POLIZEI OSNABRÜCK                             STADT & LAND


Stadt und Polizeiinspektion Osnabrück ahnden Verstöße gegen Corona-Vorschriften in Diskothek Bei einer gemeinsamen Kontrolle haben die Ordnungsbehörde der Stadt Osnabrück und die Polizeiinspektion Osnabrück in der Nacht zu Samstag in einer Diskothek an der Pagenstecherstraße grobe Verstöße gegen die Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie festgestellt. Anstatt des erlaubten Betriebes als Schank- und Speisebetrieb stellten die Einsatzkräfte fest, dass dort eine Diskothek mit einer gut gefüllten Tanzfläche betrieben wurde. Neben Verstößen gegen die Maskenpflicht bei den meisten der rund 200 Gäste wurden auch Dokumentationspflichten von Gästedaten verletzt. "Die Niedersächsische Corona-Verordnung verbietet das Betreiben von Clubs und Diskotheken. Dieses Verbot wurde hier ignoriert", sagt Sozialvorstand Katharina Pötter. Wegen dieser massiven Verstöße hat die Ordnungsbehörde der Stadt Osnabrück die sofortige Schließung des Betriebes bis Sonntag, 30. August, 24 Uhr angeordnet. Zudem wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Betreiber der Diskothek muss nun mit einem Bußgeld von bis zu 20.000 Euro rechnen. Um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, planen Stadt und Polizei weitere Kontrollen. "Viele Menschen schränken ihren Alltag wegen der Pandemie ein", so Pötter. "Wir werden auch zukünftig kontrollieren, um zu verhindern, dass durch den Eigensinn Weniger die breite Mehrheit gefährdet wird."                      QUELLE: PM: POLIZEI OSNABRÜCK 29.08.2020


In Niedersachsen gehen die Schulferien langsam aber sicher zu Ende. Am 27. August startet das neue Schuljahr. Für die Erstklässler geht der "Ernst des Lebens" nach der Einschulung am Samstag dann am 31. August los. Für den Straßenverkehr bedeutet dies, dass auch viele junge Verkehrsteilnehmer - zu Fuß oder mit dem Rad - auf den Straßen unterwegs sein werden, auf die es besonders zu achten gilt. Die Polizeidirektion Osnabrück, deren Gebiet von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald reicht, appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, im Nahbereich von Schulen und Kindergärten und an Bushaltestellen, besonders aufmerksam und defensiv zu fahren. "Wir werben für eine umsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise. Nehmen Sie verstärkt Rücksicht auf Kinder im Straßenverkehr und rechnen Sie auch mit Fehlern anderer", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Kinder in den unteren Schulklassen könnten die Gefahren im Straßenverkehr noch nicht vollständig erkennen und brisante Situationen richtig abschätzen, so Ellermann. Um Gefahren erkennen zu können und die Regeln im Straßenverkehr kennenzulernen, gehen die Präventionsteams der Polizei regelmäßig in Schulen und Kindergärten - soweit dies zur Zeit unter Coronabedingungen machbar ist - und starten gerade zu Schulbeginn Aktionen, wie beispielsweise die gelben Füße. Noch dazu veranstalten Polizei und weitere Sicherheitspartner ganzjährig zahlreiche Aktionen und Kampagnen im Rahmen ihrer gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit. Für den sicheren Schulweg rät die Polizei: Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind den Schulweg erkunden, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr und Gefahrenbereiche zu erklären. Wichtig ist, dass immer der sicherste Weg genutzt wird, auch wenn Dieser vielleicht nicht der kürzeste ist. Beim Wechseln der Straßenseite sollten Kinder Überquerungshilfen bspw. Ampeln, Zebrastreifen oder Fußgängerüberwege nutzen. Auch beim Bewältigen des Schulwegs gilt "Übung macht den Meister" - je öfter der Weg gemeinsam gegangen wird, desto besser gewöhnt sich das Kind an das richtige Verkehrsverhalten. Im Umkehrschluss nehmen Kinder aber auch falsche und gefährliche Verhaltensweisen an, daher sollten Erwachsene stets mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Verhalten überdenken. Ebenso dient das falsche Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer dazu, dem Kind zu erläutern, wie man es richtigmacht. Auffällige, farbige, helle Kleidung dient dazu, dass Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern besser und schneller gesehen werden. Reflektierende Elemente und Applikationen an Kleidung und Schulranzen erhöhen den Effekt zusätzlich. Zeitnot und Hektik - insbesondere in den ersten Schultagen - verleiten zu Unachtsamkeit und Erhöhen das Unfallrisiko, daher rechtzeitig in den Tag starten und mehr Zeit einplanen. Bereits Kinder sind mit Mobiltelefonen unterwegs - die Erreichbarkeit ihrer Kinder ist für Eltern wichtig, dennoch hat das Handy auf dem Schulweg nichts in der Hand verloren und sollte im Schulranzen bleiben, damit sich die kleinen Verkehrsteilnehmer voll und ganz auf den Schulweg und das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Für Erwachsene heißt es hier ebenso: "Vorbild sein, Finger weg vom Handy!" Im Jahr 2019 kam es im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück zu 31.612 Verkehrsunfällen, 478 mehr als im Vorjahr. Hierbei verloren 73 Menschen, darunter auch vier Kinder, auf den Straßen der Direktion - vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln - ihr Leben. Damit verzeichnet die Polizeidirektion einen Anstieg um fünf Verkehrstote im Vergleich zum Vorjahr. Auffällig: Bei den Getöteten innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 2019 eine Steigerung um 50 % auf 21 Personen (2018 waren es 14).   QUELLE: PM: POL OSNABRÜCK 2020


Der Polizeipräsident der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD), Uwe Lührig, hat heute 33 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bereitschaftspolizei Osnabrück begrüßt. Die frischgebackenen Absolventen des Bachelor-Studienjahrganges 05/2011 der Polizeiakademie Niedersachsen werden zukünftig in der 7. Bereitschaftspolizeihundertschaft (BPH) Dienst versehen und sich intensiv in die Arbeitsbereiche der Einheit einbringen. "Herzlich willkommen in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Ich freue mich, Sie nach Ihrem erfolgreichen Studium in der Behörde als neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen zu können", sagte der Präsident in seinen einführenden Worten. "Nach drei Jahren Studium können Sie nun Erlerntes in der polizeilichen Praxis umsetzen. Insbesondere in der Bereitschaftspolizei werden Sie dabei ein breites Einsatzspektrum erfahren - wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen." Die Osnabrücker Bereitschaftspolizeihundertschaft bewältigt geschlossene Einsätze hauptsächlich in Niedersachsen, aber auch bundesländerübergreifend. Darüber hinaus unterstützt sie die Polizeidirektion Osnabrück durch verschiedene Projekte bei der Verkehrssicherheitsarbeit und der Bekämpfung von Kriminalitätsbrennpunkten. Derzeit laufen verschiedene Projekte in der Polizeiinspektion Osnabrück, unter anderem "Matze und die gelben Füße" (Grundschulprojekt), "TaDi - Taschen- und Trickdiebstähle", "Jugendschutz" (Spielhallenkontrollen), "Bereitschaftsgruppe Innenstadt" (Fußstreife im Stadtgebiet Osnabrück), und "Zweirad" (Verkehrskontrollen und Beratungsgespräche). Im Umland unterstützt die Hundertschaft die örtlichen Polizeidienststellen beispielsweise bei der Schwerlastüberwachung auf der Bundesautobahn und bei der Durchführung von Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit./hof


Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten! - Auch Ihre Kinder haben eine Privatsphäre! Ein Schnappschuss am Strand oder nackt badend im Planschbecken: Viele von Ihnen veröffentlichen Bilder von ihren Kleinsten bei Facebook und Co. Und das nicht selten für jedermann sichtbar, also völlig ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei den Privatsphäre-Einstellungen Vielleicht finden Sie die Fotos heute süß, Ihrem Kind sind sie in ein paar Jahren aber endlos peinlich. Oder Ihr Kind wird damit sogar gemobbt. Noch schlimmer: Pädophil veranlagte Menschen bedienen sich solcher Fotos und nutzen sie für ihre Zwecke bzw. veröffentlichen sie an anderer Stelle. Auch ihre Kinder haben eine Privatsphäre. Kinderfotos haben in sozialen Netzwerken grundsätzlich nichts zu suchen. Denn das Internet "vergisst" nichts. Zeigen Sie die Bilder von Ihren Kleinsten der Oma, dem Opa, der Tante, dem Onkel, Freunden und Bekannten lieber persönlich. Es ist doch auch viel schöner, gemeinsam darüber zu sprechen und zu schmunzeln. Danke! Ihre Polizei Hagen P.S.: Das Thema scheint zu bewegen. Bisher konnten über 17 Millionen Menschen mit dieser Nachricht erreichen.QUELLE :PM: POL 2020


POL-OS: Hilter-A33: Unfall mit zahlreichen Verletzten Hilter (ots) Vier schwer sowie drei leicht verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am späten Mittwochnachmittag auf der A33 im Bereich Hilter ereignete. Ein mit vier Personen besetzter VW Golf fuhr gegen 17.25 Uhr in Richtung Bielefeld, als die 24-jährige Fahrerin auf den linken Fahrstreifen ausscherte, um einen Lkw zu überholen. Dabei übersah die Nordhornerin offenbar einen dort befindlichen Opel Astra, dessen 49 Jahre alter Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen und ausweichen konnte. In der Folge kam es zum Zusammenstoß beider Autos, durch den der VW erst unter den Lkw geschoben und circa 70 Meter mitgeschleift wurde, sich dann löste und schließlich in die Mittelschutzplanke schleuderte. Der Opel überschlug sich und kam nach etwa 100 Metern auf dem Überholfahrstreifen zum Stillstand. Neben der Fahrerin wurden auch drei weitere im Golf befindliche Frauen aus Dissen (Alter 21 bis 28 Jahre) schwer verletzt und kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Die drei Insassen (Alter 24 bis 49) im Opel wurden leicht verletzt und mussten lediglich ambulant behandelt werden. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die beiden Autos hatten nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden, der Lkw war weiterhin fahrbereit. Neben zwei Notärzten waren fünf Rettungswagen sowie zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hilter eingesetzt. Durch die Autobahnmeisterei wurde die A33 ab der Anschlussstelle Hilter bis etwa 22.25 Uhr voll gesperrt. Es bildete sich teilweise ein Stau von circa vier Kilometern Länge.Quelle: PM:POL - OS2020


POL-FL: Motorradfahrschüler stürzt, weil Autofahrerin die Kurve schneidet, Polizei sucht Zeugen und Verursacherin Hardesby/Sörup (ots) Am Donnerstagmorgen (04.06.20), um 07.15 Uhr, befand sich ein Fahrlehrer in einem Fahrschulauto auf der Hardesbyer Straße zwischen Hardesby und Sörup in Fahrtrichtung Sörup. Vor ihm fuhr sein 35-jähriger Fahrschüler auf einem Motorrad. In einer Rechtskurve kam dem Gespann ein weißer PKW entgegen, welcher die Kurve schnitt und dem Motorradfahrer auf dessen Fahrbahn entgegenfuhr. Nur durch ein Ausweichen nach rechts auf den Grünstreifen konnte der Fahrschüler einem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw verhindern. Der Motorradfahrer stürzte und verletzte sich leicht, dass Motorrad wurde beschädigt. Auch der Fahrlehrer musste dem entgegenkommenden PKW nach rechts ausweichen. Er konnte erkennen, dass der weiße Pkw von einer rothaarigen Dame mittleren Alters geführt wurde. Ob diese den Sturz des Motorradfahrers durch ihr Fahrverhalten registriert hat, konnte er nicht erkennen. Die Autofahrerin fuhr weiter in Richtung Hardesby davon. Der Verkehrsermittlungsdienst des 1. Polizeirevieres in Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer kann Angaben zu der Autofahrerin machen? Die Fahrerin des weißen PKW wird gebeten, sich unter  0461-4840  zu melden. Quelle: PM: POL - OS2020