zwei beispielhafte Aquarien für das eigene Wohnzimmer und sie erhalten Tipps und Tricks, wie man ein Aquarium am besten einrichtet“, so Berdelmann. 

 

Highlights: „Nemo“-Becken und Seepferdchen 

Wer aus dem Schiffswrack in die sieben Unterwasserwelten schaut, entdeckt viele neue Meeresbewohner: „Das große Steinkorallenbecken haben wir komplett neu gemacht. Hier leben verschiedene Steinkorallen, aber auch Seesterne, unterschiedliche Doktorfische oder auch eine Putzergarnele. Mit etwas Glück kann man sehen, wie diese die anderen Fische tatsächlich putzt oder wie die Grundel im Boden buddelt und diesen säubert.“ Das besondere Highlight für viele Kinder wird aber wohl das „Nemo“-Becken sein. Hier tummeln sich viele der gestreiften Clownfische sowie „Dorie“, der Paletten-Doktorfisch. „Außerdem sind natürlich viele Anemonen aus Nachzuchten zu sehen, schließlich sind diese das Zuhause von Nemo. Diese Tiere – es sind keine Pflanzen – fühlen sich schon so wohl, dass sie sich bereits teilen und dann an anderer Stelle in dem Aquarium niederlassen“, freut sich Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator und zuständig für das „Tetra-Aquarium“. Zudem sind lila-gelbe Königs-Feenbarsche, Leierfische oder Raubschnecken zu entdecken. Ein ganz besonderer Geselle ist in das Feuerfisch-Becken eingezogen: „Hier ist nun ein Igelfisch zuhause, der ist wirklich toll anzusehen. Diese Fischart wird sogar recht zutraulich“, berichtet Klumpe. Als weiteres Highlight ist noch ein Spezialisten-Becken mit Seepferdchen und Röhrenaalen geplant. „Hier fährt sich das Aquarium gerade ein, das heißt, das Becken ist bereits mit Wasser gefüllt, aber es wird noch passend für Seepferdchen aufbereitet“, so Klumpe.

 

Neue Beschilderung mit Tablets

Auch nebenan im Süßwasserbereich mit 14 Becken tut sich viel: „Hier sind verschiedene Barsche neu, um den Bestand zu erweitern. Außerdem haben wir in dem ehemaligen Guppy-Becken ein Krebs- und Garnelenbecken eingerichtet. Das sind tolle Tiere für Menschen, die in die Aquaristik einsteigen möchten, weil sie relativ einfach zu versorgen sind. Wir zeigen hier auch erstmals Aquascaping, bei dem das Becken wie eine Landschaft gestaltet wird“, berichtet Bramkamp. Zusätzlich zu den neuen Bewohnern soll im ganzen Aquarium mit der Unterstützung von Tetra eine neue Beschilderung mit Computer-Tablets entstehen. „Wir möchten dem Zoo dabei helfen mit der Zeit zu gehen und statten das Aquarium deswegen mit Tablets aus, die fest an den Wänden neben den Aquarien installiert werden. Damit können die Besucher an jedem Becken ganz einfach nachschauen, welche Fische hier leben, welche Eigenschaften sie haben, was sie fressen und wo sie in der Natur vorkommen. Auch die Programmierung stellen wir fertig, sodass die Besucher auf dem Tablet jeweils von links nach rechts zum nächsten Fisch wischen können“, so Berdelmann. Geplant sei auch über aktuelle Themen wie die Verschmutzung der Meere zu berichten. 

 

 

Bildunterschrift:

 

Krebse-Garnelen A: Anstelle des Guppy-Beckens richten die Tierpfleger im „Tetra-Aquarium“ des Zoo Osnabrück ein Becken mit Aquascaping für Tigerkrebse und verschiedene Garnelenarten ein (v.l.n.r.: Stefan Bramkamp (Tierpfleger und Leiter des Aquariums), Marco Feldmann und Felix Kopatz (Tierpfleger in der Aquaristik), Janine Berdelmann (Manager Brand & Corporate Communications Pet Tetra GmbH) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Kurator und Biologe)).

 

Krebse-Garnelen B: Tierpfleger Felix Kopatz setzt mit Janine Berdelmann, Manager Brand & Corporate Communications Pet bei Tetra, die neuen Tigerkrebse im „Tetra-Aquarium“ im Zoo Osnabrück ein.

 

Steinkorallen A: Auch dank der finanziellen Unterstützung durch die Firma Tetra konnten die Aquaristik Mitarbeiter im Zoo Osnabrück den Meerwasserbereich umbauen: Besucher blicken nun aus einem Schiffswrack in die Korallenwelt (v.l.n.r.: Janine Berdelmann (Manager Brand & Corporate Communications Pet Tetra GmbH), Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Kurator), Marco Feldmann (Tierpfleger) und Stefan Bramkamp (Tierpfleger und Leiter des Tetra-Aquariums).

 

Steinkorallen B:

Neue Korallenwelt im Zoo Osnabrück: Janine Berdelmann (Manager Brand & Corporate Communications Pet Tetra GmbH) und Stefan Bramkamp (Tierpfleger und Leiter des Tetra-Aquariums) beobachten die neuen Bewohner in der Unterwasserwelt im „Tetra-Aquarium“.

 

 

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.

DBU geht dem Hainberg-Weiher auf den Grund

Weiher verliert Wasser – DBU Naturerbe untersucht Bodenbeschaffenheit
DBU-Naturerbefläche Hainberg. Weiher © Kolb GmbH
Schwankende Wasserstände im Weiher auf der DBU-Naturerbefläche Hainberg weisen auf undichte Stellen am Boden hin.
DBU-Naturerbefläche Hainberg, Weiher © Kolb GmbH
Eine Holzkonstruktion verhindert den Wasserzufluss, um den Weiher trocken zu legen und Schwachstellen am Grund zu erkennen. 

Fürth. Die umfassende Teichsanierung des Weihers auf der DBU-Naturerbefläche Hainberg schien zunächst abgeschlossen. Doch jetzt weisen schwankende Wasserstände auf undichte Stellen am Boden hin. „Wir vermuten eine Schwachstelle am Boden des Weihers. Für weitere Erkenntnisse sperren wir nun den Zufluss ab und legen kurzfristig den Weiher trocken“, erläutert Susanne Belting, Fachliche Leiterin des gemeinnützigen Tochterunternehmens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe. Eine Holzkonstruktion verhindert derzeit den Zufluss aus dem Asbach und leitet das Wasser über einen Umflutgraben um den See herum. Angefangen hatte die Teichsanierung 2016, da der Weiher insbesondere in den wasserarmen Sommermonaten immer wieder drohte, aufgrund des hohen Nährstoffgehalts und Algenwachstums sowie des dadurch verursachten Sauerstoffmangels zu kippen. Um diesen Prozess zu verhindern, entfernte das DBU Naturerbe 5.800 Tonnen des nährstoffreichen Schlamms und investierte rund 450.000 Euro.

Natürliche Schutzschicht bei Sanierung gestört

Trotz Zulauf aus dem Asbach, verliere der Weiher nach und nach Wasser. Falls nach dem Trockenlegen offensichtliche Leckstellen am Weihergrund zu erkennen sind, werden diese mit Steinen und lehmigem Material abgedichtet. Doch Dr. Uwe Fuellhaas, Experte für Gewässer- und Feuchtgebietslebensräume im DBU Naturerbe, geht von einem Problem der allgemeinen Bodenbeschaffenheit aus: „Sollte sich herausstellen, dass der gesamte Weihergrund durch die Entschlammung seine ursprüngliche Dichtigkeit verloren hat, müssen wir die natürlichen Kräfte der Selbstabdichtung abwarten. In diesem Fall würden wir wieder Wasser einlassen. Beim Versickern des Wassers lagern sich feine wasserundurchlässige Partikel am Weiherboden ab und dichten diesen dadurch allmählich wieder ab." Christian Stoewer, DBU-Koordinator beim Bundesforstbetrieb Reußenberg, verdeutlicht: „Da ein solcher Prozess nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein kann, müssen alle Beteiligten Geduld haben.“ Bis dahin informiert ein Hinweisschild am Zulauf des Weihers interessierte Besucher über die Maßnahme und mahnt, die Konstruktion nicht zu beschädigen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Bei Fragen zur Fläche: Christian Stoewer, Tel. 09732|7831327


TAGES - NEWS 13.05.2019 Briefwahl läuft auf Hochtouren. Am Sonntag, 26. Mai, findet parallel zur Europawahl der Bürgerentscheid zur Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft statt. Die Briefwahl zur Europawahl und dem Bürgerentscheid ist seit dem 15. April möglich. Europawahl Von den zur Europawahl wahlberechtigten 123.600 Osnabrückerinnen und Osnabrückern haben zwei Wochen vor der Wahl bereits 10.069 Briefwahlunterlagen beantragt (Stand: 10. Mai). Damit ist zu erwarten, dass die Briefwahlbeteiligung der Europawahl 2014 übertroffen wird. Damals hatten 11.182 Wahlberechtigte vorab Wahlunterlagen beantragt. Unter den zur Europawahl wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern sind auch 370 nichtdeutsche EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die bis zum Stichtag 5. Mai 2019 die Möglichkeit genutzt haben, sich in Osnabrück in das Wählerverzeichnis eintragen zu lassen. Im Gegensatz zu Kommunalwahlen erfolgt der Eintrag zur Europawahl nicht automatisch, sondern nur auf Antrag. Bürgerentscheid Zum Bürgerentscheid sind knapp 10.000 Osnabrückerinnen und Osnabrücker mehr abstimmungsberechtigt als zur Europawahl, da hier auch alle 16- und 17jährigen sowie alle EU-Bürgerinnen und EU-Bürger wahlberechtigt sind. Von den 132.500 Abstimmungsberechtigten zum Bürgerentscheid hatten bis Freitagmittag, 10. Mai, 8.410 Abstimmungsunterlagen vorab beantragt. Schon jetzt kann gewählt werden Die Briefwahl-/Abstimmungsunterlagen können direkt im Wahlbüro der Stadt Osnabrück im Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2, per Post oder über die Homepage der Stadt Osnabrück www.osnabrueck.de/europawahl beziehungsweise www.osnabrueck.de/buergerenscheid beantragt werden. Wer am Wahltag nicht wählen kann, kann seinen Urnengang schon jetzt direkt im Wahlbüro im Stadthaus 1 absolvieren. Die Wahl-/Abstimmungsbenachrichtigungen wurden den Wahlberechtigten bis zum 5. Mai durch die Deutsche Post AG zugesandt. Wer keine Benachrichtigung erhalten kann, erhält im Wahlbüro der Stadt Osnabrück unter 0541 323-3232 Informationen dazu, ob und wo er wahl-/abstimmungsberechtigt ist. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/europawahl und www.osnabrueck.de/buergerentscheid. Wahlbüro im Stadthaus 1 Stadthaus 1, 1. Etage
 Natruper-Tor-Wall 2
 49076 Osnabrück
 montags: 8:00-16:00 Uhr
 dienstags: 8:00-16:00 Uhr
 mittwochs: 8:00-12:00 Uhr
 donnerstags: 8:00-17:30 Uhr
 freitags: 8:00-12:00 Uhr
 Freitag, 24.05.2019 bis 18 Uhr


Countdown zum 7. Zoo-Lauf am 25. Mai Schnell anmelden und zugunsten von Kindern mitlaufen In gut zwei Wochen ist es so weit: Am 25. Mai geht der Zoo-Lauf vom Zoo Osnabrück und „sportler 4 a childrens world“ zugunsten von Kinderprojekten mit Unterstützung der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte in die siebte Runde. Kleine und große Läufer können sich aktuell noch unter www.laufen-os.de oder am Lauftag selbst vor dem Zoo anmelden. Laufen vorbei an Löwe, Affe, Tiger und Co. im Zeichen von Kinderprojekten: Gemeinsam mit dem Verein „Sportler 4 a childrens world“ (s4acw) lädt der Zoo Osnabrück am 25. Mai wieder zum traditionellen Zoo-Lauf für den guten Zweck ein. Mit dem Lauf in der besonderen Kulisse unterstützen die Teilnehmer die Kinderprojekte von s4acw und das Sprachförderprojekt „Deutsch lernen im Zoo“ des Osnabrücker Zoos – der Reinerlös wird zwischen beiden Einrichtungen aufgeteilt. Sportevent für Klein und Groß Beim Zoo-Lauf ist für jeden die passende Strecke dabei, auch ganze Familien können an den Start gehen: Die jüngsten laufen um 18 Uhr beim 800 Meter „Bambini-Lauf“ durch die afrikanische Tierwelt „Takamanda“ – mit extra Motivation durch Clown Ati. Auf Hobby-Läufer warten um 18:45 Uhr der 3 Kilometer „Fun-Lauf“ oder die 6 Kilometer Nordic-Walking Strecke durch den Zoo. Ambitionierte Läufer gehen um 19 Uhr beim rund 10 Kilometer-Lauf mit Zeitmessung an den Start. Die Teilnahmegebühr inklusive Getränke und Obst liegt bei 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder (3 bis 14 Jahre). Als Dankeschön für den sportlichen Einsatz erhalten die Läufer 50 Prozent Rabatt auf den nächsten Zoobesuch bis zum 25. Juni 2019. Die schnellste Läuferin und der schnellste Läufer des rund 10 Kilometer-Laufs dürfen sich über je eine Zoo-Familienjahreskarte freuen. Auf Kinder wartet außerdem Kinderschminken sowie eine Führung durch den Zoo, während die Erwachsenen ihren Lauf antreten. Wer die Läufer anfeuern möchte, hat ab 17:30 Uhr freien Zoo-Eintritt. Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte stockt Reinerlös auf Unterstützt wird der Zoo-Lauf und damit die Kinderprojekte zum siebten Mal von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, die den Reinerlös der Veranstaltung in den vergangenen Jahren bereits mit insgesamt 22.000 Euro aufstockte. Zum zweiten Mal unterstützend dabei ist der Zoosponsor TSO-DATA. Außerdem wird der Zoo-Lauf von der AOK Gesundheitskasse sowie Sachmittel-Sponsoren wie Alfred Mader, Sodexo, HK Medien, TuS Nahne, Edeka Foodservice, laufen-os.de und Vivaris Getränke gefördert. Der 7. Zoo-Lauf im Überblick · 25. Mai 2019 im Zoo Osnabrück · Start „Bambini-Lauf“: 18 Uhr · Start Fun-Lauf und Nordic-Walking: 18:45 Uhr · Start 10 Kilometer-Lauf mit Zeitnahme: 19 Uhr · Treff ist jeweils 15 Minuten früher · Anmeldung: www.laufen-os.de oder direkt am Tag der Veranstaltung am Stand von s4acw vor dem Zooeingang (zzgl. 1,50 Euro pro Läufer für die Nachmeldung). · Startgebühr: Erwachsene 10 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5 Euro. Darin enthalten sind 50 Prozent Rabatt für den nächsten Besuch des Osnabrücker Zoos (gültig bis einschließlich 25.06.2019 für eine Person) sowie Getränke und Obst. · Freier Eintritt für Begleitpersonen ab 17:30 Uhr · Duschmöglichkeiten stellt der TuS Nahne e.V. (Klaus-Strick-Weg 25, zwei Gehminuten vom Zoo entfernt) zur Verfügung. · Weitere Informationen finden Sie unter www.zoo-osnabrueck.de Wissenswertes zu den geförderten Projekten Der Verein „sportler 4 a childrens world“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Kindern in jeder Notsituation zu helfen. Die Mitglieder setzen sich für Kinderrechte ein und setzen Zeichen gegen Rassismus. Integration wird hier großgeschrieben. Die Absicht ist die persönliche Erfahrung von John McGurk (1. Vorsitzender) mit der Vereinsarbeit zu verbinden, dieses Wissensgebiet auszuarbeiten und somit noch mehr Kindern auf der ganzen Welt ehrenamtlich zu helfen. Der Verein arbeitet nun schon über zehn Jahre ehrenamtlich mit Erfolg. Das Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ im Zoo Osnabrück ermöglicht Grundschülern von ausgewählten Schulen kostenlose Zoobesuche zur Sprachförderung. Die Kinder können an Zooführungen mit dem besonderen Fokus auf Sprache teilnehmen, deren Inhalte in Form von Aufsätzen oder Referaten in den Deutschunterricht einfließen. Ziel ist es, den Wortschatz und die Sprachkompetenz der Schüler auf spielerische Weise nachhaltig zu verbessern. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Bildunterschrift: Schnell anmelden auf www.laufen-os.de – am 25. Mai können kleine und große Läufer beim 7. Zoo-Lauf wieder zugunsten von Kinderprojekten an den Start gehen. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.


NEWS: Zoo Osnabrück, 09.05.2019 Stacheln und Mama-Taxi: Kinderstube im Zoo Osnabrück Nachwuchs bei den Baumstachlern, Totenkopfaffen und Rentieren Stacheln oder flauschiges Fell? Eher gemütlich liegen oder gemütlich getragen werden? Die Kinderstube bei verschiedenen Tierarten sieht ganz unterschiedlich aus. Das können zurzeit auch die Besucher im Zoo Osnabrück beobachten, denn in vielen Tierwelten gibt es Nachwuchs zu vermelden: zum Beispiel bei den Totenkopfaffen und erstmals bei den Baumstachlern. Schummriges, bläuliches „Mondlicht“ scheint im Stall der nachtaktiven Baumstachler. Wenn Besucher in der neuen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ durch die runden Fenster schauen, müssen sich die Augen erst ein wenig an die Dunkelheit gewöhnen. Dann aber können sie hier seit kurzem den kleinen Matthias entdecken, der meistens schlummernd auf einer Baumwurzel liegt. Das dunkle Stachelkleid des Jungtieres steht in alle Richtungen ab, er hat kleine schwarze Augen und eine große Nase: „Das Jungtier sieht sehr niedlich und fluffig aus – man möchte ihn am liebsten knuddeln. Das geht aber natürlich nicht. Denn das, was aussieht wie ein wuscheliges Fell, sind tausende Stacheln, die bereits jetzt unangenehm piksen würden“, schmunzelt Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin in „Manitoba“. Direkt nach der Geburt sind die Stacheln noch etwas weicher, härten aber schnell aus. Daher müssen Tierarzt und Pfleger den Nachwuchs möglichst früh untersuchen und das Geschlecht ermitteln – bevor es zu unangenehm wird. Das kleine Männchen kam am 27. April zur Welt, wurde einen Tag später direkt untersucht und - nachdem das Geschlecht feststand – auf den Namen „Matthias“ getauft. „Wir freuen uns natürlich riesig über das Jungtier, es ist schließlich unser erster Nachwuchs bei den Baumstachlern. Sie sind erst im letzten Jahr zu uns gezogen. Wir sammeln Erfahrungen und tauschen uns mit anderen Zoos über die Aufzucht aus, da die Jungtiere recht empfindlich sind“, erklärt Boss. Junge Baumstachler sind direkt nach der Geburt bereits relativ selbstständig und nehmen schon nach wenigen Tagen feste Nahrung zu sich, werden aber noch weiter gesäugt. Zu Beginn liegen sie viel auf Wurzeln und Ästen und schlafen, die Mutter kommt meist nur zum Säugen zu ihrem Zögling. Der Vater kümmert sich hingegen gar nicht um seinen Nachwuchs. Das sei aber ganz normal und das Osnabrücker Männchen Manfred sei sehr ruhig und entspannt – genau wie Mutter Mechtild, verrät Tanja Boss. Immer an „Mamas Rockzipfel“ Ein paar Ecken weiter im „Südamerika-Areal“ kam am 16. April auch ein neuer Zoobewohner auf die Welt: Mit großen Augen schaut sich der kleine Totenkopfaffe um und greift mit seinen langen dünnen Fingern nach allem, was ihm interessant erscheint: „Die Jungtiere sind neugierig und wollen ihre Umwelt kennenlernen, deshalb ertasten sie die verschiedenen Materialien um sich herum und lernen zum Beispiel, was essbar ist und was nicht“, erklärt Tierpflegerin Anja Leimkuhle. Im Gegensatz zu den Baumstachlern kümmern sich die Totenkopfaffen sehr intensiv um ihren Nachwuchs: Das Jungtier ist immer auf dem Rücken mit unterwegs und klammert sich dabei fest mit Armen, Beinen und Schwanz an den Bauch seiner Trägerin. Neben der Mutter kümmern sich auch andere Weibchen, mit denen sich die Mutter gut versteht, um den Nachwuchs: „Manchmal reißen sich die Tiere regelrecht darum, wer das Jungtier tragen darf – da wollen alle gern mal ran“, lacht Leimkuhle. Das hat für die Primaten ganz praktische Gründe: So erlernen die anderen Weibchen in der Gruppe die Jungenaufzucht und sammeln Erfahrungen für ihren eigenen Nachwuchs. Von dem könnte es in der Gruppe im Zoo Osnabrück bald mehr geben, verrät Tierpflegerin Anja Leimkuhle: „Wir rechnen mit weiteren Jungtieren, sodass wir hoffentlich bald einen kleinen Kindergarten bei den Totenkopfaffen beobachten können. Darüber freuen wir uns ganz besonders, da das Männchen Tatti erst 2018 zu uns kam und dies sein erster Nachwuchs ist.“ Liegen, trinken und schlafen Trotz wackeliger Beine wird der Nachwuchs im nordischen „Kajanaland“ nicht getragen, sondern musste direkt nach der Geburt selber laufen: Am 1. Mai wurde hier ein kleines Rentierweibchen geboren und von den Tierpflegern auf den Namen Nala getauft. „Wenn Nala nicht gerade auf wackeligen Beinen der Herde hinterher stakst, liegt sie oft in einer geschützten Ecke und schläft. Die Mutter ist dann meist nicht weit entfernt, um den Nachwuchs im Auge zu behalten und ihn zu säugen“ erzählt Tierpflegerin Melanie Marks. Mit der Zeit wird Nala aktiver, läuft immer häufiger mit der Gruppe mit und wird sich an der ersten festen Nahrung versuchen. Besucher, die noch mehr über die Tiere und ihren Nachwuchs erfahren wollen, können die kommentierten Fütterungen der Zoopädagogen an den Wochenenden und Feiertagen besuchen: Um 12:15 Uhr berichten diese an der Totenkopfaffenanlage über das Familienleben und um 14:45 Uhr bei den Rentieren. Alle weiteren Programmpunkte und Zeiten sind online unter www.zoo-osnabrueck.de zu finden. Wissenswertes zum Baumstachler/Urson (Erethizon dorsatum) Baumstachler, auch Ursons genannt, leben hauptsächlich im Mittelwesten und Westen der USA und Nordmexiko sowie in Alaska und Kanada. Sie erreichen eine Körpergröße von etwa 60 bis 70 Zentimetern und sind nach den Bibern die zweitgrößten Nagetiere Nordamerikas. Baumstachler haben etwa 30.000 Stacheln, die bis zu 12 Zentimeter lang werden können. Die Stacheln haben winzige Widerhaken und sind deshalb nur schwer zu entfernen. Baumstachler verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Bäumen und kommen eigentlich nur auf den Boden, um den Baum zu wechseln. Sie sind gute Kletterer mit starken Krallen und unbehaarten Fußsohlen. Die Baumstachelschweine ernähren sich von Blättern, Blüten und Zweigen, Rinde sowie Beeren und Früchten. Wissenswertes zu Bolivianischen Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis) Der bolivianische Totenkopfaffe lebt im westlichen Südamerika: im südlichen Brasilien, östlichen Peru sowie Bolivien. Sie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 25 bis 37 Zentimetern, der Schwanz erreicht eine Länge von 37 bis 43 Zentimetern. Totenkopfaffen fressen Gemüse, Pflanzenteile, Insekten und Früchte. Ihre flinken Bewegungen haben ihnen den englischen Namen „squirrel monkey“ („Eichhörnchen-Affe“) eingebracht. In Relation zur Körpergröße haben Totenkopfaffen unter den Primaten das größte Gehirn. Der Osnabrücker Zoo beteiligt sich mit seiner Zuchtgruppe am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart. In menschlicher Obhut können Totenkopfaffen ein Alter von über 30 Jahren erreichen. Wissenswertes zum Rentier (Rangifer tarandus) Rentiere leben im Sommer in der Taiga und im Winter in der Tundra in Nordeurasien, Nordamerika, Grönland und anderen arktischen Inseln. Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu überstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungewöhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, natürlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos über den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigentümliches Knacken im Fußbereich zu hören. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen würden. Das typische Geräusch wird jedoch durch eine besondere Aufhängung von Sehnen im Fußbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des Männchens wuchtiger und stärker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als "Haustier" gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt – Kuhmilch hat lediglich circa fünf Prozent – liefert das Ren Fleisch und Häute. Bildunterschrift: Baumstachler: Sieht fluffig aus, pikst aber ordentlich: Den kleinen Baumstachler Matthias im Zoo Osnabrück können Besucher in der neuen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ entdecken. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Totenkopfaffe: Baby on Board: Der junge Totenkopfaffe im Zoo Osnabrück wird noch von seiner Mutter und anderen Weibchen auf dem Rücken getragen. Mit großen Augen beobachtet er sein Zuhause im „Südamerika-Areal“ des Zoos. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Rentier: Das Jungtier bei den Rentieren im Zoo Osnabrück ruht und schläft noch viel. Immer öfter aber folgt es seiner Herde auf wackeligen Beinen in der nordischen Tierwelt „Kajanaland“. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.


Tropenwald: Datenbasierte Vorhersage schont Boden, Klima und Geldbeutel

Landbesitzer in Mittelamerika von nachhaltiger Wiederaufforstung überzeugen
Brüllaffe © Stiftung FuturoVerde
Viele heimische Tier- und Pflanzenarten, wie der Brüllaffe, können den Mischwald als eine Art Verbindungskorridor nutzen. 
Finca San Rafael 2008 © Stiftung FuturoVerde
Erfolgreiche Wiederaufforstung: Die Finca San Rafael zu Beginn der Baumpflanzungen 2008...
Finca San Rafael 2016 © Stiftung FuturoVerde
...und acht Jahre später mit bereits geschlossenem Kronendach. Damit ansässige Landbesitzer überzeugt werden können, dass sich das Aufforsten nachhaltiger tropischer Mischwälder langfristig auch finanziell auszahlt, will die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusammen mit der Firma PuroVerde in Costa Rica ein datenbasiertes Entscheidungshilfesystem entwickeln.

Freiburg. Im tropischen Mittelamerika lassen große Investmentfirmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Monokulturen mit nichtheimischen Baumarten wie Teak entstehen, die möglichst schnell wachsen, großflächig durch Kahlschläge abgeholzt und flott vermarktet werden: Mit ökologischen Folgen wie Bodenerosion, Verlust der Artenvielfalt, Schadstoffeintrag durch Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Eine Alternative stellen Mischwälder mit heimischen Baumarten dar, die umweltschonender bewirtschaftet werden können. Damit ein Umdenken erfolgt und ansässige Landbesitzer überzeugt werden können, dass sich das Aufforsten nachhaltiger tropischer Mischwälder langfristig auch finanziell auszahlt, will die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusammen mit der Firma PuroVerde in Costa Rica ein datenbasiertes Entscheidungshilfesystem entwickeln. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das neue Projekt fachlich und finanziell mit rund 400.000 Euro.

Nachhaltige Mischwälder mit heimischen Baumarten statt Monokulturen

DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, ist der weltweite Schutz der Wälder als Kohlenstoffspeicher von zentraler Bedeutung.“ Die Wiederbewaldung sei eine einfache und wirkungsvolle Methode, das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu ziehen. Doch seien vor allem im tropischen Regenwald bereits viele Millionen Hektar unter anderem dem exportorientierten Ananas- oder Sojaanbau zum Opfer gefallen. Costa Rica habe darauf mit einem Abholzungsverbot reagiert: Nachdem der Baumbestand 1987 etwa 21 Prozent der Landesfläche ausgemacht habe, seien heute wieder 50 bis 60 Prozent bewaldet. „Problematisch ist aber, dass für die Forstwirtschaft hauptsächlich exotische Baumarten wie Teak in Monokulturen angebaut werden, die nach 16 bis 20 Jahren in großflächigen Kahlschlägen gefällt werden – mit großen umweltbelastenden Folgen“, sagt Prof. Dr. Marc Hanewinkelvon der Universität Freiburg. Dieser Trend soll durch Mischwaldkonzepte mit verschiedenen heimischen Baumarten, die sich zugunsten der Boden-, Wasser- und Lebensraumqualität auswirken, aufgehalten werden. Der Aufbau solcher Wälder erfordere umfangreiche Kenntnisse über das Bewirtschaften und das Bewerten von Märkten und Preisentwicklungen, um sie für Investoren interessant zu machen.

Klimasensitives Wachstumsmodell soll Waldentwicklung vorhersagen

Stefan Pröstler, Leiter des Projektverbunds FuturoVerde, zu dem auch die Firma PuroVerde gehört: „Für ein Umdenken muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn die Landbesitzer sind sehr skeptisch, ob das alles funktioniert und sich finanziell auch lohnt.“ Das noch zu entwickelnde prozessbasierte Entscheidungsinstrument soll dabei helfen. Konkret soll ein klimasensitives Wachstumsmodell für einheimische Baumarten ausgerichtet und für Vorhersagen der Waldentwicklung genutzt werden. Das Entscheidungshilfesystem soll übertragbar und damit auch in anderen tropischen Ländern nutzbar gemacht werden. Am Ende werden die Forschungsergebnisse in ein in der Praxis anwendbares Managementhandbuch überführt. Eine nachhaltige Wiederaufforstung in den Tropen stelle im doppelten Sinn einen Gewinn dar: Neben dem ökologischen Nutzen eines naturnahen Waldes mit einheimischen Baumarten wie Guapinol, Almendro und Cebo biete sich den Landbesitzern wieder eine dauerhafte wirtschaftliche Perspektive. Außerdem könne der Mischwald vielen Tier- und Pflanzenarten als eine Art Verbindungskorridor dienen, wenn ursprünglich gebliebene Regenwälder angrenzten.


Lyra, Coro und Ameo erleichtern bei MEDIAN die Therapiearbeit Bad Salzuflen, 08.05.2019 MEDIAN Klinik NRZ Bad Salzuflen investiert in neue Geräte der Medizinischen Trainings- therapie / Robotergestützte Therapie schafft neue Behandlungsmöglichkeiten für Patien- ten Lyra, Coro und Ameo heißen die neuen Helfer an der MEDIAN Klinik NRZ Bad Salzuflen. Ob- wohl die drei neuen Trainingsgeräte für neurologische Patienten erst seit Anfang des Jahres an der Klinik sind, haben sich die bereits einen guten Namen im Klinikalltag gemacht. Lyra ist ein so genannter Gangroboter, der Patienten mit neurologischen Erkrankungen bei der Wie- derherstellung der Gehfähigkeit unterstützt. Coro trainiert das Gleichgewicht und Ameo hilft mit einem gezielten Armtraining in der Ergotherapie. Insgesamt rund 100.000 Euro investier- te das Gesundheitsunternehmen MEDIAN in die Anschaffung der neuen Trainingsgeräte. Vorteile für Patienten und Therapeuten Gravierender Vorteil aller drei Systeme ist es, dass sie für Patienten die Trainingsmöglichkei- ten erweitern und gleichzeitig die Therapeuten bei ihrer Arbeit entlasten. Wo bisher Patien- ten Schritt für Schritt von Hand bewegt und Einstellungen zum Beispiel von Laufbändern manuell vorgenommen werden mussten, können die Trainingsparameter jetzt via Display individuell eingegeben werden. Gleichzeitig führen die neuen Geräte den Patienten automa- tisiert und sogar spielerisch an die erforderlichen Trainingsleistungen heran. Bei Coro lässt sich z. B. über die Verlagerung des Gleichgewichts auf dem Display ein Flugzeug steuern, das man durch bestimmte Ringe fliegen muss. Bei Ameo kann man einen Raum anstreichen und dazu die typischen Handbewegungen und auch Greiffunktionen üben. „Die neuen Geräte haben einen sehr hohen Motivationsfaktor”, so Therapieleiter Christian Koch. „Das sorgt unter dem Strich für zufriedenere Patienten und bessere Ergebnisse in der Therapie. Dar- über hinaus lassen sich auch Zirkeltrainings mit mehreren Patienten gleichzeitig durchführen und das motiviert dann die ganze Gruppe.” Schulungen vor dem Einsatz in der Praxis Parallel zur Anschaffung und Einrichtung der neuen Geräte hat MEDIAN seine Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter in den vergangenen Wochen gezielt im Umgang mit den neuen

Therapiemöglichkeiten geschult. „Wir investieren in Bad Salzuflen nicht nur in Maschinen, sondern selbstverständlich auch in die Weiterbildung unserer Beschäftigten“, erklärt dazu Alexander Eifler, Stellvertretender Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Klinik NRZ Bad Salzuflen. „Für unsere Patienten ist nach wie vor der persönliche Kontakt zum Therapeuten bei aller mo- dernen Technik entscheidend.“ MEDIAN investiert regelmäßig bundesweit in die Moderni- sierung der medizinischen Trainingstherapie seiner Kliniken und überarbeitet im Rahmen der Digitalisierung kontinuierlich seine Trainings- und Behandlungsprozesse. So wird für den Pa- tienten eine stets aktuelle und qualitativ hochwertige Therapie nach den neuesten techni- schen und medizinischen Erkenntnissen möglich gemacht. Über MEDIAN MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 120 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrich- tungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betrei- ber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.700 Betten und Behandlungsplätzen be- sitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe. Bildzeile: Mit Gangroboter Lyra lernen neurologische Patienten an der MEDIKAN Klinik NRZ Bad Salzuflen wieder zu gehen.


MORNING - NEWS 09.05.2019 Fische finden bessere Bedingungen in der „Lebendigen Hase“ in Lüstringen und Voxtrup.  Schon seit Jahren verfolgt die Stadt Osnabrück mit dem Projekt „Lebendige Hase“ das Ziel, zur ökologischen Verbesserung des Flusses beizutragen. Damit Fische und Kleinstlebewesen wie Mühlkoppe, Elritze und Bachneunauge wieder gute Lebensbedingungen vorfinden, arbeiten die Stadt Osnabrück und der Unterhaltungsverband Hase-Bever zusammen. Jetzt haben sie gemeinsam die Bedingungen an einem 800 Meter langen Abschnitt der Hase im Bereich Lüstringen / Voxtrup verbessert.


NEWS: 07.05.2019 Exklusiver Abend mit Promifaktor verleiht „Flügel für die Zukunft“ 2. Children’s Charity Gala von John McGurk und Zoo Osnabrück am 23. November 2019 im neuen Alando Ballhaus Prominente Gäste, ein roter Teppich, Auszeichnungen, hochwertiges Dinner – die 1. Children’s Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ im November 2018 hatte alles was ein erfolgreiches Charity Event benötigt. Über 10.000 Euro kamen für Kinderprojekte und die Tiere des Osnabrücker Zoos zusammen. Deswegen planen die Ausrichter nun mithilfe des Autohauses Beresa und der Agentur team4media die zweite Auflage der Gala: Sie findet am 23. November im neuen Alando Ballhaus statt. Karten können bereits über den Zoo reserviert werden und Firmen können das Vorhaben für den guten Zweck noch unterstützen. „Eine Gala in Osnabrück zugunsten von notleidenden Kindern zu veranstalten war mir wirklich eine Herzensangelegenheit“, berichtete Initiator und Kinderbotschafter John McGurk von seiner Vision bei der Bekanntgabe der zweiten Gala. Dass die Premiere im vergangenen Herbst gleich so erfolgreich war, damit hatte er selbst kaum gerechnet. „Ohne den Zoo Osnabrück als Partner hätte ich das nicht so auf die Beine stellen können. Und da Kinder Tiere lieben und es wichtig ist, dass wir unsere Umwelt schützen – ohne intakte Umwelt gibt es keine Zukunft auf diesem Planeten –, passte die Kooperation perfekt. Denn im Zoo lernen Kinder wie wichtig es ist, Tiere und ihre Lebensräume zu schützen.“ Nach dem erfolgreichen Auftakt im November 2018 arbeitet das Organisationsteam schon wieder mit Hochdruck an der zweiten Ausgabe von „Flügel für die Zukunft“, wie Projektleiterin Heike Drogies berichtet: „Wir möchten, dass die Gala in Osnabrück zu einer Institution wird. Sie soll jährlich stattfinden und den Fokus auf Kinderprojekte sowie Arten- und Naturschutz lenken. Davon profitieren viele: Allen voran die Kinder und die Tiere des Zoos, aber auch die Region Osnabrück und Firmen, die Gutes tun können.“ Verona Pooth und Petra Horn kommen für die SOS-Kinderdörfer Auch in diesem Jahr werden bei der Gala besondere Kinderprojekte in den Kategorien regional, national und international ausgezeichnet. „Die Preisträger verraten wir noch nicht, aber wir werden eine hohe Spende an die SOS Kinderdörfer überreichen können. Dazu kommen zwei hochkarätige Botschafterinnen nach Osnabrück: die Werbeikone und Moderatorin Verona Pooth sowie Petra Horn, Vorstandsmitglied SOS-Kinderdörfer weltweit“, berichtet Drogies. Die Spende in Höhe von circa 35.000 Euro hat der Zoo mit seiner am 22. Juni 2019 startenden Ausstellung „United Buddy Bears“ und Patenschaften für die Bärenskulpturen durch regionale Unternehmen gesammelt. Die Organisatoren der Gala stehen bereits in Kontakt mit weiteren Prominenten, die gerne teilnehmen möchten. „Es waren alle so begeistert von der Premiere, dass die VIPs aus dem letzten Jahr gerne wiederkommen möchten“, freut sich McGurk. Mit an Bord sind auch wieder die Hauptsponsoren: Das Autohaus Beresa und die Agentur team4media als Gestaltungsteam. „Die Premiere war so ein grandioser Erfolg mit wichtiger Botschaft und tollem Programm in besonderer Atmosphäre, da mussten wir nicht lange überlegen, ob wir die gute Sache erneut unterstützen“, so Thomas Graß-Stüve vom Autohaus Beresa. Auch Axel Voss, Geschäftsführer von team4media, sagte sofort wieder zu: „Wir helfen gerne mit den entsprechenden Leistungen im Kommunikationsbereich, denn eine eigene Kinder-Charity-Gala für Osnabrück muss man einfach unterstützen.“ Um den Reinerlös möglichst hoch zu halten, freuen sich die Initiatoren über weitere Firmen, die die Gala zugunsten von Kindern und Tieren finanziell oder mit Sachspenden wie Tombolapreisen unterstützen. Interessierte können sich direkt an Heike Drogies (drogies@zoo-osnabrueck.de) wenden. Erfolgreiche Premiere mit 10.000 Euro Reinerlös Rund 150 Gäste kamen im letzten Jahr zur Veranstaltung im Steigenberger Hotel Remarque. Darunter auch prominente Gäste wie Schauspieler und Tatort-Kommissar Klaus Behrendt, Schauspielerin Anjorka Strechel oder die Moderatorin Daniela Schwerdt sowie Schauspieler Ingo Kantorek. Die Kinderhilfsprojekte „Wir starten gleich“ (regional), „Die Arche“ (national) oder „Children 1st“ aus Schottland (international) erhielten Auszeichnungen und Preisgelder. Dank einer Tombola mit hochkarätigen Preisen sowie Unterstützung von Firmen wie Hauptsponsor Beresa oder Medienpartner team4media gingen letztendlich über 10.000 Euro jeweils zu 50 Prozent an John McGurks Stiftung „Eine Zukunft für Kinder“ sowie an den Osnabrücker Zoo. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann ist begeistert: „Wir haben die Gala wirklich in kürzester Zeit auf die Beine gestellt, um so toller ist das Erlebnis. Das zeigt, dass in Osnabrück die Netzwerke gut funktionieren und für die gute Sache alle an einem Strang ziehen.“ Für den Zoo sei das Ergebnis sehr wichtig, da dieser sich so gut wie selbst finanziere. „Wir möchten einerseits unseren Tieren immer bessere Gehege zur Verfügung stellen und andererseits die Menschen hier in der Region für Umweltthemen sensibilisieren. Tiere sind die besten Botschafter für die Natur, es geht um Respekt vor dem Leben. Wie wichtig das den Kindern und Jugendlichen ist, zeigt sich ja auch gerade in der aktuellen Klimaschutzbewegung von Schülerinnen und Schülern“ so Busemann. Tickets für die diesjährige Gala am 23.11.2019 können ab sofort über die Seite www.fluegel-fuer-die-zukunft.de oder per E-Mail an drogies@zoo-osnabrueck.de bestellt werden. Ein Ticket kostet 149 Euro und beinhaltet die Gala mit Preisverleihung, ein hochwertiges 3-Gang-Menü inkl. begleitenden Getränken sowie eine Aftergala-Party mit DJ. Der Reinerlös geht zu gleichen Teilen über die Stiftung „Eine Zukunft für Kinder“ an Kinderhilfsprojekte sowie an den Zoo Osnabrück für den Ausbau von Tiergehegen zum Wohl der Tiere. Bildunterschrift: Sie arbeiten bereits an der zweiten Children’s Charity Gala „Flügel für die Zukunft“, die am 23.11.2019 im Alando Ballhaus stattfindet: Frederik Heede (Inhaber Alando Ballhaus), Thomas Graß-Stüve und Marina Schlei (Beresa; 2. Reihe v.l.n.r.), Andreas Busemann (Geschäftsführer Zoo Osnabrück), Charity-Läufer John McGurk, Heike Drogies (Projektleiterin) und Axel Voss (team4media, 1. Reihe v.l.n.r.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.


NEWS: 06.05.2019 Stadt Osnabrück veröffentlicht Infos zu Europawahl und Bürgerentscheid in Leichter Sprache 06.05.2019. In Deutschland leben rund 20 Millionen Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. 7,5 Millionen von ihnen sind funktionale Analphabeten. Hinzu kommen Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Alle Infos zur Europawahl und zum Bürgerentscheid über eine kommunale Wohnungsgesellschaft bietet die Stadt Osnabrück deshalb in Leichter Sprache an. Sie sind unter www.osnabrueck.de/start/leichte abrufbar. Beim Übersetzen von Texten in Leichte Sprache gibt es bestimmte Regeln. Das Netzwerk Leichte Sprache hat diese Vorgaben zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf mehr als 100 Seiten in einem Ratgeber zusammengefasst. So ist es beispielsweise ein Merkmal von Leichter Sprache, ausschließlich kurze Hauptsätze mit einer einzigen Aussage zu verwenden. Nebensätze, Konjunktive und Fremdwörter sollen vermieden und zusammengesetzte Nomen mit Bindestrich getrennt werden. Zudem werden Texte in Leichter Sprache zum besseren Verständnis ausführlich bebildert. „Leichte Sprache ist leicht zu lesen“, sagt Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt Osnabrück. „In Leichter Sprache zu schreiben ist dagegen eine Herausforderung.“ Der Diplom-Sozialpädagoge Thorsten Lotze hat sich mit seinem Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit auf das Verfassen von Texten in Leichter Sprache spezialisiert. Er hat die Informationen zu Europawahl und Bürgerentscheid in Leichte Sprache übersetzt. Auch er muss jeden seiner Texte überprüfen lassen – von der Zielgruppe. „Menschen die selbst auf Leichte Sprache angewiesen sind, sind die besten Experten“, sagt Lotze. Schließlich können nur sie beurteilen, ob ein Text für sie verständlich ist oder nicht. Lotze hat Mitarbeiter, die genau darauf spezialisiert sind. Seine Texte wurden von Shpresa Matoshi, Gabriele Kalkstein, Andreas Wulfekammer und Osman Sakinmaz überprüft. Bildzeile: Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Büro für Leichte Sprache und Barriere-Freiheit: Der Fachmann Thorsten Lotze (rechts) zeigt Simon Vonstein vom Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit, worauf es bei der Leichten Sprache zu achten gilt. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde


NEWS: 02.05.2019 Jugendzentrum Ostbunker bietet Zeltlager an Christi Himmelfahrt an 02.05.2019. Das Jugendzentrum Ostbunker bietet am verlängerten Himmelfahrtswochenende von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, ein Zeltlager für Mädchen und Jungen von neun bis 15 Jahren an. In Uphöfen/Bissendorf erleben die jungen Teilnehmer vier Ferientage mit Naturerfahrungen, Bolzen, Spielen, Basteln und Nachtwanderungen. Ein Ausflug führt sie ins Wellenfreibad Melle oder – wenn die Witterung das nicht zulässt – ins Aaseebad Ibbenbüren. Zudem stehen der Besuch eines Tierparks, Stockbrot backen und vieles mehr auf dem Programm. Die Teilnahme an dem Zeltlager kostet 35 Euro inklusive Verpflegung. Anmeldungen sind direkt im Jugendzentrum Ostbunker, Oststraße 65, und unter Telefon 0541 24780 möglich.


NEWS 02.05.1019 Das Kolloquium des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück lädt am Donnerstag, 9. Mai, zu einem Vortrag von Jonas Grünke über bulgarisches Judenspanisch ein. Als zweiter Beitrag der Vortragsreihe „Die Mehrheit der Sprachen – Minderheitensprachen im Fokus“ möchte das Kolloquium um 18.15 Uhr im Schlosshauptgebäude, Raum 11/212, deutlich machen, wie vielfältig der Schatz an Sprachen in unserer Welt ist und welchen Bedrohungen sie ausgesetzt sind. 072/2019 2.5.2019 Bulgarisches Judenspanisch – Weit verstreut und doch einheitlich Ein Vortrag des Linguistischen Kolloquiums am 9. Mai Das Kolloquium des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück lädt am Donnerstag, 9. Mai, zu einem Vortrag von Jonas Grünke über bulgarisches Judenspanisch ein. Als zweiter Beitrag der Vortragsreihe „Die Mehrheit der Sprachen – Minderheitensprachen im Fokus“ möchte das Kolloquium um 18.15 Uhr im Schlosshauptgebäude, Raum 11/212, deutlich machen, wie vielfältig der Schatz an Sprachen in unserer Welt ist und welchen Bedrohungen sie ausgesetzt sind. Obwohl Judenspanisch heute in weit verstreuten Gebieten gesprochen wird und mit unterschiedlichen Sprachen im Kontakt steht, ist diese bedrohte Sprache noch immer erstaunlich einheitlich, ohne dabei über eine eigene normierte Standardvarietät zu verfügen. Dennoch lässt sich in nahezu allen sprachlichen Bereichen zeigen, dass die entsprechenden Kontaktvarietäten das Judenspanische nicht nur stark beeinflussen, sondern sogar, dass in manchen Fällen Normen der Kontaktsprache auf das Judenspanische übertragen werden, wodurch verschiedene „(Normierungs-)Zentren“ entstehen. Der Vortrag beschäftigt sich mit der in Sofia gesprochenen Varietät und diskutiert anhand semi-spontansprachlicher narrativer Interviews mit vier judenspanisch-bulgarisch bilingualen Sprecherinnen und entsprechenden Kontrolldaten von einer monolingualen bulgarischen Kontrollgruppe den Einfluss des Bulgarischen auf Prosodie (Intonation und Rhythmus), segmentale Phonetik und Phonologie (Vokalanhebung) und Syntax Fronting und Possessivstrukturen.


NEWS: 30.04.2019 Umgestaltung des Neumarktes beginnt 30.04.2019. Die Entwicklung am Neumarkt wird in den nächsten Wochen in eine neue Phase eintreten. Nach dem Beginn der Arbeiten am sogenannten Baulos 2 vor H&M wird die Stadt Osnabrück in den nächsten Monaten mit der Neugestaltung des öffentlichen Raumes beginnen. Der Startschuss hierfür ist die europaweite öffentliche Ausschreibung, mit der die Stadt Tiefbaufirmen zur Umsetzung der Pläne des Berliner Büros Lützow 7 sucht. Das Büro Lützow 7 hatte im Jahr 2013 mit seinem Entwurf zur Oberflächengestaltung des Neumarktes einen hochkarätig besetzten freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen und arbeitet seitdem gemeinsam mit dem Ingenieurbüro bpr aus Osnabrück daran, diese Planungen, die durch eine Brunnenanlage auch die Aufenthaltsqualität erhöhen sollen, zu realisieren. Dabei standen die Planer vor großen Herausforderungen. So ist die gewählte, farblich strukturierte Betonbauweise einerseits ungewöhnlich aber in Bezug auf die hohe Belastung des Neumarktes und der Johannisstraße durch den Busverkehr Garant für Langlebigkeit. Neben der Bauweise stellt vor allem die Entwässerung der mehr als 6000 m² großen Fläche eine Herausforderung dar, die die Planer lösen mussten. „Jetzt haben die Planungen die notwendige Qualität und Reife, um auf dieser Basis ein Bauunternehmen zu suchen, um die zentrale und bedeutendste Fläche im Herzen der Stadt attraktiver zu gestalten.“ sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Wenn das Vergabeverfahren optimal läuft, können wir noch im August mit dem Bau beginnen“, sagt Ralf Lieder, Leiter des Fachdienstes Verkehrsanlagen, der die Realisierung mit seinem Team begleiten wird. Die Planer haben in den vergangenen Monaten noch an vielen verschiedenen Puzzleteilen gearbeitet. So mussten zum einen die Planungen zur Umgestaltung des öffentlichen Raumes mit den angrenzenden privaten Bauvorhaben koordiniert werden. Zum anderen ging es darum, die Durchlässigkeit des Neumarktes für den Busverkehr so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, um kostenträchtige und zeitintensive Umleitungen zu vermeiden. Herausgekommen ist ein Bauzeitenplan, der die Umsetzung in verschiedenen Phasen vorsieht. Zunächst soll die Umgestaltung in der Johannisstraße sowie auf der südlichen Seite des Neumarktes vor dem Landgericht und dem zukünftigen Einkaufszentrum beginnen. Danach weitet sich die Baustelle in Richtung Norden aus. Erst mit der Gestaltung der Fläche vor dem Gebäude der VGH im Kreuzungsbereich Neuer Graben und Lyrastraße wird es zu einer vier- bis sechsmonatigen Vollsperrung des Neumarktes kommen müssen, da hier nicht mehr die notwendigen Fahrbahnbreiten für die Aufrechterhaltung des Busbetriebs vorgehalten werden können. Für den motorisierten Individualverkehr wird die Einschränkung der Durchfahrbarkeit bereits mit Beginn der Bauarbeiten gelten. Lediglich Radfahrer können dann gemeinsam mit den Bussen den Neumarkt befahren. Damit der Busverkehr für die gesamte Bauzeit am Neumarkt möglichst reibungslos funktioniert, ist aber eine Verlegung der zentralen Bushaltestelle notwendig. Hierzu wird im Bereich Lyrastraße, Neuer Graben sowie Alte Münze eine provisorische Zentralhaltestelle geschaffen. Um die Erreichbarkeit der Innenstadt auch von Osten sicherzustellen wird ein zusätzlicher Halt an der Wittekindstraße eingerichtet. Nach circa 14 Monaten Bauzeit soll die Durchlässigkeit des Neumarktes wiederhergestellt sein. Danach werden sich die Arbeiten zur Platzgestaltung auf den Bereich des zukünftigen Busterminals und des Platzes gegenüber dem Landgericht konzentrieren, wo auch die Brunnenanlage entstehen soll. „Ob dann auch wieder Autos über den Neumarkt fahren werden, liegt allerdings in der Hand der Gerichte, die über die Rechtmäßigkeit der Teileinziehung des Neumarktes entscheiden müssen“ ergänzt Dr. Claas Beckord vom Projektmanagement Neumarkt.


NEWS:  29.04.2019 Stadtteilspaziergang zur Geschichte des Rosenplatzes . Um die Geschichte des Rosenplatzes geht es bei einem Stadtteilspaziergang am Samstag, 25. Mai, um 16 Uhr im Rosenplatzquartier. Start ist im Quartiersbüro in der Iburger Straße 24-26. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Quartiersarbeit Rosenplatz des Fachdienstes Jugend der Stadt Osnabrück und der Runde Tisch Rosenplatz organisieren die Veranstaltung gemeinsam. Bei der Tour wird Wolfgang Glosemeyer fachkundige Einblicke in die Geschichte des Rosenplatzes geben. Eine Bildpräsentation beleuchtet zudem die architektonische Vergangenheit des Platzes. Im Anschluss sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich bei einem Getränk über das Erlebte auszutauschen. Fragen zu dem Stadtteilspaziergang beantwortet Vivien Bolte vom Fachdienst Jugend unter Telefon 0541 20068300 und unter E-Mail an bolte@osnabrueck.de.


NEWS:  29.04.2019 Präzisierung Sponsoren Seifenkistenrennen entfacht Begeisterung bei allen Beteiligten. Welchen Stellenwert das Seifenkistenrennen des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink in Osnabrück hat, lässt sich an der langen Liste der Sponsoren ablesen. Viele von ihnen sind jetzt der Einladung des Gemeinschaftszentrums gefolgt, sich vorzustellen und sich von den Kindern und Jugendlichen die neuesten Modelle zeigen zu lassen, die an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 30. Mai) erstmals an den Start gehen. „Durch das Sponsoring kommt die stolze Summe von 24.500 Euro zusammen“, sagt Stadtrat Wolfgang Beckermann. Rund zehn neue Seifenkisten entstehen jedes Jahr im Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink. Dieses Jahr neu dabei sind unter anderem eine Golftasche, ein Tresor, ein Fahrzeug, das mit einer Konfettikanone an den Start geht, und eine lila-weiße Kuh. Apropos lila-weiß: Der VfL Osnabrück ist – ebenso wie die Sportfreunde Lotte – auch am Start. VfL-Spieler Alexander Dercho, der von den anderen Sponsoren und den Organisatoren des Rennens mit Applaus für den Zweitligaaufstieg bedacht wurde, wird die Kiste in einem Promirennen selbst steuern. „Dafür habe ich extra meinen Urlaub um einen Tag verschoben“, sagt Dercho. Die Unterstützer des Rennens stellen einen Querschnitt durch die Osnabrücker Unternehmens- und Vereinslandschaft dar. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie von der Begeisterung für das Rennen angesteckt sind. „Wir waren uns schnell sicher, dass wir uns hier engagieren möchten“, sagt beispielsweise David Meyer vom Bauunternehmen MBN. „Spätestens ein Besuch in der Werkstatt hier im Gemeinschaftszentrum hat uns überzeugt.“ Der Runde Tisch Schölerberg / Fledder ist einer der langjährigen Sponsoren des Seifenkistenrennens. „Wir können zwar nur eine halbe Seifenkiste sponsern, haben dafür aber viele Jahre lang während des Rennens Waffeln gebacken und das Rennen damit unterstützt“, sagt Monika Budke, die den Runden Tisch vertritt. Auch Jean Schneider von der Dekra war sofort begeistert. „Wir haben natürlich eine große Affinität zu Fahrzeugen“, sagt er. „Das ist ein sehr schönes Thema für uns.“ Ganz besonders dankte Stadtrat Wolfgang Beckermann der Jugend des Technischen Hilfswerks (THW), die beim Rennen mit 150 Mitgliedern für einen reibungslosen Ablauf sorgen wird. „Ohne euch würde es nicht gehen“, sagt Beckermann auch mit Blick auf das Deutsche Musikfest, das auch am Himmelfahrtswochenende stattfindet und bei dem das THW ebenfalls im Einsatz ist. Bei allen Beteiligten ist die Vorfreude auf das Rennen groß. Besonders bei den Kindern und Jugendlichen, die selbst Seifenkisten gebaut haben und mit ihnen den Hauswörmannsweg hinuntersausen werden. So berichtet die zehnjährige Aileen, dass es für sie bereits das sechste Seifenkistenrennen ist. „Erst bin ich mit meiner Cousine mitgefahren“, sagt sie. Nun geht sie alleine an den Start. 2018 sprang für sie der Sieg heraus. In diesem Jahr geht sie in einer lila-weißen Kuh an den Start. Eine Idee, die ihr spontan kam. „Für das kommende Jahr habe ich auch schon Vorstellungen, aber die verrate ich noch nicht.“ In einer Golftasche nimmt Henri am Rennen teil – folgerichtig, denn er ist leidenschaftlicher Golfer. „Es ist wichtig, den Kopf wegen des Fahrtwindes möglichst unten zu halten“ erklärt er, worauf es am Steuer ankommt. „Das ist ganz schön anstrengend, weil man dann in einer unbequemen Position sitzt.“ Während Henri alleine an den Start geht, teilen sich die Schwestern Leila und Elzana ein Fahrzeug. Ihrer Einhorn-Seifenkiste haben die Graffitikünstler von den Bunten Hunden in Form von Sternen und Herzchen in den Farben Pink, Lila und Rosa den letzten Schliff gegeben. Wer am Rennen teilnehmen möchte, muss nicht unbedingt selbst eine Seifenkiste gebaut haben. Beim Gemeinschaftszentrum stehen mehr als 100 Kisten zur Verfügung, aus denen bei der Anmeldungen unter www.seifenkistenrennen-os.de ausgewählt werden kann. Um zu überprüfen, ob die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Seifenkiste sicher steuern können, finden es am Mittwoch, 8. Mai, 15. Mai und 22. Mai sowie am Freitag, 24. Mai, jeweils Bremstests beim Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink statt. Beim ersten dieser Termine werden Spieler des VfL Osnabrück die Tests begleiten. Bildzeilen: Coole Kisten, mutige Kids und viel Unterstützung: Das zeichnet das Seifenkistenrennen des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink aus. Fotos: Stadt Osna­brück, Simon Vonstein In der Liga hatte der VfL die Nase vorn, doch beim Rennen gegen die Sportfreunde Lotte werden die Karten neu gemischt. Macht der das auch ordentlich? Leila und Elzana schauen dem Graffitikünstler Max von den Bunten Hunden über die Schulter.