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Lingen (ots) Pünktlich zum Schulstart sind alle Notinselpartner in Lingen mit dem neuen QR-Code Aufkleber (wir berichteten) ausgestattet. In vielen Eingangsbereichen sind diese nun neben dem eigentlichen Notinsel-Aufkleber zu finden. Mit dem QR-Code gelangt man direkt zur Webseite https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.notinsel.de&;umid=12543d73-ada0-4d38-af57-8b930055f946&auth=75f072147d626662c05f686b6b435f644b64bd0f-dc669d10beae62f4198b3f7fa3141a57079d1e2f. Darüber hinaus ist die Notinsel-App kostenlos in den App-Stores erhältlich. Durch das neue digitale Angebot können sich Kinder gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten nun auch online über die Notinsel-Standorte informieren und sehen, wo diese auf ihren alltäglichen Wegen liegen. "Ziel des Projektes ist es, dass Eltern ihre Kinder in dem Grundgefühl bestärken, Hilfe in Not- und Gefahrensituationen bei Erwachsenen zu suchen, egal ob mit oder ohne Aufkleber", erklärt Kriminalhauptkommissarin Hiltrud Frese vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland Grafschaft Bentheim. Bei dem Notinselprojekt signalisieren aktuell 80 Partnergeschäfte in Lingen, dass sie sich für den Kinderschutz stark machen. "Es ist schön, dass so viele Partner dieses Projekt in unserer Stadt - teils auch schon seit Jahren - unterstützen. Notinseln sind wichtig, auch wenn die Inanspruchnahme von Kindern zum Glück nicht hoch ist. Wir sehen das Notinselprojekt trotzdem als wichtigen Baustein im Rahmen des Kinderschutzes an", sagt Lingens Erster Stadtrat und Vorsitzender des Präventionsrates Stefan Altmeppen. Der Präventionsrat hat die Anschaffung der neuen QR-Code Aufkleber gefördert. Natalia Grinke vom Kinder- und Jugendschutz der Stadt Lingen ergänzt: "Das Projekt mit 17.000 Notinseln in Deutschland bietet den Kindern auch in fremden Städten einen hohen Wiedererkennungswert. Es sollen nicht nur Zufluchtsorte geboten, sondern auch die Gesellschaft im Bereich des Kinderschutzes sensibilisiert werden." Interessierte, die sich dem Notinselprojekt anschließen möchten, werden gebeten, sich per Mail an hiltrud.frese@polizei.niedersachsen.de oder n.grinke@lingen.de zu wenden.


Frankfurt am Main (ots) 19.08.2021.     

 

Rasch nach dem übereilten Abzug der Nato-Truppen übernehmen die Taliban große Gebiete und stehen nun kurz davor die Regierung vollständig zu übernehmen. Die Weltgemeinschaft schaut zu, wie die Arbeit der letzten 20 Jahre innerhalb Tage zunichte gemacht wird. 

Es sind wieder einmal die Afghanen, die unmittelbar davor stehen ein barbarisches Regime wie von 1996 bis 2001 mit Gewalt und Rechtlosigkeit zu ertragen. Ob die Taliban die Grundrechte der Menschen, insbesondere Frauenrechte, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Rechte der Minderheiten diesmal garantieren werden, ist mehr als fragwürdig. 

Wir als Zentralrat der afghanischen Hindus und Sikhs verurteilen die unrechtmäßige und gewaltsame Übernahme der Macht in Afghanistan und die Vernichtung der funktionierenden Organe und Institutionen durch Taliban aufs Schärfste. 

Als religiöse Minderheiten der Hindus und Sikhs sind wir sehr besorgt über die aktuelle Situation. Es sind immer noch zahlreiche Glaubensgenossen im Land, deren Leib und Leben bedroht ist. Wir befürchten, dass nach dem Machtwechsel und Übernahme der Regierung durch Taliban eine systematische Diskriminierung und Vertreibung der religiösen Minderheiten beginnen wird. Des Weiteren sind wir hilflos, wie wir unsere hinterlassenen Glaubensstätten als religiöses und kulturelles Erbe schützen können. 

Die mörderischen Attentate der Islamisten im Juli 2018 in Jalalabad mit damals 19 Opfer und im März 2020 in einem Sikh-Tempel mit 25 Opfer sind Paradebeispiele, welchen Wert das Leben der Minderheiten für Taliban darstellen. 

Wir appellieren an die Bundesregierung und Europäische Union bei der Evakuierung der bedrohten Menschen aus dem Land auch religiöse Minderheiten der Hindus und Sikhs zu berücksichtigen. Diese hauchdünne Minderheit ist aufgrund ihres Glaubens mehr gefährdet als jede andere Schicht in Afghanistan und sollte umgehend in Sicherheit gebracht werden. 

Quelle: PM:2021