„Parents for Future“ überreichen Forderungen an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Die Gruppe "Parents for Future Osnabrück" hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert eine leuchtend gelbe Kette aus Sonnen überreicht und mit ihm über ihr Anliegen, den Klimaschutz in der Region, gesprochen. Bei Klimademonstration und der Klimamesse im vergangenen September haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Osnabrück und der Region an einer Umfrage der "Parents for Future Osnabrück" beteiligt. Die Aktion fand unter dem Motto "Osnabrück, zusammen cooler. kühler. grüner." statt und wurde von den "Fridays for Future Osnabrück" unterstützt. Mehr als 100 Menschen machten mit und schrieben ihre Wünsche und Forderungen zum Thema Klimaschutz auf Sonnen aus gelbem Papier. Diese Sonnen und eine Zusammenfassung als Positionspapier gehen jetzt an Stadt und Landkreis.        QUELLE: PM: 2020


Corona-Konjunkturprogramme für mehr Klimaschutz nutzen Konferenz diskutiert über Transformationschancen nach Coronakrise Gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium Weltweit wurden und werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) sehen in diesen Programmen die Chance, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise krisen- und zukunftsfest zu gestalten – indem wir die Weichen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft stellen. Auf der „Sustainability Transformation Conference“ von UBA und Bundesumweltministerium (BMU) diskutieren heute internationale Expertinnen und Experten, wie ein sozial gerechter und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft aussehen und gelingen kann. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir wollen gestärkt aus der Coronakrise kommen. Der richtige Weg dafür ist, Konjunkturimpulse mit wirksamem Klimaschutz zu verzahnen. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung legt daher einen deutlichen Schwerpunkt auf Zukunftsinvestitionen. Wir müssen unserer Wirtschaft und den Beschäftigten helfen, indem wir sie beim ökologischen Umbau unterstützen und damit fit für die Zukunft machen. Dafür ist auch der internationale Austausch wichtig.“ Dirk Messner, Präsident des UBA : „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Doch mit dem angekündigten Impfstoff sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Die Klimakrise hingegen ist noch lange nicht besiegt. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Corona-Konjunkturprogramme zum Sprungbrett werden für eine Wirtschaft, die nachhaltig und damit zukunftsfähig ist. Wir müssen jetzt schnell und entschieden handeln, um das Klima zu schützen und die Nachhaltigkeit voranzubringen. Auf unserer Konferenz wollen wir diskutieren, wie uns dies gelingen kann.“ Eine UBA-Analyse von 130 nationalen und internationalen Studien hat gezeigt, dass es einen breiten Konsens über die positiven Wirkungen und die Notwendigkeit nachhaltiger Konjunkturprogramme gibt. Wichtig ist dabei, sie in ein Gesamtkonzept struktureller Reformen einzubetten, das den notwendigen Rahmen für eine sozial-ökologische Transformation schafft. Auch soziale Aspekte müssen berücksichtigt werden. In seinem Positionspapier „Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise“ hatte das UBA die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen durch die Covid-19-Pandemie untersucht. Ein wesentliches Ziel muss laut UBA sein, die notwendigen kurz- und mittelfristigen Corona-Finanzhilfen so auszurichten, dass sie gleichzeitig den langfristig nötigen Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft befördern. „Geht beides Hand in Hand, verlieren wir auch die UN -Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 nicht aus den Augen“, so Messner. Auf der Konferenz „Socio-ecological transformation on the fast track – Covid-19 as catalyst of change?“ wird am 19.11.2020 die Diskussion über die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft mit nationalen und internationalen Stakeholdern und Expertinnen und Experten geführt. Ziel der Konferenz ist es, die Perspektiven von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Blick zu nehmen und Handlungsoptionen zu erarbeiten, um die Transformation voranzubringen. Die Konferenz findet heute, 19. November 2020 virtuell statt. Die Konferenz können Sie über den deutschen Live-Stream oder den englischen Live-Stream verfolgen. Der Livestream wird ab 9:30 Uhr freigeschaltet.  QUELLE:PM: 2020



Berlin Der Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, hat die Türkei zur Achtung der Pressefreiheit aufgefordert. Hintergrund ist die Haltung des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu zur Pressefreiheit im Zusammenhang mit den Abdruck von Mohammed-Karikaturen.
Roth sagte dazu dem Handelsblatt (Online-Ausgabe): „Ich habe dazu eine klare Position: Wer frei leben möchte, muss die Freiheit des Anderen aushalten können – auch wenn sie manchmal schwer erträglich erscheint.“ Zugleich begrüßte der SPD-Politiker, „dass die furchtbaren Ereignisse in Paris eine bislang mit großem Ernst geführte Debatte über die Presse- und Meinungsfreiheit nicht nur in Europa, sondern weltweit ausgelöst haben“.

Kritik äußerte der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Michael Konken. Die Presse- und Meinungsfreiheit sei ein „universelles Grundrecht“, das in allen Ländern der Erde gelten müsse. „Auch wenn gläubige Moslems ein Problem mit der Darstellung ihres Propheten in Karikaturen haben, gibt das keiner Regierung das Recht, die Pressefreiheit einzuschränken“, sagte Konken dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Das gilt auch für die Türkei.“

Nach der Veröffentlichung des „Charlie Hebdo“-Titelbilds in der Türkei hatte Davutoglu den Abdruck von Mohammed-Karikaturen verurteilt und erklärt: „Pressefreiheit bedeutet nicht die Freiheit zur Beleidigung.“ Insbesondere wenn es den Propheten betreffe, könne man das nicht als Pressefreiheit betrachten. „In diesem Land erlauben wir keine Beleidigung des heiligen Propheten. Das ist eine sehr klare und grundsätzliche Haltung.“                                                                                          QUELLE: PM: 2020

 

„Je suis Charlie“: Graffities in Paris erinnern an den Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2015.                                                                                                                          FOTO: AFP