Zoo Osnabrück, 12.10.2018 Löwenstarke Einweihung mit 140 Gästen 26.147 Euro für die Löwen im Zoo Osnabrück Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 26.147 Euro überraschten Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Autorin Heike Drogies den Vorsitzenden des Vereins „Löwen für Löwen“, Fritz Brickwedde. Die Spende, die dank einer Einweihungsfeier zusammen kam, fließt direkt in die geplante Erweiterung des Löwengeheges im Zoo Osnabrück. Brickwedde freut sich, dass der Zoo mit dieser Privatspende seinem Ziel erneut ein Stück näher gekommen ist: „Etwa 350.000 Euro haben wir bereits gesammelt, angepeilt sind 500.000 Euro. Toll, was auch einzelne Löwenfreunde mit guten Ideen bewegen können.“ Zustande kam die stolze Summe, weil Busemann und Drogies beim Einzug in ihr neues Heim am Vitihof 9 alle ihre Freunde und Bekannten einluden und um eine Spende für die Löwen anstelle von Geschenken baten. 140 Gäste kamen, feierten im denkmalgeschützten Domizil, das dem Zoo bisweilen auch als Kommunikationszentrum dient, und spendeten insgesamt 26.147 Euro. Der Umbau des Löwengeheges mit Außenanlage und Löwenhaus kostet insgesamt 2 Millionen Euro. Dank der geplanten Vergrößerung werden die sechs Osnabrücker Löwen dann rund drei Mal so viel Platz haben wie im Moment. Mit der neuen Anlage, die 2020 eröffnet werden soll, ist dann auch wieder Löwennachwuchs möglich. Wer die Löwen unterstützen möchte und zum Beispiel dem Verein „Löwen für Löwen“ beitreten möchte, findet weitere Informationen auf der Homepage des Zoos: www.zoo-osnabrueck.de. Bildunterschrift Auch im Namen ihres Partners Andreas Busemann überreichte Heike Drogies dem Vorsitzenden des Vereins „Löwen für Löwen“, Dr. E.h. Fritz Brickwedde, einen symbolischen Scheck über 26.147 Euro für die Osnabrücker Löwen. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2019 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 13.09.2018 2. Osnabrücker Zoo-Auktion am 26. September Inklusive „Zoo-Lights“ und 50 Prozent Rabatt auf den Eintritt Kurioses und Seltenes kommt am 26. September bei der „2. Osnabrücker Zoo-Auktion“ im Zoo Osnabrück zugunsten der Löwenanlage unter den Hammer. Einzigartige Erlebnisse und außergewöhnliche Exponate warten ab 18:30 Uhr auf die Besucher, gleichzeitig erhellen die Lichtfiguren der „Zoo-Lights“ den abendlichen Zoo. Auf den Eintritt gibt es am Abend ab 17:30 Uhr 50 Prozent Rabatt. „Von einer privaten Kinovorstellung für zehn Personen inklusive Popcorn in der Filmpassage Osnabrück über Führungen hinter die Zookulissen bis zu einem großen Deko-Dromedar vom Modehaus L&T ist bei der ‚2. Osnabrücker Zoo-Auktion‘ wirklich für jeden Geschmack etwas dabei“, verrät Jennifer Ludwig, Veranstaltungsfachwirtin im Zoo Osnabrück. Am Mittwoch, 26. September, heißt es dann wieder „zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!“: „Es kommen auch in diesem Jahr viele seltene und kuriose Exponate unter den Hammer von Auktionator Gerhard Lambertus“, so Ludwig. Darunter ist zum Beispiel auch ein großes Stoffzebra namens „Degenhart“, eine Sonnenaufgangsführung durch den Zoo mit abschließendem Frühstück in der Zoogaststätte oder Tickets für eine Fahrt im Doppelkart im Nettedrom mit Rennfahrer Michael Schrey oder Bäderchef Wolfgang Hermle. Um 18:30 Uhr beginnt die Zoo-Auktion am 26. September, bereits eine Stunde vorher ab 17:30 Uhr können die Exponate begutachtet werden. Die Veranstaltung richtet sich auch an Familien, sogar Kinder dürfen hier mitbieten. Die Idee zu der Auktion hatten im vergangenen Jahr angehende Veranstaltungskaufleute der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben, die Konzepte für Charity-Aktionen im Zoo umsetzten. Auch die „2. Osnabrücker Zoo-Auktion“ dient wieder dem guten Zweck: Der Reinerlös geht an den Verein „Löwen für Löwen“, der Geld für die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo sammelt. „Zoo-Lights“ und 50 Prozent Rabatt Zur Zoo-Auktion zu kommen lohnt sich gleich doppelt: „An diesem Tag bekommen alle Besucher ab 17:30 Uhr 50 Prozent Rabatt auf den regulären ‚Zoo-Lights‘-Eintrittspreis und erhalten die Bieterkarte zum Mitmachen kostenlos an der Kasse. Außerdem können sie nach der Auktion noch einen Spaziergang entlang der phantastischen ‚Zoo-Lights‘ vorbei an Tigern, Elefanten und Co. machen“, empfiehlt Jennifer Ludwig. Über 650 Lichtfiguren erhellen vom 15. September bis 11. November bereits zum zweiten Mal den abendlichen Zoo. „In diesem Jahr können die Besucher auf einer neuen Route viele neue Installationen wie pink schimmernde Flamingos oder beinahe lebensgroße Elefanten entdecken und sich Führungen zur nächtlichen Welt der Tiere mit den Zoopädagogen anschließen“, beschreibt die Veranstaltungsfachwirtin. Die 50 Prozent Rabatt auf den regulären abendlichen „Zoo-Lights“-Eintritt gelten am 26. September von 17:30 bis 22 Uhr für alle Besucher: Erwachsene zahlen 12,50 Euro, Kinder (7-16 Jahre) 9 Euro und Kinder (3-6 Jahre) 7,50 Euro. Die Bieterkarte für die Teilnahme an der Zoo-Auktion ist im Eintrittspreis inklusive und an der Zookasse erhältlich. Bildunterschrift: Kurioses und Seltenes können Besucher bei der „2. Osnabrücker Zoo-Auktion“ am 26. September ersteigern. Zusätzlich erhalten sie 50 Prozent Rabatt auf den abendlichen Eintritt und können die „Zoo-Lights“ anschauen. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung (Bilder von der „1. Osnabrücker Zoo-Auktion“ 2017). Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 06.09.2018 Erschrecker-Castings im Zoo Osnabrück für Halloween-Festival Gruselspaß für die ganze Familie – neu: Erwachsenenabend am 3. November Wer gerne in gruselige Rollen schlüpft und andere erschreckt, sollte sich bei den „Horror-Castings“ am 30. September und 14. Oktober als Walking-Act für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück bewerben. Erneut wird der abendliche Zoo vom 30. Oktober bis 3. November während des Halloween-Festivals zur Gruselkulisse. Neu ist dabei ein Abend nur für Erwachsene. In die Rolle gruseliger Gestalten wie Zombies, Vampire oder Monster schlüpfen und in „Horror-Labyrinthen“ bei anderen für Gänsehaut und Gruselmomente sorgen: Wer daran Spaß hat, sollte sich den 30. September oder den 14. Oktober freihalten: Dann sind jeweils ab 13 Uhr Casting-Termine im Zoo Osnabrück für das nahende Halloween-Festival. „Toll wäre, wenn die Casting-Teilnehmer verkleidet am Casting teilnehmen – so wird das Erschrecken für sie und uns authentisch. Aber das ist natürlich kein Muss“, so Ingo Reuther von „Spirit of Poison“, der das Festival mit dem Zoo plant. „Der Kreativität sind bei den Kostümen keine Grenzen gesetzt – von Hexen oder Vogelscheuche über Werwolf, Voodoo-Puppe oder Cosplay-Kostüm ist alles möglich. Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns darauf, vor welchen Gestalten wir uns beim Casting gruseln können.“ Eingesetzt werden die Erschrecker in sogenannten „Horror-Labyrinthen“, abgetrennten Bereichen für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, in denen Gruselszenen aufgebaut sind. Für den Kinderbereich werden auch weniger furchterregend verkleidete Erschrecker gesucht. Die Casting-Teilnehmer können sich vor Ort schminken und umziehen. Die engagierten Erschrecker erhalten für ihren Einsatz während des Festivals eine Aufwandsentschädigung. Neu: Erwachsenenabend Zum Einsatz kommen die Erschrecker während des Halloween-Festivals, für das der Zoo vom 30. Oktober bis 3. November zwischen 17:30 Uhr und 22 Uhr zur Gruselkulisse wird. „Die letzten beiden Jahre war das Festival super besucht und wir wollen den Besuchern auch in diesem Jahr wieder mit neuen Horror-Szenarien Gänsehaut bereiten. Wir starten dieses Jahr am Dienstag, den 30. Oktober. Am Folgetag, dem Reformationstag und offiziellen Halloween-Tag, ist in Niedersachsen Feiertag – da kann man den Abend toll nutzen, um sich so richtig schön zu gruseln“, berichtet Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig vom Zoo Osnabrück. Um den Besuchern regelmäßig Neues zu bieten, gebe es in diesem Jahr neben neuen Themen-Labyrinthen auch eine weitere Neuerung: „Erstmals bieten wir am 3. November einen ‚Erwachsenen-Abend‘ an. Sobald man eines der beiden Horror-Labyrinthe betritt, weiß man ja, dass Erschrecker auf einen lauern könnten – verlässt man es, weiß man, da kommt nichts mehr. Am Erwachsenenabend aber bewegen sich die Erschrecker auch außerhalb der Labyrinthe und das sorgt noch mal besonders für Gänsehaut und einen Adrenalinschub“, freut sich die Veranstaltungsfachwirtin. Gruselspaß und „Zoo-Lights“ für die ganze Familie Die Tage vom 30. Oktober bis 2. November hingegen sind für die ganze Familie geeignet. Der abendliche Zoo ist dann zwischen 17:30 Uhr und 22 Uhr geöffnet: Neben einem Zauberer, einem Kinder-Grusellabyrinth und einem Gruselrätsel können sich Besucher einer der halbstündlich startenden kostenfreien Führungen durch den abendlichen Zoo anschließen. Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene können sich in den Horror-Labyrinthen gruseln. Während des gesamten Halloween-Festivals sind die „Zoo-Lights“ inklusive: An den Wegesrändern leuchten über 650 Figuren – von fast lebensgroßen Elefanten über Flamingos oder Tiefseefischen bis hin zu Kakteen und einem metergroßen Schmetterling. Horror-Castings Die Horror-Castings sind am 30. September und 14. Oktober jeweils ab 13 Uhr in der Zoogaststätte. Casting-Teilnehmer werden gebeten, sich vorab unter ludwig@zoo-osnabrueck.de für das Casting anzumelden und erhalten dann weitere Informationen. Eintrittspreise Beim Halloween-Festival gelten die Preise der Abendtickets: Erwachsene 25 Euro, Kinder (7-16 Jahre) 18 Euro, Kinder (3-6 Jahre) 15 Euro. Im Online-Shop https://shop.zoo-osnabrueck.de wird ein Online-Rabatt von 25 Prozent gewährt; Rabattflyer über 50 Prozent sind bei diversen Zoopartnern wie Brinkhege, Marktkauf Osnabrück-Nahne oder der Sparkasse Osnabrück erhältlich. Jahreskarteninhaber zahlen für Erwachsene 9,50 Euro, Kinder (7-16 Jahre) 6,50 Euro und Kinder (3-6 Jahre) 5 Euro. Rabatte sind nicht kombinierbar. Überblick Halloween-Festival im Zoo Osnabrück Wann: Dienstag, 30.10. bis Samstag, 3. November 2018 (30.10. bis 2.11. geöffnet für Kinder und Erwachsene, am 3.11. Einlass ab 16 Jahre) Uhrzeit: 17:30 bis 22:00 Uhr Eintrittspreise: 25 Euro für Erwachsene 18 Euro für Kinder (7-16 Jahre) 15 Euro für Kinder (3-6 Jahre) Im Online-Shop: 25 Prozent Rabatt Jahreskartenbesitzer Erwachsener: 9,50 Euro Jahreskartenbesitzer Kind (7-16 Jahre): 6,50 Euro Jahreskartenbesitzer Kind (3-6 Jahre): 5 Euro Bildunterschrift: ZooOS-HalloweenFestival06092018: Im vergangenen Jahr erschreckten Vogelscheuche, Werwolf, Vampir und Co. beim Horror-Casting für das Halloween-Festival. ZooOS-HalloweenFestival06092018B: Beim Erwachsenenabend könnte hinter jeder Ecke ein Zombie auf die Besucher warten. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


der Zoo Osnabrück erweitert sein Inklusions-Engagement um einen zentralen Meilenstein: Als erste Freizeiteinrichtung in Osnabrück baut der Zoo einen speziellen Pflegeraum für stark mobilitätseingeschränkte Besucher. Die entsprechenden Pläne stellten der Zoo und die Lebenshilfe Osnabrück beim gestrigen Lebenshilfe-Sommerfest im Zoo vor. Lesen Sie mehr zu der Inklusions-Vorzeigepartnerschaft in der untenstehenden Pressemeldung. Wir freuen uns über eine Veröffentlichung. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Herzliche Grüße und einen guten Start in die Woche, Lisa Josef PRESSEMITTEILUNG Zoo Osnabrück, 03.09.2018 Inklusions-Vorzeigepartnerschaft im Zoo Osnabrück Zoo und Lebenshilfe Osnabrück stellen Pläne für speziellen Pflegeraum für mobilitätseingeschränkte Menschen vor Der Zoo Osnabrück erweitert sein Inklusions-Engagement um einen zentralen Meilenstein: Als erste Freizeiteinrichtung in Osnabrück baut der Zoo einen speziellen Pflegeraum für stark mobilitätseingeschränkte Besucher. Die entsprechenden Pläne stellten der Zoo und die Lebenshilfe Osnabrück beim Lebenshilfe-Sommerfest am gestrigen Sonntag, 2. September im Zoo vor. Jährlich besuchen rund eine Million Besucher den Osnabrücker Zoo – darunter eine große Anzahl an mobilitätseingeschränkten Menschen. „Die Barrierefreiheit und der Inklusionsgedanke sind daher für uns von zentraler Bedeutung – insbesondere bei der sehr herausfordernden Topographie am Schölerberg. Schließlich möchten wir möglichst viele Menschen an die Tiere und Themen wie Natur- und Artenschutz heranführen“, hob Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann vor den rund 250 eingeladenen Lebenshilfe-Gästen heraus. Herausragende Beispiele für bereits umgesetzte Maßnahmen für eine gelungene Barrierefreiheit seien die Höhenpfade in den Tierwelten „Kajanaland“ und „Manitoba“, die ebenerdig an die Rundwege anknüpfen und gut mit einem Rollstuhl zu befahren sind, oder der kostenlose Verleih von E-Mobilen dank der Firma Gehrmeyer. „Dennoch gibt es noch einiges zu tun auf unserem Inklusionsweg“, räumte Busemann ein. „Hierfür sind Partnerschaften wie mit der Lebenshilfe Osnabrück enorm wichtig, um die Bedürfnisse und Ansprüche der durch Behinderungen eingeschränkten Besucher genau zu kennen.“ Zoobesuch bislang schwer planbar Mitte des Jahres war der Vorstand der Lebenshilfe Osnabrück an den Zoo herangetreten. „Aus unserer Mitgliederschaft heraus war der Wunsch geäußert worden, dass ein spezieller Pflegeraum den beliebten Zoobesuch enorm erleichtern würde“, berichtete Franz Haverkamp, Vorsitzender der Lebenshilfe Osnabrück. „Für Familien mit schwerst-mehrfachbehinderten Angehörigen ist ein Zoobesuch meist nur schwer planbar oder muss gar abgebrochen werden, da bislang insbesondere eine Liegemöglichkeit für die spezielle Pflege wie dem Windelwechsel fehlte.“ Mit seinem Anliegen stieß Haverkamp sofort offene Türen auf: „Der Zoo hat unser Anliegen direkt aufgenommen und sich an die Umsetzungsplanung gemacht.“ Vom Pflegerraum zum Pflegeraum Schnell fiel die Wahl auf den nicht mehr genutzten Tierpflegerraum am Giraffenspielplatz. „Die Gegebenheiten wie die Lage und die Größe des Raums waren nahezu perfekt, so dass wir gemeinsam mit der Lebenshilfe die konkreten Planungen anstoßen konnten“, erläuterte Zoo-Geschäftsführer Busemann. Auf einer Fläche von 14 Quadratmeter erhält der bereits entkernte Raum eine höhenverstellbare Toilette sowie ein höhenverstellbares Waschbecken. „Kernstück des Pflegeraums wird die elektrisch höhenverstellbare Pflegeliege“, so Busemann weiter. Diese spezielle Pflegeliege wird komplett von der Lebenshilfe Osnabrück finanziert. „Für die restliche Investitionssumme suchen wir noch weitere passende Partner“, ergänzte der Zoo-Geschäftsführer. Inklusions-Meilenstein für Osnabrück „Der neue Pflegeraum im Zoo ist ein ganz besonderer Inklusions-Meilenstein für Osnabrück“, zeigte sich Franz Haverkamp überzeugt. „Von daher beteiligen wir uns als Lebenshilfe nicht nur ideell, sondern auch finanziell an diesem wunderbaren Projekt.“ Zum Start der kommenden Sommersaison soll der neue Pflegeraum im Zoo umgebaut und eingerichtet sein. „Wir sind froh und dankbar, dieses tolle Projekt heute gemeinsam unseren Mitgliedern vorstellen zu können und hoffen, dass dieses großartige Inklusions-Projekt viele weitere Nachahmer in der Region findet.“ Über die Lebenshilfe Osnabrück Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Ortsvereinigung Osnabrück e.V., besteht seit 1963 und versteht sich als Selbsthilfevereinigung für behinderte Menschen und deren Angehörige. Zu den Hilfsangeboten zählen u.a. die Betreuung durch den Familienentlastenden Dienst (FED), Freizeitmaßnahmen und Informationsveranstaltungen. In Kürze startet die Lebenshilfe Osnabrück ihr Angebot der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Bildunterschrift: Ein spezieller Pflegeraum für mobilitätseingeschränkte Personen entsteht im Zoo Osnabrück. Die Pläne dazu stellten Thomas Schmidt-Benkowitz (stv. Vorsitzender Lebenshilfe), Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer) und Franz Haverkamp (Vorsitzender Lebenshilfe) beim diesjährigen Sommerfest der Lebenshilfe Osnabrück im Zoo vor (v.l.n.r.). Bildquelle: Oliver Pracht, zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Pressekontakt: Lisa Josef Franz Haverkamp Pressesprecherin Zoo Osnabrück Vorsitzender Lebenshilfe Osnabrück T: 0541 95105-28 T: 01520 8972619 E: josef@zoo-osnabrueck.de E: info@lebenshilfe-osnabrueck.de Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Neuer Rekord: 610 Läufer beim 6.    Zoo-Lauf

Zoo Osnabrück, 01.09.2018 Neuer Rekord: 610 Läufer beim 6. Zoo-Lauf Zusätzliche Unterstützung für Kinderprojekte durch Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte Bei optimalem Lauftemperaturen liefen heute insgesamt 610 kleine und große Lauf-Fans zugunsten von Kindern durch den Zoo Osnabrück – ein neuer Rekord. Vom 6. Zoo-Lauf profitieren erneut die Kinderprojekte der Veranstalter, „Sportler 4 a childrens world“ und der Zoo Osnabrück. Die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, die den Zoo-Lauf in den vergangenen Jahren bereits mit knapp 19.000 Euro unterstütze, wird den Reinerlös des Charity-Laufs zusätzlich aufstocken. Insgesamt 95 Kinder eröffneten den 6. Zoo-Lauf um 18 Uhr traditionell mit dem 800 Meter Bambini-Lauf durch die afrikanische Tierwelt „Takamanda“ und gaben hier schon mal Vollgas. Während es im Anschluss für die jüngsten Teilnehmer auf geführte Expeditionen durch den Zoo ging, machten sich 175 Erwachsene und Jugendliche um 18:45 Uhr am Löwenrondell startklar für den 3,3 Kilometer Fun-Lauf und die 6,6 Kilometer Nordic-Walking-Strecke. Die meisten Läufer, insgesamt 340, gingen kurz im Anschluss um 19 Uhr beim rund 10 Kilometer Lauf um und durch den Zoo an den Start. „Es ist überwältigend, wie viele Teilnehmer dieses Jahr beim Zoo-Lauf angetreten sind. Denn jeder einzelne von ihnen engagiert sich mit seiner Teilnahme für Kinderprojekte und setzt somit ein tolles Zeichen“, freut sich John McGurk, 1. Vorsitzender „Sportler 4 a childrens world“ (s4acw). Der Verein feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Von dem Lauf profitieren wie in den Jahren zuvor die Kinderprojekte der Veranstalter, „s4acw“ und der Zoo Osnabrück. Der Reinerlös wird auch in diesem Jahr wieder von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte aufgestockt. Familienjahreskarte für schnellste Läufer Für die Rekord-Teilnahme bedankte sich McGurk vor dem rund 10 Kilometer Lauf bei allen Läufern: „Heute so viele Menschen hier zu sehen, berührt mich wirklich sehr. Schritt für Schritt helfen wir gemeinsam Kindern in Notsituationen.“ Bislang lag der Rekord bei 560 Läufern im Jahr 2014. In einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer und Veranstalter notleidenden Kindern in der Welt. Neben der Förderung und dem Schutz von Kindern stand beim Zoo-Lauf natürlich der Sport im Fokus: Schnellste Läuferin und schnellster Läufer beim rund 10 Kilometer Lauf waren Marie Lienemann (Zeit: 40,13 Min.) und Ronny Seidel (Zeit: 34,03 Min.). Bei der Siegerehrung um 20 Uhr erhielten beide Sportler als Gewinn eine Familienjahreskarte für den Zoo Osnabrück. Doch auch die anderen Läufer gingen nicht leer aus: Als Dankeschön gab es für alle Teilnehmer einen 50 Prozent Rabattgutschein für den nächsten Zoobesuch (einlösbar bis zum 01. Oktober 2018). Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte unterstützt erneut Neben den vielen Teilnehmern ist es vor allem der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte zu verdanken, dass beim Zoo-Lauf in den vergangenen fünf Jahren eine Gesamtsumme von knapp 40.000 Euro für Kinderprojekte zusammenkam. Denn sie stockte den Reinerlös jedes Jahr zusätzlich auf und spendete so insgesamt knapp 19.000 Euro. Die Gesamtsumme aus Reinerlös und Spende der Stiftung fließt zu gleichen Teilen in Kinderprojekte des Vereins „s4acw“ sowie in das Sprachförderprojekt „Deutsch lernen im Zoo“. Dieses Angebot hat die Stiftung mit ins Leben gerufen: In der besonderen Umgebung des Osnabrücker Zoos lernen Grundschulkinder neue Wörter und die Zootiere motivieren sie im Anschluss im Unterricht über das Erlebte zu berichten oder zu schreiben. „Wir möchten Kinder bei ihrem Einstieg ins Leben unterstützen und ihre Entwicklung fördern. Deshalb stocken wir den Reinerlös des Zoo-Laufes erneut auf: Die Veranstaltung hilft Kindern hier in der Region und weltweit. Außerdem kommen sie beim Lauf selbst in Bewegung“, begründet Heike Siebert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte die treue Unterstützung. Den Spendenbetrag für den diesjährigen Zoo-Lauf wird die Stiftung noch bekannt geben. 7. Zoo-Lauf für 2019 geplant „Es ist toll, dass der Zoo dank der regen Teilnahme aller Läufer und der Förderung durch die Stiftung das Ausflugsziel Zoo Osnabrück nutzen kann, um Gelder für den guten Zweck zu sammeln“, betont Dr. E.h. Fritz Brickwedde als Vertreter von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Schirmherr des Zoo-Laufes. Deshalb gibt es auch im kommenden Jahr wieder einen Lauf vorbei an Löwen, Flamingos und Co. Denn: „Für uns ist es jedes Jahr wieder ein Highlight den Zoo-Lauf gemeinsam mit ‚s4acw‘ zu organisieren und somit Menschen für Kinderprojekte und Kinderrechte zu mobilisieren“, erklärt Zoopräsident Reinhard Sliwka. Der Termin für 2019 wird im Winter bekannt gegeben. Ein zusätzlicher Dank geht in diesem Jahr an die Firma TSO-DATA, die einen Großteil der Veranstaltungskosten übernahm und somit den Reinerlös des Laufes erhöht. Mit Sachmittelspenden wie Getränken, Obst und ähnlichem halfen außerdem: die AOK Gesundheitskasse, Alfred Mader, Manss Frische Service, Sodexo, HK Medien, TuS Nahne, laufen-os.de und Vivaris Getränke. Wissenswertes zu den geförderten Projekten Der Verein „Sportler 4 a childrens world“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Kindern in jeder Notsituation zu helfen. Die Mitglieder setzen sich für Kinderrechte ein und setzen Zeichen gegen Rassismus. Integration wird hier groß geschrieben. Die Absicht ist die persönliche Erfahrung von John McGurk (1. Vorsitzender) mit der Vereinsarbeit zu verbinden, dieses Wissensgebiet auszuarbeiten und somit noch mehr Kindern auf der ganzen Welt ehrenamtlich zu helfen. Der Verein arbeitet nun schon seit zehn Jahren ehrenamtlich mit Erfolg. Das Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ im Zoo Osnabrück ermöglicht Grundschülern kostenlose Zoobesuche zur Sprachförderung. Die Kinder können an Zooführungen mit dem besonderen Fokus auf Sprache teilnehmen, deren Inhalte in Form von Aufsätzen oder Referaten in den Deutschunterricht einfließen. Ziel ist es, den Wortschatz und die Sprachkompetenz der Schüler auf spielerische Weise zu verbessern. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Bildunterschrift: Bild A: Eröffnen den 3,3 Kilometer Fun-Lauf im Zoo Osnabrück: Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Uwe Langner (TSO-DATA), Heike Siebert (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Ratsmitglied und in Vertretung für Schirmherr und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert), John McGurk, Oliver Schulte, Detlef Kösters (sportler 4 a children’s world) (v.l.n.r.). Bild C: Auf geht’s: Beim Fun-Lauf führt der Weg 3,3 Kilometer durch den Zoo Osnabrück (linke Seite (v.l.n.r.): Uwe Langner (TSO-DATA), Heike Siebert (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Reinhard Sliwka (Zoopräsident); rechte Seite (v.l.n.r.): Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Ratsmitglied und in Vertretung für Schirmherr und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert), John McGurk, Detlef Kösters, Oliver Schulte (sportler 4 a children’s world). Bild D: Beim Zoo-Lauf im Zoo Osnabrück treten als erstes die Kinder bei der Bambini-Strecke über 800 Meter an (linke Seite (v.l.n.r.): Uwe Langner (TSO-DATA), Heike Siebert (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), rechte Seite: (v.l.n.r.): Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Ratsmitglied und in Vertretung für Schirmherr und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert), John McGurk). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef) zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung


Zoo Osnabrück, 30.08.2018 Neue stachelige Zoobewohner: Stachelschwein-Nachwuchs und Dornschwanzagamen Neue Tierart im „Tetra-Aquarium“ des Osnabrücker Zoos Gleich doppelte Arbeit wartet auf das Stachelschwein-Weibchen im Zoo Osnabrück, denn Mitte August brachte es gleich zwei Jungtiere zur Welt. Nur wenige Meter weiter im „Tetra-Aquarium“ leben ebenfalls neue Zoobewohner: Dort zogen vor kurzem drei Dornschwanzagamen ein. Mit etwas Glück können Besucher die zwei Stachelschwein-Jungtiere im „Tal der grauen Riesen“ des Osnabrücker Zoos entdecken: „Wir haben uns sehr gefreut, als wir vor etwa zwei Wochen morgens die beiden Jungtiere entdeckten“, berichtet Tierpfleger Nils Schröer. Der jeweils etwa eine Handvoll große Nachwuchs verbrachte die ersten Tage größtenteils mit Schlafen und Fressen, mittlerweile sind aber beide aktiver und entfernen sich auch schon kurz von der Mutter. „Anfangs suchten die beiden immer beim Vater Milch – natürlich vergebens. Daher trennten wir den Vater, der sich sonst auch um den Nachwuchs kümmert, für einen Tag und zwei Nächte von den anderen Weißschwanz-Stachelschweinen ab. So konnten die beiden Jungtiere die Bindung zur Mutter stärken.“ Jetzt sei die Bindung eng: „Meistens sitzt ein Jungtier links und eins rechts von der Mutter, wenn wir ihnen einen Besuch abstatten. Es könnte auch sein, dass die beiden in den nächsten Tagen gemeinsam mit ihren Eltern ihren ersten Ausflug auf die Außenanlage unternehmen“, freut sich Schröer. Besucher können den Nachwuchs zurzeit bereits durch die große Scheibe im Stachelschwein-Haus entdecken. Kein Krach trotz Rasselbecher Gemeinsam mit den zuständigen Tierpflegern untersuchte Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator, die beiden neuen Zoobewohner bereits einen Tag nach der Geburt: „Die beiden Weibchen, die wir ‚Luna‘ und ‚Fiona‘ tauften, sind agil und augenscheinlich gesund und wir haben ihnen einen Mikrochip zur Wiedererkennung einsetzen. Eigentlich lassen wir Tiereltern und ihrem Nachwuchs mehrere Tage oder Wochen Zeit, bis wir die Jungtiere untersuchen – bei den Stachelschweinen stand die Untersuchung aber direkt einen Tag nach der Geburt an. Hätten wir länger gewartet, wären die Stacheln stärker ausgehärtet und die Tiere kaum noch in den Händen zu halten.“ Mit dem Aushärten der Stacheln bildet sich auch der sogenannte „Rasselbecher“ der Stachelschweine aus. Dieser besteht aus speziell geformten, hohlen Stacheln an der Schwanzspitze. Indem Stachelschweine diese Stacheln schütteln, entsteht ein rasselndes Geräusch, das Feinde abschrecken soll. „Momentan ‚üben‘ Luna und Fiona schon mal ordentlich und schütteln ihr Hinterteil, allerdings hört man noch nichts“, so Wulftange. Das könne noch einige Zeit dauern. Neue Bewohner im „Tetra-Aquarium“ Nur wenige Meter von der Stachelschwein-Anlage entfernt leben ebenfalls neue, stachelige Zoobewohner: Mit den Dornschwanzagamen ist eine neue Tierart in den Zoo eingezogen. Die Wüstenbewohner leben im „Tetra-Aquarium“ in einem Terrarium gegenüber von den Seychellen-Riesenschildkröten. Die zuständigen Tierpfleger hatten die Anlage den Ansprüchen der Dornschwanzagamen entsprechend ausgestattet. „Wir haben Naturmaterialien wie Lehm und Bruchstein für die Neugestaltung des Terrariums genutzt“, erklärt Tierpfleger und Revierleiter des Tetra-Aquariums Stefan Bramkamp. „Außerdem wurde ein neues Heizsystem eingebaut – die Tiere brauchen tagsüber Temperaturen bis 35 Grad.“ Noch sei der Umbau nicht ganz abgeschlossen, denn der Revierleiter will noch Fenster einbauen, durch die die Besucher die Echsen in ihren unterirdischen Gängen beobachten können. Derzeit leben drei Artvertreter in der Anlage, zwei weitere sollen noch folgen. „Man kann toll beobachten, wie die Tiere beispielsweise über Kopfnicken miteinander kommunizieren“, berichtet Bramkamp. Dornschwanzagamen werden rund 25 bis 50 Zentimeter lang, teilweise können sie sogar eine Länge von 75 Zentimetern und ein Gewicht von 1,5 Kilogramm erreichen. „Mit ihrem flachen Körper und dem langen, mit Dornen besetzten Schwanz sehen sie wie Urzeit-Echsen aus. Die Allesfresser können Wasser in ihrem Schwanz speichern und ihn ebenfalls als Waffe nutzen. Morgens ist ihre Haut dunkler, damit sie mehr Wärme aufnehmen können – mit steigender Temperatur färbt sie sich dann heller“, weiß Bramkamp und empfiehlt Besuchern, viel Zeit bei den Agamen einzuplanen. „Man kann den Dornschwanzagamen ewig zuschauen, wie sie flink durch die Anlage huschen oder geschickt die Wände hochklettern“, freut er sich über seine neuen Schützlinge. Wissenswertes zu Weißschwanz-Stachelschweinen (Hystrix indica) Weißschwanz-Stachelschweine gehören zu den größten Nagetieren. Sie leben in der Türkei, dem östlichen Mittelmeerraum, Zentralasien, Indien, Nepal und der Volksrepublik China. Stachelschweine ernähren sich von Pflanzenknollen, Wurzeln, Baumrinde und Früchten. Sie erreichen eine Körperlänge von rund 60 bis 90 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 13 bis 23 Kilogramm. Nach einer Tragzeit von 90 Tagen bringen Stachelschweine ein bis vier Jungtiere zur Welt. Wissenswertes zu Dornschwanzagamen (Uromasticinae) Dornschwanzagamen sind Schuppenechsen, die in trockenen Gebieten Nordafrikas und Asiens von Marokko bis nach Afghanistan und Indien beheimatet sind. Sie werden durchschnittlich 10 bis 20, teilweise sogar über 30 Jahre alt. Sie sind ausschließlich tagaktiv und verbringen die Mittagshitze in Felsspalten und in Höhlen. Bildunterschrift: Stachelschweine: Bereits einen Tag nach der Geburt untersuchten die Mitarbeiter des Zoo Osnabrück die jungen Stachelschweine. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Andreas Wulftange) zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Dornschwanzagamen: Die Dornschwanzagamen leben im „Tetra-Aquarium“ des Zoo Osnabrück gegenüber von den Seychellen-Riesenschildkröten. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Rickert) zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 27.08.2018 3.000 Euro für das Löwenrudel „ersungen“ Open-Air Rudelsingen im Zoo Osnabrück auch 2019 geplant Insgesamt 3.000 Euro haben die 992 Teilnehmer des „1. Open-Air Rudelsingens“ im Zoo Osnabrück für den guten Zweck „ersungen“. Darüber darf sich der Verein „Löwen für Löwen“ freuen, der Geld zur Vergrößerung der Löwenanlage sammelt. Nach dem Erfolg der ersten Open-Air Version des Kultformates in Osnabrück ist eine Wiederholung für 2019 geplant. Zwischen Tigern, Affen und Elefanten und unter einem Regenbogen schmetterten am 21. Juni knapp 1.000 Menschen im Zoo Osnabrück tierische Hits wie „The lion sleeps tonight“. Die Zoobewohner standen aber nicht nur bei der Songauswahl im Fokus, sondern profitieren zudem vom „1. Open-Air Rudelsingen“ in Osnabrück: „Der Reinerlös des Benefiz-Rudelsingens kommt komplett dem Löwenrudel zugute, denn die Anlage soll künftig flächenmäßig verdreifacht werden“, freut sich Petra Knabenschuh, Vorstandsmitglied vom Verein „Löwen für Löwen“, der Spenden für die Vergrößerung des Löwenanlage im Zoo Osnabrück sammelt. „Es ist toll, dass so viele Menschen gekommen sind, um die Löwen zu unterstützen. Als dann alle 992 Teilnehmer gemeinsam die ersten Lieder anstimmten, war das schon sehr beeindruckend und überwältigend.“ Insgesamt 3.000 Euro überreichte „Rudelsingen“-Erfinder und Veranstalter David Rauterberg dem Verein nun im Anschluss: „Wir haben mit dem 1. Open-Air Rudelsingen in Osnabrück eine tolle neue Veranstaltung in einer einzigartigen Umgebung erlebt und sehr viel positives Feedback von den Teilnehmern erhalten. Umso schöner ist es natürlich, wenn dieses besondere Erlebnis auch noch einen guten Zweck unterstützt“, erzählt Rauterberg. Beim Rudelsingen kommen verschiedenste Menschen zusammen und singen gemeinsam aktuelle Charts und altbewährte Hits, begleitet von Live-Musik. Passend zur besonderen Kulisse des Zoos standen hier natürlich auch einige tierische Songs auf dem Programm. Die Liedtexte können die Sänger beim Rudelsingen, ähnlich wie bei Karaoke, auf einer großen Leinwand mitlesen. Auch 2019 Rudelsingen im Zoo Nach dem Erfolg der ersten Auflage des Open-Air Rudelsingens im Zoo Osnabrück planen die Organisatoren bereits für das nächste Jahr: „So eine tolle Veranstaltung möchten wir natürlich gerne gemeinsam mit dem Zoo wiederholen“, berichtet David Rauterberg, „Vermutlich wird das ‚2. Open-Air Rudelsingen‘ in dieser besonderen Kulisse am 12. Juni 2019 stattfinden.“ Dann geht der Reinerlös voraussichtlich auch wieder an das Löwenrudel: „Der Zoo Osnabrück finanziert sich fast ausschließlich über Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden. Bei großen Umbauprojekten, wie jetzt bei unseren Löwen, brauchen wir daher viel Unterstützung. Deswegen freuen wir uns sehr, dass der Verein ‚Löwen für Löwen‘ uns bei der Umsetzung hilft und es immer wieder tolle neue Veranstaltungen im Zoo gibt, die im Zeichen der Löwen stehen“, erklärt Zoopräsident Reinhard Sliwka. Die Idee, das Kultformat „Rudelsingen“ für das Löwenrudel in den Zoo zu holen, kam von Yvonne Franek, Sekretärin im Zoo Osnabrück. Mehr Platz für die Osnabrücker Löwen Die Anlage des sechsköpfigen Löwenrudels soll künftig um das Dreifache vergrößert werden. Insgesamt kostet der Umbau etwa 2 Millionen Euro. Unter dem Namen „Mapungubwe“ soll somit im Eingangsbereich eine neue afrikanische Tierwelt mit Höhenpfaden entstehen. Nach der Vergrößerung ist dann auch wieder Nachwuchs bei den Raubkatzen möglich. Bildunterschrift: 3.000 Euro hat das „Menschenrudel“ beim „1. Open Air Rudelsingen“ im Zoo Osnabrück für das Löwenrudel „ersungen“. Die Spende wurde nun an den Verein „Löwen für Löwen“ überreicht: Petra Knabenschuh & Claudia Galitz (Vorstand Verein „Löwen für Löwen“), David Rauterberg und Philip Ritter (Rudelsingen UG), Reinhard Sliwka (Zoopräsident) und Yvonne Franek (Sekretärin Zoo Osnabrück). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann) zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher. ------- Lisa Josef


Zoo Osnabrück, 20.08.2018

 

 

„Pokémon Go“: „SafariZOOne“ am 31. August im Zoo Osnabrück

Pokémon Jagd und vergünstigter Zoo-Eintritt am Abend

 

Ein lauer Sommerabend mit digitalen Taschenmonstern: Am 31. August können „Pokémon Go“ Fans im Zoo Osnabrück wieder auf die Jagd nach Pikachu, Glumanda und Co. gehen und helfen damit dem Osnabrücker Löwenrudel. Von dem günstigen abendlichen Eintritt von 5 Euro profitieren auch nicht-Spieler.

 

Beim Zoorundgang Elefanten, Tiger und Co. entdecken oder in der virtuellen Realität von „Pokémon Go“ auf digitale Taschenmonster treffen: Am 31. August können Zoobesucher und Fans des Handyspiels „Pokémon Go“ den lauen Sommerabend zwischen 18 und 21 Uhr für einen Streifzug durch den Zoo Osnabrück nutzen. Der abendliche Eintritt in den Zoo liegt während der „SafariZOOne“ bei 5 Euro, Jahreskartenbesitzer zahlen 2,50 Euro. „Auf die Pokemon Go Spieler warten im Zoo insgesamt fünf Arenen und 20 Pokéstops. Außerdem werden regelmäßig sogenannte Lockmodule freigeschaltet“, berichtet Veranstaltungsfachwirtin Jennifer Ludwig. Seit dem letzten Update von Pokémon Go haben Spieler zusätzlich die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden auf die virtuelle Jagd zu gehen, Pokémon zu tauschen und Items zu senden. Aber auch nicht-Spieler profitieren von dem günstigen Eintrittspreis und können den Zoo nach den regulären Öffnungszeiten in den Abendstunden erkunden: „Gerade an warmen Sommertagen werden viele Tiere abends erst so richtig aktiv: wie zum Beispiel die Sumatra-Tiger, Stachelschweine oder Vielfraße. Auch die Seehunde mit Jungtier Greetje und die Seelöwen drehen dann noch ihre Runden im Wasser“, erzählt Ludwig weiter. Die Suche nach den virtuellen Tieren kommt außerdem den Tieren im Zoo zugute: Der Erlös der „SafariZOOne“ geht an den Verein „Löwen für Löwen“, der Geld für die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück sammelt. Durch den Umbau soll dann auch endlich wieder Nachwuchs bei den Raubkatzen möglich sein.

 

„SafariZOOne“ im Überblick:

·         Freitag, 31. August

·         18 bis 21 Uhr

·         Eintritt: 5 Euro; Jahreskartenbesitzer 2,50 Euro

 

 

Bildunterschrift

Als „Glumanda“ und „Pikachu“ stimmen sich die Zoomitarbeiter in den passenden Kostümen auf die „SafariZOOne“ am 31.8.2018 im Zoo Osnabrück ein. 

Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung

 

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dsch


Zoo Osnabrück, 16.08.2018 Noch schnell anmelden: 6. Zoo-Lauf am 1. September zugunsten von Kinderprojekten Unterstützung durch Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte Wer noch beim 6. Zoo-Lauf vom Zoo Osnabrück und „Sportler 4 a childrens world“ mitmachen möchte, sollte sich nun schnell anmelden: Am 1. September können kleine und große Lauf-Fans für Kinderprojekte um und durch den Zoo Osnabrück laufen. Unterstützt wird das Charity-Event von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, die den Lauf in den vergangenen Jahren mit insgesamt rund 19.000 Euro förderte. Beim Zoo-Lauf am 1. September geht es für kleine und große Läufer ab 18 Uhr auf verschiedenen Strecken um und durch den Zoo Osnabrück: Hobby-Läufer können bei dem 3 Kilometer langen „Fun-Lauf“ oder der 6 Kilometer langen Nordic-Walking Strecke durch den Zoo antreten. Ambitionierte Läufer gehen beim rund 10 Kilometer-Lauf mit Zeitmessung an den Start. Auf Kinder wartet ein 800 Meter Lauf durch die afrikanische Tierwelt „Takamanda“. Schirmherr des Zoo-Laufs ist erneut der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück Wolfgang Griesert. Mit dem Startgeld unterstützen die Teilnehmer Projekte des Vereins „Sportler 4 a childrens world“ sowie das Sprachförderprojekt für Grundschulkinder „Deutsch lernen im Zoo“. Die Startgebühr beträgt 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Anmeldungen sind über die Internetseite www.laufen-os.de möglich oder am Lauftag selbst am Stand von „Sportler 4 a childrens world“ vor dem Zoo-Eingang (plus 1,50 Euro Nachmeldegebühr). Jeder Läufer erhält 50 Prozent Rabatt auf den nächsten Zoobesuch (bis zum 31.12.2018). Die schnellste Läuferin und der schnellste Läufer des rund 10 Kilometer Laufes erhalten außerdem eine Familienjahreskarte für den Zoo. Begleitpersonen haben am Lauftag ab 17:30 Uhr freien Zooeintritt. Auf die teilnehmenden Kinder wartet nach dem Lauf eine Führung durch das Tierreich. In den letzten Jahren kamen dank des Zoo-Laufs knapp 40.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Darin enthalten sind sowohl die Startgelder als auch die Förderungen der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Diese stockte den Reinerlös in den vergangenen Jahren mit insgesamt 19.000 Euro auf. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass Kinder einen guten Start ins Leben erhalten. Weitere Sponsoren des Zoo-Laufs sind TSO-DATA, die AOK Gesundheitskasse sowie Sachmittel-Sponsoren wie Alfred Mader, Manss Frische Service, Sodexo, HK Medien, TuS Nahne, laufen-os.de und Vivaris Getränke. 6. Zoo-Lauf im Überblick · Samstag, 1. September 2018 ab 18 Uhr · Anmeldung online über www.laufen-os.de · Anmeldung am Tag der Veranstaltung am Stand von s4acw im Eingangsbereich (zzgl. 1,50€ pro Läufer für die Nachmeldung) · Startgebühr: Erwachsene 10 Euro; Kinder bis 14 Jahre 5 Euro · Jeder Läufer erhält 50 Prozent Rabatt auf den nächsten Besuch des Osnabrücker Zoos (gültig bis einschließlich 01.10.2018 für eine Person) · Getränke und Obst gibt es kostenlos während des Laufs · Begleitpersonen haben ab 17:30 Uhr freien Eintritt in den Zoo · Führungen durch den Zoo für Kinder während der Erwachsenen-Läufe · Duschmöglichkeiten beim TuS Nahne e.V. (Klaus-Strick-Weg 25, zwei Gehminuten vom Zoo entfernt) Läufe und Startzeiten 800 Meter Bambini-Lauf; Treffpunkt: Brücke an der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“; Start 18 Uhr 3 Kilometer Fun-Lauf und 6 Kilometer Nordic-Walking; Treffpunkt: Löwenrondell; Start 18:45 Uhr Rund 10 Kilometer Lauf mit Zeitnahme; Treffpunkt: Zoovorplatz; Start 19 Uhr Treff ist jeweils 15 Minuten vor dem Lauf Wissenswertes zu den geförderten Projekten Der Verein „Sportler 4 a childrens world“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Kindern in jeder Notsituation zu helfen. Die Mitglieder setzen sich für Kinderrechte ein und setzen Zeichen gegen Rassismus. Integration wird hier groß geschrieben. Die Absicht ist die persönliche Erfahrung von John McGurk (1. Vorsitzender) mit der Vereinsarbeit zu verbinden, dieses Wissensgebiet auszuarbeiten und somit noch mehr Kindern auf der ganzen Welt ehrenamtlich zu helfen. Der Verein arbeitet nun schon über sechs Jahre ehrenamtlich mit Erfolg. Das Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ im Zoo Osnabrück ermöglicht Grundschülern von ausgewählten Schulen kostenlose Zoobesuche zur Sprachförderung. Die Kinder können an Zooführungen mit dem besonderen Fokus auf Sprache teilnehmen, deren Inhalte in Form von Aufsätzen oder Referaten in den Deutschunterricht einfließen. Ziel ist es, den Wortschatz und die Sprachkompetenz der Schüler auf spielerische Weise nachhaltig zu verbessern. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Bildunterschrift A: Für den 6. Zoo-Lauf am 1. September im Zoo Osnabrück trainiert John McGurk von „Sportler 4 a childrens world“ vorab bereits mit den Flachlandtapiren. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Sabine Springmeier), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung B: Trainieren schon für den 6. Zoo-Lauf zugunsten von Kindern am 1. September im Zoo Osnabrück: Heike Beitz und John McGurk (s4acw), Walter Roppes und Heike Siebert (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Steffen Hackmann und Lena Groß (TSO-Data; v.l.n.r.). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 09.08.2018 Warzenschwein-Ferkel verzückt Besucher Auch Nachwuchs bei bedrohter Moorente In der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Zoo Osnabrück flitzt ein vier Wochen altes Warzenschwein-Ferkel über die Anlage. Außerdem freut sich der Zoo über Nachwuchs bei den als „vom Aussterben bedroht“ eingestuften Moorenten. Nachdem die Warzenschweine im Osnabrücker Zoo viele Jahre keinen Nachwuchs bekommen hatten, brachte Weibchen Marlene nun das zweiten Jahr in Folge ein Jungtier zur Welt. „Wir haben uns natürlich gefreut – es ist immer toll, unsere Zöglinge bei der Jungenaufzucht zu beobachten“, so Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter der Afrika-Tierwelt „Takamanda“. Am 7. Juli kam das Jungtier zur Welt. Anfangs bleibt der Nachwuchs aber in der sogenannten „Wurfbox“ und ist für Besucher nicht zu sehen. Nach und nach wurde das Ferkel immer aktiver: „Mittlerweile flitzt es regelrecht über die Außenanlage“, freut sich Festl. Bei Warzenschweinen ist es üblich, dass sich die Bache, das Weibchen, mit dem Jungtier nach der Geburt von der Rotte trennt und mit ihm wieder zur Gruppe dazu stößt, wenn es etwas älter und aktiver ist. So geschah es auch bei den Osnabrücker Warzenschweinen und inzwischen ist das Ferkel häufig mit den Eltern Siggi und Marlene sowie dem einjährigen Bruder Smartie auf der Außenanlage zu sehen. Auch am Futter der „Großen“ macht sich das junge Ferkel schon zu schaffen, obwohl es derzeit noch gesäugt wird. „Anfangs knabbert das Kleine eher aus Spieltrieb ein bisschen am Futter der älteren Warzenschweine, dann frisst es nach und nach immer mehr mit. So ist der Übergang von Muttermilch zu festem Futter schleichend. Mutter Marlene säugt das Jungtier noch mehrere Wochen – außerdem muss sie die komplette Jungenaufzucht übernehmen“, berichtet Festl. Vater Siggi habe zwar ein wachsames Auge auf seine Familie, an der Aufzucht des Nachwuchses beteilige er sich aber nicht. Bache oder Eber? Bei dem Jungtier handelt es sich um ein Weibchen, wie Revierleiter Festl berichtet: „Bei den Warzenschweinen können wir nicht so einfach nachschauen, welches Geschlecht sie haben, schließlich ist es eine gefährliche Tierart. Und die Weibchen verteidigen ihre Jungen besonders am Anfang vehement. Daher konnten wir in der ersten Zeit nur beobachten und hoffen, das Geschlecht aus der Ferne ausmachen zu können. Das ist nun gelungen und wir haben das Weibchen ‚Nikita‘ getauft.“ Besucher können das Jungtier und die anderen drei Warzenschweine sehr gut auf der Außenanlage nach der ersten Wegbiegung in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ beobachten – entweder vom Untergeschoss des Warzenschweinhauses oder vom Erdgeschoss aus mit Blick über den gesamten Außenbereich. Erster Schlupf seltener Art am Schölerberg Ein weiteres Jungtier können Besucher im Vogelbereich bei den Moorenten entdecken. Über diesen seltenen Schlupf freuen sich die Tierpfleger im „Vogelrevier“ besonders. „Moorenten gelten laut ‚Roter Liste der Brutvögel in Deutschland‘ als ‚vom Aussterben bedroht‘. Wir beherbergen die Tauchenten-Art seit 2014 und jetzt schlüpfte erstmals bei uns ein Moorenten-Küken – da war die Freude natürlich groß“, berichtet Kirsten Bischoff, Tierpflegerin und Revierleiterin des „Vogelreviers“. Besucher können die drei Moorenten und das knapp vier Wochen alte Küken in ihrer Voliere rechts von der Pinguinanlage bei der Eulen-Steinskulptur entdecken. „Die Voliere ist zurzeit etwas mehr zugewachsen als sonst, denn wir wollten die junge Familie nicht stören, um dort die Pflanzen zu stutzen – schließlich ist der Nachwuchs selten und wichtig und wir wollen das Jungtier nicht unnötig aufschrecken“, so die erfahrene Tierpflegerin. Mittlerweile können die Tierpfleger die Voliere aber wieder betreten und den Bewuchs nach und nach beschneiden. Wiederansiedlung der Moorenten am Steinhuder Meer Zukünftig möchte der Zoo Osnabrück mit dem Nachwuchs das Projekt „Wiederansiedlung der Moorenten am Steinhuder Meer“ unterstützen, das der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) voraussichtlich bis zum Jahr 2020 durchführt. Ein Projektpartner des NABU ist hierbei die Wildtierstation Sachsenhagen. „Die Wildtierstation sucht für das Projekt zum Beispiel in Zoos passende Tiere. Sobald Moorenten wiederangesiedelt werden sollen, fragen die Kollegen aus Sachsenhagen dann bei uns an. Wenn wir Moorenten haben, die wir abgeben können, unterstützen wir mit ihnen das Projekt“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Derzeit fänden allerdings keine weiteren Wiederansiedlungen statt, da zunächst die wiederangesiedelten Tiere beobachtet würden. „Wir hoffen, dass wir in Zukunft helfen können, eine Population in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder aufbauen zu können.“ Ob das Jungtier ein Erpel oder eine Ente sei, könne man jetzt noch nicht sagen, so der Biologe und gelernte Tierpfleger. „Allerdings erkennt man das Geschlecht, wenn das Küken etwas älter ist – bei Moorenten haben die Küken noch blaue Augen, später erkennt man Männchen dann an der weißen und Weibchen an der braunen Iris.“ Wissenswertes zu Warzenschweinen (Phacochoerus africanus) Warzenschweine sind tagaktive Tiere, die in ganz Afrika südlich der Sahara beheimatet sind. Sie leben in Gruppen. Ihren Namen verdanken sie vier paarig angeordneten Warzen am Kopf. Ihre Hauer sind halbkreisförmig und werden bis zu 30 Zentimeter lang. Die lange Nacken- und Rückenmähne richtet sich bei Gefahr auf. Die Kopf- Rumpf-Länge von Warzenschweinen beträgt 90 bis 150 Zentimeter, die Schultern 64 bis 85 Zentimeter. Der bis zu 50 Zentimeter lange Schwanz richtet sich bei Flucht oder Angriff auf. Warzenschweine werden bis zu 150 Kilogramm schwer. Wissenswertes zu Moorenten (Aythya nyroca) Moorenten werden etwa 38 bis 42 Zentimter groß und durchschnittlich 560 Gramm schwer. Das Federkleid der Erpel ist leuchtend kastanienbraun, Weibchen sind blasser gefärbt. Moorenten kommen in den Steppen und Halbwüsten Asiens und in Osteuropa, besonders in Ungarn, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine vor. Große Populationen finden sich auch in der Inneren Mongolei und auf dem tibetischen Hochplateau. In ihrem Verbreitungsgebiet waren die Moorenten zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch eine der am häufigsten vorkommenden Arten, zu Beginn des 21. Jahrhunderts gab es nur noch 4.500 bis 6.300 Brutpaare. Bildunterschrift Warzenschweinnachwuchs: Im Zoo Osnabrück hat Warzenschwein-Mutter Marlene ein wachsames Auge auf ihren vier Wochen alten Nachwuchs Nikita. Moorentenküken: Erstmals schlüpfte im Zoo Osnabrück ein Küken der „vom Aussterben bedrohten“ Moorenten. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Rickert), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Auf Tiger, Schlange oder Zebra durch den Zoo Osnabrück Firma Gehrmeyer spendet neue E-Mobile im Tier-Look Für Menschen mit Gehbehinderung ist ein Besuch im Zoo Osnabrück teilweise schwierig: Der Zoo liegt auf dem Schölerberg und es gibt so manche Steigung zu meistern. Dank der Spende von drei neuen E-Mobilen von der Firma Gehrmeyer kann der Zoo weiterhin auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen einen schönen Zoobesuch ermöglichen. „Die ersten E-Mobile haben wir bereits vor sechs Jahren vom Zoosponsor Gehrmeyer und einer weiteren Firma bekommen. Das Angebot wird sehr gut angenommen: Regelmäßig leihen Besucher mit Gehschwierigkeiten die E-Mobile aus“, berichtet Philip Freund, Leiter des Service-Bereichs im Zoo Osnabrück. Dank der Firma Gehrmeyer Orthopädie und Rehatechnik, die seit über 30 Jahren körperlich beeinträchtige Menschen mit modernsten Hilfsmitteln aus den Bereichen Rehatechnik, Orthopädietechnik, Homecare und Sanitätshaus im Großraum Osnabrück versorgt, erhält der Zoo nun drei neue E-Mobile, da die alten in die Jahre gekommen sind. „Die Menschen sind wirklich sehr dankbar und begeistert, dass es hier so ein Angebot gibt. Das möchten wir auf jeden Fall aufrechterhalten“, so Freund. Die Firma Gehrmeyer unterstützt dabei gerne – sie ist seit vielen Jahren Förderer des Zoos und Pate der Orang-Utans Buschi und Astrid. „Der Zoo ist eine sehr wichtige Einrichtung für die Menschen, die hier leben – sei es zur Erholung oder um etwas über die Tierwelt zu lernen. Das möchten wir auch Menschen mit Gehbehinderung ermöglichen“, so Geschäftsführer Matthias Gehrmeyer. Die „OrionMETRO“ Scooter der Marke Invacare können bis zu 6 Stundenkilometer schnell fahren und schaffen auch die Steigungen am Schölerberg. Passend zu der tierischen Umgebung kommen sie nun erstmals im Tiger-, Zebra- und Schlangen-Look daher. Die Geräte sind auch für Einsteiger geeignet. Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankte sich bei Matthias Gehrmeyer für die erneute Unterstützung: „Mit Ihrem Engagement helfen Sie dem Zoo doppelt: Sie unterstützen uns nicht nur finanziell als Partner, sondern helfen uns mit dieser Sachspende auch zusätzliche Angebote für weniger mobile Menschen zu realisieren und damit unseren Service zu verbessern. Da der Zoo Osnabrück sich so gut wie selbst finanziert, ist diese Unterstützung für uns unverzichtbar – ohne Firmen wie Gehrmeyer könnten wir den Zoo nicht betreiben, geschweige denn Gehege verbessern.“ Wer ein E-Mobil ausleihen möchte, muss dieses vorab an der Zookasse telefonisch reservieren (0541-95105-0). Der Verleih ist kostenlos. Bildunterschrift Dank der Firma Gehrmeyer können gehbehinderte Menschen den Zoo Osnabrück künftig in neuen E-Mobilen im Tierdesign erkunden. Geschäftsführer Matthias Gehrmeyer, Zoopräsident Reinhard Sliwka und Zoo-Service-Leiter Philip Freund haben die neuen Mobile bereits getestet (v.l.n.r.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Rickert), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher. Auf Tiger, Schlange oder Zebra durch den Zoo Osnabrück Firma Gehrmeyer spendet neue E-Mobile im Tier-Look Für Menschen mit Gehbehinderung ist ein Besuch im Zoo Osnabrück teilweise schwierig: Der Zoo liegt auf dem Schölerberg und es gibt so manche Steigung zu meistern. Dank der Spende von drei neuen E-Mobilen von der Firma Gehrmeyer kann der Zoo weiterhin auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen einen schönen Zoobesuch ermöglichen. „Die ersten E-Mobile haben wir bereits vor sechs Jahren vom Zoosponsor Gehrmeyer und einer weiteren Firma bekommen. Das Angebot wird sehr gut angenommen: Regelmäßig leihen Besucher mit Gehschwierigkeiten die E-Mobile aus“, berichtet Philip Freund, Leiter des Service-Bereichs im Zoo Osnabrück. Dank der Firma Gehrmeyer Orthopädie und Rehatechnik, die seit über 30 Jahren körperlich beeinträchtige Menschen mit modernsten Hilfsmitteln aus den Bereichen Rehatechnik, Orthopädietechnik, Homecare und Sanitätshaus im Großraum Osnabrück versorgt, erhält der Zoo nun drei neue E-Mobile, da die alten in die Jahre gekommen sind. „Die Menschen sind wirklich sehr dankbar und begeistert, dass es hier so ein Angebot gibt. Das möchten wir auf jeden Fall aufrechterhalten“, so Freund. Die Firma Gehrmeyer unterstützt dabei gerne – sie ist seit vielen Jahren Förderer des Zoos und Pate der Orang-Utans Buschi und Astrid. „Der Zoo ist eine sehr wichtige Einrichtung für die Menschen, die hier leben – sei es zur Erholung oder um etwas über die Tierwelt zu lernen. Das möchten wir auch Menschen mit Gehbehinderung ermöglichen“, so Geschäftsführer Matthias Gehrmeyer. Die „OrionMETRO“ Scooter der Marke Invacare können bis zu 6 Stundenkilometer schnell fahren und schaffen auch die Steigungen am Schölerberg. Passend zu der tierischen Umgebung kommen sie nun erstmals im Tiger-, Zebra- und Schlangen-Look daher. Die Geräte sind auch für Einsteiger geeignet. Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankte sich bei Matthias Gehrmeyer für die erneute Unterstützung: „Mit Ihrem Engagement helfen Sie dem Zoo doppelt: Sie unterstützen uns nicht nur finanziell als Partner, sondern helfen uns mit dieser Sachspende auch zusätzliche Angebote für weniger mobile Menschen zu realisieren und damit unseren Service zu verbessern. Da der Zoo Osnabrück sich so gut wie selbst finanziert, ist diese Unterstützung für uns unverzichtbar – ohne Firmen wie Gehrmeyer könnten wir den Zoo nicht betreiben, geschweige denn Gehege verbessern.“ Wer ein E-Mobil ausleihen möchte, muss dieses vorab an der Zookasse telefonisch reservieren (0541-95105-0). Der Verleih ist kostenlos. Bildunterschrift Dank der Firma Gehrmeyer können gehbehinderte Menschen den Zoo Osnabrück künftig in neuen E-Mobilen im Tierdesign erkunden. Geschäftsführer Matthias Gehrmeyer, Zoopräsident Reinhard Sliwka und Zoo-Service-Leiter Philip Freund haben die neuen Mobile bereits getestet (v.l.n.r.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Rickert), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Dusche und Eis für Pinguine, Erdmännchen & Co. Erfrischung für Zootiere bei Sommerhitze


Seehund-Nachwuchs im Zoo Osnabrück 20.07.2018

              Weibchen Greetje in der Nacht zum Montag geboren

Seehund-Nachwuchs im Zoo Osnabrück Weibchen Greetje in der Nacht zu Montag geboren Zuwachs bei den Seehunden im Zoo Osnabrück: Seit Montagmorgen, 16. Juli schwimmt Jungtier Greetje neben Mutter Biene durch das Wasserbecken. Für die Seehund-Eltern Biene und Max ist Greetje bereits das vierte gemeinsame Jungtier. „Zum Ende der Schwangerschaft war Biene schon deutlich anzusehen, dass sie Nachwuchs erwartet – sie war schon recht rund und träge in den letzten Tagen“, schmunzelt Tierpflegerin Priska Hennig-Lippe. Kurz vor der Geburt habe sich die werdende Mutter zunehmend zurückgezogen und auch nicht mehr viel gefressen: „Als wir Tierpfleger dann am Montagmorgen zu den Seehunden kamen, schwamm der Nachwuchs bereits aufmerksam neben seiner Mutter durch das Wasser“, freut sich Hennig-Lippe. „Die Geburt verläuft bei den Seehunden in der Regel sehr schnell und unkompliziert. Außerdem ist Biene bereits eine erfahrene Mutter: Gemeinsam mit Männchen Max zog sie bereits drei weitere Jungtiere bei uns auf.“ In der Wildbahn bringen Seehunde ihre Jungtiere während der Ebbe auf Sandbänken zur Welt. Deshalb verläuft die Geburt recht zügig, denn wenn die Flut zurückkommt, müssen die Jungtiere direkt schwimmen können. Familie in der Eingewöhnungsphase Auch der Nachwuchs im Zoo Osnabrück fühlt sich im Wasser schon richtig wohl: Die meiste Zeit schwimmt das Jungtier mit Mutter Biene im Becken und steckt immer wieder den Kopf aus dem Wasser, um Luft zu holen. Alle paar Stunden trinkt es an Land bei seiner Mutter. Einen Namen hat der neue Zoobewohner auch schon: „Wir gehen momentan davon aus, dass der Nachwuchs ein Weibchen ist und haben uns für den Namen Greetje entschieden“, berichtet Hennig-Lippe. „Jetzt geben wir der jungen Familie erstmal Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Das sogenannte Medical-Training, das wir täglich mit den Tieren für tierärztliche Untersuchungen üben, führen wir in etwas abgeschwächter Form aber weiter durch, weil es für die Seehunde zum Alltag gehört. Biene ist momentan noch etwas zurückhaltend, aber in den kommenden Tagen wird sie sicherlich wieder etwas engagierter mitmachen, wenn sie Lust hat.“ Greetje schaut dann vermutlich vom Wasser aus zu oder kommt vielleicht schon mit an Land: „Fenja, unser Seehundnachwuchs aus dem letzten Jahr, war besonders neugierig und kam zum Training oft mit an den Beckenrand, um sich alles ganz genau anzuschauen“, erzählt die Tierpflegerin. Seehund-Vater Max (11 J.) zeigt immer wieder Interesse an seinem vierten Jungtier, aber noch möchte Mutter Biene (19 J.) Ruhe haben und scheucht ihn meistens weg. Das sei laut Hennig-Lippe normal: „Mutter und Jungtier brauchen erst eine kurze Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Max zeigt immer wieder Interesse an Greetje, aber Biene schottet sie noch etwas ab. Das wird sich aber in der nächsten Zeit ändern und dann schwimmen die drei auch zu dritt durch das Becken. In der Zwischenzeit stören wir sie möglichst wenig.“ Deshalb werde auch zurzeit das Wasser in den Becken nur langsam und nach und nach gewechselt, weswegen es momentan auch etwas trübe sei. In wenigen Wochen Gewicht verdoppeln Jetzt heißt es für Greetje erstmal zunehmen: In den ersten sechs Lebenswochen werden kleine Seehunde von der Mutter gesäugt. Danach müssen sie lernen, wie man Fisch frisst. Da das gar nicht so einfach ist und einige Zeit dauern kann, brauchen die Jungtiere Fettreserven und verdoppeln anfangs ihr Geburtsgewicht von etwa 10 bis 12 Kilo. „Deswegen ist die Muttermilch mit einem Fettanteil von rund 45 Prozent besonders reichhaltig. Bei dem Umstieg auf Fisch unterstützen wir die Jungtiere: In dieser Phase halten wir sie einzeln und bewegen den Fisch vor ihrem Maul, um sie so zum Fressen zu animieren“, erklärt Priska Hennig-Lippe. Besucher können die junge Familie besonders gut bei den täglichen Fütterungen um 10:40 und 15:30 Uhr beobachten. Dann erzählen die Zoopädagogen außerdem allerhand Wissenswertes zu den Raubtieren. Während der Ferien finden täglich viele weitere Fütterungen und Kommentierungen statt: Die genauen Zeiten und Programmpunkte bekommen Besucher an der Zookasse oder online unter www.zoo-osnabrueck.de.


                                                     Zoo Osnabrück, 10.07.2018

 

 

Neues Angebot: Yoga im Zoo Osnabrück

Bewegung und Meditation zugunsten der Löwen

 

Herabschauender Hund, Krähe oder Kobra bei Löwe, Tiger & Co. – im August finden erstmals im Zoo Osnabrück Yoga-Kurse statt. Die beiden jeweils 90minütigen Einheiten werden in den Abendstunden zugunsten des Vereins Löwen für Löwen angeboten.

 

Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditation sind Bestandteile der 90minütigen Yoga-Einheiten im Zoo. „Die schöne, grüne Umgebung mit den im Wind rauschenden Bäumen und den Tierstimmen im Hintergrund motiviert dazu sich zu bewegen und hilft gleichzeitig den Kopf mal auszuschalten und zu entspannen“, freut sich Lisa Josef, beim Institut für Yoga und Gesundheit ausgebildete Yogalehrerin und gleichzeitig Mitarbeiterin des Zoos, auf das neue Angebot. Bei Atemübungen im Gehen oder Meditationsübungen führt der Weg auch vorbei an verschiedenen Tiergehegen. Im Anschluss geht es für Kräftigungs- und Dehnübungen auf die Yoga-Matte: Bei gutem Wetter im Freien, bei schlechtem im Schimpansenhaus. Das Angebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene, da die Übungen entsprechend des individuellen Könnens angepasst werden. Die beiden Kurse finden am Mittwoch, den 1. August und am Montag, den 13. August jeweils von 18:30 Uhr bis circa 20 Uhr statt. Treffpunkt ist der Zoohaupteingang. Die Teilnehmer können direkt in lockerer Sportkleidung kommen und benötigen ansonsten nur eine Yoga-Matte. Ein Kurs kostet 15 Euro (inklusive Zoo-Eintritt ab 18:30 Uhr) und die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Termin limitiert. 50 Prozent des Erlöses werden an den Verein „Löwen für Löwen“ gespendet, der Geld für die Vergrößerung der Löwenanlage sammelt. Wer gleich beide Kurse bucht, spart und zahlt nur 25 Euro statt 30 Euro. Anmeldung und Rückfragen per E-Mail an: yogaimzoo@gmail.com

 

 

 

Bildunterschrift:

Erstmals bietet Lisa Josef Yogakurse im abendlichen Zoo Osnabrück an.  

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Hanna R.)


Erste Untersuchung der Zwergotter - Jungtiere 2018


Zoo Osnabrück, 03.07.2018 Noch Tickets verfügbar: Vollmond-BBQ im Zoo Neue abendliche Veranstaltung am 27. und 28. Juli Cocktailempfang, Grill-Buffet und eine nächtliche Führung durch den Zoo warten auf Besucher beim Vollmond-Barbecue im Zoo Osnabrück. Tickets für das erstmals stattfindende Barbecue sind limitiert und exklusiv im Online-Shop erhältlich. „Beim ‚Vollmond-Barbecue‘ ist der Name Programm: Wir haben das Datum extra so gewählt, dass Vollmond ist – das sorgt für eine besondere Stimmung im Zoo“, freut sich Jennifer Ludwig, Veranstaltungsfachwirtin im Zoo Osnabrück, auf die Veranstaltung am 27. sowie 28. Juli. In dieser Form bietet der Zoo das Vollmond-Barbecue zum ersten Mal an. Der Abend startet um 19 Uhr mit einem Cocktailempfang auf der „Samburu-Lodge“. Die Lodge wird den Abend in buntes Licht getaucht und leise Musik spielt im Hintergrund. Das Barbecue-Buffet wird direkt vom Holzkohlegrill bestückt – mit Geflügel, Schwein und Fisch sowie Gemüse. Außerdem werden Salate, Brot und ein Dessert angeboten. Auch Vegetarier werden bei dem reichhaltigen Buffet fündig. Während des Essens sind alle alkoholfreien Getränke inklusive. Anschließend erfahren die Besucher bei einer 90-minütigen Führung durch den nächtlichen Zoo, welche Tiere im Stehen schlafen und welche Zoobewohner nachts noch einmal richtig aktiv werden. Limitierte Tickets nur Online erhältlich Noch sind Tickets für die beiden Event-Abende verfügbar – exklusiv im Online-Shop des Zoos unter https:///shop.zoo-osnabrueck.de. Die Plätze sind auf 120 Personen pro Abend limitiert. Ein Ticket gilt für zwei Personen für einen der beiden Abende und kostet 139,90 Euro – pro Person fallen damit 69,95 Euro für den kompletten Abend an. Im Preis inklusive sind der Zoo-Eintritt (ab 18:45 Uhr), der Cocktailempfang, das Barbecue, Desserts, alkoholfreie Getränke während des Essens (alkoholische Getränke wie Bier und Wein können vor Ort gekauft werden) sowie die 90-minütige Führung durch den nächtlichen Zoo. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet um 23:30 Uhr. Bildunterschrift: Der Zoo Osnabrück bietet am 27. und 28. Juli das erste „Vollmond-Barbecue“ an: Cocktailempfang, Schlemmereien vom Holzkohlegrill, ein sommerliches Buffet, Desserts und eine Führung durch den nächtlichen Zoo sind in den Tickets für jeweils 2 Personen inklusive. Fotoquelle: Bilder G/I: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), (2016, Veranstaltung für Zoo-Sponsoren) Bild J: Zoo Osnabrück (Diana Reuvekamp), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. (2017, Veranstaltung für Zoo-Sponsoren)


Zoo Osnabrück, 18.04.2018

 

 

Stachelschweinnachwuchs plötzlich verstorben

 

Der vor knapp zwei Wochen am 5. April geborene Stachelschweinnachwuchs im Zoo Osnabrück ist leider verstorben. Heute Morgen fanden die Tierpfleger das tote Jungtier im Stall.

 

„Wir sind alle sehr traurig, dass das Stachelschwein unerwartet verstorben ist. Bislang hat es sich sehr gut entwickelt, war aktiv und hat regelmäßig bei seiner Mutter getrunken“, berichtet Andreas Wulftange, Biologe und Kurator im Zoo Osnabrück. Es habe auch schon ein bisschen an der festen Nahrung der Eltern geknabbert und Vater und Mutter passten gut auf ihren Sprössling auf. Der Zoo hatte sich sehr über den ersten Nachwuchs bei den Stachelschweinen nach vier Jahren gefreut. Der kleine Spike, wie das Stachelschwein auf Besucheranregung genannt wurde, hatte sich zu einem besonderen Liebling unter den Mitarbeitern entwickelt. „Leider passiert es im Tierreich, insbesondere auch in der Wildbahn, dass nicht alle Jungtiere die ersten Wochen überleben. Hier im Zoo können wir ja sogar in Notfällen noch zufüttern oder tierärztlich behandeln, aber manchmal können auch wir gar nichts tun – wie in diesem Fall, wo es keine Auffälligkeiten gab. Das ist auch für uns immer traurig“, erläutert Wulftange. Das Tier lag Mittwochmorgen tot im Stroh, eine Ursache für den plötzlichen Tod war nicht erkennbar. 

 

 

Wissenswertes zu Weißschwanz-Stachelschweinen (Hystrix indica)

Weißschwanz-Stachelschweine gehören zu den größten Nagetieren. Sie leben in der Türkei, dem östlichen Mittelmeerraum, Zentralasien, Indien, Nepal und der Volksrepublik China. Stachelschweine ernähren sich von Pflanzenknollen, Wurzeln, Baumrinde und Früchten. Sie erreichen eine Körperlänge von rund 60 bis 90 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 13 bis 23 Kilogramm. Nach einer Tragzeit von 90 Tagen bringen Stachelschweine ein bis vier Jungtiere zur Welt. 

 

Bildunterschrift

Das am 5. April geborene Stachelschweinjungtier im Zoo Osnabrück ist heute plötzlich und unerwartet verstorben.

Fotoquelle Bild 12.04.: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)

Fotoquelle Bild 18.04.: Zoo Osnabrück (Hanna Rickert)

 

Zoo Osnabrück, 18.04.2018

 

 

 

„Dayang“ komplettiert Orang-Utan-Gruppe

Orang-Utan-Weibchen zieht in den Zoo Osnabrück

 

Zuwachs bei den Osnabrücker Orang-Utans: Am gestrigen Dienstag zog Orang-Utan-Weibchen Dayang aus dem niederländischen Apeldoorn in den Zoo Osnabrück. In den nächsten Wochen wird Dayang Schritt für Schritt ihre drei Artgenossen sowie ihre Mitbewohner, die Weißwangenschopfgibbons, kennenlernen.  

 

„Gestern Mittag gegen 13 Uhr kam das Borneo Orang-Utan-Weibchen bei uns an“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Bislang lebte der 12-jährige Menschenaffe im „Apenheul Primate Park“ im niederländischen Apeldoorn. Nach einer rund zweistündigen Fahrt kam Dayang am Schölerberg an. Schnell kletterte sie aus der Transportbox in das rechte Innengehege im „Orang-Utan-Dschungeltempel“. Mit ihren langen Armen schwang Dayang sich an den dicken Seilen durch die Anlage und nahm sie von der Plattform des Klettergerüsts aus in Augenschein. 

 

Eine Tierpflegerin aus dem Apenheul Primate Park wird die nächsten Tage nach dem Umzug des Menschenaffen die Kollegen im Zoo Osnabrück unterstützen. „So sieht Dayang noch ein bekanntes Gesicht und die Tierpflegerin kann uns außerdem mit ‚Insider-Infos‘ zu Dayang helfen – von Futtervorlieben bis hin zu bestimmten Verhaltensmustern“, erklärt der Biologe. Dayang habe einen eher ruhigen und zurückhaltenden Charakter. Beobachten konnte Klumpe dies schon gemeinsam mit dem Leiter des Osnabrücker Affenreviers Dirk Wieferich bei einem Besuch in Apeldoorn vor einigen Wochen, bei dem sie sich mit den Tierpflegern austauschten und Dayang kennenlernten. „Ich habe sie als abwartend und eher etwas unsicher erlebt – aber wenn sie etwas macht, dann sehr bestimmt“, so Klumpe. 

 

Nachwuchs wichtig für Arterhalt

Mit Dayang leben nun vier Orang-Utans im Zoo Osnabrück. Der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Orang-Utans, der die wissenschaftliche Nachzucht in europäischen Zoos koordiniert, hatte den Zoo Osnabrück gebeten zusätzlich zu den Osnabrücker Orang-Utans Buschi und Astrid Dayang sowie ein Männchen aufzunehmen. Hintergrund sei, dass sich die Situation der Orang-Utans in der Wildbahn dramatisch entwickelt habe, wie Zoodirektor Prof. Michael Böer erklärt: „Sowohl der Borneo- als auch der Sumatra-Orang-Utan gelten als ‚vom Aussterben bedroht‘ – das ist die letzte Stufe vor ‚in der Wildbahn ausgestorben‘. Durch die Lebensraumzerstörung sinkt der Bestand bedrohlich und die Aufgabe von Zoos ist es, durch Nachzucht eine stabile Population unabhängig von der Entwicklung in der Wildbahn aufzubauen.“ So kam Ende November 2017 bereits das 14-jährige Männchen Damai aus dem ungarischen Zoo Sóstó an den Schölerberg. Dayang hingegen sollte noch bis zu diesem Frühjahr in Apeldoorn bleiben, wie Tobias Klumpe berichtet: „Dayangs Halbschwester hatte Nachwuchs bekommen und daher sollte Dayang die Jungenaufzucht beobachten und daraus lernen – so ist das auch in der Wildbahn bei Orang-Utans üblich.“ Ziel sei es, dass Dayang und Damai sich gut verstehen und langfristig auch Nachwuchs bekommen.

 

Kennenlernen Schritt für Schritt

Doch bis es so weit ist, muss Dayang die Osnabrücker Orang-Utans Buschi, Astrid und Damai sowie die Weißwangenschopfgibbons, die mit den Orang-Utans zusammenleben, erst einmal schrittweise kennenlernen. Wir entscheiden individuell und je nach Verhalten der Tiere, wie wir weiter vorgehen. Jetzt ist Dayang zunächst in einem separaten Bereich. Im zweiten Schritt soll sie Damai über ein Kontaktgitter kennenlernen – verstehen sie sich gut, lassen wir sie auch zusammen“, erklärt Klumpe. Später werde Dayang dann Buschi und Astrid über das Kontaktgitter kennenlernen. Die Eingewöhnung wird vom Fachteam des Zoos in Kooperation mit der Universität Osnabrück, Arbeitsgruppe Ethologie, Prof. Chadi Touma, und der Freien Universität Berlin, Arbeitsgruppe Vergleichende Entwicklungspsychologie, Dr. Linda Ona, sowie dem Veterinäramt wissenschaftlich begleitet. So beobachten Studenten die vier Orang-Utans sowie die Weißwangenschopfgibbons täglich für mehrere Stunden im Rahmen wissenschaftlich fundierter Arbeiten und protokollieren ihr Verhalten, um so eine fundierte Basis für die nächsten Entscheidungen zu haben. Außerdem nehmen die Tierpfleger regelmäßig Kotproben der Primaten, um neben den Beobachtungen auch physiologische Daten zu erheben. 

 

Zunächst wird der „Orang-Utan Dschungeltempel“ für Besucher geschlossen bleiben, damit Dayang in Ruhe ihr neues Zuhause erkunden kann. Buschi und Astrid werden diese Zeit überwiegend in der „Loggia“ neben der Elefantenanlage sowie dem danebenliegenden Außenbereich verbringen. Dort können Besucher sie durch große Glasscheiben gut beobachten. Damai wird ebenfalls regelmäßig im rechten Außenbereich, der direkt neben dem Eingang in den „Orang-Utan-Dschungeltempel“ liegt, zu sehen sein. „Wir hoffen, dass wir den ‚Orang-Utan Dschungeltempel‘ ab Mai wieder für Besucher öffnen können. Dann können sie Dayang willkommen heißen“, so Klumpe. 

 

 

Wissenswertes zu Orang-Utans (Pongo)

Es gibt zwei Unterarten des Orang-Utans: den Borneo Orang-Utan und den Sumatra Orang-Utan. Die Menschenaffen erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 100 bis 150 Zentimetern und eine Standhöhe von 110 bis 140 Zentimetern. Sie wiegen zwischen 30 und 100 Kilogramm. Der Name „Orang-Utan“ leitet sich ab aus dem Malaiischen und bedeutet so viel wie „Waldmensch“. Das lange Fell der Menschenaffen ist ein Schutz gegen Regen. 

Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht – der Sumatra Orang-Utan bereits seit 2000, der Borneo Orang-Utan seit 2016. Der Bestand schwindet: Zwischen 1950 und 2010 ist die Anzahl der in der Wildbahn lebenden Borneo-Orang-Utans um 60 Prozent geschrumpft. Durch den Menschen wird derLebensraum der Menschenaffen, der Regenwald, zerstört und zudem werden Jungtiere für den Handel gefangen.

 

Hintergrund Osnabrücker Orang-Utans

Orang-Utan Buschi wurde 1971 im Zoo Osnabrück geboren – er war der erste Menschenaffe, der am Schölerberg zur Welt kam. Seine Mutter Suma nahm ihn nicht an, weshalb er von Krankenschwestern des Kinderhospitals versorgt wurde. Buschi ist ein Hybrid aus Borneo- und Sumatra-Orang-Utan. Da dies unterschiedliche Unterarten sind, darf zur Arterhaltung mit ihm nicht gezüchtet werden. Weibchen Astrid wurde 1983 im Zoo Rotterdam geboren. Seit 2007 lebt sie gemeinsam mit Buschi in Osnabrück. Ihr Zuhause, der „Dschungeltempel“, wurde für 1,4 Millionen Euro umgebaut und deutlich vergrößert. Der Umbau wurde 2017 abgeschlossen.  

 

Noch etwas müde von der Reise erkundet Orang-Utan-Weibchen Dayang ihr neues Zuhause im Zoo Osnabrück.  (c) (Hanna Rickert)

 

 


Zoo Osnabrück, 13.04.2018

 

 

Hauptgewinn „Smart fortwo“: Zoo-Lotterie 2018 startet am 14. April 

2017 insgesamt 17.752 Euro für den guten Zweck

 

Am morgigen Samstag, 14. April 2018, geht die gemeinnützige Zoo-Lotterie in eine neue Runde. Wie gewohnt können Loskäufer ihr Glück am Nikolaiort in der Osnabrücker Innenstadt versuchen und mit dem Loskauf Gutes tun. Denn neben dem Zoo profitieren zwei soziale Einrichtungen von dem Reinerlös: die beiden Vereine „per se!“ und „donum vitae“.

 

Osnabrücks Bürgermeister Burkhard Jasper, der in Vertretung für Schirmherr und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert an der Ankündigung der Eröffnung teilnahm, freut sich auf die Zoo-Lotterie, die 2018 zum 20. Mal in der aktuellen Form stattfindet: „Das Jubiläumsjahr der Zoo-Lotterie steht ganz im Zeichen der Familie, denn mit dem Kauf von Losen kann man nicht nur tolle Preise gewinnen, sondern gleichzeitig noch Gutes tun und wichtige Projekte für Familien unterstützen.“ Am morgigen Samstag, 14. April 2018, geht die Zoo-Lotterie mit neuen Begünstigten und einer Bandbreite an Gewinnen in eine neue Runde: „Wir haben wieder fleißig tolle Gewinne zusammengestellt. Neben dem Hauptgewinn, einem ‚Smart fortwo‘ vom Autohaus BERESA, gibt es zum Beispiel Kinderspielzeug von Lego, Hörbücher für Groß und Klein, Bluetooth-Audioboxen oder Armbanduhren mit dem Zoo-Logo und viele weitere Preise“, verrät Gabriele Gold, Leiterin der Zoo-Lotterie. Insgesamt warten über 32.000 Gewinne im Gesamtwert von 200.000 Euro auf neue Besitzer. Für 1 Euro pro Los kann man sein Glück in der Zoo-Lotterie versuchen: „Ab dem 14. April hat das Verkaufshäuschen am Nikolaiort wieder zwischen 11 und 19 Uhr geöffnet, immer montags bis samstags“, erklärt Gold. Auch in diesem Jahr gehen 60 Prozent des Reinerlöses an den Zoo Osnabrück und damit an den Verein „Löwen für Löwen“ für eine größere Löwenanlage. Die restlichen 40 Prozent werden zwischen zwei sozialen Einrichtungen aufgeteilt, die wie in jedem Jahr von der Stadt Osnabrück ausgewählt wurden: der Schwangerschaftsberatung „donum vitae e.V.“ und dem Verein Sozialer Dienste „per se! e.V.“. 

 

Unterstützung von Familienprojekten

donum vitae ist ein eigenständiger, bürgerlich-rechtlicher Verein, der auf Grundlage des christlichen Menschenbildes Schwangere und deren Familien berät. In der Beratungsstelle helfen die Mitarbeiterinnen jedem, unabhängig von Konfession und Nationalität. Bundesweit ist der Verein an über 210 Orten tätig. „Mit dem Erlös aus der Zoo-Lotterie wollen wir Gesprächskreise anbieten und Familien mit einer auffälligen pränatalen Diagnose unterstützen. Diese Familien finden sich plötzlich in einer sehr belastenden Situation wieder und haben unsere Hilfe und Unterstützung dringend notwendig“, erklärt Ingrid Adams, Vorstandsmitglied von donum vitae e.V. Zur Unterstützung der Familien baut donum vitae ein Netzwerk aus Fachleuten auf. 

 

Der Verein per se! unterstützt Familien nachhaltig mit Hilfe zur Selbsthilfe. Um den oft jungen Menschen Motivation und Selbstwertgefühl zu geben, hat der Verein verschiedene Werkstätten und Kreativräume geschaffen und bietet außerdem in den Ferien Unternehmungen an. Der Erlös aus der Zoo-Lotterie soll in das Projekt „Wildwuchs“ im Stadtteil Atter fließen. Dazu gehört das sogenannte „grüne Klassenzimmer“, ein Standortprojekt, das Umwelt- und Naturerfahrungen möglich macht. Teil dieses Projekts ist ein Bauerngarten, der durch die finanziellen Mittel der Zoo-Lotterie angelegt werden soll. Durch die Bewirtschaftung des Bauerngartens erhofft sich der Verein einen Zugang zu Jugendlichen. 

 

Der Osnabrücker Zoo wird seinen Teil des Reinerlöses für den Umbau der Löwenanlage nutzen. „Die Anlage der Löwen wird flächenmäßig verdreifacht und umgebaut. Mit dem Umbau wollen wir im kommenden Jahr beginnen. Dann wäre auch endlich wieder niedlicher Löwennachwuchs möglich“, so Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“. Fans der Wildkatzen können durch den Loskauf, aber auch durch die Vereinsmitgliedschaft den Umbau der Löwenanlage unterstützen. Der Verein wurde gegründet, um Spenden für den Umbau zu sammeln. 

 

2017: Unterstützung für Senioren, Kirchenorgel und Löwen

Dass sich die Zoo-Lotterie für Begünstigte wie auch für Loskäufer lohnt, weiß Leiterin Gabriele Gold: „2017 gingen rund 11.000 Loskäufer mit einem Gewinn nach Hause. Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr in der Osnabrücker Innenstadt knapp 52.000 Lose verkauft. Dabei kam ein Reinerlös von 17.752,18 Euro zusammen.“ Der Reinerlös der Zoo-Lotterie 2017 geht zu 60 Prozent an den Zoo Osnabrück und zu jeweils 20 Prozent an den Verein Friedensorgel sowie – über die Bürgerstiftung – an den Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück. „Mit unserem Anteil an der Zoo-Lotterie kommen wir unserem Ziel ein Stück näher: eine neue Orgel für die evangelisch-lutherische Katharinenkirche. Die neue Orgel soll ein modernes, musikalisch bedeutendes Instrument werden, das auch über die Gemeindegrenzen hinaus ein zukünftiger Anziehungspunkt für Konzerte und andere Veranstaltungen auf hohem Niveau sein wird“, berichtet Rainer Westermann vom Verein Friedensorgel. Der Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück möchte mit seinem Teil den Aktionsfonds „Barrierefreies Zuhause“ aufstocken: „Der Fond soll Betroffenen helfen kleine Änderungen finanzieren zu können, um in ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu können, dazu fehlen oft die finanziellen Mittel“, erklärt Katharina Oelke vom Seniorenbüro der Stadt Osnabrück. Der Anteil des Zoos fließt in den Verein „Löwen für Löwen“.

 

Beim Verkaufshäuschen am Nikolaiort können Loskäufer im Frühjahr ihr Glück zwischen dem 14. April und 23. Juni montags bis samstags von 11 bis 18 Uhr versuchen. Nach der Sommerpause startet die Herbstphase der Zoo-Lotterie. Diese läuft vom 1. September bis 17. November 2018. Schirmherr der Zoo-Lotterie ist Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. 

 

Auch Dschungel-Lotterie wieder geöffnet

Im Zoo selbst steht auch ein Verkaufshäuschen. Hier werden Lose für die sogenannte Dschungel-Lotterie verkauft, die losgelöst von der Zoo-Lotterie durchgeführt wird. Der Reinerlös fließt komplett an den Zoo Osnabrück und als Hauptpreis winkt ein eBike. 

 

 

Bildunterschrift:

Die Zoo-Lotterie für den guten Zweck startet wieder in der Großer Straße – alte und neue Partner der Zoo-Lotterie freuen sich über die zusätzlichen Spenden: (v.l.n.r.) Heinz Leufker (Seniorenbüro), Dieter Höffner (Bürgerstiftung), Katharina Oelke (Fachbereich Bürgerengagement und Seniorenbüro Stadt Osnabrück), Dr. Klaus Lang (Bürgerstiftung), Ursula Hilprecht (Fachbereich Bürgerengagement und Seniorenbüro), Arne Hatje und Rainer Westermann (Verein Friedensorgel), Bürgermeister Burghard Jasper, Hans Cromme (Vizepräsident Zoogesellschaft Osnabrück e.V.), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Vorsitzender Löwen für Löwen e.V.), Uwe Marderwald (per se! e.V.), Ingrid Adams und Marita Blom (Verein donum vitae), Gabriele Gold (Leiterin Zoo-Lotterie)  

 

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.

 

 

Zoo Osnabrück, 05.04.2018

 

 

 

Frühling im Zoo Osnabrück: Jungtiere kommen zur Welt

Nachwuchs bei Guteschafen, Vielfraßen und Schweinsaffen

 

Frühling im Zoo Osnabrück: Die Pelikane erobern ihre Außenanlage und Jungtiere entdecken ihr Zuhause. Bei den Guteschafen kam passend zu Ostern ein Lamm zur Welt und ein kleiner Vielfraß geht bald auf Erkundungstour. Jetzt berichten auch die Zoopädagogen wieder während der Ferien und an den Wochenenden an den Gehegen über das Familienleben im Tierreich. Für Besucher lohnt sich nun der Kauf einer Jahreskarte, die sich bereits mit dem zweiten Besuch rechnet. 

 

Osterüberraschung bei den Guteschafen: An Gründonnerstag wurde ein kleines Lämmchen bei den Schafen in der nordischen Tierwelt „Kajanaland“ geboren. „Morgens erwartete unsere Tierpfleger eine kleine Osterüberraschung im Stall der Guteschafe. Mutter Strössel kam bereits tragend aus Schweden zu uns und bekam ihr Lämmchen nun genau passend zu Ostern“, berichtet Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Im November 2017 zogen die fünf weiblichen Guteschafe in den Zoo Osnabrück. Das kleine Lamm ist zwar erst wenige Tage alt, aber bereits sehr neugierig: „Unsere Tierpfleger haben direkt überprüft, wie es dem Jungtier geht und auch nach dem Geschlecht geschaut: ein kleiner Bock. Der Kleine ist sehr fit und erkundet sein neues Zuhause schon auf eigene Faust. Zwischendurch ruft er aber auch immer wieder nach seiner Mutter und eilt zu ihr zurück“, schmunzelt Wulftange. 

 

Vielfraßnachwuchs bald für Besucher zu sehen

Direkt gegenüber der Guteschafe bei den Vielfraßen gibt es ebenfalls Nachwuchs: Noch lebt das Jungtier gemeinsam mit seiner Mutter Vilja in einer geschützten Wurfbox im hinteren Bereich der Anlage in „Kajanaland“. Dort kümmert sich die Mutter um ihren Schützling und säugt den Familienzuwachs regelmäßig, während Vater Loki Abstand halten muss. Zu den Fütterungszeiten verlässt Vilja die Box, um sich zu stärken: „Vilja hat momentan einen gesunden Appetit und frisst deutlich mehr als sonst. Das ist auch gut so, denn die zusätzliche Energie benötigt sie zum Beispiel für die Milchproduktion“, erklärt Wulftange. „Bald geht der Nachwuchs auf die ersten Erkundungstouren. Dann können auch Besucher einen Blick auf das kleine Raubtier erhaschen.“ Vielfraße gehören zur Familie der Marder und sind bei der Geburt fast komplett weiß. Erst mit der Zeit färbt sich ihr Fell bräunlich bis schwarz. 

 

Kleiner Schweinsaffe klammert an Mutter

Ein weiteres Jungtier können Besucher bei den Schweinsaffen auf dem Affentempel in der asiatischen Tierwelt „Angkor-Wat“ entdecken: Das Männchen kam Ende Februar zur Welt und wird momentan noch von seiner Mutter geschützt vor dem Bauch getragen. Gut erkennbar ist der kleine Schweinsaffe an den dunklen Kopfhaaren, die sich deutlich vom helleren Bauchfell der Mutter abheben. In den nächsten Wochen wird der Nachwuchs immer selbstständiger und entfernt sich dann auch öfter von seiner Mutter. „Für die Tiere im Zoo ist es wichtig Nachwuchs zu bekommen, da die Jungtieraufzucht eine wertvolle Erfahrung und Beschäftigung für sie ist. Gleichzeitig können unsere Pädagogen den Besuchern so das Familienleben im Tierreich näher bringen“, so Wulftange.

 

Rosapelikane zurück auf der Wiese

Auch die Rosapelikane heißen den Frühling willkommen: Die zehn Vögel eroberten am gestrigen Mittwoch wieder die Pelikanwiese gegenüber der Pinguinanlage. Während der Wintermonate bleiben die eigentlich in Asien und Afrika beheimateten Vögel lieber im warmen Pelikanhaus. Sobald die Temperaturen im Frühjahr steigen, können die Pelikane wieder auf die grüne Wiese. Mit dabei ist auch der Pelikannachwuchs vom letzten Jahr, der gut an der etwas geringeren Größe und dem leicht gräulichen Gefieder zu erkennen ist. 2017 hatten die Pelikaneltern Joschka und Cira erstmals ein Küken selbst aufgezogen. Anhand von kleinen Federn, die die Tierpfleger jetzt sammeln konnten, soll nun mithilfe eines DNA-Tests das Geschlecht des knapp ein Jahr alten Pelikans ermittelt werden.

 

Bereits beim zweiten Zoobesuch sparen

Wer die Pelikane, Vielfraße und Co. besuchen möchte, erfährt an den Wochenenden, während der Ferien und an Feiertagen zusätzlich interessante Fakten zu den Zoobewohnern: An vielen Tiergehegen warten Zoopädagogen auf die Besucher und berichten spannende Geschichten über die Tiere, zum Beispiel bei den Vielfraßen immer samstags und sonntags um 15:45 Uhr. Alle Zeiten gibt es online unter www.zoo-osnabrueck.de oder an der Zookasse. Für Zoofans lohnt sich die Jahreskarte 2018 für den Zoo Osnabrück: Diese rechnet sich bereits mit dem zweiten Zoobesuch. Weitere Infos auf www.zoo-osnabrueck.de

 

 

 

Wissenswertes zu Guteschafen 

Guteschafe gelten als die älteste schwedische Schafrasse. Zu Beginn der 1920er Jahre wurden die damals verbreiteten Freiweideschafe, die vom Typ dem Guteschaf entsprachen, in Richtung des heutigen ungehörnten Gotlandschafes umgezüchtet. Um die Rasse der gehörnten Freiweideschafe dennoch zu bewahren, wurden die letzten verbliebenen Tiere dieser Rasse zusammengeführt. In den 1940er Jahren gab es lediglich noch rund 15 Exemplare der gehörnten Freiweideschafe, von diesen Tieren stammen die heutigen Guteschafe ab. Die Hausstierrasse gilt aktuell als bedroht.

 

Wissenswertes zu Vielfraßen (Gulo gulo)  

Der rund 1 Meter lange und bis über 20 Kilogramm schwere Vielfraß ist ein außerordentlich kräftiges Tier aus der Familie der Marder. Ursprünglich stammen Vielfraße aus Skandinavien, Sibirien, Alaska und Teilen Kanadas. Dem Raubtier können sogar ausgewachsene Elche zum Opfer fallen, wenn auch nur alte und schwache Individuen. Auch wenn die Nahrung im Winter knapp ist, macht der Vielfraß keine Winterruhe, sondern läuft mit seinen breiten Tatzen täglich lange Strecken um Beute zu machen oder Aas zu finden. Zwischen Januar und April werden in einem Bau ein bis vier Jungtiere geboren, die bis zum Herbst bei der Mutter bleiben.

 

Wissenswertes zu Rosapelikanen (Pelecanus onocrotalus)

Das Verbreitungsgebiet von Rosapelikanen reicht von Südosteuropa über Kleinasien bis nach Zentralasien und zum Westrand des Indischen Subkontinents sowie über ganz Subsahara-Afrika. Rosapelikan-Männchen erreichen eine Körperlänge von rund 175 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 15 Kilogramm. Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 148 Zentimetern und ein Gewicht von rund 9 Kilogramm. Täglich fressen die Vögel bis zu 1.200 Gramm Fisch. Sie fischen in Gruppen und nutzen Schnabel und Kehlsack dabei wie einen Kescher. Mit 3 bis 4 Jahren werden Rosapelikane geschlechtsreif.  

 

 

Bildunterschrift

Guteschaf: Passend zu Ostern geboren: Neugierig geht das kleine Guteschaf im Zoo Osnabrück auf Erkundungstour. 

Pelikane: Nachdem die Rosapelikane den Winter im warmen Haus verbracht haben, erobern sie jetzt wieder die Pelikanwiese im Zoo Osnabrück. 

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung

 

Vielfraß: Noch lebt der kleine Vielfraß in der geschützten Wurfbox, bald ist er auch für Besucher im Zoo Osnabrück zu sehen. 

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Birgit Strunk), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung

 

Schweinsaffe: Auch bei den Asiatischen Schweinsaffen im Zoo Osnabrück gibt es zurzeit Nachwuchs – der kleine Affe klammert sich noch fest an den Bauch seiner Mutter.

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Sophie Bernhold), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 2.656 Tiere aus 298 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2017 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.

 


Zoo Osnabrück, 28.03.2018

 

 

 

Elefanten- und Seehundnachwuchs drückt die Schulbank

Medical Training: Tierischer Unterricht im Zoo Osnabrück

 

Musterschüler trotz Abgucken: Elefant Minh-Tan und Seehund Fenja haben seit einigen Wochen Unterricht im „Medical Training“. Das Training vereinfacht mögliche medizinische Untersuchungen und die Pflege der Tiere. Beide Jungtiere lernen mit viel Eifer und Freude und schauen sich dabei viel von ihren Familienmitgliedern ab. 

 

„Medical Training“ heißt der Unterricht, den der acht Monate alte Elefantennachwuchs Minh-Tan und das nur drei Tage jüngere Seehundweibchen Fenja seit einigen Wochen absolvieren. „Das medizinische Training machen wir, um medizinische Untersuchungen zu vereinfachen“, erklärt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Generell funktioniere das Training nur auf freiwilliger Basis. Die Tierpfleger lernen mehrmals in der Woche mit ihren Zöglingen kleine „Kommandos“, bei denen diese beispielsweise ihr Maul öffnen. Maul- und Zahnuntersuchungen können so stressfrei und einfach durchgeführt werden. Das Training läuft immer nach dem gleichen Prinzip ab: Die Tierpfleger sagen erst das Kommando, zeigen bei manchen Kommandos in die gewünschte Richtung und wenn es vom Tier umgesetzt wurde, folgen ein Pfeifen oder Klicken als Bestätigung sowie eine Leckerei zur Belohnung. Zeigt das Tier nicht die gewünschte Umsetzung, wird es lediglich ignoriert und es gibt kein Leckerli. Im Zoo Osnabrück trainieren die Tierpfleger mit den Asiatischen Elefanten, Seehunden und Seelöwen. Jungtier Minh-Tan und Fenja zeigen sich dabei als wahre Musterschüler. 

 

Ball holen und still liegen für leckeren Fisch

„Bei Seehundnachwuchs Fenja konnten wir mit dem Medical Training starten, als sie eigenständig Fisch fressen konnte“, berichtet Cathi George, Auszubildende zur Zootierpflegerin. Beim Medical Training wird mit einem „Target“, also einem Ziel gearbeitet. Im Zoo Osnabrück nutzen die Tierpfleger dafür einen längeren Stock mit einem flachen Aufsatz am Ende. Erst einmal muss man die Tiere an dieses Target gewöhnen. „Bei neuen Gegenständen sind siezunächst skeptisch, daher haben wir den Stock erst neben uns und dann immer näher an Fenja gelegt. Damit sie sich auf das Training und mich konzentriert, soll sie mit der Nase den Aufsatz berühren und dann still liegenbleiben“, erklärt George weiter. „Wenn sie das macht, pfeife ich mit einer Pfeife und sie bekommt einen leckeren Hering.“ Mittlerweile können die Tierpfleger Fenja am ganzen Körper abtasten und ihre Vorderflossen heben. Für eventuell notwendige Augenspülungen mussten die Tierpfleger den Seehund zuerst an die Spülflasche gewöhnen. Auch die Flasche legten sie erst einmal neben sich und bei jedem Training ein bisschen näher an Fenja. Als diese sich an die Flasche gewöhnt hatte, trainierten sie mit ihr ihren Körper abzuspülen und arbeiteten sich bis zum Gesicht vor. „Fenja macht wirklich toll mit und hat sichtlich Spaß am Training – sonst würde sie kein Interesse daran zeigen. Sie schaut auch ganz interessiert zu, wenn ich mit ihren Eltern Max und Biene trainiere“, freut sich George. 

 

Fenja: Sport auf dem Stundenplan

Bei den Seehunden seien die meisten Übungen damit verbunden, still liegen zu bleiben. „Um Fenja Abwechslung zu bieten und damit sie sich ein bisschen ‚auspowern‘ kann, stehen auch ‚Spaßübungen‘ auf dem Programm“, schmunzelt Cathi George. Die angehende Tierpflegerin wirft beispielsweise einen Ball ins Wasser, den Fenja zurückbringen soll. Außerdem übt sie mit dem jungen Seehund den Sprung durch einen Reifen. „Diese Übungen benötigen wir nicht für medizinische Untersuchungen, aber die Tiere haben Spaß daran. Außerdem sehen wir daran, wie sie mitmachen, wie es ihnen geht und ob sie gut drauf sind.“ Wer Fenja bei ihrem Training beobachten will, sollte sie bald im Zoo besuchen, denn in Kürze zieht sie in einen anderen Zoo um. 

 

Minh-Tan: „Rangu“, „Lift“ und Co.

Der Asiatische Elefant Minh-Tan hatte Anfang Februar seine erste Unterrichtsstunde. „Wir fingen ganz einfach an und steigerten uns nur langsam – schließlich ist das wichtigste, dass die Tiere Spaß am Training haben und nicht überfordert werden“, berichtet Andreas Wulftange. Zu Beginn riefen die Tierpfleger lediglich nach Minh-Tan und wenn er kam, gab es zur Belohnung Leckereien. „Uns spielt beim Training in die Karten, dass Douanita eine sehr entspannte Mutter und Minh-Tan sehr aufgeweckt ist“, freut sich Wulftange. Die zweite Lektion für den jungen Bullen hieß „Target“. Auch bei Minh-Tan legten die Tierpfleger das Target erst neben sich, um ihn an den neuen Gegenstand zu gewöhnen. Anfangs war ihm der Stock mit Tennisball nicht geheuer, aber schließlich verstand er, dass das Target harmlos ist und berührte es im nächsten Schritt mit der Stirn. „Damit er schnell ein Erfolgserlebnis hatte, hielten wir den Tennisball nah vor seine Stirn. Es dauerte nicht lange, da verstand er, was wir gerne wollen, und legte seine Stirn daran“, so der Biologe. 

 

Die nächste Lektion war dann schon schwieriger: „Rangu“. Bei diesem Kommando hebt der Elefant seinen Rüssel, legt ihn an die Stirn und kippt den Kopf in den Nacken. „Diese Bewegung brauchen wir zum Beispiel, um die Temperatur zu messen oder für die Mundkontrolle. Auch für mich war es eine Herausforderung, wie ich Minh-Tan das am besten beibringe – er weiß ja erst einmal nicht, was ich von ihm erwarte und die Bewegung ist komplex“, so Wulftange. Der Biologe hob das Leckerli so, dass Minh-Tan den Rüssel für „Rangu“ hob. Dann betätigte er einen Klicker, um mit dem Geräusch zu zeigen „richtig gemacht“, und Minh-Tan bekam sein Leckerli. Erst später trainierte er den zweiten Teil der Übung, das Kippen des Kopfes. „Mittlerweile kann Minh-Tan ‚Rangu‘ schon ganz gut“, freut sich Wulftange. „Wir lernen parallel verschiedene Kommandos – die bekannten und immer nur ein neues. Minh-Tan kann zum Beispiel auch schon ‚Lift‘, also seine Vorderbeine auf das Gitter am Tor stellen. Das ist hilfreich für die Fußpflege. ‚Lift‘ für die Hinterbeine haben wir noch nicht geübt. Aber Minh-Tan macht toll mit und man kann sagen, dass er ein wahrer Musterschüler ist.“ 

 

Abgucken bei der großen Schwester

Während Andreas Wulftange mit dem Elefantennachwuchs trainiert, beschäftigt ein Tierpfleger Mutter Douanita mit eigenem Training. „Würden wir Douanita nicht parallel trainieren, würde sie direkt neben Minh-Tan stehen und mir auch alle Bewegungen anbieten. Den Elefanten macht das Training Spaß und daher wollen sie auch dann mitmachen, wenn eigentlich ein anderer trainiert – außerdem sind die Pellets, die es als Leckerli gibt, sehr verlockend.“ Während des Trainings sind die Elefanten in durch Gitter abgetrennten Boxen und die Pfleger bewegen sich davor. Wenn die Mitarbeiter mit Schwester Sita trainierten, nutzt Minh-Tan die Chance, um abzugucken: „An dem Gitter zwischen Minh-Tan und Sita ist eine Öffnung, durch die die Elefanten uns sonst ihre Füße zeigen. Minh-Tan steckt seinen Kopf dadurch, um das Training bei Sita ganz genau zu beobachten. Vielleicht ist er deswegen auch schon so gut im eigenen Training“, schmunzelt Wulftange. 

 

Besucher können Minh-Tan und Fenja an den Ostertagen zu den regulären Öffnungszeiten (8 bis 18:30 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr) besuchen. Während der Ferien sind die Zoopädagogen täglich im Einsatz, um an verschiedenen Tieranlagen Spannendes zu den Tieren zu berichten – beispielsweise um 10:40 Uhr und 15:30 Uhr bei den Seehunden. Alle Zeiten und Orte finden Besucher im Internet unter www.zoo-osnabrueck.de oder erhalten eine Programmübersicht an der Zookasse. 

 

 

Wissenswertes zu Seehunden (Phoca vitulina)

Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen einer äußeren Ohrmuschel. Sie besitzen kurze Vordergliedmaßen, die ihnen nur ein Rutschen oder "Robben" an Land erlaubt. Das Fell besteht aus steifen, glänzenden Haupthaaren, den so genannten Grannenhaaren, unter denen sich eine spärliche Unterwolle befindet.

Frisch geborene Junge sind hellgrau-weiß-wollig. Sie werfen ihren Jungpelz jedoch vor oder während der Geburt ab. Bereits wenige Stunden nach der Geburt können sie schwimmen und tauchen. In der Regel wird ein Jungtier geboren, in Ausnahmefällen auch Zwillinge.

 

Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten

Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine Körpergröße von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die größten Landsäugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ernähren sich von Ästen, Blättern, Baumrinden, Wurzeln, Früchten und Gräsern und benötigen täglichen Zugang zu Wasser. Sie leben überwiegend in Regenwäldern und immergrünen Laubwäldern. Die Tragzeit eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und das Junge kommt meinst mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht auf die Welt. Die Dickhäuter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. Alte Bullen leben als Einzelgänger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als „stark gefährdet“ eingestuft. 

 

 

 

 

Bildunterschrift

Training Fenja: Seehundnachwuchs Fenja ist eine gute Schülerin beim medizinischen Training und lässt sich schon anfassen.

Training Minh-Tan: Elefantenjungtier Minh-Tan ist mit viel Elan dabei und lernt die sogenannten Targetstangen für eventuelle medizinische Untersuchungen zu berühren.

 


Heute haben die Asiatischen Elefanten eine besonders beeindruckende Leckerei bekommen: Riesenkürbisse! Die Kürbiszüchter Wolfgang und Daniel Willmann aus Melle schenkten den grauen Riesen ihre zwei Riesenkürbisse von einem Kürbiszuchtwettbewerb, die stolze 385 und 361 Kilogramm auf die Waage brachten. Ein Kürbis ging an die zwei männlichen Jungbullen Shanti und Shahrukh (9 J.) sowie Elefantenbulle Luka (44 J.), den zweiten Kürbis erhielten die separat gehaltenen Elefantenkühe Douanita (30 J.) und Sita (4 J.) sowie das jüngste Familienmitglied, Bulle Minh-Tan (4 Monate). Das besondere Riesengemüse war für die Dickhäuter eine willkommene Abwechslung: Abgesehen davon, dass die Elefanten Kürbis gerne essen, mussten sie ihn zunächst auch unter Einsatz von Rüssel und Füßen bearbeiten. Dabei gingen sie nicht zimperlich vor und stellten sich mit ihren Vorderfüßen auf das Gemüse, sodass die Kürbisse schnell zerlegt waren. Jungtier Minh-Tan war jedoch etwas zögerlich, denn er sah zum ersten Mal in seinem Leben einen Kürbis und war beeindruckt. So traute er sich anfangs gar nicht an den orangenen Koloss heran. Nach und nach näherte er sich dem Gemüse an der Seite seiner Mutter Douanita und Schwester Sita, bis er sich schließlich traute, den Kürbis mit dem Rüssel zu berühren. Letztendlich probierte er ein Stückchen des unbekannten Futters und es schien ihm zu schmecken. Die älteren Jungbullen Shanti und Shahrukh machten dagegen kurzen Prozess mit dem Kürbis. Shahrukh beanspruchte dabei den Kürbis zunächst für sich bis Elefantenbulle Luka für Ordnung beim Essen sorgte und sich alle friedlich das herbstliche Gemüse mit dem Rüssel Stück für Stück genüsslich ins Maul steckten. Anbei finden Sie Fotos von der Beschäftigungsaktion. Weitere Fotos und Filmaufnahmen schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu. Bildunterschriften: A: Elefantenkuh Douanita zerlegt den Kürbis. G/F/D: Elefantenjungtier Minh-Tan traut sich endlich an den unbekannten Kürbis heran. H: Elefantenbullen Shanti, Luka und Shahrukh verputzen gemeinsam genüsslich die herbstliche Leckerei. I/J: Elefantenbulle Shahrukh beanspruchte den Kürbis erstmal für sich und genoss das Gemüse alleine.                                                                               Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef)


Zoo Osnabrück, 10.11.2017 Erstmals „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück Winterdorf mit Eisstockschießen um den „Löwen-Ice-Cup“ Kein Winterblues im Zoo Osnabrück: Nach dem Weihnachts- und Silvestertrubel bietet der Zoo Osnabrück erstmals mit dem „Winterzauber“ ein buntes Programm für die eher graue Zeit nach dem Jahreswechsel. Ein überdachtes Winterdorf mit Kunsteisbahn und Eisstockschießen, ein Kinderkarussell, Gastronomiestände und abendliche Führungen zu den Tieren warten auf die Besucher. Müssen Schimpansen, Rentiere & Co. jetzt Schlittschuhlaufen lernen? „Nein, keine Sorge – unsere Tiere dürfen den Winter wie gehabt je nach Vorliebe der Tierart verbringen“, schmunzelte Geschäftsführer Andreas Busemann, als er die neue Veranstaltungsidee am Freitag vorstellte. „Aber unsere Besucher können sich auf den ‚Winterzauber‘ freuen: Vom 5. Januar bis zum 11. März wird am Affentempel in der asiatischen Tierwelt ‚Angkor Wat‘ ein überdachtes Winterdorf stehen und unsere Tagesgäste können auf der Kunsteisbahn ihre Runden drehen.“ Abends steht dann Eisstockschießen auf dem Programm, wie Mitveranstalter Christian Schäfer, Geschäftsführer der Agentur „Alles Bestens Schäfer, Medien & Events“, erläuterte: „Von dienstags bis donnerstags können sich abends private Teams zum Spielen anmelden. Hier spielen wir über den kompletten Veranstaltungszeitraum ein Turnier mit Vorrunden und Finale um den ‚Löwen-Ice-Cup‘. Zusätzlich können freitags bis samstags Firmen den Bereich für abendliche Kunden- und Mitarbeiterevents buchen.“ Wer sich die Schlittschuhe im Zoo anschnallt, kann nicht nur neben den Asiatischen Schweinsaffen und Sumatra-Tigern ein paar Runden auf der 18 Mal 12 Meter großen Kunsteisfläche drehen, sondern tut auch noch etwas Gutes, wie Zoogeschäftsführer Busemann berichtete: „Der Reinerlös der Veranstaltung kommt unseren Löwen zugute. Hierfür sammelt unser Verein ‚Löwen für Löwen‘ derzeit Spenden, damit wir die Außenanlage und das Haus der Löwen vergrößern können und auch wieder Löwennachwuchs möglich ist. Da wir uns fast ausschließlich selbst finanzieren, sind derartige Veranstaltungsformate für uns eine Möglichkeit zusätzliches Budget für Gehegeverbesserungen zu erwirtschaften.“ Unterstützt wird das besondere Event von vier Hauptpartnern: der Sparkasse Osnabrück, der Fleischverarbeitung Kinnius, der Filmpassage Osnabrück und der Rahenbrock Gruppe. Weitere Firmen fördern den Winterzauber im Rahmen unterschiedlicher Sponsoringpakete. Was genau erwartet die Besucher? Zoobesucher, Fans des Eisstockschießens und Firmen können den Bereich zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich nutzen, wie Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp erklärte: „Unsere Zoobesucher können tagsüber Schlittschuhlaufen und sich an Gastronomieständen stärken. Die Kinder können zusätzlich eine Runde im Karussell drehen. Tageskartenbesucher erhalten mit dem Eintrittspreis Gutscheine für den Schlittschuhverleih und das Karussellfahren.“ Jahreskartenbesitzer haben auch während des „Winterzaubers“ freien Eintritt und können Eisbahn und Karussell gegen eine kleine Gebühr nutzen. Abends ist vom 23. Januar bis zum 3. März Teamgeist gefragt, wenn es zum Eisstockschießen übergeht. „Dienstags bis donnerstags, wenn private Mannschaften spielen können, haben die Begleitungen und Zuschauer der Teams freien Zooeintritt. Außerdem erwarten die abendlichen Besucher kostenlose Führungen durch den nächtlichen Zoo. Freitag- und samstagabends können Firmen das Komplettpaket buchen: Eisstockschießen, Essen im Aquarium oder in der Zoogaststätte und Privatführungen durch den Zoo für Kunden oder Mitarbeiter. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis“, so Reuvekamp. Der abendliche Zoo sei dann für andere geschlossen. Anmeldungen fürs Eistockschießen „Löwen-Ice-Cup“ Die Anmeldung für private Teams und Firmen läuft ab sofort. Bis zu 168 Teams können rein rechnerisch bei 14 Teams pro Abend an dem offiziellen „Löwen-Ice-Cup“ teilnehmen. Private Teams können sich über den Online-Shop (https://shop.zoo-osnabrueck.de) den Startplatz direkt sichern oder sich per E-Mail an ess@zoo-osnabrueck.de anmelden. Pro Team können zwischen vier und acht Spieler antreten. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 50 Euro (inkl. Zoo-Eintritt). Nach der Anmeldung über den Online-Shop oder per E-Mail bitte im zugesendeten Anmeldeformular sowie bei der Überweisung unter Verwendungszweck den Wunschwochentag (Dienstag/Mittwoch/ Donnerstag) und Teamnamen oder Bestellnummer aus dem Online-Shop angeben. IBAN des Zoo Osnabrück: DE12 2655 0105 1551 2759 67. Die Überweisung der Teilnahmegebühr gilt als verbindliche Anmeldung. Firmen können sich direkt an Veranstaltungskauffrau Jennifer Ludwig wenden: ludwig@zoo-osnabrueck.de. Im Überblick „Winterzauber“ im Zoo Osnabrück · Überdachtes Winterdorf mit Kunsteisbahn, Karussell und Gastronomie vom 5. Januar bis 11. März 2018 · Kunsteisbahn 12x18 Meter, Schlittschuhverleih vor Ort · Eisstockschießen im Winterdorf vom 23. Januar bis 3. März (abends) o Dienstag- bis donnerstagabends für private Teams, kostenloser Zoo-Eintritt für Zuschauer, kostenlose Zooführungen § 50 Euro pro Team (inkl. Zooeintritt) § Ab 18:30 Uhr bis 22 Uhr § 4 bis 8 Spieler pro Team § Maximal 168 Teams insgesamt bei maximal 14 Teams pro Abend o Freitag- und samstagabends für Firmen exklusiv buchbar (inklusive Essen und Zooführungen), für Besucher dann geschlossen · Gäste mit Tagestickets erhalten Gutscheine für Schlittschuhverleih und zwei Karussellfahrten · Jahreskarten sind weiterhin gültig, Nutzung des zusätzlichen Angebots (Schlittschuhverleih und Kinderkarussell) gegen eine kleine Gebühr · Anmeldung o Private Teams: Teilnahme buchbar im Online-Shop(https://shop.zoo-osnabrueck.de) oder per E-Mail: ess@zoo-osnabrueck.de § Im zugesendeten Anmeldeformular und bei der Überweisung unter Verwendungszeck Wunschwochentag und Teamnamen (oder Bestellnummer aus dem Online-Shop) angeben. o Firmen: E-Mail an Jennifer Ludwig (ludwig@zoo-osnabrueck.de) Bildunterschrift Erstmals findet im Zoo Osnabrück am Affentempel der „Winterzauber“ mit Eisstockschießen um den „Löwen-Ice-Cup“ statt – Anmeldungen sind ab sofort möglich (v.l.n.r.: Nancy Plaßmann (Bereichsleiterin Vorstandsstab Sparkasse Osnabrück), Robin Ehlert (Filmpassage Osnabrück), Rudolf Festag (Geschäftsführer Fleischverarbeitung Kinnius), Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Friederike Neven (Filmpassage Osnabrück), Marc Kappler (Geschäftsleitung Rahenbrock Gruppe), Christian Schäfer (Geschäftsführer Agentur „Alles bestens“ Schäfer, Events & Medien), Ubbo Latajka (Geschäftsführer Rahenbrock Gruppe), vorne: Diana Reuvekamp (Veranstaltungskauffrau Zoo Osnabrück)). Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 07.11.2017 „U1“ bei den Asiatischen Zwergottern Vierfacher Nachwuchs bei gefährdeten Raubtieren Im Tetra-Aquarium des Osnabrücker Zoos wuselt vierfacher Nachwuchs über die Außenanlage der Asiatischen Zwergotter. Nun bekamen die Jungtiere erstmals Besuch vom Zoo-Tierarzt, der sie untersuchte, impfte und das Geschlecht ermittelte. „In den ersten Lebenswochen lassen wir die kleine Familie zunächst komplett in Ruhe, weil wir das Familienleben nicht stören wollen“, erklärte Zootierarzt Thomas Scheibe. Die erste Zeit verbringen Zwergotter-Jungtiere in ihrer Wurfbox, aber mittlerweile ist der Nachwuchs schon rund drei Monate alt und bereits flink auf der Außenanlage unterwegs. Und so stellte der agile Nachwuchs die Zoomitarbeiter schon vor der Untersuchung vor eine Herausforderung: „Die kleinen, wendigen Otter zu fangen ist wirklich schwierig. Eines der vier Jungtiere versteckte sich sogar komplett, deswegen konnten wir nur drei der Jungtiere fangen und untersuchen. Doch der vierte kommt um meinen Besuch nicht herum, den holen wir bald nach“, schmunzelte Scheibe. Wiegen, impfen und Temperatur messen Zuerst unterzog der Wildtierarzt die jungen Otter seinem prüfenden Blick: Dabei war unter anderem der Zustand des Fells und der Augen wichtig. Zudem überprüfte Scheibe, welches Geschlecht die Jungtiere haben. „Dieses Mal handelt es sich um zwei Weibchen und ein Männchen – welches Geschlecht Nummer Vier hat, steht ja noch aus“, so Scheibe. Auch die Temperatur mussten die Mitarbeiter messen, denn ist diese zu hoch, darf das Tier nicht geimpft werden. Die Asiatischen Zwergotter im Zoo Osnabrück werden regelmäßig gegen Staupe geimpft, eine Viruserkrankung, die oft bei Hunden oder einigen Wildtieren auftritt. „Da der Zoo kein isolierter Raum ist, impfen wir prophylaktisch die Tiere, die für Staupe empfänglich sind“, erklärt der Wildtierarzt. Auch der Gang auf die Waage stand für die drei Zwergotter an: Jeder von ihnen wiegt etwa 500 Gramm. Das entspricht dem zehnfachen ihres Geburtsgewichts. Neben der Impfung erhielt jeder der drei Zwergotter einen Micro-Chip, der auch bei Haustieren oder Pferden verwendet wird. „Der Chip wird den Tieren eingesetzt, damit sie individuell erkennbar sind. Denn mit ein bis zwei Jahren werden uns auch diese Jungtiere in einen anderen Zoo verlassen. Dann ist es wichtig, dass wir sie eindeutig erkennen können“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und unter anderem zuständig für die Transfers der Tiere. „Die wissenschaftlich geführte Nachzucht in Zoos ist wichtig, da die kleinen Raubtiere von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft sind. Zudem gehört die Jungenaufzucht zum natürlichen Verhalten und ist deswegen für die erwachsenen Tiere wichtig.“ Erfahrene Eltern Die Eltern Haima (10) und Ambu (11) kümmern sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die beiden sind mittlerweile routiniert in der Aufzucht ihrer Sprösslinge, denn dies ist der achte Wurf für Muttertier Haima. Die Aufzucht teilen sich die Eltern: Auch wenn Haima mit dem Säugen der Jungen einen Großteil der Arbeit übernimmt, kümmert sich Vater Ambu ebenfalls um seinen Nachwuchs. „Er ist sofort zur Stelle, wenn er Gefahr wittert und beschützt die Vier außerordentlich“, berichtet Tobias Klumpe. Auch die beiden älteren Geschwister, zwei Männchen, die im vergangenen Jahr zur Welt kamen, kümmern sich um den Nachwuchs. Besucher können das rege Familienleben der insgesamt acht Asiatischen Zwergotter im Außenbereich des Tetra-Aquariums beobachten. Bis etwa Ende November werden die kleinen Raubtiere den Außenbereich nutzen, bevor sie ihr Winterquartier im Innenbereich des Tetra-Aquariums beziehen und dort zu sehen sind. Wissenswertes zum Asiatischen Zwergotter (Aonyx cinerea) Der Asiatische Zwergotter ist mit einer Gesamtlänge von nur 90 Zentimeter und einem Gewicht von 6 Kilogramm die kleinste Otterart. Zwergotter sind in Südostasien beheimatet und leben immer in der Nähe von Wasser. Dabei bevorzugen sie stehende oder ruhig fließende Gewässer. Durch ihr wasserabweisendes, dichtes Fell, verschließbare Ohren und winzige Schwimmhäute zwischen den Zehen sind sie optimal an ihren nassen Lebensraum angepasst. Der Zwergotter wird auch als Krallenotter bezeichnet. Dies verdankt er seinen kurzen, fingernagelartigen Krallen. Mit seinen empfindlichen Tastsinnesorganen an den Fingern spürt der Zwergotter Würmer und andere im Bodengrund lebende Tiere auf. Der Zwergotter kann mit seinem kräftigen Gebiss mühelos Krebse, Schnecken und Muscheln knacken. Zwergotter werden von der Weltnaturschutzorganisation als gefährdet eingestuft: Durch die Zerstörung des Lebensraums gehen die Bestände der Raubtiere zurück. Zu ihren natürlichen Feinden zählen Krokodile und Schlangen. Bildunterschrift: A: Zusammengekuschelt warteten die drei jungen Zwergotter auf ihre Untersuchung durch den Zootierarzt. B: Bei der Untersuchung wurde überprüft, welches Geschlecht die Zwergotter haben. C: Zwergotter gelten laut Weltnaturschutzorganisation IUCN als „gefährdet“. D: Ein kleiner Piks muss sein: Auch eine Impfung stand bei der U1 für den Zwergotternachwuchs an. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 26.10.2017 Gänsehautprogramm beim Halloween-Festival im Zoo Osnabrück 27. bis 31.10.: Kinderprogramm und Horror-Labyrinthe – „Zoo-Lights“ bis zum 5. November verlängert Am kommenden Wochenende bis einschließlich 31. Oktober verwandelt sich der Zoo in eine Gruselkulisse. Neben Löwengebrüll und Wolfsheulen hallt dann wohl auch der eine oder andere Schreckensschrei über den Schölerberg, denn der Zoo Osnabrück lädt Groß und Klein ein zum „Halloween Festival“. Hexen, Zombies und andere Untote: Vom 27. bis 31. Oktober wird es schaurig im Zoo Osnabrück, wenn täglich ab 17:30 Uhr das Halloween Festival startet. Große und kleine Zoobesucher kommen dabei voll auf ihre Kosten: Die jüngeren Halloween-Fans können sich schminken lassen, basteln und sich im Hexen-Märchen-Land kindgerecht gruseln. Horrorfans ab 16 Jahren haben die Möglichkeit in die Horror-Schocker-Labyrinthe abzubiegen. Dort warten im „Wald der Toten“ und auf der „Wiese des Schreckens“ angsteinflößende Kulissen und „Erschrecker“ auf sie. „Wir wollen nicht zu viel verraten – schließlich soll der Überraschungseffekt noch mal richtig für Gänsehaut sorgen“, schmunzelt Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. „Was wir aber verraten können: Es gibt sowohl professionelle Erschrecker als auch ‚Amateur-Erschrecker‘, die über Castings gesucht wurden – hier im Umkreis gibt es viele Halloween-Fans, die sich sofort als Walking Act beworben haben“, so Reuvekamp. Gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur „Spirit of Poison“ organisiert sie das Halloween-Festival. Zauber- und Gruselshow für alle Zauberhaft wird es in der Zoo-Schule: Illusionist Sven Larsen versetzt mit seinem Magierprogramm in Staunen. Schaurig-schön ist die „Witch Night“, eine Gruselshow für die ganze Familie. Während des Festivals treiben Hexen täglich ab 20 Uhr bei der Show ihr Unwesen. Auch für Tier-Fans lohnt sich der Besuch des Halloween-Festivals: Zoopädagogen laden zu kostenfreien Führungen durch die abendliche Tierwelt ein. Dabei berichten sie, welche Tiere in der Abenddämmerung erst richtig aktiv werden und welche sich am Abend zur Ruhe legen. Einige Tiere, wie Orang-Utan Buschi, haben feste Schlafenszeiten und können deshalb nicht mehr besucht werden. Wer nach der Führung durch den Zoo hungrig ist, kann sich in der Gaststätte und an der Gastronomie am Affentempel stärken. Zoo-Lights bei Halloween-Festival inklusive Zusätzlich zu dem gruseligen Halloween-Programm können Besucher die „Zoo-Lights“ sehen. Das Lichterfest mit 650 Lichtinstallationen wie 3,5 Meter hohen Erdmännchen oder dem 6 Meter hohen und 12 Meter langen Chamäleon wurde aufgrund der hohen Nachfrage bis zum 5. November verlängert und ist während des Halloween-Festes inklusive. „Für den Zoo sind die Einnahmen aus zusätzlichen Veranstaltungen wichtig – schließlich müssen wir uns so gut wie selbst finanzieren“, so Reuvkamp. Allerdings gelten die Gutscheine und Eintrittskarten für die „Zoo-Lights“ nicht für die Abende vom 27. bis 31. Oktober, dann sind nur die Eintrittskarten für das Halloween-Festival gültig. 25 Prozent Vorverkaufsrabatt gibt es für die Halloween-Tickets im Vorfeld noch an der Zoo-Kasse. Die Gutscheine für die „Zoo-Lights“ gelten bis zum 26. Oktober sowie vom 1. November bis 5. November. Die „Zoo-Lights“ starten außerhalb des Halloween-Festivals täglich um 18:30 Uhr. Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können. Gruselrabatt in Filmpassage Wer nach dem Halloween-Festival im Zoo noch nicht genug vom Grusel hat, kann in der Filmpassage Osnabrück „ES – wovor hast du Angst?“, „Jigsaw“ oder „Mother!“ schauen – bei Vorlage der Zoo-Eintrittskarte mit 2 Euro Rabatt. Der Rabatt wird für Filmvorführungen der drei Horrorfilme ab 21 Uhr gewährleistet und kann nur am gleichen Tag eingelöst werden. Eintrittspreise Der Eintrittspreis für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück (ab 17:30 Uhr) entspricht dem regulären Tageseintrittspreis von 20,50 Euro für Erwachsene, 13,50 Euro für Kinder und 17 Euro ermäßigt für Schüler oder Studenten. Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Außerdem sind bei vielen Zoosponsoren sowie auf der Internet-, Facebook- und Instagram-Seite des Zoos verschieden Rabattcoupons erhältlich. Überblick Halloween-Festival im Zoo Osnabrück Wann: Freitag, 27. Oktober bis Dienstag, 31. Oktober 2017 Uhrzeit: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr Eintrittspreise: 20,50 Euro für Erwachsene 17 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose mit gültigem Nachweis) 13,50 Euro Kinder (3 bis 14 Jahre) Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Bildunterschrift: A: Auch das Stollenlabyrinth des „Unterirdische Zoos“ wird zum Halloween-Festival gruselig dekoriert und hält so manche erschreckende Überraschung bereit. B/D: Über 20 Erschrecker sorgen während des Halloween-Festivals im Zoo Osnabrück in den Grusel-Bereichen für Jugendliche und Erwachsene für Gänsehaut. C: Vom 27. bis 31. Oktober verwandelt sich der Zoo zum Halloween-Festival in eine Gruselkulisse und bietet dabei Programm für große und kleine Halloween-Fans. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Weitere Tiere in „Manitoba“ eingezogen Zwei Wölfe und ein Bison neu im Zoo Osnabrück Drei weitere Bewohner sind in die neue, nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück eingezogen: Zwei weibliche Hudson-Bay-Wölfe aus Tschechien und ein Waldbisonweibchen aus dem Tierpark Nordhorn reisten am vergangenen Dienstag und Donnerstag an. Mit großer Spannung wurden die neuen Tiere im Zoo Osnabrück erwartet: „Seit einigen Wochen leben bereits vier Wolfsrüden und zwei Waldbisons – Männchen und Weibchen – in dem neuen Bereich. Nun sollten zwei Wolfsweibchen und ein weiteres Bisonweibchen dazu kommen. Die Zusammenführung von Tieren ist immer etwas Besonderes und man muss sehr umsichtig dabei vorgeben“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Je nachdem, welches Verhalten die Tiere zeigen, können die Zoomitarbeiter erst die nächsten Schritte planen. Am Dienstagnachmittag kamen zuerst die zwei Wolfsfähen an. Sie blieben für die erste Nacht alleine im Stall, am Mittwochvormittag öffneten die Zoomitarbeiter dann den Schieber zum Vorgehege, während die vier Rüden – der neunjährige Vater mit seinem sechs Monate alten Nachwuchs – im 4.100 Quadratmeter großen Außengehege waren. Bereits durch das Gitter nahmen die Tiere Kontakt auf, wie Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und zuständig für die Wolfstransfers, berichtete: „Die Weibchen waren relativ ruhig und gleichzeitig zeigten beide Gruppen großes Interesse aneinander: Während die Weibchen schon anfingen am Zaun zu graben, um zu den Rüden zu kommen, legten sich die Rüden auch direkt am Zaun zu dem Vorgehege ab.“ Am Donnerstagvormittag war es dann soweit: Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss zog den Schieber zum Außengehege hoch. „Zunächst waren die Weibchen etwas zögerlich und wollten nicht hinaus. Daraufhin kamen die Rüden ins Vorgehege. Der Vater imponierte den Weibchen zwar mit aufgestellter Rute und machte sich ganz groß, er signalisierte ihnen aber auch, dass er friedlich sei. Die Weibchen zeigten vorsorglich trotzdem ihre Zähne und klapperten mit dem Gebiss“, berichtete Zoodirektor und Wolfsexperte Böer. Schließlich erkundeten die Weibchen doch das Außengehege, dicht gefolgt von den Rüden. „Immer wieder machten sie dabei aber dem noch verspielten Nachwuchs mit gefletschten Zähnen deutlich, dass sie jetzt nicht spielen, sondern erst ihr neues Zuhause erkunden möchten“, so Böer. Nach ein paar Rückziehern zurück in das Vorgehege wurden die Ausflüge der zwei Fähen immer länger. Die zwei Weibchen kamen aus dem Zoo Olomouc in Tschechien und sind im April 2013 sowie im April 2014 geboren. Die vier Rüden kamen Ende September aus dem Zoo Amsterdam. Neue Bisonkuh aus dem Zoo Nordhorn Während sich die Wölfe kennenlernten, zog ein Gehege weiter am Donnerstagmittag eine Waldbisonkuh aus dem Tierpark Nordhorn ein. Die dreijährige Eliza ist bereits deutlich größer als die beiden einjährigen Artgenossen Winnetou und Nscho-tschi aus dem Zoo Hannover, die Mitte September nach Osnabrück reisten. „Dementsprechend war Eliza auch sehr selbstbewusst und wird wohl vorerst hier die Leitkuh sein“, berichtete Revierleiterin Tanja Boss. „Die Tiere beschnupperten sich zunächst ruhig durch das Gitter zwischen Vorhof und Außenanlage. Die aufgestellten Schwänze zeigten jedoch, dass sie aufgeregt waren. Als wir sie zusammengelassen haben, mussten sie erstmal die Rangordnung klären – insbesondere die beiden Kühe. Sie drückten ihre Köpfe gegeneinander und versuchten sich wegzuschieben.“ Bulle Winnetou zeigte sich davon unbeeindruckt und schnupperte nur zwischendurch an Eliza. Inzwischen ziehen sie zu dritt gelassen über die 3.600 Quadratmeter große, naturnah gestaltete Anlage. Besucher können die neuen Tiere bereits beobachten – der etwa 120 Meter lange Höhenpfad ermöglicht dabei besondere Einblicke in die hügelige und waldige Landschaft. Als dritte Tierart werden voraussichtlich im November noch zwei Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. „Dafür koordinieren wir gerade den Transfer und wir hoffen, dass es noch im November klappt, bevor die Schwarzbären in Winterruhe gehen“, berichtet Biologe Klumpe. Die endgültige Eröffnung von „Manitoba“ mit dem zweiten Teil der nordamerikanischen Tierwelt wird in 2018 erfolgen. In den weiteren Bereich ziehen noch Biber, Baumstachler, Eulen oder Stinktiere ein. Das Osnabrücker „Manitoba“ ist insgesamt 3,5 Hektar groß und der Umbau kostet etwa 3,5 Millionen Euro. Bildunterschrift: Wolfsweibchen A: Zwei weibliche Hudson-Bay-Wölfe sind am Dienstagnachmittag in die neue Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück eingezogen. Wolfsweibchen B: Neugierig nähern sich die männlichen Jungwölfe der neuen Fähe in der neuen Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück. Waldbisonkuh: Mit der neuen Waldbisonkuh Eliza befinden sich nun drei Bisons in der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Wissenswertes zu Hudson-Bay-Wölfen (Canis lupus hudsonicus) Der Hudson-Bay-Wolf lebt nördlich und westlich der Hudson Bay (Kanada) in den Provinzen Manitoba, Nunavut und in den North West Territories. Diese Unterart des Wolfes ist vergleichsweise zu anderen Unterarten sehr hochbeinig. Die weißen Wölfe besitzen ein Fell mit dichter Unterwolle bis zu 6.500 Haare pro Quadratzentimeter – damit schützt sie das Fell vor Temperaturen von unter minus 50°Celsius. Wie alle Unterarten des Wolfes lebt der Hudson-Bay-Wolf im Rudel. In der Wildbahn stehen auf ihrem Speiseplan Kleinsäuger wie Schneehasen, aber auch Karibus und Elche, die sie im Rudel jagen. Wissenswertes über den Waldbison (Bison Bison Athabascae) Während der Präriebison in weiten in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause ist, beschränkt sich das Vorkommen des Waldbisons auf einige Teile von Alaska und Kanada. Sie halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf, sind aber keine reinen Waldbewohner. Ihre Nahrung besteht aus Laub, Zweigen und Rinde, aber aus Flechten, Kräutern und Gräsern. Wie alle Rinderartigen sind auch die Bisons Wiederkäuer. Waldbisons leben in Herden, die allerdings deutlich kleiner sind als die der Präriebisons und nur aus einigen Kühen mit ihrem Nachwuchs bestehen. Die Bullen leben am Rande dieser Gruppen. Waldbisons können etwa 30 Jahre alt werden. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden, obwohl die Bullen fast eine Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Geburt wiegt ein Kalb zwischen 20 und 30 Kilogramm. 1957 wurde die letzte reinblütige Herde Waldbisons in Kanada entdeckt und unter Schutz gestellt. Rund 50 Jahre später war der Bestand wieder auf etwa 3.000 Tiere gewachsen. Heute gilt die Tierart als „potenziell gefährdet“. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 19.10.2017 Fünf Tage Halloween-Festival für die ganze Familie im Zoo Osnabrück 27. bis 31.10.: Kinderprogramm und Horror-Labyrinthe – „Zoo-Lights“ bis zum 5. November verlängert Schreckensschreie und Gänsehaut neben Elefanten, Löwen & Co.: Der Zoo Osnabrück verwandelt sich Ende Oktober wieder in eine Gruselkulisse. Beim Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober können Kinder basteln und Gruselmärchen lauschen während Jugendliche und Erwachsene in eigenen Horror-Labyrinthen das Fürchten gelehrt werden. Ein Hexenwald, zwei Horror-Labyrinthe und eine Gruselshow – beim Halloween-Festival wartet ein abwechslungsreiches Gänsehautprogramm auf große und kleine Zoobesucher. „Im vergangenen Jahr kam das Halloween-Event sehr gut bei unseren Besuchern an, es kamen rund 5.200 Halloween-Fans. Daher bieten wir es in diesem Jahr wieder an“, erklärt Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Das Halloween-Festival 2017 findet sogar an fünf Tagen statt: Vom 27. bis 31. Oktober können Kinder basteln, sich schminken lassen und sich im Hexen-Märchen-Land gruseln. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es eigene Horror-Labyrinthe, in denen Zombies, Monster und andere „Untote“ ihr Unwesen treiben. „Wir wollen Gruselspaß für jedes Alter bieten – daher haben wir jeweils eigene Kinder- und Erwachsenenbereiche. Familien können durch den Zoo gehen und das monsterfreie Programm genießen und wer sich richtig gruseln will, macht einen Abstecher in die Labyrinthe“, so Reuvekamp. Der Grusel kommt mit der Dunkelheit Bereits am Nachmittag startet das Halloween-Kinderprogramm in der Zoogaststätte und am Affentempel. Ab 17:30 Uhr kommt mit der Dunkelheit auch der Horror in den Zoo: Profi-Erschrecker von der ausrichtenden Veranstaltungsagentur „Spirit of Poison“ und Erschrecker, die über Castings gesucht wurden, machen sich bereit, um für Gänsehaut bei den Besuchern zu sorgen. „Die Besucher können sich auf viele neue Gruselmomente freuen, denn wir haben einiges verändert und neu konzipiert – auch einige Standorte und natürlich die Kulissen“, so Ingo Reuther von „Spirit of Poison“. Neu sind auch die Zaubershow für Groß und Klein des Illusionisten Sven Larsen in der Zoo-Schule und die „Witch Night“, eine Gruselshow für die ganze Familie. Die Show findet während des Halloween-Festivals täglich ab 20 Uhr am Löwenrondell statt. Kostenfreie Führungen Auch Tier-Fans kommen während der fünf Halloween-Tage auf ihre Kosten, denn sie können sich den kostenfreien Führungen der Zoopädagogen anschließen. Vielfraß, Stachelschwein und Co. sind als dämmerungs- und nachtaktive Zoobewohner besonders gut zu beobachten, andere Tiere wie Orang-Utan Buschi hingegen haben feste Schlafenszeiten und sind zu dieser Zeit nicht mehr zu sehen. Wen nach all dem Schrecken der Hunger überkommt, der kann sich an einem der verschiedenen gastronomischen Angebote stärken. Das Halloween-Festival endet um 22:30 Uhr. „Wir sind uns sicher, dass wieder große und kleine Halloween-Fans bei uns auf ihre Kosten kommen. Für uns sind solche zusätzlichen Einnahmen durch Events sehr wichtig, denn der Zoo Osnabrück finanziert sich so gut wie selbst“, berichtet Veranstaltungskauffrau Reuvekamp. Tagsüber hat der Zoo regulär für Besucher geöffnet, der Weg entlang der Nashörner ist dann wegen der gruseligen Dekoration teilweise gesperrt. Halloween-Bonbon: „Zoo-Lights“ inklusive Auf die Halloween-Fans wartet in diesem Jahr ein zusätzliches extra Highlight: die „Zoo-Lights“. Über 650 tierische Lichtfiguren erleuchten zurzeit den Zoo entlang einer festen Route – unter ihnen ein 6 Meter hohes und 10 Meter langes Chamäleon oder fast 4 Meter hohe Erdmännchenfiguren. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Abendveranstaltung ein zweites Mal bis zum 5. November verlängert, sodass auch die Halloween-Gäste davon profitieren. Allerdings gelten die Gutscheine und Eintrittskarten für die „Zoo-Lights“ nicht für die Abende vom 27. bis 31. Oktober, dann sind nur die Eintrittskarten für das Halloween-Festival gültig. 25 Prozent Vorverkaufsrabatt gibt es für die Halloween-Tickets im Online-Shop des Zoos (https://shop.zoo-osnabrueck.de) oder im Vorfeld an der Zoo-Kasse. Die Gutscheine für die „Zoo-Lights“ gelten bis zum 26. Oktober sowie vom 1. November bis 5. November. Die „Zoo-Lights“ starten täglich ab 18:30 Uhr. Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können. Eintrittspreise Der Eintrittspreis für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück entspricht dem regulären Tageseintrittspreis von 20,50 Euro für Erwachsene, 13,50 Euro für Kinder und 17 Euro ermäßigt für Schüler oder Studenten. Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Außerdem sind bei vielen Zoosponsoren Rabattflyer erhältlich sowie 25% Vorverkaufsrabatt im Online-Shop und an der Zoo-Kasse. Überblick Halloween-Festival im Zoo Osnabrück Wann: Freitag, 27.Oktober bis Dienstag, 31. Oktober 2017 Uhrzeit: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr Eintrittspreise:20,50 Euro für Erwachsene 17 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose mit gültigem Nachweis)13,50 Euro Kinder (3 bis 14 Jahre)  Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent.


Zoo Osnabrück, 13.10.2017 Namenswettbewerb: Tapirnachwuchs heißt „Mateo“ Über 200 Kinder reichten Vorschläge ein Pepe, Alvaro, Tico und Diego: Über 250 Namensvorschläge erreichten den Zoo Osnabrück für das vor fünf Wochen geborenen Tapir-Männchen. Der Zoo hatte zuvor Kinder zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Nun steht der Name fest. „Als wir die Fülle an Namensvorschlägen bekamen, staunten wir nicht schlecht“, berichtete Sabine Springmeier, Tierpflegerin im Südamerika-Areal. Im Südamerikahaus wurde für den Wettbewerb ein Briefkasten angebracht, in den Kinder direkt ihre Vorschläge werfen konnten. Insgesamt reichten über 200 Kinder, unter ihnen auch Schulklassen oder eine Kindertagesstätte, 255 Namensvorschläge für den inzwischen fünf Wochen alten Flachlandtapir ein. Die jüngsten Wettbewerbsteilnehmer sind erst 2 Jahre alt. Sogar Schüler einer 1. Klasse aus der französischen Stadt Nantes reichten ihre Favoriten ein. Der mit neun Einreichungen am häufigsten vorgeschlagene Name war „Focko“. Alle Tierpfleger, die im Südamerika-Areal arbeiten, stimmten gemeinsam über den Namen ab. „Am meisten Stimmen hatte ‚Mateo‘ – und so heißt unser jüngster Tapir nun auch“, freute sich Springmeier. Drei Kinder hatten den Vorschlag für den Namen „Mateo“ abgegeben: der zweijährige Linus aus Georgsmarienhütte, der fünfjährige Thorben aus Rhaudernfehn und die neunjährige Charlyn aus Osterkappeln. Alle drei durften als Gewinn des Namenswettbewerbs den Tapirnachwuchs besuchen und füttern. Linus und Charlyn wählten den Namen Mateo, weil er mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Name von Mateos Vater Mauri (5 J.). Charlyn entschied sich außerdem für den Namen, weil „M“ für Mauri (Mateos Vater) steht, „A“ für Amanda (Mateos Schwester), „T“ für Tapir, „E“ für Elise (Mateos Mutter) und „O“ für Olivia (Mateos Ersatzoma). Thorbens Mutter suchte gemeinsam mit ihrem Sohn einen spanischen Namen im Internet, den auch Kinder gut aussprechen können. Mateo entwickelt sich prächtig Mateo sei ein sehr aufgeweckter und aktiver Tapir, weiß Tierpflegerin Springmeier. „Er liebt es, unter dem Wasserschlauch zu duschen – Wasser mag er eh sehr gerne. Außerdem ist er sehr aktiv und zutraulich“, so Springmeier weiter. Mittlerweile trinkt das Jungtier sogar größtenteils nur noch nachts Muttermilch, tagsüber mümmelt er gerne an Nektarinen, Bananen und Trauben, aber auch an Gurke und Porree. „Damit er neben den erwachsenen Tapiren eine Chance hat, etwas von dem Futter abzubekommen, halten wir für Mateo immer ein bisschen Extra-Futter parat“, so Springmeier. Mutter Elise (14 J.), die beiden Weibchen Olivia (26 J.) und Elvira (20 J.) sowie die große Schwester Amanda (1 J.) kümmern sich um Mateo, der aber immer selbständiger und auf eigene Faust die Anlage erforscht. Wissenswertes zu Flachland-Tapiren (Tapirus Terrestris) Flachlandtapire leben im tropischen Regenwald Südamerikas (Kolumbien bis Paraguay). Sie werden bis zu 2,15 Meter lang und bis zu 1,10 Meter hoch. Sie wiegen zwischen 200 und 350 Kilogramm. Tapire ernähren sich von Früchten, Gräser und Pflanzen. Besonders gerne mögen sie auch Palmfrüchte, weswegen sie von den Menschen gejagt werden. Auch wegen ihres Fleisches werden sie von Menschen gejagt. Zusätzlich führt die Lebensraumzerstörung dazu, dass die Tierart auf der Roten Liste als gefährdet geführt wird. Man spricht von ihnen als "lebende Fossilien", da ihr Körperbau sich seit ca. 50 Millionen Jahren nicht mehr verändert hat. Mit ihrer gedrungenen Körperform können sie sich gut im Dickicht des Regenwaldes fortbewegen. Auffallend ist ebenfalls ihr kleiner Rüssel bestehend aus Oberlippe und Nase, den sie bei der Nahrungsaufnahme wie ein Greiforgan einsetzt. Zu ihren Verwandten zählen Nashörner und Einhufer. Tapire sind ausgesprochene Waldtiere, die besonders die Busch- und Wassernähe lieben. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer. Besonders gut ausgebildet ist ihr Geruchssinn. Tapire leben als Einzelgänger oder in kleinen Familiengruppen. Die Jungen sind gestreift, ähnlich wie Frischlinge der Wildschweine. Bildunterschriften: Bilder I/E/D: Mateo heißt der kleine Flachlandtapir im Zoo Osnabrück nun: Die Gewinnerkinder des Namenswettbewerbs durften das jüngste Familienmitglied besuchen und füttern (auf dem Bild: Thorben und Charlyn). Bild B: Mateo heißt der kleine Flachlandtapir im Zoo Osnabrück nun: Die Gewinnerkinder des Namenswettbewerbs durften das jüngste Familienmitglied besuchen und füttern (auf dem Bild: Thorben und Charlyn sowie Tierpflegerin Sabine Springmeier) Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 12.10.2017 „Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück gehen in Verlängerung Nach großer Resonanz Lichterfest noch bis zum 26. Oktober Riesenchamäleon, glitzernde Seepferdchen, strahlende Schnecken oder leuchtende Erdferkel – die „Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück kommen so gut bei den Besuchern an, dass der Zoo die Veranstaltung bis zum 26. Oktober verlängern wird. Knapp zwei weitere Wochen werden die besonderen „Zoobewohner“ am Schölerberg bleiben. „Wir haben so viel positive Resonanz von den Besuchern erhalten, dass wir beschlossen haben, die Zoo-Lights zu verlängern. Ursprünglich sollten sie bis zum 15. Oktober bleiben, aber wir haben uns die Option für eine Verlängerung je nach Rückmeldung der Besucher offengelassen“, berichtet Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Seit dem 23. September können Zoobesucher abends ab 18:30 Uhr bis 22 Uhr die „Zoo-Lights“ genießen und den beleuchteten Zoo erkunden. Über 650 tierische Lichtfiguren sind von der niederländischen Firma ShowLine nach Osnabrück gebracht worden. Mehr als zwei Wochen hat der Aufbau gedauert und nun führt ein Rundweg durch den Zoo vorbei an den farbenfrohen Installationen. Bunt leuchtende Heuschrecken, Krebse, Affen, Tiger oder Quallen sorgen mit zusätzlichen farbigen Lichtstrahlern in Büschen und Bäumen für eine besondere Atmosphäre im Waldzoo. Wer mehr über die echten Tiere im Zoo erfahren will, kann sich kostenlos den Zoopädagogen anschließen, die durch die nächtliche Tierwelt führen. Sie erklären, wie Tiger Diana und Argo die Nacht verbringen oder zeigen das geschäftige Treiben von dämmerungsaktiven Tieren wie den Stachelschweinen, die man tagsüber nicht so häufig zu Gesicht bekommt. „Mit unseren neuen Veranstaltungsformaten, wie den Zoo-Lights oder Ende Oktober dem Halloween-Festival, versuchen wir zusätzliche Einnahmen für den Zoo und die Tiere zu schaffen. Der Umbau von Gehegen kostet viel Geld und da wir uns so gut wie selbst finanzieren, sind die Events eine Möglichkeit weiteres Budget für die Verbesserung der Tierhaltung zu schaffen“, erläutert Reuvekamp. Für das Wochenende 21. und 22. Oktober können sich weiterhin Musiker oder Künstler, die den Zoo gerne als Bühne nutzen möchten, per E-Mail bei Diana Reuvekamp (reuvekamp@zoo-osnabrueck.de) melden. Wer auch sein Abendessen in den Zoo verlegen möchte: Die Gastronomie in „Angkor Wat“ hat bis 21 Uhr (So.-Do.) bzw. 22 Uhr (Fr./Sa.) geöffnet. Lichterfest „Zoo-Lights“ im Überblick: · 23.09.2017 bis 26.10.2017 · Täglich 18:30 Uhr bis 22 Uhr · Eintrittspreise: Erwachsene: 20 Euro; Kinder: 12 Euro (inklusive Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen); für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft: 7 Euro (Erwachsene) bzw. 5 Euro (Kinder); 25% Online-Rabat im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de oder 25% Vorverkaufsrabatt an der Kasse (nicht am gleichen Tag einlösbar); weitere Rabatte auch über Zoo-Partner erhältlich. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bildunterschrift: Die Resonanz auf die „Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück ist so gut, dass die Veranstaltung bis zum 26. Oktober verlängert wurde. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich eröffnet. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 04.10.2017 Endlich wieder Wölfe im Zoo Osnabrück Weitere Bewohner für neue nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ Endlich gibt es im Zoo Osnabrück wieder Wölfe. Am vergangenen Donnerstag sind vier Hudson Bay Wölfe aus dem Zoo Amsterdam im Zoo Osnabrück eingezogen. Sie leben nun in der neuen nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück und sind damit die zweite Tierart nach den Waldbisons, die ihr Zuhause hier bezogen haben. Ganz ruhig und gelassen eroberten die beeindruckenden, fast weißen Hudson Bay Wölfe ihr neues Zuhause: „Es kamen insgesamt vier Rüden: Ein Vater mit seinen drei Söhnen, die im April zur Welt kamen. Der neunjährige Vater ist ein sehr erfahrener und gelassener Rüde und wirkte sich beruhigend auf die Söhne aus, die noch etwas unsicherer sind“, berichtete Tanja Boss, Tierpflegerin und Revierleiterin von „Manitoba“. Nach ihrer Ankunft aus Amsterdam am Donnerstagmittag kamen die Tiere zunächst aus den Transportkisten in das Innengehege. Da sie sich dort sehr ruhig verhielten, beschloss das Team die Tiere bereits am Nachmittag in das außenliegende Vorgehege zu lassen. Auch diesen Bereich erkundeten sie ganz gemächlich, beschnupperten alles und tranken ein wenig Wasser. „Die Tiere zeigten sich so ruhig und entspannt, dass wir uns dazu entschlossen, sie am nächsten Tag gleich auf die große neue Außenanlage zu lassen. Solche Entscheidungen muss man spontan nach dem Verhalten der Tiere fällen“, so Biologe Tobias Klumpe. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos hatte er den Transfer der Tiere aus dem Zoo Amsterdam organisiert. Am Freitagvormittag um halb elf machte Tierpflegerin Boss dann den Schieber zum großen Außengehege auf. „Der Vater ist wieder als erstes in den für die Wölfe fremden Bereich gegangen und ein Sohn begleitete ihn. Gemeinsam erkundeten sie erstmal das große Gelände und liefen alles ab. Die anderen beiden Tiere folgten dann eine Weile später“, erzählte Boss. Schließlich untersuchten sie gemeinsam ihr großes neues Zuhause bis in den letzten Winkel. „Das war wirklich toll anzusehen – diese Wolfsart hat ein sehr helles Fell, da sie ja ursprünglich in sehr nördlichen Regionen, wo häufig Schnee liegt, lebt. Dementsprechend können Besucher sie natürlich sehr gut sehen“, freute sich Klumpe. In den nächsten Wochen sollen nun noch zwei weibliche Tiere dazu kommen und so das Rudel vorerst komplett machen. Die neue, 3,5 Hektar große Tierwelt „Manitoba“ wird 2018 komplett fertig gestellt. Den ersten Bereich mit Höhenpfad durch den Wolfswald können Besucher bereits entdecken. Hier zogen vor zwei Wochen zwei Bisons aus dem Zoo Hannover ein. Neben den Hudson Bay Wölfen werden in den kommenden Wochen noch zwei Schwarzbären ankommen. Im zweiten Teilbereich ziehen 2018 Kleinsäugetiere wie Biber, Stinktiere oder Baumstachler ein. Der Neubau kostet rund 3,5 Millionen Euro. Vor dem Bau von „Manitoba“ lebten im Zoo Osnabrück Europäische Wölfe. Diese hatte der Zoo vor den Bauarbeiten an den Zoo Dublin abgegeben. Wissenswertes zu Hudson Bay Wölfen (Canis lupus hudsonicus) Der Hudson Bay Wolf lebt nördlich und westlich der Hudson Bay (Kanada) in den Provinzen Manitoba, Nunavut und in den North West Territories. Diese Unterart des Wolfes ist vergleichsweise zu anderen Unterarten sehr hochbeinig. Die weißen Wölfe besitzen ein Fell mit dichter Unterwolle bis zu 6.500 Haare pro Quadratzentimeter – damit schützt sie das Fell vor Temperaturen von unter minus 50°Celsius. Wie alle Unterarten des Wolfes lebt der Hudson Bay Wolf im Rudel. In der Wildbahn stehen auf ihrem Speiseplan Kleinsäuger wie Schneehasen, aber auch Karibus und Elche, die sie im Rudel jagen. Bildunterschriften: O: Bereits einen Tag nach ihrer Ankunft im Zoo Osnabrück erkundeten die vier Hudson Bay Wölfe ihre große Außenanlage. P: Die Wolfswelpen kamen im April im Zoo Amsterdam zur Welt und sind an ihrem noch beigefarbenen Fell erkennbar – der Vater trägt schneeweißes Fell. T: Der Wolfs-Vater, der mit seinen drei Welpen in den Zoo Osnabrück zog, bildete die Vorhut und untersuchte die Außenanlage als erster, bevor sein Nachwuchs ihm folgte. V: Neugierig erkundeten die Wölfe ihr neues Zuhause im Zoo Osnabrück. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Im Herbst 2017 wurde der dazugehörige „Orang-Utan Dschungeltempel“ eingeweiht. Die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 28.09.2017 Stiftung Pro Kreatur spendet 20.000 Euro für Osnabrücker Löwen Bislang größte Einzelspende von Kirsten und Axel Ziemek Mit 20.000 Euro spendet die Stiftung Pro Kreatur die bislang größte Summe für den Verein „Löwen für Löwen“. Dieser sammelt Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück. In der Vergangenheit hatte die Stiftung regelmäßig ein Tapirschutzprojekt in Südamerika, das der Zoo unterstützte, gefördert. „Uns liegen der Tierschutz und auch der Zoo Osnabrück sehr am Herzen. Schließlich lernen Menschen hier Tiere kennen und lieben. Und so wächst auch in vielen der Wunsch unsere beeindruckende Tierwelt zu schützen“, berichtet Kirsten Ziemek von der Kirsten und Axel Ziemek Pro Kreatur Stiftung. Ziel der Stiftung ist die Förderung des Tierschutzes durch Erhaltung von Arten und Rassen, aber auch die Erhaltung und Schaffung von artgerechtem Lebensraum oder humanitäre Haltung, Pflege und Behandlung von Tieren. „So lag es nahe, dass wir nun den Zoo bei der Vergrößerung seiner Löwenanlage unterstützen, damit die Löwen mehr Platz haben und auch wieder Nachwuchs bei dieser bedrohten Tierart möglich ist“, so Ziemek. Die Löwenanlage soll bis 2020 umgebaut werden und danach dreimal so groß sein. Mit dem Verein „Löwen für Löwen“ sammelt der Zoo Geld für den Umbau. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann bedankte sich im Namen des Vereins „Löwen für Löwen“ bei der Stiftung: „Wir finanzieren uns so gut wie selbst über Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden. Gerade der Umbau von Tiergehegen stellt uns vor große Herausforderungen, da diese Projekte sehr teuer sind. Deswegen starten wir so kreative Maßnahmen wie den Verein ‚Löwen für Löwen‘ mit vielen Charity-Aktionen und sind sehr froh, dass die Stiftung uns dabei so großzügig hilft.“ Der Umbau mit einem Baumhöhenpfad für die Besucher wird rund 1,6 Millionen Euro kosten und soll spätestens 2019 starten. Wer das Vorhaben, die Löwenanlage zu vergrößern, unterstützen will, kann direkt an den Verein „Löwen für Löwen“ spenden. Kontodaten: Sparkasse Osnabrück, IBAN: DE 57 2655 0105 1551 7708 27; eine Jahresmitgliedschaft kostet 80 Euro. Bei Interesse bitte melden unter: zoo@zoo-osnabrueck.de. Bildunterschrift: Die Kirsten und Axel Ziemek Stiftung Pro Kreatur setzt sich für Artenschutz ein und unterstützt den Zoo Osnabrück seit vielen Jahren (v.l.n.r.: Oliver Schönhals (Stiftung Pro Kreatur), Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Kirsten Ziemek (Stiftung Pro Kreatur), Prof. Michael Böer (Zoodirektor)). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Im Herbst 2017 wurde der dazugehörige „Orang-Utan Dschungeltempel“ eingeweiht. Die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Zoo Osnabrück, 25.09.2017 „Zoo-Lights“ verwandeln Zoo Osnabrück in bunte Lichtkulisse Lichterfest am Samstag gestartet – noch bis 15. Oktober Seit Samstag, 23. September, leuchtet der Osnabrücker Schölerberg in der Dunkelheit: Funkelnde Tierfiguren und farbenfrohe Lichtinstallationen verzaubern die Besucher der „Zoo-Lights“ im Osnabrücker Zoo noch bis zum 15. Oktober. Am ersten Wochenende kamen bereits rund 1.500 Besucher zu dem Lichterfest. Wer seine Tickets dafür im Online-Shop kauft, erhält 25 Prozent Rabatt. Mit großen Augen machten sich am Samstagabend die ersten Besucher der „Zoo-Lights“ auf ihren Rundgang durch den stimmungsvoll illuminierten Zoo. Neben großen Tierfiguren, wie dem 6 Meter hohen und 12 Meter langen Chamäleon, das vom Löwenrondell auf den Eingangsbereich hinabschaut, sorgen viele weitere kleine und große Installationen und bunte Strahler für eine magische Atmosphäre. Das Blätterdach des Waldzoos wird an vielen Stellen bunt beleuchtet und im sogenannten „Magic Forest“ wechseln die Baumstämme dank zahlreicher Strahler immer wieder ihre Farbe. Viele kleine Tierfiguren kommen direkt in Gruppen daher: So zum Beispiel an der Löffelhundanlage zahlreiche rote Krabben, die durch eine spezielle Neonfarbe und Schwarzlicht grell leuchten. Der gleiche Effekt wurde auch für einen Schwarm kunterbunter Fische genutzt, der den Gang am Tigertempelgarten in eine kleine Unterwasserwelt verwandelt. Spezielle Lichteffekte beleuchten auch zwei Haie, die in den Bäumen bei den Pinguinen über den Besuchern lauern: „Hier werden die Reflexionen von Wasser und Licht nachempfunden. Für die Besucher entsteht so das Gefühl, als würden sie vom Meeresgrund zu den Haien hinaufschauen, auf den sich das Licht von der Wasseroberfläche zu spiegeln scheint“, erklärt Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Kostenlose Führungen Insgesamt erhellen über 650 Lichtobjekte das Gelände vom 23. September bis 15. Oktober. Dabei bilden die zahlreichen Figuren und Installationen einen Rundgang durch den Zoo. Zusätzlich führen Zoopädagogen kostenlos durch die nächtliche Welt der Tiere, bei denen sie zum Beispiel erklären, ob Seehunde an Land oder im Wasser schlafen und ob nachts wirklich alle Katzen grau sind. Für Besucher, die direkt ihr Abendessen in den Zoo verlegen wollen, bleiben die gastronomischen Angebote am Affentempel und am Löwenrondell täglich bis 21 Uhr geöffnet. Spannende Kulisse für Hobbyfotografen Ein Selfie mit dem leuchtenden Tiger oder den drei pink-strahlenden Erdferkeln darf bei vielen Besuchern nicht fehlen. Aber nicht nur zahlreiche Smartphones wurden während des ersten Wochenendes bereits gezückt: Viele Hobbyfotografen brachten gleich ihre ganze Ausrüstung mit, um die leuchtenden Exponate bestmöglich abzulichten. Reuvekamp weiß, warum das Lichterfest für Fotografen so interessant ist: „Wenn die Umgebung in den Abendstunden komplett dunkel ist, die bunten Figuren in die Nacht hinaus strahlen und dabei das Blätterdach da drüber in anderen Farben angestrahlt ist, können wirklich tolle Fotos entstehen. Manche Fotografen kamen gleich in einer Gruppe, um sich gegenseitig Tipps zu geben.“ Wer möchte bei den „Zoo-Lights“ musizieren? Als musikalische Ergänzung zu den leuchtenden „Bewohnern“ sucht der Zoo noch nach Musikern, die den Zoo und die „Zoo-Lights“ an den Wochenenden zwischen dem 23. September und 15. Oktober (freitags und samstags) als Plattform nutzen möchten: „Ob Straßenmusiker, Hobbymusiker oder auch Musikstudenten – wir bieten den Zoo kostenlos als Bühne an, sodass man seine Musik den Besuchern vorstellen kann. Als kleines Dankeschön gibt es Zoofreikarten für die Künstler“, so Reuvekamp. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail an veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de wenden. 25 Prozent Rabatt im Online-Shop Erwachsene zahlen für die „Zoo-Lights“ 20 Euro Eintritt, Kinder 12 Euro. Darin enthalten ist jeweils der Eintritt in den Zoo, die Veranstaltung, sowie die Führungen mit den Zoopädagogen. Im Online-Shop des Zoos shop.zoo-osnabrueck.de bekommen Besucher zusätzlich einen Onlinerabatt von 25 Prozent auf den Eintrittspreis. Für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft gelten generell vergünstigte Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro und Kinder 5 Euro. Lichterfest „Zoo-Lights“ im Überblick: · 23.09.2017 bis 15.10.2017 · Täglich 18:30 Uhr bis 22 Uhr · Eintrittspreise: Erwachsene: 20 Euro; Kinder: 12 Euro (inklusive Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen); für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft: 7 Euro (Erwachsene) bzw. 5 Euro (Kinder); 25 Prozent Onlinerabatt im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de; Weitere Rabatte auch über Zoo-Partner erhältlich. Rabatte sind nicht kombinierbar. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010),die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“  (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis zum Herbst 2017 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden.Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


Fast 600 Besucher bei Abendessen neben Tiger & Co. 1. „Löwenmahlzeit“ im Zoo Osnabrück ein voller Erfolg Einmal bei Tigern, Affen und anderen tierischen Bewohnern zu Abend essen: Diese Gelegenheit nutzten Besucher am letzten Freitagabend im Zoo Osnabrück und brachten zur 1. „Löwenmahlzeit“ selbstgekochte Speisen und kreative Tischdekoration mit. Der Reinerlös der Veranstaltung, rund 5.800 Euro, fließt in den Verein „Löwen für Löwen“, der Geld für die Vergrößerung der Löwenanlage sammelt. Gleichzeitig erstrahlten die „Zoo-Lights“ entlang der Wege und läuteten das Lichterfest im Zoo ein. Bepackt mit Picknick-Körben, Bollerwagen bunten Tischdecken und kreativer Tischdekoration zogen die fast 600 Teilnehmer am Freitagabend bei der 1. Osnabrücker Löwenmahlzeit durch den Zoo. Begrüßt wurden sie um 18 Uhr durch Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“, und Zoopräsident Reinhard Sliwka im Eingangsbereich. „Heute können alle Gutes tun und gleichzeitig einen wunderschönen Abend im Zoo verleben“, begrüßte Brickwedde die gutgelaunten Gäste. „Der Verein ‚Löwen für Löwen‘ freut sich sehr, dass Sie mit Ihrer Anwesenheit den Umbau der Löwenanlage unterstützen und so den Osnabrücker Löwen zu einem größeren Zuhause verhelfen.“ Nach der Begrüßung suchten sich die Teilnehmer ihren Tisch im Zoo. Am Präriehundgehege, am Löwengehege, im Elefantenhaus, am Tigertempelgarten oder bei den Pinguinen standen insgesamt 81 Bierzeltgarnituren für sie bereit. Am Affentempel waren außerdem 61 Einzelplätze gebucht. Die gute Stimmung zog sich durch den gesamten Zoo – so aßen die Teilnehmer nicht nur gemeinsam, sondern sangen, spielten und machten Erinnerungsfotos von dem besonderen Abend zusammen. Wer hat den schönsten Tisch? Wer wollte, konnte seinen Platz nicht nur mit leckerem Essen eindecken, sondern auch mit einer kreativen Dekoration für das richtige Ambiente sorgen – das hat sich für einige Tische ganz besonders gelohnt: Eine „Tisch-Jury“, bestehend aus Zoopräsident Reinhard Sliwka, Karin Bruchhausen (Präsidium Zoo Osnabrück), Mechthild Möllenkamp (Vorstand „Löwen für Löwen“) und Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo Osnabrück), prämierte die schönsten Tischdekorationen. Einen spontanen Ehrenplatz gab es für den Tisch „Geburtstag im Zoo“, an dem eine Familie ihre Oma zum Geburtstagsessen inklusive Geburtstagstorte und Kerzen eingeladen hatte. Sie freuten sich über je eine Tagesfreikarte. Den dritten Platz belegte der besonders stilvoll eingedeckte Tisch „Eisbär isst Heidelbeer“. Das Tisch-Team erhielt ebenfalls je eine Tageseintrittskarte. Den zweiten Platz belegte das Ensemble „König der Löwen“. Hier hatten die Teilnehmer nicht nur den Tisch, sondern auch sich selbst löwenstark in Szene gesetzt und brachten zusätzlich den Elton John Song „Circle of life“ aus dem bekannten Zeichentrickfilm zum Besten. Sie gewannen jeder eine Patenschaft für den Elefantennachwuchs Minh-Tan sowie einen 5 Euro Gutschein für Edeka Möllenkamp. Den ersten Platz machte der Tisch „Bayern meets Afrika“ – hier war der Name Programm: Die Teilnehmer erschienen im Oktoberfest-Outfit, während auf den Tischen eine aufwändige Savanne mit Sand und Tieren aufgebaut war. Die Sieger erhielten eine Pinguinpatenschaft sowie eine Gruppenführung durch den Zoo. Zooführungen und „Zoo-Lights“ Nach dem Essen wartete dann gleich der Verdauungsspaziergang: Die Zoopädagogen führten um 20 Uhr und um 21 Uhr auf mehreren Routen durch die abendliche Tierwelt und berichteten, ob Elefanten im Stehen oder Liegen schlafen oder ob nachts alle Katzen grau sind. Ein Besuch bei den schlummernden Raubkatzen durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen, schließlich fließt der Reinerlös der Veranstaltung komplett in den Verein „Löwen für Löwen“. Der Verein sammelt Spenden, um den Umbau und die Vergrößerung der Löwenanlage in Osnabrück für 1,6 Millionen Euro zu finanzieren. Mit der neuen Anlage soll dann auch wieder Nachwuchs bei den Raubkatzen möglich sein. Doch die „Löwenmahlzeit“ bot nicht nur wegen der Tiergehege eine besondere Umgebung, sondern auch dank der besonderen Lichtinstallationen der „Zoo-Lights“. Auf die über 650 Tierlichtfiguren konnten die Picknickteilnehmer als erste einen Blick werfen, denn das Lichterfest startete eigentlich erst einen Tag später. „Die Bäume sind stimmungsvoll beleuchtet und über den Köpfen hangeln sich orange Affen durch die Bäume oder blau funkelnde Seepferdchen wiegen sich im Wind. So entstand eine ganz besondere Atmosphäre bei der ‚Löwenmahlzeit‘“, berichtet Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Um 22 Uhr verließen die letzten Gäste den Zoo – immer noch in bester Stimmung und mit viel Lob für das Zoo-Team und die besondere Veranstaltung. Auch für Zoopräsident Reinhard Sliwka war der Abend ein voller Erfolg: „Es freut uns sehr, dass die ‚Löwenmahlzeit‘ so gut angekommen ist. Da wir uns fast komplett durch Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden finanzieren, sind derartige Events für uns eine wichtige Einnahmequelle, um Umbauarbeiten zu finanzieren und Tiergehege, wie das der Löwen, weiter zu verbessern.“ 2018 soll es deswegen auch wieder eine „Löwenmahlzeit“ geben. Wer das Vorhaben, die Löwenanlage zu vergrößern, unterstützen will, kann direkt an den Verein „Löwen für Löwen“ spenden. Kontodaten: Sparkasse Osnabrück, IBAN: DE 57 2655 0105 1551 7708 27; eine Jahresmitgliedschaft kostet 80 Euro. Bei Interesse bitte melden unter: zoo@zoo-osnabrueck.de.


                        Zoo Osnabrück, 18.09.2017

Bisons ziehen in „Manitoba“ im Zoo Osnabrück ein

Erster Bereich der neuen Tierwelt für Besucher geöffnet

 

Die größten Tiere kamen als erstes: In die neue nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück sind am vergangenen Donnerstag mit zwei Waldbisons aus dem Zoo Hannover die ersten Bewohner eingezogen. Der vordere Teil der Tierwelt ist damit seit Sonntagnachmittag für Besucher begehbar. Die große Eröffnung findet 2018 statt, wenn der zweite Bereich des insgesamt 3,5 Hektar großen Areals fertig ist.

 

Die beiden Bisons, ein Weibchen (1 J.) und ein Männchen (1 J.), kamen Donnerstagmittag im Zoo Osnabrück an. Die imposanten Tiere erkunden bereits ihre 3.800 Quadratmeter große Außenanlage und haben sich schon gut eingewöhnt. „Sie streifen durch die grüne Landschaft mit Bäumen, Hügeln und Steinen und wälzen sich auch in ihrer Sandkuhle – ein wirklich schöner Anblick. Ein weiteres Tier aus dem Tierpark Nordhorn soll in den nächsten Wochen noch kommen“, berichtet Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Anders als die Präriebisons, die in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause sind, leben Waldbisons nur in einigen Teilen von Alaska und Kanada und halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf. In der neuen Tierwelt „Manitoba“ werden in direkter Nachbarschaft zu den Bisons bald auch Hudson Bay Wölfe aus Zoos in den Niederlanden und aus Tschechien sowie Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. Besucher können bereits jetzt den ersten Teil des Rundweges inklusive des 120 Meter langen Höhenpfades begehen. „Dort hat man auch jetzt schon ohne Wölfe und Schwarzbären einen tollen Blick auf die Gehege, weil man über das weitläufige Gelände in die Waldlandschaft blicken kann“, berichtet der Zooinspektor. Am Sonntag konnten bereits die Mitglieder der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. das neue Gelände erkunden. Der insgesamt 3,5 Hektar große Bereich „Manitoba“ soll 2018 komplett fertig gestellt werden. Die Umbauarbeiten belaufen sich auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. In den zweiten Bereich sollen Skunks, Biber, Schnee-Eulen, Murmeltiere, Bartkauze und Baumstachler einziehen. Hier legen die Bauarbeiter gerade Gehege und Wege an. Die besonderen Highlights in diesem Bereich werden eine Biberburg mit unterirdischen Einblicken und eine Eulenscheune sein. Ist der zweite Bereich fertig, folgt auch die große Eröffnung.   

 

Bildunterschrift:

In die neue Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück sind vergangenen Donnerstag die ersten Tiere eingezogen: zwei Waldbisons.

Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung)

 

 

Wissenswertes über den Waldbison (Bison Bison Athabascae)

Während der Präriebison in den Weiten der Grassteppen Nordamerikas zuhause ist, beschränkt sich das Vorkommen des Waldbisons auf einige Teile von Alaska und Kanada. Sie halten sich bevorzugt in Waldgebieten auf, sind aber keine reinen Waldbewohner. Ihre Nahrung besteht aus Laub, Zweigen und Rinde, aber aus Flechten, Kräutern und Gräsern. Wie alle Rinderartigen sind auch die Bisons Wiederkäuer. Waldbisons leben in Herden, die allerdings deutlich kleiner sind als die der Präriebisons und nur aus einigen Kühen mit ihrem Nachwuchs bestehen. Die Bullen leben am Rande dieser Gruppen. Waldbisons können etwa 30 Jahre alt werden. Die Tiere können bis zu 50 km/h schnell werden, obwohl die Bullen fast eine Tonne Gewicht auf die Waage bringen. Bei der Geburt wiegt ein Kalb zwischen 20 und 30 Kilogramm.

1957 wurde die letzte reinblütige Herde Waldbisons in Kanada entdeckt und unter Schutz gestellt. Rund 50 Jahre später war der Bestand wieder auf etwa 3.000 Tiere gewachsen. Heute gilt die Tierart als „potenziell gefährdet“.

 

 

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis zum Herbst 2017 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.

 


Weiteres Highlight: „Zoo-Lights“ vom 23. September bis 15. Oktober

Als ein besonderes Bonbon können die Teilnehmer der Löwenmahlzeit als erste die sogenannten „Zoo-Lights“ erkunden: Über 650 faszinierende Lichtinstallationen werden offiziell ab dem 23. September bis zum 15. Oktober täglich von 18:30 Uhr bis 22 Uhr im Zoo zu bewundern sein. Ein Testlauf findet aber bereits am 22. September zur Löwenmahlzeit statt. Unter anderem erwarten die Besucher ein 6 Meter hohes und 10 Meter langes Chamäleon, 3,5 Meter hohe Erdmännchen, leuchtende Riesenschnecken, schimmernde Seepferdchen, ein strahlender Tiger und viele weitere Lichtfiguren. Auf einer festgelegten Route durch den Zoo können Besucher die bunt erleuchteten, phantasievollen und überlebensgroßen Installationen bewundern. Zusätzlich können sie sich Zoopädagogen anschließen und gemeinsam mit ihnen erkunden, was die Zootiere am Abend machen.

 

Der Eintritt zu den „Zoo-Lights“ beträgt 20 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Kinder (Vorverkaufsrabatt: 25 Prozent an der Kasse und im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de). Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft Osnabrück zahlen 7 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Bei Zoo-Kooperationspartnern liegen demnächst ebenfalls Rabattflyer aus.

 

Über 650 tierische Lichtfiguren im Zoo Osnabrück Aufbau für die „Zoo-Lights“ – Start am 23. September – Musiker gesucht Neuerdings lebt im Zoo Osnabrück ein 12 Meter langes und 6 Meter hohes, bunt leuchtendes Chamäleon. Außerdem hangeln sich orange Affen durch die Bäume und am „Unterirdischen Zoo“ haben sich Riesenschnecken versammelt. Diese besonderen neuen Zoobewohner sind Teil der „Zoo-Lights“, die den Zoo vom 23. September bis 15. Oktober abends in ein buntes Lichtermeer verwandeln. Über 650 phantasievolle, leuchtende Tierfiguren ziehen zurzeit in den Zoo Osnabrück ein, denn ab dem 23. September starten abends täglich die „Zoo-Lights“. „Das Lichterfest ist eine Premiere im Zoo Osnabrück. Die Besucher erwartet ab 18:30 Uhr ein Rundgang durch den Zoo gesäumt von bunt leuchtenden, überlebensgroßen Tierfiguren. Hinter jeder Wegbiegung wartet eine andere schimmernde Tiergruppe – das ist wirklich toll“, schwärmt Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Am Erdmännchengehege warten 3,5 Meter hohe Erdmännchenfiguren, neben den Stachelschweinen tummeln sich leuchtende Erdferkel und am NOZ-Kinderland schweben blau funkelnde Seepferdchen in den Bäumen. Einige Figuren leuchten auch durch Schwarzlicht, außerdem wird es einen „Magic Forest“ mit in unterschiedlichen Farben beleuchteten Bäumen geben. Zusätzlich zu den Lichtinstallationen können die Teilnehmer an kostenlosen Führungen durch die nächtliche Tierwelt mit den Zoopädagogen teilnehmen. Zweieinhalb Wochen Aufbau Bis der Zoo von den leuchtenden Tieren bevölkert ist, dauert es über zwei Wochen, denn der Aufbau ist sehr aufwändig. Huug Lohuis von der Firma ShowLine aus den Niederlanden hat die Zoo-Lights nach Osnabrück gebracht und baut zurzeit mit acht bis elf Kollegen auf: „Wir müssen zuerst die Leuchtkörper, also die Tierfiguren, aufstellen, dann die Kabel verlegen und das Licht setzen. Der Aufbau im Zoo ist zusätzlich etwas Besonderes, weil wir natürlich Rücksicht auf die Tiere nehmen müssen. Sie sollen sich ja nicht erschrecken, wenn sie plötzlich leuchtende Nachbarn haben“, so Lohuis. Eine besondere Herausforderung beim Aufbau ist das riesige Chamäleon: „Wir brauchen hier 4.000 Kilogramm Gewicht, damit diese Figur sicher vor Wind und Regen steht.“ Seit 2012 betreibt Lohuis mit seinem Geschäftspartner die Firma ShowLine und stattet Firmenfeiern, Festivals oder auch Zoos mit den besonderen Lichtfiguren aus. „Wir wollten einfach etwas Anderes machen als alle anderen und besonders kreativ sein können. So kommen auch jedes Jahr neue Figuren dazu. Nächstes Jahr vielleicht Flamingos – die Osnabrücker Flamingos haben uns da inspiriert“, lacht der Niederländer. Der Zoo Osnabrück gefalle ihm besonders gut, weil er so hügelig, sehr grün und natürlich sei. Der Veranstalter empfiehlt unbedingt zu den „Zoo-Lights“ zu kommen: „Das ist wirklich eine ganz andere Atmosphäre und Erfahrung mit den bunt schimmernden Tieren und den leuchtenden Bäumen. Es warten nämlich nicht nur die bunten Lichtfiguren, sondern auch die Umgebung wird in buntes Licht getaucht.“ Wer möchte bei den „Zoo-Lights“ musizieren? Als musikalische Ergänzung zu den leuchtenden „Bewohnern“ sucht der Zoo noch nach Musikern, die den Zoo und die Zoo-Lights an den Wochenenden zwischen dem 23. September und 15. Oktober (freitags und samstags) als Plattform nutzen möchten: „Ob Straßenmusiker, Hobbymusiker oder auch Musikstudenten – wir bieten den Zoo kostenlos als Bühne an, sodass man seine Musik den Besuchern vorstellen kann. Als kleines Dankeschön gibt es Zoofreikarten für die Künstler“, so Reuvekamp. Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail an veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de wenden. Lichterfest „Zoo-Lights“ im Überblick: · 23.09.2017 bis 15.10.2017 · Täglich 18:30 Uhr bis 22 Uhr · Eintrittspreise: Erwachsene: 20 Euro; Kinder: 12 Euro (inklusive Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen); für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft: 7 Euro (Erwachsene) bzw. 5 Euro (Kinder); 25% Vorverkaufsrabatt im Online-Shop: shop.zoo-osnabrueck.de; Weitere Rabatte auch über Zoo-Partner erhältlich. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bildunterschriften: E/D: Das Team von ShowLine baut zurzeit über 650 tierische Lichtfiguren für die „Zoo-Lights“ im Zoo Osnabrück auf (23.09. bis 15.10.2017). A: Über 650 tierische Lichtfiguren ziehen zurzeit für die „Zoo-Lights“ (23.09. bis 15.10.2017) in den Zoo Osnabrück ein. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Lisa Josef), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2


Zoo Osnabrück, 11.09.2017 Tapirnachwuchs im Zoo Osnabrück Namenswettbewerb für Kinder In den frühen Morgenstunden des letzten Montags kam im Zoo Osnabrück ein Tapirmännchen zur Welt. Seitdem kümmern sich Mutter Elise und Ersatzoma Olivia liebevoll um das jüngste Familienmitglied. Nun sucht der Zoo nach einem Namen und ruft alle Kinder zu Namensvorschlägen auf. „Als wir am Montagmorgen vor einer Woche in den Tapirstall im Südamerikahaus kamen, war der Kleine schon trocken und lief bereits in der Gruppe mit. Von daher gehen wir davon aus, dass er in den frühen Morgenstunden zur Welt kam“, berichtete Daniel Chirico, Tierpfleger und Revierleiter im Südamerikahaus bei der Vorstellung des Jungtiers. Im Zoo Osnabrück leben damit nun insgesamt sechs Tapire: Männchen Mauri (5 J.), Mutter Elise (14 J.) mit Jungtier, Olivia, mit 26 Jahren die älteste in der Gruppe, Elvira (20 J.) und Amanda, das Jungtier aus dem letzten Jahr. Die Stimmung sei recht entspannt, wie Chirico berichtet: „Alle sind sehr ruhig und schlafen zwischendurch auch viel. Vater Mauri ist zurzeit getrennt von der Gruppe, damit es auch ruhig bleibt. Er hat aber den Kleinen bereits begrüßt und beschnuppert.“ Das Jungtier, dessen braunes Fell noch mit hellen Tarnstreifen durchzogen ist, passt sich an das Verhalten der Gruppe an. Schlafen die Artgenossen, schläft der Kleine auch. Bewegen sich die anderen, ist er auch aktiv. Ersatzoma Olivia kümmert sich „Toll ist, dass sich unser ältestes Tapirweibchen Olivia wieder mit um den Nachwuchs kümmert. Das war schon immer so, sie strahlt wohl etwas Beruhigendes auf die Jungtiere aus. Während Mutter Elise frisst, liegt Olivia bei dem Kleinen und passt auf ihn auf“, freut sich Chirico, der in diesem Jahr auch sein 40. Dienstjubiläum im Zoo feiert und als 15jähriger mit der Tierpflege am Schölerberg begann. In dieser Zeit hat er schon so manchen Tapirnachwuchs begleitet. „Sechs bis sieben Monate wird der Kleine mindestens bei seiner Mutter trinken, aber er wird auch schon in drei bis vier Wochen anfangen Obst und Gemüse zu knabbern. Da sind Tapire Frühzünder. Am liebsten mögen die Jungtiere ja Banane – die ist so schön süß“, schmunzelt der Tierpfleger. Um sicherzustellen, dass der Kleine auch wirklich trinkt, hatte Chirico mit Kollegen den Trinkreflex überprüft. Dabei legen die Tierpfleger den Nachwuchs an das Euter und stellen sicher, dass er anfängt zu saugen und trinken kann. Bislang macht sich der kleine Tapir sehr gut, er wird aber weiter genau beobachtet. Namenswettbewerb für Kinder Dem jüngsten Zoobewohner fehlt allerdings noch ein Name: „Das wollten wir dieses Mal unseren jüngsten Besuchern, den Kindern, überlassen. Also schickt uns Eure Namensvorschläge – nach Möglichkeit ein spanischer Name“, so Chirico. Die Namensvorschläge inklusive vollständigem eigenem Namen, Alter und Postanschrift können Kinder (bis 14 Jahre) bis zum einschließlich 23. September 2017 beim Zoo entweder am Zoohaupteingang oder im Südamerikahaus am Gehege in den Briefkasten werfen. Die Tierpfleger werden dann aus allen Einsendungen einen Namen auswählen. Der Gewinner darf den kleinen Tapir persönlich kennenlernen.Der kleine Tapir im Zoo Osnabrück wird liebevoll umsorgt von Mutter Elise und Schwester Amanda. Noch trinkt der kleine Tapir im Zoo Osnabrück nur Muttermilch, in wenigen Wochen probiert er auch Gemüse und Obst.Der kleine Tapir kam vor einer Woche im Zoo Osnabrück auf die Welt und sucht noch einen Namen.


Zoo Osnabrück, 11.09.2017 Neu: „Löwenmahlzeit“ im Zoo Osnabrück Noch Tische frei für Abendessen bei den Tieren Für die erstmalig stattfindende „Löwenmahlzeit“ am 22. September im Zoo Osnabrück sind noch Tische zu haben: Besucher können zum Abendessen in den Zoo Osnabrück kommen und unterstützen damit den Umbau und die Vergrößerung der Löwenanlage. Es warten außerdem kostenlose Führungen durch die abendliche Tierwelt und ein exklusiver Blick auf die „Zoo-Lights“ vor der Eröffnung am 23. September. Insgesamt 100 Tische können Interessierte buchen und dann am 22. September ihr Abendessen in den Zoo mitbringen und bei den Tieren speisen. Sodexo, der Betreiber der Zoogaststätte, wird zusätzlich Getränke zum Kauf anbieten. An jedem Tisch haben acht Personen Platz und können diesen mit eigenen Tischdecken, Tellern, Besteck und Dekoration eindecken und ihre mitgebrachten Speisen genießen. Am Affentempel können auch Einzelplätze gebucht werden. Hier kann man mit bis zu vier Personen an einem Tisch sitzen. Die Buchung eines Tisches für acht Personen kostet 100 Euro, ein Einzelplatz 15 Euro. Der Reinerlös fließt in die Vergrößerung der Löwenanlage im Zoo Osnabrück. Hier leben zurzeit sechs Löwen, die dringend mehr Platz benötigen, damit auch wieder Nachwuchs möglich ist. Um für den Umbau Geld zu sammeln, hat der Zoo den Verein „Löwen für Löwen“ gegründet. Vorstandsvorsitzender Dr. E.h. Fritz Brickwedde freut sich auf das besondere Event: „Mit der Teilnahme an der Löwenmahlzeit kann jeder die Osnabrücker Löwen unterstützen und gleichzeitig auch noch einen einmaligen Abend hier im Zoo verbringen. In der Gebühr sind nicht nur der Zoo-Eintritt und die Veranstaltung inbegriffen, sondern auch noch Führungen durch den abendlichen Zoo zu späterer Stunde – ein löwenstarkes Angebot.“ Unter allen Tischen wird eine Jury die drei am schönsten dekorierten Tische prämieren. Es winken unter anderem Führungen durch den Zoo oder Tierpatenschaften. Als ein besonderes Bonbon können die Teilnehmer der Löwenmahlzeit als erste die sogenannten „Zoo-Lights“ erkunden: Über 650 faszinierende Lichtinstallationen werden offiziell ab dem 23. September bis zum 15. Oktober täglich von 18:30 Uhr bis 22 Uhr im Zoo zu bewundern sein. Ein Testlauf findet aber bereits am 22. September zur Löwenmahlzeit statt. Unter anderem erwarten die Besucher ein 6 Meter hohes und 10 Meter langes Chamäleon, 3,5 Meter hohe Erdmännchen, leuchtende Riesenschnecken, schimmernde Seepferdchen, ein strahlender Tiger und viele weitere Lichtfiguren. Tische und Einzelplätze für die Löwenmahlzeit können über den Online-Shop des Zoos shop.zoo-osnabrueck.de, über die E-Mail-Adresse veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de oder telefonisch über 0541-95105-77 gebucht werden. Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen auf www.zoo-osnabrueck.de. Im Überblick „Löwen-Mahlzeit“: Freitag, 22. September, 18 Uhr bis 22 Uhr Gruppentisch (à 8 Personen): 100 Euro (inkl. Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen) Einzelplätze: à 15 Euro Buchung über den Online-Shop shop.zoo-osnabrueck.de, per E-Mail unter veranstaltungen@zoo-osnabrueck.de oder telefonisch unter: 0541-95105-77 Im Überblick „Zoo-Lights“: Samstag, 23. September bis 15. Oktober, abends 18:30 Uhr bis 22 Uhr Erwachsene: 20 Euro, Kinder: 12 Euro Jahreskarteninhaber und Mitglieder der Zoogesellschaft: Erwachsene: 7 Euro, Kinder 5 Euro Vorverkaufs-Rabatt von 25% an der Kasse und im Online-Shop (shop.zoo-osnabrueck.de) Bildunterschrift: Dinieren bei den Tieren: Am 22. September findest erstmals die „Löwenmahlzeit“ zugunsten der Osnabrücker Löwen statt – noch sind Tische frei.


Zoo Osnabrück, 07.09.2017 Löwenstarke Kinoaktion: 1.350 Euro für die Löwen Berufsschüler organisierten Charity-Projekt „Kino für Löwen“ „Für die Osnabrücker Löwen ins Kino gehen“ – so lautete das Motto vom 12. bis 16. Juni in der Filmpassage Osnabrück, um Spenden für die Vergrößerung der Löwenanlage im Osnabrücker Zoo zu sammeln. Schüler der Berufsbildenden Schulen Pottgraben hatten das Charity-Event, unterstützt von der Filmpassage, organisiert. Nun überreichten sie gemeinsam den symbolischen Scheck über 1.350 Euro an den Verein „Löwen für Löwen“, der Spenden zugunsten des Umbaus sammelt. Insgesamt 1.350 Euro kamen bei der Aktion „Kino für Löwen“ zusammen – auch dank einer zusätzlichen Spende der Filmpassage über rund 500 Euro. In dem Kino hatten Grundschüler im Juni die Möglichkeit den Film „Unsere Erde“ für nur 5 Euro zu schauen und 130 Kinder nutzten diese Gelegenheit. Schüler der Berufsbildenden Schulen am Pottgraben organsierten die Veranstaltung. Im Rahmen des Unterrichts hatten die angehenden Veranstaltungskaufleute die Aufgabe besondere Ideen für Charity-Events zugunsten der Osnabrücker Löwen zu entwickeln. „Es ist schön zu sehen, dass sich auch junge Leute so für die Osnabrücker Löwen einsetzen und dabei spannende neue Formate für Charity-Veranstaltungen entwickeln“, freute sich Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“, bei der Scheckübergabe. „Die sechs Löwen brauchen dringend mehr Platz, deshalb wird ihre Anlage bis 2019 für insgesamt 1,6 Millionen Euro vergrößert. Nach dem Umbau ist dann auch wieder Nachwuchs bei den Raubkatzen möglich“, erklärt Brickwedde weiter. „Unsere Erde“ für Grundschüler Für 5 Euro Eintritt konnten die Grundschüler nicht nur den Film sehen, sondern bekamen zusätzlich eine Kinderfreikarte für den Zoo Osnabrück. Außerdem hatten am 28. Mai auch alle anderen Tierfilmbegeisterten bei einer öffentlichen Vorstellung die Möglichkeit „Unsere Erde“ für die Osnabrücker Löwen zu schauen. „Es ist toll, dass wir mit der Aktion nicht nur den Umbau der Löwenanlage unterstützen können, sondern auch Kindern mit dem Film einen spannenden Einblick in die Welt der Tiere bieten konnten“, erzählt Schülerin Elena Walter, die das Event mitorganisiert hatte. Ralf Korswird, Schulleiter der BBS Pottgraben, sieht aber auch für die Schüler einen großen Nutzen in der Aktion: „Wir freuen uns immer, wenn sich unsere Schüler an echten Praxisprojekten ausprobieren können.“ Dem stimmt Berufsschullehrer Bernd Sellmeier, der die Klasse in dem Projekt engagiert betreute, zu. „Wenn theoretische Projekte in die Tat umgesetzt werden können, ist dies natürlich umso lehrreicher und spannender für die Schüler“, erklärt Sellmeier. Filmpassage Osnabrück unterstützte Projekt Als Projektpartner konnten die Organisatoren die Filmpassage Osnabrück gewinnen. Die Filmpassage stellte ihre Räumlichkeiten kostenlos für die Kinovorstellungen zur Verfügung und stockte den Reinerlös zusätzlich auch noch um rund 500 Euro auf. „Wir waren von der Idee des ‚Löwenkinos‘ direkt begeistert“, berichtet Robin Ehlert von der Betriebsleitung der Filmpassage, „Die Möglichkeit, uns an außergewöhnlichen Projekten zu beteiligen, ergreifen wir immer gerne. Die Veranstaltung gefiel uns dann so gut, dass wir den Erlös zusätzlich aufstocken wollten.“ Wer das Vorhaben, die Löwenanlage zu vergrößern, unterstützen will, kann direkt an den Verein „Löwen für Löwen“ spenden. Kontodaten: Sparkasse Osnabrück, IBAN: DE 57 2655 0105 1551 7708 27; eine Jahresmitgliedschaft kostet 80 Euro. Bei Interesse bitte melden unter: zoo@zoo-osnabrueck.de. Bildunterschriften: A: Symbolischen Spendenscheck überreicht: Insgesamt 1.350 Euro sind bei der Aktion „Kino für Löwen“ zusammengekommen (hinten v.l.n.r.: Bernd Sellmeier, Berufsschullehrer BBS Pottgraben; Elena Walter und Lisa Hartmann, Schülerinnen BBS Pottgraben; Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“; unten v.l.n.r.: Malte Gertje, Filmpassage Osnabrück; Ralf Korswird, Schulleiter BBS Pottgraben; Robin Ehlert, Filmpassage Osnabrück.) B: Symbolischen Spendenscheck überreicht: Insgesamt 1.350 Euro sind bei der Aktion „Kino für Löwen“ zusammengekommen (hinten v.l.n.r.: Malte Gertje und Robin Ehlert, Filmpassage Osnabrück, Ralf Korswird und Bernd Sellmeier, Lehrer & Schulleiter BBS Pottgraben; vorne v.l.n.r.: Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Vereins „Löwen für Löwen“; Elena Walter und Lisa Hartmann, Schülerinnen BBS Pottgraben).


Zoo Osnabrück Ultraschall bei Tapir, Schlange &  Co

Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg schenkt Zoo Osnabrück Ultraschallgerät Auch bei Tapir, Leguan oder Schlange kommt bei einer medizinischen Untersuchung manchmal ein Ultraschallgerät zum Einsatz. Der Zoo Osnabrück freut sich derzeit über ein besonders gutes Ultraschallgerät – gespendet von der Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg. „Das gespendete Gerät zeigt sehr hochauflösende Bilder, das ist wirklich eine tolle Hilfe bei der Diagnostik“, freut sich Zootierarzt Thomas Scheibe. Ein Ultraschallgerät kann auch im Zoo zum Einsatz kommen, wenn eines der insgesamt über 3.000 Tiere erkrankt. „Wir können damit zum Beispiel akute Fälle wie Legenot bei Reptilien oder Vögeln sofort untersuchen, nachschauen, ob Organe wie Leber oder Milz bei Zootieren verändert sind oder Trächtigkeitsuntersuchung wie bei unserem Tapirweibchen Elise durchführen und nachschauen, ob bei Jungtier und Mutter alles in Ordnung ist. Hier erwarten wir täglich die Geburt.“ Bei der Vorführung des Geräts am heutigen Freitag zeigte sich, dass das Herz des Nachwuchses im Mutterleib kräftig und regelmäßig schlägt. Bislang hatte der Zoo Osnabrück ein kleineres, mobiles Ultraschallgerät. Das neue liefert jedoch mit seinen drei unterschiedlichen Schallköpfen für verschiedene Ansprüche noch hochauflösendere und damit deutlichere Aufnahmen für die weitere Diagnose. Die Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg hatte dem Zoo das Gerät kostenlos überlassen: „Aufgrund der Nachbarschaft zum Zoo Osnabrück und aufgrund der Tatsache, dass der Zoo Osnabrück sich so gut wie selbst finanzieren muss und die finanziellen Mittel für den Bereich der Medizintechnik somit sehr begrenzt sind, fiel die Wahl auf den Zoo. Wir unterstützen den Zoo sehr gerne bei seiner wichtigen Arbeit“, so Uwe Hegen, Verwaltungsdirektor des Franziskus-Hospitals Harderberg. Zoodirektor Prof. Michael Böer nahm die Spende dankend an: „Gerade für kleinere Tiere, die wir direkt in unsere Praxis auf dem Zoogelände bringen können, ist das Gerät sehr gut einsetzbar. Wir können das Gerät aber auch auf dem Gelände verwenden. Je nach Tierart ist eine Ruhigstellung des Patienten erforderlich und bei Tieren mit dickem Fell natürlich auch eine Rasur.“ Das Gerät helfe dem Zoo auf jeden Fall sehr, die Zootiere noch optimaler zu versorgen, betont Böer. Bildunterschrift A/D: Zur Vorführung des gespendeten Ultraschallgeräts untersuchten sie das trächtige Tapirweibchen Elise: Uwe Hegen (Verwaltungsdirektor Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg), Dr. Heiko Schotte (ärztlicher Direktor Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg), Zootierarzt Thomas Scheibe, Zoodirektor Prof. Michael Böer (v.l.n.r.). B: Zur Vorführung des gespendeten Ultraschallgeräts untersuchten sie das trächtige Tapirweibchen Elise: Uwe Hegen (Verwaltungsdirektor Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg), Zootierarzt Thomas Scheibe, Zoodirektor Prof. Michael Böer, Dr. Heiko Schotte (ärztlicher Direktor Niels-Stensen-Klinik Franziskus-Hospital Harderberg; v.l.n.r.).


Zoo Osnabrück, 31.08.2017 Halloween-Festival im Zoo Osnabrück: zwei Horror-Castings für „Erschrecker“ Erschrecker gesucht – Horror-Labyrinthe und Hexen-Märchen-Land Ende Oktober Vom 27. bis 31. Oktober verwandelt sich der Zoo Osnabrück abends in eine Gruselkulisse. Wer selber beim Halloween-Festival als Walking Act erschrecken will, kann bei einem der Horror-Castings am 17. September und 1. Oktober seine Erschrecker-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Zoo Osnabrück wird es diesen Herbst wieder gruselig, wenn beim Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober Zombies, Monster und andere „Untote“ ihr Unwesen treiben. „Das Halloween-Festival haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal angeboten und es war mit insgesamt 5.200 Besuchern an vier Abenden gut besucht. Daher bieten wir die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder an“, berichtet Veranstaltungskauffrau Diana Reuvekamp. Wer beim Halloween-Festival selber aktiv werden möchte, kann sich auch in diesem Jahr vorab als Erschrecker bewerben. Gesucht werden Amateur-Erschrecker und Profi-Monster, die als Walking Acts bei den Besuchern für Gänsehaut sorgen wollen. Dafür gibt es zwei offene Casting-Termine im Zoo Osnabrück: am 17. September und am 1. Oktober jeweils ab 14:30 Uhr. „Egal ob Werwolf, Voodoo-Puppe oder Cosplayer: Teilnehmer dürfen gerne eigene Kostüme mitbringen. Wer dann als Erschrecker teilnehmen darf, wird von uns in die Kunst des Erschreckens eingeweiht und mit den Regeln vertraut gemacht“, erklärt Halloween-Profi Ingo Reuther von „Spirit of Poison“, der das Festival plant. Im vergangenen Jahr sorgten 13 Amateur-Erschrecker für Gänsehaut bei den Zoobesuchern. Neu: Fünf Tage Gruselspaß Nach der erfolgreichen Premiere des „Halloween-Festivals“ im Zoo Osnabrück 2016 wird die Veranstaltung in diesem Jahr von vier auf fünf Tage ausgeweitet. Vom 27. bis 31. Oktober können sich Besucher jeweils ab 17:30 Uhr auf Gänsehaut-Feeling freuen: Das Stollenlabyrinth des „Unterirdischen Zoos“ ist schaurig dekoriert und ab 20 Uhr findet am Löwenrondell eine Show für die ganze Familie statt: die „Witch night“ präsentiert von „Spirit of Poison“. Außerdem erschrecken Walking Acts im „Labyrinth der Toten“ oder dem „Wald des Grauens“ (beide empfohlen ab 16 Jahren). Auf Kinder wartet eine monsterfreie Zone, in der sie sich schminken lassen und am Halloweenbasteln teilnehmen können. Zusätzlich wird Star-Illusionist Sven Larsen mit seiner großen Zaubershow auftreten. Wer sich nach all dem Schrecken stärken will, erhält in der Gastronomie besondere Gruselmenüs. Aber auch Tierfans kommen beim Halloween-Festival nicht zu kurz, denn Zoopädagogen erklären bei kostenlosen Führungen die Tierwelt. Allerdings kann bei den Führungen nicht jedes Lieblingstier besucht werden: Da einige Zoobewohner feste Ruhezeiten haben, sind während des Halloween-Festivals manche Tierhäuser bereits geschlossen. Um die Tiere nicht zu stören, werden auch die einzelnen Veranstaltungsorte im Zoo gemeinsam mit den Biologen aus dem wissenschaftlichen Team festgelegt. Für den Zoo Osnabrück sind Veranstaltungen wie das Halloween-Festival wichtig, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Derartige Events sind ein wichtiger Baustein in unserem Finanzierungskonzept, schließlich finanzieren wir uns so gut wie selbst, und können so noch extra Budgets ermöglichen, mit denen wir Tiergehege verbessern können.“ Der Zoo bittet darum, dass nur Kinder verkleidet zum Halloween Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann und sich die jungen Besucher zu sehr erschrecken können. Anmeldung für die Horror-Castings Interessenten, die am Horror-Casting teilnehmen möchten, melden sich bitte per E-Mail bei Diana Reuvekamp (reuvekamp@zoo-osnabrueck.de). Eintrittspreise Der Eintrittspreis für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück entspricht dem regulären Tageseintrittspreis von 20,50 Euro für Erwachsene, 13,50 Euro für Kinder und 17 Euro ermäßigt für Schüler oder Studenten. Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Überblick Halloween-Festival im Zoo Osnabrück Wann: Freitag, 27. Oktober bis Dienstag, 31. Oktober 2017 Uhrzeit: 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr Eintrittspreise: 20,50 Euro für Erwachsene 17 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose mit gültigem Nachweis) 13,50 Euro Kinder (3 bis 14 Jahre) Jahreskarteninhaber erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Bildunterschrift A/B/C: Horror-Casting am 17. September und 1. Oktober: Der Zoo Osnabrück sucht Erschrecker für das Halloween-Festival vom 27. bis 31. Oktober im Zoo Osnabrück. Bildquelle: Zoo Osnabrück, zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung (Bilder aus 2016) Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar über 3.060 Tiere aus 276 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Bis zum Herbst 2017 soll das Menschenaffenhaus im gleichen Stil umgebaut werden. Eine nordamerikanische Tierwelt soll bis 2018 realisiert werden. 2016 besuchten den Zoo Osnabrück 1.020.000 Besucher.


🦇 NEU: Eine Fledermausgrotte im Zoo Osnabrück dank der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und der Volksbank Osnabrück eG! 🦇 Insgesamt 10.000 Euro spendeten die VR-Stiftung und die Volksbank Osnabrück eG, sodass wir den hinteren Teil des "Unterirdischen Zoos" in eine schummrige Fledermausgrotte umbauen konnten. Durch eine Panoramascheibe könnt Ihr die 47 Spitzmaus-Langzüngler beobachten, wie sie im blauen Schein der Mondlichtlampe durch die Grotte flattern.🌙 Besonders spannend: Die kleinen Fledermäuse saugen wie Kolibris flatternd den Nektar auf und fliegen schon nach wenigen Sekunden weiter. Stellvertretend für die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und die Volksbank Osnabrück eG eröffnete Beate Jakobs (Vorstandsmitglied der Volksbank Osnabrück eG) gemeinsam mit dem verantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Klumpe und Zoogeschäftsführer Andreas Busemann die Anlage. Wir sagen 💐DANKE 💐für die tolle Unterstützung!


Zoo Osnabrück, 24.08.2017 Am 1. und 2. September auf Pokémon-Jagd im Zoo Letzte „SafariZOOne“ für dieses Jahr Vorerst letzte Chance: Am Freitag, 1. September und Samstag, 2. September können Pokémon- und Zoo-Fans auf eine abendliche Safari im Zoo Osnabrück gehen. Für die Veranstaltung zu dem Handyspiel „Pokémon Go“ öffnet der Zoo nach Kassenschluss für nur 5 Euro nochmal seine Türen. Den vergünstigten Eintritt und die verlängerten Öffnungszeiten können auch „nicht-Spieler“ nutzen. Fans des Handyspiels „Pokémon Go“ haben Anfang September ein letztes Mal für dieses Jahr die Chance im Zoo auf die Suche nach Pikachu, Glumanda und Co. zu gehen: Bei der „SafariZOOne“ am 1. und 2. September lockt der Zoo wieder mit zwei Arenen, 22 Poké-Stops und zusätzlichen Lockmodulen. Auch wer den Zoo einfach nur so besuchen möchte, kann von 18 Uhr bis 20:30 Uhr die Gelegenheit nutzen und die abendliche Atmosphäre im Zoo genießen. Dabei profitieren alle Besucher von einem vergünstigten Eintritt: Pro Person geht es dann für nur 5 Euro in den Zoo, Jahreskarteninhaber zahlen 2,50 Euro. „Im September laden wir noch einmal alle ‚Pokémon Go‘-Spieler herzlich ein neben Löwen, Seehunden und Co. auf digitale Eiersuche zu gehen. Aber auch ‚nicht-Spieler‘ sind natürlich willkommen, um den Tieren vor der Nachtruhe noch einen Besuch abzustatten“, erzählt Diana Reuvekamp, Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Für dieses Jahr wird es voraussichtlich die letzte Ausgabe der „SafariZOOne“ sein. Aber mit der „Löwenmahlzeit“ am 22. September und den „Zoo-Lights“ vom 23. September bis 15. Oktober stehen schon die nächsten abendlichen Großveranstaltungen im Zoo an. Der Erlös der „SafariZOOne“ fließt, wie schon die letzten Male, in den Verein „Löwen für Löwen“ und somit in die Vergrößerung der Löwenanlage. Zeiten und Tickets im Überblick: Freitag, 1. September und Samstag, 2. September 2017 Einlass von 18 Uhr bis 20 Uhr, Ende der Veranstaltung um 20:30 Uhr Eintritt: 5 Euro/Person, Jahreskarteninhaber 2,50 Euro/Person Bildunterschrift: Am 1. und 2. September geht es ein letztes Mal auf Pokémon-Suche in der tierischen Atmosphäre des Osnabrücker Zoos. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung


Zoo Osnabrück, 25.08.2017 Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. Beisitzerin gewählt – Rück- und Ausblick auf das Zoogeschehen Gestern Abend fand die Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. statt. Neben einem Rück- und Ausblick auf das Zoogeschehen und die Tierwelt, wurde der Jahresabschluss vorgestellt, das Präsidium entlastet sowie Dr. Claudia Haarmann als Beisitzerin erneut gewählt. Rund 80 Mitglieder des Zoovereins, dem 1.808 Familien und 223 Einzelpersonen angehören, kamen am Donnerstagabend um 19 Uhr zusammen. Zoopräsident Reinhard Sliwka begrüßte die Anwesenden und warf einen ersten Blick zurück: „Die vergangenen 12 Monate waren sehr bewegte Monate mit freudigen und traurigen Momenten. Wir freuten uns beispielsweise sehr über die Geburt unseres ersten Elefantenbabys hier am Schölerberg, doch wir trauerten auch um Hybridbärin Tips, die tragischer Weise erschossen werden musste, nachdem sie aus ihrem Gehege entwichen war.“ Gleichzeitig habe der Zoo Osnabrück viel bewegt, um sich auch weiterzuentwickeln. Mit der Gründung des Vereins „Löwen für Löwen“ habe der Zoo viele Charity-Aktionen angestoßen, um Gelder für den Umbau der Löwenanlage zu sammeln: „Ob Fußball-Cup oder die erste Zoo-Auktion, im Zoo stellte die Mannschaft viel auf die Beine, um Spendengelder zu sammeln. Unsere finanzielle Situation ist aufgrund der Tatsache, dass der Zoo sich fast alleine finanziert, immer wieder eine Herausforderung – vor allem, wenn es um die Erneuerung von Tieranlagen für eine noch bessere Tierhaltung geht.“ Mit kreativen Charity-Aktionen schaffe der Zoo es immer wieder, noch zusätzliche Mittel einzuwerben. Dank an alle Ehrenämtler und Zoomitarbeiter Gleichzeitig habe es auch viele Angebote für das Vereinsleben gegeben: Zooreisen in die Zoos von München, Nürnberg, Stuttgart, Karlsruhe oder Emmen, zahlreiche Sonntagsführungen mit Blicken hinter die Zookulissen sowie den Neujahrsempfang und das Sommerfest für den Verein. Einen besonderen Dank sprach Zoopräsident Sliwka allen ehrenamtlich Tätigen aus: „Neben den Präsidiumsmitgliedern helfen inzwischen auch viele Zoobegeisterte als Zooscouts und beantworten Fragen von Besuchern oder unterstützen die Zoogärtnern. Darüber hinaus wird auch gerade eine Gruppe gegründet, die noch im Aquarium zur Hand geht.“ Sliwka bedankte sich auch bei der gesamten Zoomannschaft, die mit viel Herzblut täglich den Zoo verbessert und voranbringt. „Ob in der Verwaltung, im Kassenbereich, im Service, in der Tierpflege, im wissenschaftlichen Team, bei den Handwerkern und Gärtnern oder in der Zooschule – alle sind mit großem Engagement dabei und ohne sie würde der Zoo nicht funktionieren“, betonte Sliwka. Bei der anschließenden Wahl einer Beisitzerin im Präsidium wurde Dr. Claudia Haarmann gewählt. Sie war in dem vergangenen Jahr bereits als Vertretung von Präsidiumsmitglied Alexander Hesselbarth gewählt worden. Ehrungen erhielten an dem Abend Marielies Haberstroh, Maria und Felix Jäger sowie Helga Rademacher für 40 Jahre, Walter E. Popp für 50 Jahre sowie Fred und Rosemarie Hackmann für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. Überblick über das tierische Geschehen Einen Überblick über Veränderungen im Tierreich gab anschließend Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Besonders freuen wir uns natürlich über die Entwicklungen bei den Elefanten. Anfang des Jahres hatten wir zunächst noch unsere Elefantenhaltung verbessert. So haben wir beispielsweise den Boden im Elefantenhaus entfernt und ein spezielles Sandgemisch ausgestreut sowie die Beschäftigung bei den Elefanten ausgebaut. Dann kam im März endlich unsere langerersehnte Mutterlinie mit der tragenden Kuh Douanita und Tochter Sita aus dem Zoo Prag und bereits im Juli kam Douanitas Kalb zur Welt. Seitdem verzaubert der kleine Minh-Tan nicht nur die Besucher, sondern auch unsere Tierpfleger.“ Doch auch in anderen Bereichen sei die Tierhaltung weiter verbessert worden oder gab es Nachwuchs: „In den vergangenen Monaten gab es Nachwuchs bei den Seehunden, Warzenschweinen, Mangaben, Rentieren oder bei den Antilopen. Das ist schön für die Tiere, schließlich gehört die Jungenaufzucht mit dem Leben in der Wildbahn, aber auch schön für unsere Besucher, denn sie können das Familienleben im Tierreich beobachten“, erläutert Böer. Besonders interessant seien die Tierbeobachtungen bei der Vielfraßfamilie, wo sich das ältere Jungtier mit den Eltern um den neuen Nachwuchs aus 2017 kümmert. Doch Prof. Böer berichtete auch über Schwierigkeiten bei der Jungenaufzucht: „Ob Lungenentzündung, multiresistente Coli-Bakterien oder Herpes-Viren – wie in der Wildbahn können auch Zoojungtiere krank werden, trotz der tiermedizinischen Betreuung. Mit Prophylaxe, Impfungen aber auch mit Homöopathie unterstützen wir das Immunsystem des Nachwuchses.“ Schließlich informierte Böer auch über das weitere Vorgehen bei den Orang-Utans: „Es ist immer noch geplant, dass in den nächsten Monaten ein weiteres Orang-Utan Paar bei uns neu zusammengebracht wird, allerdings hat dabei das Wohlergehen von Astrid und Buschi Vorrang. Das werden wir genau mittels festgelegter Parameter in einem interdisziplinären Projekt begleitet von der Universität Berlin und der Universität Osnabrück beobachten.“ Vorstellung der Zoozahlen Zoogeschäftsführer Andreas Busemann stellte im Anschluss die Zahlen der Zoo Osnabrück gGmbH des Zoojahres 2016 vor: 5.382.000 Euro der insgesamt 7.139.000 Euro Einnahmen in 2016 generierte der Zoo durch Eintrittsgelder (75,4%), zusätzliche 866.000 Euro durch Sponsoring – bei Ausgaben in Höhe von 6.700.000 Euro. Dabei gelang es dem Zoo 2016 auch durch neue Online-Marketing-Kampagnen mit insgesamt 25.575 Stück noch mehr Jahreskarten zu verkaufen (2015: 21.025) und damit noch mehr Menschen hoffentlich langfristig an den Zoo zu binden. 60 Prozent seiner Besucher kommen inzwischen aus Regionen außerhalb des Osnabrücker Landes. Auch mit dem laufenden Zoojahr sei der Geschäftsführer soweit zufrieden „Wir liegen genau plankonform. Dennoch werden die nächsten Jahre nicht leicht, da unsere Nachbarzoos Zuschüsse in Millionenhöhe erhalten und damit immer attraktiver werden. In Emmen hat ein neuer Zoo für eine Investitionssumme von 200 Millionen Euro eröffnet, der Allwetterzoo Münster erhält einen laufenden Zuschuss von 3,8 Millionen Euro, der in den nächsten Jahren auf 4,1 Millionen Euro erhöht und um zusätzliche Gelder für Investitionen aufgestockt wird. Der Zoo Hannover bekommt in den nächsten Jahren 35 Millionen Euro von der Region für neue Investitionen.“ Langfristig werde es für den Zoo Osnabrück schwer da mitzuhalten, vor allem weil in den nächsten Jahren auch die Elefantenanlage überarbeitet werden müsse. Der Zoo Osnabrück finanziert sich so gut wie selbst über Eintrittsgelder und Sponsoring-Einnahmen mit nur einem für die Zoobranche ausgesprochen geringem Zuschuss durch die Stadt von 0,7 Millionen Euro. Ausblick auf die nächsten Projekte Was der Zoo Osnabrück tut, um der Konkurrenz trotz der schwierigen Situation die Stirn zu bieten, stellte Prokuristin Lisa Josef vor: „Zunächst freuen wir uns sehr, dass endlich das Menschenaffenhaus umgebaut ist und am 23. September mit Innenminister Boris Pistorius offiziell eröffnet wird. Dank der Unterstützung vieler Menschen im Rahmen der Spendenkampagne ‚Wir für Buschi‘ erhalten unsere Orang-Utans Buschi und Astrid sowie ihre Mitbewohner die Gibbons ein vergrößertes Zuhause im Stil der asiatischen Tempel-Ruine Angkor Wat. Damit ist der dritte Bauabschnitt unserer zentralen asiatischen Tierwelt mit Tigertempelgarten und Affentempel abgeschlossen.“ Parallel ziehen die ersten Tiere in der neuen Tierwelt Manitoba ein: „Waldbisons, Polarwölfe und Schwarzbären werden in den nächsten Wochen am Schölerberg erwartet und Besucher können dann bereits durch den ersten Teil der Tierwelt gehen und den Blick von einem Höhenpfad aus genießen“, berichtete Josef. Der zweite Teil von Manitoba soll in der Saison 2018 fertiggestellt werden, dann werde es die offizielle Eröffnung geben. „Die nächsten Projekte werfen jedoch auch schon ihre Schatten voraus: Die Löwen-Anlage sowie die Nashornanlage werden unter dem Namen ‚Mapungubwe‘ in den nächsten Jahren erweitert. Mit dem ‚Löwen für Löwen‘ Verein sammeln wir bereits Geld für die Löwenanlage. Weitere Charity-Aktionen für alle Löwenfans, wie eine Fotoaktion gemeinsam mit der NOZ, werden noch im Herbst starten.“ Um weitere Gelder für die Umbauten zu sammeln, lege der Zoo außerdem einen Fokus auf Veranstaltungen: „Am 22. September findet unsere ‚Löwenmahlzeit‘ statt, bei der die Teilnehmer zum Abendessen in den Zoo kommen können. Darauf folgen die ‚Zoo-Lights‘, eine abendliche Lichtinstallation mit über 650 Tierlichtfiguren vom 23. September bis 15. Oktober, sowie das Halloween-Festival Ende Oktober.“ Und so viel sei bereits verraten: Auch eine winterliche Veranstaltung mit Eislauffläche plane der Zoo zurzeit für die Monate Januar und Februar. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. hat, erhält weitere Informationen direkt beim Zoo unter der Telefonnummer: 0541-95105-16. Eine Familienmitgliedschaft kostet für das Jahr 2018 120 Euro und enthält eine Familienjahreskarte sowie die Möglichkeit an exklusiven Zooreisen oder Sonntagsführungen mit Blicken hinter die Kulissen teilzunehmen.


Zoo Osnabrück, 25.08.2017 2. Runde der Zoo-Lotterie: Hauptgewinn noch zu haben Mit Los für einen Euro soziale Einrichtungen unterstützen Die Zoo-Lotterie geht an diesem Samstag in die „Herbstrunde“: Vom 26. August bis 1. November kann man für einen Euro pro Los sein Glück versuchen und gleichzeitig Gutes tun. Der Hauptgewinn, ein VW up!, wartet noch auf einen Gewinner. Die Zoo-Lotterie 2017 geht an diesem Samstag, 26. August, in die Herbstrunde. An dem Verkaufshäuschen am Nikolaiort kann man dann wieder täglich zwischen 11 und 19 Uhr sein Glück versuchen. Das Los kostet einen Euro. Bislang wurden 29.000 Lose verkauft. Dabei steckte in rund 6.000 Losen ein Gewinn – von den 50.000 Gewinnen warten also noch tausende auf einen neuen Besitzer. „Wir suchen jedes Jahr aufs Neue andere Gewinne. In diesem Jahr kann man Brettspiele oder Küchenutensilien, beispielsweise hochwertige Salz- und Pfeffermühlen genauso wie Kinderspielzeug wie zum Bespiel Kaleidoskope oder Stofftiere gewinnen“, berichtet die Leiterin der Zoo-Lotterie Gabriele Gold. Außerdem ist noch der Hauptgewinn, ein VW up! vom Volkswagenzentrum Starke, in der Lostrommel. „Es freut mich, dass die Zoo-Lotterie seit so vielen Jahren erfolgreich in der Stadt Lose verkauft und der Zoo den Erlös mit wechselnden sozialen Einrichtungen teilt“, so Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der seit 2015 die Schirmherrschaft der Zoo-Lotterie innehat. In diesem Jahr gehen 60 Prozent des Reinerlöses an den Zoo Osnabrück und jeweils 20 Prozent an den Verein Friedensorgel sowie den Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück. Der Verein Friedensorgel unterstützt den Neubau einer Orgel für die evangelisch-lutherische Katharinenkirche. Die derzeitig genutzte Orgel weise durch ihr Alter erhebliche Mängel auf, erklärt Rainer Westermann vom Verein Friedensorgel. „Die neue Orgel soll ein modernes, musikalisch bedeutendes Instrument werden, das auch über die Gemeindegrenzen hinaus ein zukünftiger Anziehungspunkt für Konzerte und andere Veranstaltungen auf hohem Niveau sein wird. Mit unserem Anteil an der Zoo-Lotterie kommen wir diesem Ziel ein Stück näher.“ Der Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück möchte mit dem Erlös den Aktionsfonds „Barrierefreies Zuhause“ aufstocken, so Katharina Oelke vom Seniorenbüro der Stadt Osnabrück. Der Fonds wurde durch die ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater des Seniorenbüros in Kooperation mit der Bürgerstiftung Osnabrück ins Leben gerufen und wird durch Katharina Oelke betreut. „Oft reichen die finanziellen Möglichkeiten Betroffener nicht aus auch nur kleinere Beträge für einfache Veränderungen aufzubringen, um in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu verbleiben. Damit hier Hilfe möglich ist, wurde der Aktionsfonds eingerichtet“, so Oelke. Der Osnabrücker Zoo wird seinen Teil des Reinerlöses für den Umbau der Löwenanlage nutzen. „Die Anlage der Löwen und das Löwenhaus werden deutlich vergrößert und umgebaut, sodass dann auch wieder Löwennachwuchs möglich wird“, berichtet Zoopräsident Reinhard Sliwka. Löwenfans können nicht nur über den Loskauf den Umbau der Löwenanlage unterstützen, sondern auch über den Verein „Löwen für Löwen“. Der Verein wurde gegründet, um Spenden für den Umbau zu sammeln. 2016 gingen in der Zoo-Lotterie rund 80.000 Lose über den Tresen. „Im letzten Jahr konnten wir die Zoo-Lotterie verlängern und auch noch während der Weihnachtszeit Lose verkaufen. In diesem Jahr ist dies nicht möglich und so ist am 1. November Schluss“, erklärt Gabriele Gold die hohen Verkaufszahlen aus dem letzten Jahr. Zoo-Lotterie und Dschungel-Lotterie Beim Verkaufshäuschen am Nikolaiort können Loskäufer ihr Glück zwischen dem 26. August und 1. November montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr versuchen. Im Zoo selbst steht auch ein Verkaufshäuschen, in dem Lose für die sogenannte Dschungel-Lotterie verkauft werden. Diese wird losgelöst von der Zoo-Lotterie durchgeführt. Der Reinerlös fließt komplett an den Zoo Osnabrück und als Hauptpreis winkt ein eBike von Smart im Wert von 2.000 Euro.


Schauen, staunen und spielenZoo Osnabrück begeistert durch vielfältigen Tierbestand inidyllischer WaldkulisseIn seinem 80-jährigen Bestehen hat sich der Zoo Osnabrück vom Heimattiergartenzum Großzoo entwickelt. Doch eines hat sich zum Glück nicht verändert –diewunderschöne Waldkulisse des Schölerbergs. Besucher können sich ihren Wegdurch das hügelige Terrain selbst suchen und dabei die knapp 3.060Tiere des Zoosentdecken.Osnabrück. Betritt man den Zoo Osnabrück, warten abenteuerliche Themenwelten und Spielplätze mitten in lauschiger Waldatmosphäre darauf, erkundet zu werden. Flamingos,Klammeraffen und Präriehunde bilden das Empfangskomitee. Der Weg schlängelt sich den Schölerberg weiter hoch: direkt nach Afrika, Südamerika und in den hohen Norden. Hierkönnen Besucher nun knapp 3.060Tiere aus 276Artenentdecken: ObBlattschneiderameisen, Pinselohrschweine, Tiger, Pinguineoder Elefanten –hier findetjeder Tierfreund sein Lieblingstier oder entdeckt gleich ein Neues.Eine Reise durch die Welt der TiereWer einen Zoorundgang einplant, sollte Zeit mitbringen, denn der Weg durch den 23,5Hektar großen Zoo ist lang und führt buchstäblich durch viele Kontinente. EinSchwerpunkt des Waldzoos ist Afrika: In „Samburu“ ziehen Giraffen mit Vogelstraußen,Wasserböcken, Impalasund Großen Kudusdurch die Steppe, auf eine längereSafari geht es in „Takamanda“ (2010). Die Besucher betreten die über fünf Hektar große afrikanische Themenweltüber eineBrücke und können entlang eines Rundweges über 100 Tiere aus rund20Arten innaturnahenAnlagen entdecken.Neben dem 500 Quadratmeter großenSchimpansenhaus mit Illusionsmalerei ist das Baumhausdorf „Makatanda“, entworfen vonHolzkünstler Jürgen Bergmann, ein weiterer Höhepunkt. Während Kinder durch Röhrenvon Baumhaus zu Baumhaus klettern oder über das dazwischen gespannte Höhennetzkrabbeln, können Eltern in dem ebenfalls aufgestelzten Restaurant Kaffee und Kuchengenießen.Im „Tal der grauen Riesen“können Besucher imposante Dickhäuter beobachten: Nashörner suhlen sich im Matsch und die Asiatischen Elefanten gönnen sich ein Bad. Asien im Zentrum des ZoosFernöstliche Atmosphäre herrscht in „Angkor Wat“ (2012). Die Tempelruine im Herzendes Zoos wird von einer Horde asiatischer Schweinsaffen regiert. Inspiriert von derberühmten Tempelanlage in Kambodschazierendas scheinbar uralte OsnabrückerBauwerk zahlreiche Steinreliefs und -skulpturen. In dem circa 40 Meter langen,verwinkelten Tempelgang können Zoobesucher die Affenbande aus unmittelbarer Nähebeobachten. Im April 2014 eröffnete der Zoo den geheimnisvollen Tigertempelgarten in der asiatischen Erlebniswelt „Angkor Wat“. In dem verwilderten Areal leben die Könige der Tierwelt Südostasiens: Sumatra-Tiger.Auch das Menschenaffenhaus mit Orang-Utan „Buschi“ wirdbis Sommer2017im Stil der Tempelruine umgebaut. „Buschi“ ist übrigens einerklärter Publikumsliebling: Neben Geschicklichkeitsaufgaben widmet er sich hin undwieder auch der Malerei. Die Bilder werden anschließend unter anderemim Onlineshop des Zoos (shop.zoo-osnabrueck.de) verkauft. Bereits im März 2013 wurde für kleine Safariteilnehmer das NOZ-Streichelland neben demAffentempel „Angkor Wat“ eröffnet. In dem asiatischen Bauerndorf laufen Ziegen,Kaninchen und Ouessant-Schafe frei herum, sodass Kinder leicht Kontakt zu den Tierenknüpfen können. Außerdem gibt es Spielmöglichkeiten für die ganz Kleinen.Nordische Tierarten aus luftiger Höhe beobachtenWeiter geht es gen Norden und hoch hinaus: In der nordeuropäischen Themenwelt„Kajanaland“ (2011) sind neben dem Hybridbären Tapsnoch weitere Tierarten beheimatet: Europäische Nerzeund Luchse, Rentiere, Silberfüchse und Vielfraße haben in der 1,5 Hektar großen Landschaft ein neuesZuhause gefunden. Das Besondere an der Erlebniswelt: Die Besucher können die Tiere inihren waldigen und hügeligen Gehegen von einem Baumhöhenpfad aus beobachten. Ausbis zu sechs Metern Höhe ist ein Einblick von oben auf die Tiere ohne störende Gitter undZäune möglich.Hinab in die BodenweltWeltweit einmalig ist der „Unterirdische Zoo“ (2009): Hier steigt der Besucher hinab inein Stollenlabyrinth und kann Bodentiere in ihren unterirdischen Höhlen, Gängen undStollen beobachten. Präriehunde, Graumulle oder Coruros flitzen durch ihre dunklen Gänge, kuscheln in ihren Nestern oder knabbern in ihrer unterirdischenSpeisekammeran Obststücken. Der Star des „Unterirdischen Zoos“ist der Nacktmull –der Beweis, dassauch Tiere ohne „Kuschelfaktor“ begeistern können.Südamerikanisches TemperamentIm Südamerika-Areal warten neben flinken, kleinen Totenkopfaffen undMona-Meerkatzendie Flachland-Tapire –eineeigentümlich aussehende, aber sehr friedliche Tierart. Diese erhalten2016eine neue Außenanlage,die sie sich dann mit Wasserschweinen,Nandus und bald Vikunjas (Herbst 2017)teilen werden. Eine spannende Wohngemeinschaft! Nebenanbetritt der Besucher einetrocken-kühle Steinwüste nach dem Vorbild der Mendoza-HochebeneNordargentiniens. Auf circa 500 Quadratmetern tummeln sich unter anderemSchopfwachteln, Mönchssittiche und Wildmeerschweinchen.Auch Maritimes hat der Zoo zu bieten: Seelöwen, Seehunde, Pinguine und das Tetra-Aquarium begeistern Freunde des nassen Elements. Besonders beliebt sind dieSeelöwenfütterungen mit jeder Menge Action. In den Ferien, an Wochenenden und Feiertagen berichten die Zoopädagogen wissenswertes über verschiedene Tiere und kommentieren Fütterungen. Genaue Zeitpläne für die Aktionensind an der Kasse erhältlich.Klimaschutz im Zoo Osnabrück erlebenDoch die Welt der Tiere ist bedroht –unter anderem durch den Klimawandel. Um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, eröffnete am 11. April 2013 in der nordischen Themenwelt Kajanaland „Klimatopia“, eineinteraktive Dauerausstellung rund um das Thema Klimaschutz. Hier erfahren kleine undgroße Besucher, wie sich der Klimawandel auf die Tiere der Arktis auswirkt, und was dieBesucher selbst tun können, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die höhlenartigenAusstellungsräume bieten einmalige Blicke in die benachbarte Bärenanlage, wo derKlimabotschafter, Mischlingsbär „Taps“, lebt. Das Projekt wurdeunterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück undder Bingo Umweltstiftung.Spielen, toben und feiernWer genug durch die Welt der Tiere gereist ist, auf den warten mehrereGastronomieplätze und vierAbenteuerspielplätze. Giraffenrutsche mit Klettergarten, Matsch-Ecke mit Tunnelsystemoder das Neue OZ Streichelland mit Streichelzoo und Spielhütten–dieSpielplätze sind so beliebt, dass viele FamilienmitJahreskarten nur deshalbkommen. Auch das Baumhausdorf Makatanda mit seinensechs verschiedenen Schaukeln und Höhennetz lädt zum Klettern, Toben und Spielenein. So wird aus dem Zoobesuch schnell ein Tagesausflug mit vielen schönenErinnerungen.Neue TierweltenDer Umbau des Menschenaffenhauses, der von der Spendenaktion „Wir für Buschi“ finanziert wurde,hat 2015 begonnen und soll zum Sommer 2017 abgeschlossen sein. Das Zuhause des Orang-Utans Buschi, seiner Partnerin Astrid sowie der Gibbons wurde vergrößert und in eine asiatische Tempelruine passend zur asiatischen Tierwelt „Angkor Wat“ verwandelt. Seit Herbst 2016 entstehtaußerdem eine 3,5 Hektar große Nordamerika-Landschaftim Osten des Zoos.Hier werden Wölfe, Bären, Bisons, Stinktiere, Baumstachlerund Biber einziehen. Die erste Teileröffnung ist für Sommer 2017, die gesamte Eröffnung für 2018 geplant. Der Bau kostet insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. Bis 2019 sollen außerdem die Löwenanlage und die Nashornanlage vergrößert und mit einem Besucherhöhenpfad versehen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro.Allgemeine Informationen:Eintrittspreise: Hauptsaison(01.03.2017 –04.11.2017): Erwachsene: 20,50EUR, Kinder: 13,50EUR, Ermäßigt: 17EURNebensaison(22.10.2016–28.02.2017): Erwachsene: 16 EUR, Kinder: 9,00 EUR, Ermäßigt: 12,50 EURÖffnungszeiten:Sommer: 08:00 –18:30Uhr (Kassenschluss 17:30 Uhr)Winter: 09:00 –17:00Uhr (Kassenschluss 16Uhr)Adresse: Klaus-Strick-Weg 12, 49082 OsnabrückTelefon-Nr.: 0541-95105-0 zoo@zoo-osnabrueck.de Internetseite: www.zoo-osnabrueck.

Bildquellen: Zoo Osnabrück (Lisa Josef & Hanna Rickert)