Mehrsprachiges Informationsangebot unter www.impfen-gegen-corona.eu  zum Schwerpunktthema "Impfen" STERN, RTL und ntv starten in Zusammenarbeit mit Handbook Germany die bundesweite Initiative "Impfen gegen Corona". Die Initiative möchte aufklären und informieren. Sollte man sich impfen lassen? Wie wirken die Impfstoffe? Was sind die Risiken? Mit Antworten auf diese und weitere Fragen richten sich die Initiatoren an alle in Deutschland lebenden Menschen, um ihnen die Entscheidung über eine Corona-Impfung zu erleichtern. RTL Radio Deutschland, TOGGO Radio von SUPER RTL sowie HIRSCHHAUSENS STERN GESUND LEBEN beteiligen sich ebenfalls. Herzstück der Aufklärungskampagne ist die Online-Plattform www.impfen-gegen-corona.eu. Sie stellt Informationen rund ums Thema Impfen in elf Sprachen zur Verfügung: auf Arabisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Paschto, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Am 27. Mai starten die Partner darüber hinaus einen Aktionstag und widmen einen Großteil ihrer Berichterstattung dem Schwerpunktthema "Impfen". Der STERN erscheint am morgigen Donnerstag mit dem Titelthema "Impfen: Wer ist jetzt wann dran?" Die Magazin- und Newssendungen bei RTL, ntv, "vox nachrichten" sowie RTL.de und ntv.de werden verschiedene Facetten des Themas beleuchten und zudem die morgige Ministerpräsidentenkonferenz, bei der das Thema Impfung ebenfalls im Fokus stehen soll, begleiten. So geht "Explosiv" gemeinsam mit dem Mediziner und Fernsehmoderator Dr. Eckart von Hirschhausen Impf-Mythen auf den Grund. In einem 15-minütigen "RTL Aktuell Spezial" um 20.15 Uhr steht vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus der Ministerpräsidentenkonferenz unter anderem das Thema "Urlaub für Geimpfte" im Mittelpunkt. Das "Nachtjournal" wiederum schaltet zu dem Virologen Dr. Hendrik Streeck. Ein weiteres Schwerpunktthema in allen Sendungen ist die aktuelle Diskussion um Corona-Impfungen für Kinder. 104.6 RTL Berlins Hitradio, RTL Deutschlands Hitradio, Antenne Thüringen, 105'5 Spreeradio, Antenne Niedersachen und Radio Brocken, Radiosender von RTL Radio Deutschland, "heute wichtig", der Morgen-Podcast des STERN in Kooperation mit RTL/ntv, und TOGGO Radio, das Kinder- und Familienradio von SUPER RTL, rücken das Thema "Impfen" am 27. Mai ebenfalls in den Mittelpunkt. TOGGO Radio bereitet die Thematik kindgerecht auf und erklärt unter anderem in der Rubrik "Wissenkick", wie eine Impfung funktioniert. Handbook Germany ist ein mehrsprachiges Informationsportal der Neuen Deutschen Medienmacher:innen zum Leben in Deutschland für Menschen, die neu in Deutschland sind und unterstützt die Initiative mit Sprachkenntnissen, Video-Content und Multiplikator:innen. Anna-Beeke Gretemeier und Florian Gless, STERN-Chefredakteure: "Wenn Anfang Juni die Priorisierung fällt, werden auf einen Schlag Millionen Menschen mit dem Thema Impfen konfrontiert. Sie werden viele Fragen haben, viele von ihnen sind schon jetzt verunsichert. Der STERN möchte gemeinsam mit seinen Partnern alle in Deutschland lebenden Menschen bei diesem wichtigen Thema begleiten, aufklären und mit verschiedenen Angeboten eine Hilfestellung bieten. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, damit jede:r Bürger:in in Deutschland sich ausreichend informiert fühlt, egal, welche Sprache er oder sie spricht." Sonja Schwetje, Chefredakteurin Netzwerke RTL NEWS, und Martin Gradl, Chefredakteur Magazine RTL NEWS:"Fast drei Viertel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland möchte sich laut aktuellen Umfragen zwar gegen das Coronavirus impfen lassen, beim Wissen um die Impfung und die verschiedenen Impfstoffe bestehen aber Lücken. Daher wollen wir mit der geballten journalistischen Power aller Beteiligten Aufmerksamkeit auf dieses gesellschaftlich relevante Thema lenken und den Zuschauer:innen, Leser:innen, Hörer:innen und User:innen umfassende Informationen an die Hand geben." Quelle:PM:2021


Gesundheitsministerin Behrens: Heutige 50 könnte im Stufenplan deutlich höher angesetzt werden - Auch Abschaffung aller Beschränkungen im Gespräch - Scharfe Kritik an Impf-Zurückhaltung der Stiko bei Kindern: Deutschland in Außenseiterrolle Hannover. Als Reaktion darauf, dass die Situation in den Krankenhäusern trotz steigender Inzidenzwerte weiterhin entspannt ist, arbeitet das Land Niedersachsen momentan an einer völlig neuen Corona-Strategie. Es werde darüber nachgedacht, die Corona-Grenzwerte im Stufenplan deutlich anzuheben, sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens im Interview  "Die heutige 50 könnte dann deutlich höher angesetzt werden", erklärte die SPD-Politikerin. Ein anderer Schritt geht sogar noch weiter: Alternativ ist laut Behrens denkbar, "dass wir uns generell von der Reglementierung aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche verabschieden und stattdessen hauptsächlich auf den Schutz besonders gefährdeter Bereiche setzen". Über beide Modelle werde innerhalb der Landesregierung momentan diskutiert. Gleichwohl geht die Ministerin nach eigenen Worten davon aus, "dass die absoluten Grundregeln wie Abstand, Hygiene, Maske und Lüften uns aber in jedem Fall weiter begleiten werden". Gleichzeitig bekräftigte die Ministerin, dass das Land an seiner Impf-Empfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren festhalten werde. Kritik der Ständigen Impfkommission (Stiko), die das Impfen ab zwölf Jahren nur eingeschränkt empfiehlt und eine Einmischung der Politik beklagt, wies Behrens als "nicht nachvollziehbar" zurück. Stattdessen geht die Gesundheitspolitikerin in die Offensive. Bei der Empfehlung zu den Kinder-Impfungen nehme Deutschland im europäischen und internationalen Vergleich eine Außenseiterrolle ein. "Überall um uns herum gibt es solche Einschränkungen nicht. In Großbritannien, den USA und Israel sind bereits Hunderttausende Kinder geimpft. Die Spanier gehen auch ganz offensiv mit dem Bereich der Kinder-Impfungen um. Ich erwarte von der Stiko, dass sie sich die Datenlage immer wieder anschaut und ernsthaft prüft, ob sie bei ihrer eingeschränkten Empfehlung der Impfung von Kindern und Jugendlichen bleibt", erklärte Behrens. Die Stiko sei zwar der wissenschaftliche Expertenrat, aber die Verantwortung der Impfkampagne liege letztlich bei der Politik. "Vor diesem Hintergrund fühlen wir uns auch in guter Gesellschaft, wenn wir die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren empfehlen", erklärte Behrens und fügte hinzu: "Ich würde meine Kinder impfen lassen."Quelle:PM:2021


Coronafall in Osnabrücker Discothek: 88 Personen aus Stadt und Landkreis Osnabrück müssen nicht in Quarantäne Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück hat Folgefälle untersuchen lassen, die sich bei dem Coronalfall in der Osnabrücker Discothek „Virage“ ergeben hatten. Bei ihnen wurde die zurzeit vorherrschende Delta-Variante des Coronavirus festgestellt. Daher wird davon ausgegangen, dass auch der Indexfall mit der Delta-Variante infiziert war. Für alle geimpften und genesenen Personen, die ebenfalls in dieser Nacht in der Disco waren, heißt das, dass sie nicht in Quarantäne müssen. Geimpft waren 75 Personen, 13 Gäste waren genesen. In der Osnabrücker Discothek „Virage“ hatte sich am Samstag, 17. Juli, ein Mann aus dem Landkreis Vechta aufgehalten, bei dem eine Corona-Infektion nachgewiesen worden war. 1.370 Menschen haben sich bei ihrem Besuch über eine App registriert. 405 von den registrierten Gästen kommen aus der Region Osnabrück, 176 aus der Stadt und 229 aus dem Landkreis. Weitere 75 Personen sind außerhalb der Kontaktnachverfolgungsapp ermittelt worden, sodass sich die Gesamtzahl der anwesenden Personen aus der Region Osnabrück auf insgesamt 480 erhöht. Es haben sich elf Folgefälle ergeben, fünf aus der Stadt Osnabrück und sechs aus dem Landkreis.QUELLE:PM:2021


Die Kindernothilfe hat die Wahlprogramme der Parteien gecheckt und auf ihre Kinderrechte-Tauglichkeit geprüft. Bis zur Bundestagswahl Ende September läuft der Kinderrechte-Check immer mittwochs in den Sozialen Medien der Kindernothilfe. (Duisburg, 14.07.2021) Im Vorfeld zur Bundestagswahl 2021 hat die Kindernothilfe die Wahlprogramme der Parteien gecheckt und auf ihre Kinderrechte-Tauglichkeit geprüft. „Im Coronajahr haben wir gerade erst erlebt, dass Kinder und ihre Rechte bei vielen Entscheidungen hintenanstanden. Die Politik hat dringenden Nachholbedarf, wenn sie die Weichen für eine zukunftsfähige Gesellschaft stellen will“, so Carsten Montag, Vorstand der Kindernothilfe. Für den Kinderrechte-Check hat die Kindernothilfe die Wahlprogramme von fünf Parteien (CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP) anhand von 10 Kriterien untersucht. Dabei geht es um den Schutz vor Gewalt, Digitalisierung, die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen, Inklusion, Diskriminierung, Kinderarmut in Deutschland, Flucht und Migration, Teilhabe, Klimaschutz und Bildung. „Als internationale Kinderrechtsorganisation wollen wir mit dieser Aktion auf die Bedürfnisse der Kinder bei uns in Deutschland und weltweit aufmerksam machen und gleichzeitig aufzeigen, wie wichtig es ist, dass sich die Parteien damit auseinandersetzen. Die Politik kann mehr dazu beitragen, dass junge Menschen geschützt und gefördert werden und sich beteiligen können“, so Montag weiter. Bis zur Bundestagswahl Ende September läuft der Kinderrechte-Check ab heute immer mittwochs in den Sozialen Medien der Kindernothilfe. www.facebook.com/kindernothilfe www.twitter.com/kindernothilfe www.instagram.com/kindernothilfe Der Kinderrechte-Check zum Herunterladen: www.kindernothilfe.de/kinderrechte-check Die Kindernothilfe unterstützt seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Kinder und ihre Familien. Aktuell ist die Kinderrechtsorganisation in 33 Ländern aktiv und arbeitet mit 363 Partnerorganisationen zusammen. Gemeinsam fördern wir fast 2 Millionen Kinder und Jugendliche. Für den seriösen Umgang mit Spendengeldern erhält die Kindernothilfe seit 1992 jährlich das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).Quelle:PM:2021

„75 Jahre Demokratie in Niedersachsen - Alles klar!?": Kultusministerium fördert Projekte der Politischen Bildung an und mit Schulen zum Jahrestag der Gründung Niedersachsens Wie hat sich Niedersachsen seit seiner Gründung vor 75 Jahren zu einer weltoffenen demokratischen Gesellschaft entwickelt? Wo steht das Land heute und wohin wollen wir uns entwickeln? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sollen Schülerinnen und Schüler finden, die sich in Projekten ganz unterschiedlicher Art mit „75 Jahren Demokratie in Niedersachsen" auseinandersetzen. Das Kultusministerium fördert solche Projekte mit insgesamt rund 250.000 Euro. Die entsprechende Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen ist jetzt veröffentlicht. Anträge zur Förderung von Projekten können ab sofort gestellt werden. Das Land Niedersachsen feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. 75 Jahre Demokratie in Niedersachsen sind ein Anlass, Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten Rückblick anzuregen, zur aktiven Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen und politischen Hier und Jetzt sowie zur Entwicklung von Zukunftsvisionen für ein gutes demokratisches und nachhaltiges Miteinander in Niedersachsen zu inspirieren. Vielfältige Gelegenheiten dazu gibt es in Projekten der historisch-politischen Bildung, der Demokratiebildung oder der Bildung für nachhaltige Entwicklung an bzw. mit Schulen in Niedersachsen. Ziel des Förder-Projektes ist es, Schulen mit spannenden Partnerinnen und Partnern zusammenzubringen. Dabei sollen sich eine oder mehrere Schulen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern zusammenschließen, die dann die Beantragung übernehmen. Anträge können außerdem über den Schulträger bzw. zur Antragstellung berechtigte Einrichtungen (Vereine, Verbände, Bildungsregionen, Gebietskörperschaften etc.) gestellt werden. „Es ist unser zentrales Anliegen, die Demokratiebildung auch im schulischen Kontext zu stärken. Das historisch-reflektierte politische Bewusstsein junger Menschen zu 75 Jahren Demokratie in Niedersachsen zu fördern und sie zu einer aktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vergangenheits- und Gegenwarts- sowie Zukunftsfragen zu befähigen, fügt sich hier hervorragend ein", wirbt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne für das Vorhaben und fügt an: „Ich bin überzeugt davon, dass wir in diesem Sinne eine Vielzahl toller Projekte aus den Bereichen historisch-politische Bildung, Demokratiebildung oder Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstützen und so viele junge Menschen motivieren können, sich reflektiert mit der Geschichte ihres Landes und den Grundfesten der Demokratie auseinanderzusetzen. Damit knüpft das Vorhaben „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen - Alles klar!?" unmittelbar an die Intentionen des Erlasses zur Stärkung der Demokratiebildung und den Geschwistererlass zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an. So unterstützen wir auch Schulen dabei, jungen Menschen zentrale Zukunftskompetenzen zu vermitteln und Partizipation zu ermöglichen."                       Quelle: PM:2021


Bundesförderung zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert die Initiative der Bundesregierung, den Ländern 200 Millionen Euro zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte für Kitas und Schulen zur Verfügung zu stellen, wie folgt: „Dieser Schritt war zu erwarten, da das Bundes-Förderprogramm für stationäre raumlufttechnische RLT-Anlagen schlicht zu spät auf den Weg gebracht wurde. Daher hat Niedersachsen mit dem Ausschöpfen der Richtlinie Sächliche Schutzausstattung für Schulen schnell reagiert und weitere 20 Millionen Euro für einfache Zu-/Abluftanlagen, automatisierte kontrollierte Fensterlüftungen oder mobile Luftfiltergeräte zur Verfügung gestellt. Damit kann das Lüften für Klassenräume der Schuljahrgänge 1 - 6 technisch unterstützt werden. Mit dem neuen Bundesprogramm für mobile Luftfiltergeräte werden den Schulträgern damit drei Fördertöpfe für technische Lüftungsunterstützungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Details zum neuen Förderprogramm sind noch nicht bekannt, daher lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt zur Kofinanzierung noch keine Angabe machen. Grundsätzlich zeichnet sich aber ab, dass das Engagement des Landes und der Schulträger durch den Bund sinnvoll ergänzt wird. Jetzt kommt es darauf an, von den Fördermöglichkeiten auch Gebrauch zu machen."                                                                                                     Quelle: PM: 2021


Erstes Gericht arbeitet komplett digital Die Digitalisierung der Justiz in Niedersachsen geht weiter. Mit dem Arbeitsgericht Oldenburg wurde im Juni erstmalig ein komplettes niedersächsisches Gericht auf die elektronische Gerichtsakte umgestellt. Dem Start der Pilotierung der elektronischen Aktenführung am Arbeitsgericht Oldenburg gingen mehrmonatige Tests voran. Viele Justizbedienstete konnten die zum Einsatz kommende Software umfangreich testen und im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit bewerten. Im Rahmen der Pilotierung am Arbeitsgericht Oldenburg wird zwar noch „hybrid" gearbeitet, die Papierakte bleibt also vorerst rechtsverbindlich. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotierung wird die Papierakte jedoch vollständig entfallen. Justizministerin Barbara Havliza: „Der Start der elektronischen Akte ist gelungen! Der gesamten Belegschaft des Arbeitsgerichts Oldenburg sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesarbeitsgerichts und des Zentralen IT-Betriebs gilt mein herzlicher Dank. Nun ist es wichtig, die Systeme im gerichtlichen Alltag auf Herz und Nieren zu prüfen, damit bald weitere Gerichte folgen und die digitale Akte einführen können. Ich finde es beeindruckend, mit welchem Engagement die Kolleginnen und Kollegen in Oldenburg bei dem Thema vorangehen." In der Sozialgerichtsbarkeit steht mit dem Sozialgericht Stade das nächste Gericht für eine Pilotierung der elektronischen Akte in den Startlöchern. Dort werden derzeit unter Hochdruck die notwendigen Vorarbeiten und technischen Tests für einen Umstieg auf eine elektronische Aktenführung vorangetrieben. Staatssekretär Dr. Frank-Thomas Hett wird sich am Donnerstag (15.7.2021) vor Ort von den Fortschritten überzeugen. „Die Leidenschaft, die die Kolleginnen und Kollegen an den Tag legen, beeindruckt mich. Sie gestalten den Veränderungsprozess vor Ort, der mit der Einführung elektronischer Gerichtsakten einhergeht", so Dr. Hett. Hintergrund: Das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs bestimmt, dass die Prozessakten ab dem 1. Januar 2026 flächendeckend bei allen Staatsanwaltschaften und Gerichten ausschließlich elektronisch zu führen sind. Für die Entwicklung eines elektronischen Arbeitsplatzes hat sich Niedersachsen mit den Ländern Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt sowie dem Bundesarbeitsgericht zum sog. „e²-Verbund" zusammengeschlossen. Gemeinsam werden unter Beachtung fachlicher und ergonomischer Aspekte die zur elektronischen Bearbeitung nötigen Softwarekomponenten entwickelt. Ziel ist es, die elektronische Akte in allen fachgerichtlichen Verfahren, in den Zivilsachen bei den Land- und Oberlandesgerichten sowie in Insolvenzsachen bis Ende 2022 vollständig umzusetzen. In der verbleibenden Zeit folgt bis Ende 2025 die Einführung in den Strafsachen sowie bei den Amtsgerichten. Quelle: PM: 2021


2020 starben in Niedersachsen 1.945 Menschen an und 129 Menschen mit COVID-19 HANNOVER. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, ergab eine aktuelle Auswertung der Todesbescheinigungen für Niedersachsen und das Berichtsjahr 2020 bei gut zwei Prozent der rund 97.000 Sterbefälle COVID-19 als Grundleiden oder als Begleiterkrankung. Bei 2.074 Todesfällen war COVID-19 auf der Todesbescheinigung vermerkt. Bei diesen Fällen starben knapp 94% der betroffenen Personen an COVID-19 als sogenanntem Grundleiden, nach den Regeln der WHO war diese Krankheit somit die Todesursache. In gut 6,2% der Fälle verstarben die Personen mit einer COVID-19-Infektion als Begleiterkrankung. In diesen Fällen ist COVID-19 nicht ursächlich für den Tod gewesen. Die Betroffenen starben an einem anderen Grundleiden. Im Berichtsmonat Januar 2021, dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle beziehungsweise der Zahl der daraus resultierenden Todesfälle, wurde für 1.042 Personen und damit gut 11% aller Sterbefälle COVID-19 als Grundleiden nachgewiesen. 62 Personen starben mit COVID-19 als Begleiterkrankung. Dies geht aus dem neuen statistischen Monatsbericht mit ersten vorläufigen Ergebnissen aus der Todesursachenstatistik hervor. Darin wird COVID-19 anderen häufigen Todesursachen gegenübergestellt. Damit reagiert die amtliche Statistik auf den wachsenden Bedarf an aktuelleren Zahlen in der Corona-Pandemie. Ermöglicht wird dies durch die Auswertung vorläufiger Daten der Todesursachenstatistik zu ausgewählten Merkmalen, die die wichtigsten Diagnosegruppen und Einzeldiagnosen abbilden. So starben 2020 in Niedersachsen fast 35.600 Menschen (37%) an Krankheiten des Kreislaufsystems, darunter annähernd 13.000 an Ischämischen Herzkrankheiten und 10.000 an sonstigen Formen der Herzerkrankung. Mit gut 23.000 Fällen war fast ein Viertel aller Sterbefälle auf bösartige Neubildungen zurückzuführen, darunter gut 7.000 auf bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane. Weitere Ergebnisse für Niedersachsen und ausführliche methodische Hinweise enthält der Statistische Bericht A IV 3/A IV 10 - S / 2020 Monatlich Gestorbene 2020/21 nach ausgewählten Todesursachen, Stand 06/2021. Methodische Hinweise: Die monatlichen Berichte in der Todesursachenstatistik stellen vorläufige Daten dar, die für ausgewählte Merkmale nach Berichtsmonaten aufbereitet und veröffentlicht werden. Die Daten bilden den jeweiligen Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag ab und können sich durch Nachmeldungen oder Korrekturen noch verändern. COVID-19-Sterbefälle werden auf zwei Meldewegen erfasst: Zum einen über die amtliche Todesursachenstatistik, zum anderen über die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Landesgesundheitsbehörden veröffentlichen COVID-19-Sterbefallzahlen nach dem IfSG. Die Unterschiede in den beiden Dokumentationsformen führen dazu, dass die Fallzahlen der COVID-19 Sterbefälle in beiden Statistiken nicht identisch sind. Quelle: PM: © 2021 Landesamt für Statistik Niedersachsen