DRESSAGE EUROPEAN CHAMPIANSHIP HOFKASSELMANN 2021

FEI Dressage European ChampionshipHof Kasselmann - Hagen aT.W.7. bis 12. September 2021FEI Dressage European Championships U25 - Gold und Silber für Deutschland, Bronze für die Niederlande(Hagen a.T.W.) Alles nass, alles glücklich nach der Champagnerdusche in der Medaillenzeremonie - die drei jungen Medaillengewinner der FEI Dressage European Championship U25 setzten den Schlusspunkt unter eine aufregende Championatswoche auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W.. Die Grand Prix Kür bescherte Semmieke Rothenberger aus Bad Homburg Gold mit der Stute Flanell, Silber holte sich Raphael Netz (Aubenhausen) mit Elastico und Bronze ging wie im U25 Grand Prix an die 20-jährige Niederländerin Jessica Poelman und Chocolate Cookie R.D.P.Unglaublich stolz und glücklich sei sie, ließ Semmieke Rothenberger wissen. "Flanell ist einfach ein Pferd mit dem alles möglich ist", so die 22-jährige, "ich habe sie im vergangenen Jahr bekommen, aber es war hier erst unser viertes Turnier. Durch die Corona-Pandemie gab es nicht viele Turniere, andererseits hat uns das die Zeit gegeben, uns richtig kennen zu lernen."Mit 81,95 Prozent gewann die Hessin Gold, knapp dahinter - mit 81,21 Prozent - rangierte Raphael Netz mit Elastico. "Die Besitzerin des Pferdes ist gestern angekommen und sie ist sehr stolz auf ihn", so ein sichtlich zufriedener Silbermedaillengewinner. Nicht minder stolz und voller Pläne ist die 20 Jahre alte Jessica Poelman: "Ich will auf jeden Fall wieder Europameisterschaften reiten." Unisono betonten die jungen Teilnehmer, wie gut es sei, wenn ihre EM zusammen mit der EM der Senioren stattfindet. Semmieke Rothenberger: "Ich habe jeden Tag beim Training zugesehen, man lernt soviel vom zuschauen."Dr, Evi Eisenhardt, Chefrichterin der Prüfung, bekundete offen ihr Lob: "Ich habe die erste Europameisterschaft schon gerichtet. Ich finde, dass sich die Art des Reitens und die Qualität der Pferde und der Reiterinnen und Reiter unglaublich gut entwickelt hat. Ich freue mich darauf, diese Paare dann auch bei den Senioren wieder zu sehen."Michael Jung gewinnt Preis der Sparkasse OsnabrückWie vielseitig er ist hat Michael Jung (Horb a.N.) schon unzählige Male unter Beweis gestellt. In Hagen a.T.W. gewann der zweimalige Olympiasieger Vielseitigkeit im Parcours auf dem Hof Kasselmann den Preis der Sparkasse Osnabrück mit der elf Jahre alten Chasandra, Finale der Mittleren Tour. Jung und seine Stute verwiesen Katrin Eckermann (Füchtorf) und den Hannoveraner Van Bambleby auf den zweiten Rang. Und auch der immer schnelle Richard Vogel (Marburg) mußte sich hinter diesen beiden einreihen. Mit Carlchen S, der Margit und Hugo Simon gehört, wurde es Platz drei.Insgesamt 45 Paare nahmen an diesem Finale unter Flutlicht teil. Nancy Plaßmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Osnabrück, zeigte sich beeindruckt: "Es war schon ganz besonderer Sport, den wir heute erleben durften, so kurz nach der Olympiade. Die Events auf dem Hof Kasselmann sind immer ein Aushängeschild für die Region, deswegen sind wir gerne seit Jahrzehnten als Partner dabei."Aus Dänemark kommt der Sieger des Grand Prix Special im CDI3* auf dem Hof Kasselmann. Im Almased Dressur-Stadion gewann der Mannschafts-Bronzemedaillengewinner der EM, Daniel Bachmann-Andersen mit Fanalino diese Prüfung. Der Hannoveraner Wallach ist elf Jahre alt. Vortagessiegerin Jessica Süss (Warendorf) und ihr Duisenberg reihten sich diesmal hinter dem dänischen Kollegen ein.Francois Kasselmann zieht positive BilanzNicht nur das Wetter meinte es gut mit den Gastgebern der FEI Dressage European Championships. "Wir sind sehr glücklich, wieder so viele Zuschauer und Zuschauerinnen hier gehabt zu haben", betonte Francois Kasselmann in seiner Bilanz einer langen Championatswoche unter Corona-Bedingungen. "Es war gut und richtig, das Championat zu veranstalten", so Kasselmann, "und es war auch wichtig für die Stimmung ganz allgemein. Am Samstag waren wir ausverkauft und sind stolz darauf." Schon jetzt wird hinter den Kulissen gepackt und gewerkelt, denn bereits in knapp 14 Tagen, vom 23. - 26. September folgt für das Horses and Dreams Entertainment Team das nächste internationale Event in Ludwigsburg. Vor der Kulisse des Seeschlosses Monrepos findet das Internationale Ludwigsburger Dressurfestival statt. Eingebunden ist dort auch ein CDI4* und eine Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL.FEI Dressage European Championships U25 - Grand Prix Kür, presented by Performance Sales International1. Semmieke Rothenberger (Bad Homburg), Flanell 81,95 Prozent2. Raphael Netz (Aubenhausen), Elastico 81,213. Jessica Poelman (Niederlande), Chocolate Cookie R.D.P. 78,074. Ann-Kathrin Lindner (Ilsfeld), FBW Sunfire 77,875. Jasmien de Koeyer (Niederlande), Esperanza 76,436. Josefine Hoffmann (Dänemark), Hoennerups Driver 76,11   PM:21


Semmieke Rothenberger (Silber), Raphael Netz (Gold)  Jessica Poelmann (Bronze).      (Foto: Stefan Lafrenz 2021)

FEI Dressage European ChampionshipHof Kasselmann - Hagen aT.W.7. bis 12. September 2021Raphael Netz neue Europameister Dressur U25(Hagen a.T.W.) Das Lächeln wich gar nicht mehr aus dem Gesicht des 22 Jahre jungen Europameisters - Raphael Netz aus Aubenhausen hat mit dem 13 Jahre alten Hengst Elastico nach Mannschafts-Gold seinen zweiten Titel bei den FEI Dressage European Championships in Hagen a.T.W. auf dem Hof Kasselmann gewonnen. "Man fährt ja mit dem Vorhaben los, das bestmögliche zu schaffen, aber ich kann es noch gar nicht glauben. Ich glaub mich muss jemand kneifen", sagte der neue junge Champion ein klein wenig atemlos."Elastico ist ein cooler Typ, er ist schön, schwarz und es macht unglaublich viel Spaß ihn zu reiten," schwärmte Raphael Netz von seinem vierbeinigen Sportpartner. Eigentlich sollte er das Pferd fit halten für die japanische Besitzerin Akane Kuroki, also "locker reiten, joggen und so was"... Und dann eines Tages wurde ein Traum wahr. "Sie hat mich gefragt, ob ich Elastico auch bei Turnieren vorstellen will und ich hab natürlich ja gesagt…", so Raphael Netz. Die 76,30 Prozent für die Vorstellung im U25 Grand Prix sind persönliche Bestleistung für den jungen Dressurreiter, der bei Benjamin Werndl und Jessica von Bredow-Werndl trainiert und arbeitet.Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) und ihre elf Jahre alte Flanell gewannen Silber. "Sie ist ein unglaubliches Pferd, wir haben hier erst unser viertes Turnier und sie begeistert mich einfach immer wieder." Nicht minder glücklich ist die 20 Jahre junge Niederländerin Jessica Poelmann, die mit Chocolate Cookie R.D.P. Bronze gewann: "Ich glaub schon, dass wir ein Dreamteam sind, Chocolate und ich.""Richtig gut" finden es die Nachwuchsreiter, dass beide Championate - also für Senioren und U25 - gemeinsam stattfinden. "Wir bekommen auch Unterstützung von den Senioren", so Jessica Poelmann. Den Nachwuchs zu unterstützen, das ist auch das gemeinsame Anliegen von Presenting-Sponsor BEMER Int. AG und dem Veranstalter Hof Kasselmann. "Wir haben viele Erfahrungen im Pferdesport sammeln können und möchten diese auch den Dressurreitern und -reiterinnen zur Verfügung stellen", so Bernhard Bock, Head of Marketing der BEMER Int. AG, der sich mit Ullrich Kasselmann völlig einig ist: "Die jungen Reiterinnen und Reiter sind die Zukunft des Sports."Ergebnisse FEI Dressage European Championships, Hof Kasselmann, Hagen a.T.W.U25 Grand Prix - Einzel FEI Dressage European Championships U251. Raphael Netz (Aubenhausen), Elastico 76,30 Prozent2. Semmieke Rothenberger (Bad Homburg), Flanell 76,253. Jessica Poelman (Niederlande), Chocolate Cookie R.D.P. 73,974. Ann-Kathrin Lindner (Ilsfeld), FBW Sunfire 73,875. Ellen Richter (Bad Essen), Vinay NRW 73,645. Febe van Zwambagt (Niederlande), Edson 73,64CDI3*, Grand Prix, präsentiert von Roeckl sports1. Jessica Süss (Warendorf), Duisenberg 71,15 Prozent2. Sandra Nuxoll (Vechta), Bonheur de la Vie 71,843. Benjamin Ebeling (USA), Illuster van de Kampert 70,284. Tinna Zach (Österreich), Farant 70,105. Joao Victor Marcari Oliva (Brasilien), Escorial Horsecampline 70,046. Daniel bachmann-Andersen (Dänemark), Fanalino 69,47                                                                                      PM: Hof Kasselmann 2021


FEI Dressage European Championship Hof Kasselmann - Hagen aT.W.7. bis 12. September 2021Charisma im Parcours und deutsche Führung im Viereck(Hagen a.T.W.) Die Springreiter und -Reiterinnen haben heute Nachmittag das Hauptstadion auf dem Hof Kasselmann erobert. Der Vortritt galt allerdings der Generation U25 im Dressursattel: für diese Reiterinnen und Reiter steht am Freitag und Samstag der U25 Grand Prix in der Einzelentscheidung der FEI Dressage European Championships an. In Führung liegt ein junger deutscher Reiter, Raphael Netz aus Aubenhausen mit Elastico. Der 22-jährige arbeitet im Sportstall der Familie Werndl, bzw. von Bredow-Werndl. Zu den Jungtalenten zählt auch Charisma Hs, eine erst sieben Jahre alte Stute, die Richard Vogel (Marburg) in der Youngster-Tour auf Platz eins ritt. Charisma Hs darf man durchaus als privilegiert betrachten. Die Stute, die 2019 das Bundeschampionat der Springpferde gewann, gehört der Springreiterlegende Hugo Simon aus Weisenheim a.S. und der "Altmeister" der Springreiterzunft reitet die Fuchsststute zuhause selbst. Richard Vogel ist der Mann, der die Uriko-Tochter auf Turnieren vorstellt und freimütig bekennt, er sei überaus zufrieden mit dem prominenten Bereiter der siebenjährigen Holsteiner Pferdedame. "Jetzt geht sie aber erstmal mit zum Richard, denn sie soll die letzten zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften der Jungen Springpferde in Lanaken bei ihm verbringen", so Hugo Simon. Höchst effektiv in 59,26 Sekunden und ohne Fehler "erledigte" Charisma Hs ihre Tagesaufgabe. "Sie hat bislang alles immer ´ganz leicht` gemacht, also Qualifikation zum Bundeschampionat, dann das Championat gewonnen, jetzt hat sie auch schon mal ein Zwei-Sterne-S gesehen", so Richard Vogel über Charisma Hs, "und wahrscheinlich könnte sie auch schon ein Springen für die routinierten Pferde gehen, aber das machen wir erstmal nicht." Deutsche Nachwuchsreiter beeindrucken weiter Bundestrainer Sebastian Heinze machte keinen Hehl aus seiner Zufriedenheit. Mit Raphael Netz an der Spitze, der EM-Titelverteidigerin Ann-Kathrin Lindner (Ilsfeld) auf Rang drei und Ellen Richter aus Bad Essen an vierter Stelle hat das deutsche Team nach der Hälfte aller Paare im U25 Grand Prix "die Nase" vorn. Die Mannschaftswertung hat das junge deutsche Aufgebot bereits gewonnen, nun sollen weitere Einzelmedaillen folgen. Mit an der Spitze rangiert an Position zwei eine junge Niederländerin: Jessica Poelmann mit Chocolate Cookie. Poelmann gewann mit der Oranje-Equipe Mannschaftssilber am Mittwoch auf dem Hof Kasselmann, der Gastgeber für die Doppel Europameisterschaft in der Dressur ist und für die BEMER Riders Tour der Springreiter. Die hat sich der neue Europameister der Springreiter, André Thieme aus Plau a.S. auf die Fahnen geschrieben. "Ich habe hier in Hagen a.T.W. Crazy Girl, Conacco und Contadur mit", verriet der Champion fröhlich und: "Es ist einfach schön ein internationales Turnier zu reiten, ganz ohne den Druck eines Championats." Thieme genießt den Titelgewinn, den persönlichen Erfolg, auch die Glückwünsche - aber vor allem die entspannte Atmosphäre auf dem Hof Kasselmann.Ergebnis Theurer Trucks Youngster Tour - Internat. Sprinprf. (1,40 Meter)1. Richard Vogel (Marburg), Charisma Hs 0/ 59,262. Alexa Stais (Südafrika), Glam of India 0/ 60,623. Karel Cox (Belgien), Ovanna Dw 0/ 61,954. Felix Hassmann (Lienen), Crockett WZ 0/ 61,965. Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Kandrovaro PS 0/ 63,836. Ebba Johansson (Schweden), Diastarna Ps 0/ 63,87 Quelle: PM: 2021


Golden Girls - Deutsche Equipe gewinnt Mannschaftsgold in Hagen a.T.W.Hagen a.T.W. - Zum dritten Mal in Folge haben die deutschen Dressurreiterinnen den Mannschaftstitel bei den FEI Dressage European Championships auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. gewonnen. Dem Olympiasieg ließen Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), Isabell Werth (Rheinberg), Dorothee Schneider (Framersheim) und Helen Langehanenberg (Billerbeck) nun das nächste Gold folgen und alle vier sind “absolut glücklich”. Es war ein sehr knapper Sieg mit 238,944 Punkten vor der britischen Equipe (232,345) und dem dänischen Quartett (231,165). “Ich war viel viel nervöser, als Isabell geritten ist, als vor meinem eigenen Ritt”, platzte es aus Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl heraus, die als letzte Reiterin des deutschen Aufgebots mit TSF Dalera BB antrat und mit 84,09 Prozent im Grand Prix de Dressage das beste Ergebnis erzielte: “Die Stute war bei mir, war an und hat mir wieder einmal das Gefühl gegeben, das sie wirklich alles alles richtig machen will.” Zuvor hatten Weihegold OLD und Werth 79,86 Prozent erhalten. Ein Resultat, dass nicht nur bei Equipechef Klaus Roeser und Isabell Werth für Erstaunen sorgte. “Das Pferd ist in den vergangenen zwei, drei Jahren - mit Ausnahme von Paris wo alles drunter und drüber ging - nie unter 80 Prozent aus Prüfungen gekommen. Zwischen 77 und 81 Prozent liegen Welten”, so die Dressurreiterin unmittelbar nach der Bekanntgabe der Noten. Zum 25. Mal seit 1965 hat ein deutsches Team Gold bei den Europameisterschaften gewonnen. Die Briten zeigten sich nicht enttäuscht vom Team-Silber auch wenn Carl Hester unter dem Gelächter aller Mitbewerber scherzte: “Um ehrlich zu sein, gestern hatten wir ja praktisch Gold…” Für den - inoffiziellen - Leitwolf des Team GB war ein anderer Aspekt mindestens eben so wichtig: “Wir haben relativ junge Pferde und da ist noch viel möglich in Zukunft.” Arm in Arm stapfte das dänische Aufgebot hochzufrieden zur Medaillenzeremonie. Die Dänen hatten eine Medaille bei den Olympischen Spielen knapp verpasst, jetzt gab es Bronze für das Quartett. Cathrine Dufour lieferte mit ihrem Bohemian das beste Ergebnis (79,72 %) und sprach für alle, als sie betonte wie glücklich es mache, wenn man alles abrufen kann, was möglich ist. Unzweifelhaft wird im dänischen Dressurlager die Bronzemedaille ausgiebig gefeiert werden.Dank an Sponsoren und VeranstalterIsabell Werth griff das Mikrophon, um im Namen aller Reiterinnen und Reiter, dem Hauptsponsor Stefan Fundis (FUNDIS Reitsport) und Veranstalter Francois Kasselmann (Hof Kasselmann) für das Engagement zu danken. FUNDIS - engagiert im Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitssport -  präsentierte den Grand Prix, die Mannschaftswertung der FEI Dressage European Championships. Standort, Stadion, Plätze, Ställe - alles sei perfekt für Reiter, Reiterinnen und Pferde und wunderbar gemacht. Nicht zuletzt sei es überaus erfreulich mal wieder vor Publikum zu reiten. 4900 Besucherinnen und Besuchern ist der Zutritt auf dem Hof Kasselmann erlaubt.         PM: Foto © Thomas Hellmann 2021


Reiten liegt im Trend - doch Pferdeliebhaber wissen, dass Tiere unberechenbar sein können. Eine passende Versicherung schützt vor finanziellen Folgen.Pferdesport ist ein beliebtes Hobby - rund 1,2 Millionen Menschen reiten regelmäßig und das aus gutem Grund: Es macht den Kopf frei und stärkt den Rücken. Ob mit dem eigenen Pferd, als Reitbeteiligung, mit Reitstunden in einem Reitstall oder ab und zu auf dem Pferd eines Freundes - überall gilt es, sich gegen die finanziellen Risiken umfassend abzusichern. Für Pferdebesitzer ist es wichtig, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen.Sicher im SattelEin eigenes Pferd kostet sehr viel Zeit. Für viele ist eine Reitbeteiligung die perfekte Lösung. Mancher Pferdebesitzer lässt aber auch gelegentlich einfach mal einen Freund oder eine Freundin reiten. Das Unfallrisiko ist hierbei besonders hoch, da Reiter und Pferd nicht miteinander vertraut sind. "Aus unseren Statistiken können wir sehen, dass hierbei besonders viele Unfälle passieren - teils mit gravierenden Folgen, etwa, wenn sich der Reiter beim Sturz schwer verletzt oder das Pferd zum Beispiel auf eine Straße galoppiert und einen Verkehrsunfall verursacht", erklärt Marion Stabel, Expertin für Haftpflichtversicherungen bei AXA.Pferdebesitzer sollten deshalb unbedingt an eine Tierhalterhaftpflichtversicherung denken. Denn für solche Schäden muss der Halter des Tieres aufkommen, nicht der Reiter. "Die Haftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, wenn das Pferd jemanden verletzt oder einen Sachschaden anrichtet", erklärt Marion Stabel. Der Halter haftet auch dann, wenn jemand anderes das Pferd reitet und das Tier währenddessen einen Schaden verursacht. Man spricht in diesem Fall vom sogenannten Fremdreiterrisiko. "Pferdebesitzer sollten deshalb auf Nummer sichergehen und eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen, die auch das Fremdreiterrisiko beitragsfrei mit abdeckt", empfiehlt Marion Stabel.Tierhalterhaftpflichtversicherung sollte Fremdreiterrisiko abdeckenKommt es zu einem Unfall, haftet der Pferdebesitzer, auch wenn ihn selbst keine Schuld trifft. Die Tierhalterhaftpflicht von AXA bietet einen passenden Schutz für alle Pferdehalter, die rundum geschützt sein möchten. Sie umfasst im Tarif BOXflex alternativ einen weltweiten Versicherungsschutz, deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zu einer Deckungssumme von 5 Millionen Euro ab und kostet rund 125 Euro brutto pro Jahr.Private Unfallversicherung sorgt für zusätzlichen SchutzFür Reiter ist neben der Tierhalterhaftpflicht- auch die private Unfallversicherung von Bedeutung. Sie leistet, wenn der Reiter nach einem Unfall dauerhaft körperlich beeinträchtigt ist. Denn die gesetzliche Unfallversicherung kommt nicht für Unfälle auf, die in der Freizeit passieren. "Wer sich gegen die Risiken beim Pferdesport umfassend absichern möchte, sollte deshalb unbedingt beide Policen abschließen", rät Marion Stabel. PM: 2021


Die Deutsche Sporthilfe setzt ihre neue Markenkampagne #leistungleben fort. Mit ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Motiven und plakativen Aussagen will die Sporthilfe auf den Alltag und die Einstellungen der von ihr unterstützten Athleten aufmerksam machen sowie die Rolle der Stiftung für die Athletenförderung verdeutlichen. Rund 25 Motive finden sich auf der Kampagnenwebseite www.sporthilfe.de/leistungleben. Hinter jedem Motiv steckt eine Geschichte geförderter Athleten - wie die von Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke. Die zweimalige Olympiasiegerin wird schon seit über einem Vierteljahrhundert von der Sporthilfe unterstützt und ist vor den Olympischen Spielen in Tokio im kommenden Jahr erstmals Teil der ElitePlus-Förderung, der höchsten Förderstufe der Stiftung. Hinweis an die Redaktionen: Abdruck von Motiv und Text ist honorarfrei möglich. Quelle: Deutsche Sporthilfe. Ingrid Klimke: Die vielseitige Reiterin Ingrid Klimke ist eine Ikone des Reitsports und Liebling der Fans. Aber sie macht und ist auch noch viel mehr - ein Besuch beim Training der vielbeschäftigten Doppel-Olympiasiegerin. "Versteht eigentlich jeder Deutsch?", ruft Ingrid Klimke in die Runde, und alle Stallbesucher nicken. Die zweimalige Olympiasiegerin im Vielseitigkeitsreiten schaut zufrieden, diesmal will sie auf Nummer sichergehen. Kürzlich seien Fans aus Ungarn da gewesen und hätten dafür über 1.000 Kilometer Anfahrt in Kauf genommen, erzählt sie. Sie hätten freundlich gelächelt, als Klimke ihren Turnierstall zeigte, die Pferde präsentierte und von ihren Erfahrungen berichtete. Am Ende stellte sich heraus: Kapiert hatten die netten Ungarn kein einziges Wort. Will man den Hype um die Person Ingrid Klimke erleben, muss man nicht zwingend der deutschen Sprache mächtig sein, sondern nur eines ihrer offenen Trainings in Münster besuchen. Wobei, "nur" hier leicht gesagt ist: Sobald ein neuer Termin bekannt wird, ist er sofort ausgebucht. Etwa einmal im Monat öffnen die Stalltüren für ein paar Stunden, diesmal für 48 Besucher, angereist aus allen Teilen der Republik und sogar aus Norwegen und Polen. Sie hängen an Klimkes Lippen, saugen jede Info begierig auf und bewundern sie im gewöhnlichen Umgang mit den Pferden. Die 51-Jährige erstaunt das immer wieder: "Das offene Training läuft wie geschnitten Brot. Die Leute scheinen das tatsächlich gut zu finden." Dass sie dabei etwas verblüfft klingt, sagt viel aus über die zweifache Mutter, die in ihrer Geburtsstadt Münster ein bodenständiges Familienleben lebt. Von ihren Fans, meist weiblich und in der Regel selbst Reiterinnen, wird Klimke hingegen vergöttert wie sonst nur Social-Media-Stars. Bei Facebook, Instagram und Twitter folgen ihr zusammengerechnet fast 400.000 Menschen. Mit ihrer Helmkamera aufgezeichnete Videos erzielen bei Youtube regelmäßig bis zu eine halbe Million Views. Ingrid Klimke, eine Influencerin? Sie winkt ab. Sie versuche lediglich zu zeigen, dass sie auf dem Hof "ganz normal" mit den Pferden umgehe. Ihr Slogan lautet "Reite zu deiner Freude", den Spruch predigte schon ihr verstorbener Vater. Klimke betont: "Das Pferd ist kein Sportgerät, sondern ein Partner, den man wertschätzen muss. Wir haben eine Verantwortung dem Pferd und unserem Sport gegenüber." Es sind Aussagen wie diese, die sie für Hobby-Reiter nahbar, menschlich und authentisch machen. Und Klimke beweist: Selbst einer Weltklasse-Reiterin und erfahrenen Ausbilderin gelingt nicht immer alles. Vor den Augen der Fans hakt es etwas bei der Cavaletti-Arbeit im Dressurviereck. Den Besuchern des offenen Trainings ruft sie dann Sätze zu wie "Dressur kommt von dressieren - das ist keine schwarze Kunst". Am Wochenende steht ein Turnier an, es ist eines von etwa 50 in ihrem Jahreskalender - rund ein Dutzend Mal tritt sie auch in der Dressur an. Dort reitet Klimke bis zum Grand-Prix-Level, gehört als Mitglied des deutschen Perspektivkaders hier ebenfalls zur nationalen Spitze. Als Vielseitigkeitsreiterin hat sie ihren Platz in den Geschichtsbüchern ohnehin sicher. In ihrer Bilanz stehen neben den beiden olympischen Gold-Medaillen einmal Olympia-Silber sowie zwei WM- und vier EM-Siege mit der Mannschaft. Im Einzel gewann sie 2017 die EM, bei den Weltreiterspielen 2018 holte Klimke Bronze. Fünfmal nahm sie an Olympischen Spielen teil, 2020 in Tokio würde sie mit ihrem Vater Dr. Reiner Klimke gleichziehen, der bei sechs Spielen antrat und sechsmal Gold holte. Der Dressurreiter verstarb 1999, ein Jahr vor der Olympia-Premiere seiner Tochter. Es sei immer sein Traum gewesen, dass eines seiner drei Kinder olympische Meriten erfahre, sagt Ingrid Klimke. "Ein bisschen war das also meine Mission." Und die nächste Generation der Dynastie steht schon bereit: Ingrids Tochter Greta wird im Sommer 17, seit vergangenem Jahr ist sie im Nachwuchskader der Vielseitigkeitsreiter und wird ebenfalls von der Sporthilfe unterstützt - einmalig. 2008, als Reiner Klimke posthum in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen wurde, waren Ingrid und ihre Mutter Ruth Klimke bei der Aufnahmefeier dabei. Ein bewegender Moment für Ingrid, die ihren Vater als Vorbild bezeichnet. Selbst wenn es ihr erst mit 30 Jahren gelang, ihn davon zu überzeugen, dass sie von nun an das Reiten zu ihrem Beruf mache. "Es war ihm wichtig, dass ich etwas Vernünftiges lerne", sagt Ingrid Klimke. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Bankkauffrau und begann danach ein Lehramtsstudium, das sie vor dem zweiten Staatsexamen abbrach. 1999 wurde sie Pferdewirtschaftsmeisterin. Klimke bildet die Pferde selbst aus und unterhält ein Unternehmen mit sechs Angestellten. Wie ihr Vater veröffentlicht sie Bücher, arbeitet als Dozentin für das Deutsche Institut für Pferdeosteopathie, vertreibt ihre eigene Reitkollektion und hält Vorträge und Seminare. Seit 2018 gibt es sogar das "Ingrid Klimke Magazin". Zu keiner Sportlerin passt die Bezeichnung "Vielseitigkeits-Reiterin" besser. An Sponsoren und Förderern mangelt es ihr nicht, trotzdem ist Klimke dankbar für jede Art von Unterstützung. Vor Tokio 2020 ist sie erstmals Teil des von PwC finanzierten ElitePlus-Programms, der höchsten Förderungsstufe der Deutschen Sporthilfe, von der sie bereits seit 1993 unterstützt wird. Monatlich 1000 Euro zusätzlich macht das neben der Förderung im Top-Team bis zu den Spielen für sie aus. "Es macht mich ein kleines bisschen stolz, zu den Medaillenhoffnungen zu gehören." Die "Road to Tokyo" geht sie mit ihrem Paradepferd SAP Hale Bob an, der 2020 16 Jahre alt sein wird und damit allmählich dem wohlverdienten Karriereende entgegengaloppiert. Eine olympische Einzelmedaille fehlt noch in ihrer Sammlung und ist das Ziel nach EM-Gold 2017 und WM-Bronze 2018 - beides auf dem Oldenburger Wallach, den sie nur "Bobby" ruft. "Es wäre ein Träumchen", strahlt Klimke, auch wenn sie dabei noch etwas zurückhaltend klingt. Leute, die sie kennen, attestieren ihr ein feines Gespür für Stimmungen. Sie bezeichnet sich selbst als "totalen Bauchmenschen", kann sich gut in andere hineinversetzen - das gilt für Menschen wie Tiere. Und sie weiß auch, wann sie sich Pausen vom Sport nehmen muss. Ein Nordsee-Wochenende im Jahr mit den besten Freundinnen etwa ist ihr heilig. Sie sagt: "Immer nur Pferde, Pferde, Pferde, dann bleibt der Horizont irgendwann stehen. Ich will aktiv am Leben teilnehmen - sonst wäre ich nach 30 Jahren im Leistungssport nicht mehr dabei." Zeitmanagement heißt bei einer so vielbeschäftigten Frau das Schlüsselwort. Vier Stunden dauert das offene Training diesmal, etwas länger als gewöhnlich. Trotzdem steht sie noch für Fotos und Autogramme parat. Dann muss sie aber los, ihre neunjährige Tochter Philippa wartet auf Mamas Hilfe bei den Mathe-Hausaufgaben. Auch das ist Ingrid Klimke, und das ist ihr noch etwas wichtiger als die Reiterei.Quelle:PM:2021


Neue Web-Doku in der ARD-Mediathek: "Reitgespräche" mit Juli Zeh und Denis Scheck / Mal andersrum: "Schecks Anti-Kanon" in "lesenswert", SWR Fernsehen Wie sattelfest sind Denis Scheck und Juli Zeh? Antworten hat "lesenswert". In der neuen Web-Reihe "Reitgespräche" spricht der Literaturkritiker mit der Schriftstellerin über Literatur und Gesellschaft - auf dem Rücken der Pferde. Die ersten drei der zwölf geplanten Folgen sind bereits abrufbar in ARD-Mediathek und auf www.SWR.de/lesenswert; neue Ausgaben gibt es ab Anfang Juni. Im SWR Fernsehen präsentiert sich "lesenswert" im neuen Look: Denis Scheck ist unterwegs zu Autor*innen und Kritiker*innen. In der ersten neuen Folge, trifft er sich mit Bestseller-Autor Frank Schätzing im Kölner Zoo. Außerdem hat Denis Scheck sich vorgenommen, die in seinen Augen schlechtesten Bücher der Weltgeschichte zu lesen: Welche Bücher schaffen es, in seinen "Anti-Kanon" aufgenommen zu werden? "lesenswert" ist nach Ausstrahlung mindestens ein Jahr in der ARD-Mediathek abrufbar. Web-Doku-Reihe "Reitgespräche" - mit Juli Zeh und Denis Scheck Schriftstellerin Juli Zeh ("Unterleuten") und "lesenswert"-Moderator Denis Scheck schwingen sich in "Reitgespräche" aufs Pferd und diskutieren anhand von Neuerscheinungen über aktuelle gesellschaftsrelevante Debatten zum Thema Corona-Politik, Gendersprache, Identitätspolitik und vieles mehr. Los geht es mit Thea Dorns Roman "Trost": Sterben in Pandemiezeiten, Trauer, Wut und Verzweiflung. Zwei weitere Folgen - zu Michael Maars "Die Schlange im Wolfspelz" und Bernd Stegemanns "Die Öffentlichkeit und ihre Feinde" - sind in der ARD-Mediathek und auf www.SWR.de/lesenswert abrufbar. Geplant sind zwölf Folgen im Jahr. "lesenswert" im neuen Look - am 27. Mai mit Frank Schätzing Ab 27. Mai, 23:15 Uhr im SWR Fernsehen zeigt sich "lesenswert" im neuen Look. In der ersten neuen Ausgabe spricht Frank Schätzing, Bestseller-Autor von Umwelt-Thrillern wie "Der Schwarm" mit Denis Scheck im Tropenhaus des Kölner Zoos über sein neues, akribisch recherchiertes Klima-Sachbuch "Was, wenn wir einfach die Welt retten? - Handeln in der Klimakrise". Auch für weitere Folgen ist Denis Scheck unterwegs zu spannenden Gesprächspartner*innen: Am 10. Juni besucht er den Comic-Zeichner Ralf König in seinem Atelier und am 24. Juni führt er im Bundestag in Berlin ein Gespräch mit Wolfgang Schäuble. "Schecks Anti-Kanon": Paulo Coelhos "Der Alchimist" Im "Weißen Studio" verrät der Literaturkritiker Denis Scheck, weshalb das Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho nur aus heißer Luft besteht und deshalb unbedingt in seine Sammlung literarischer Entgleisungen gehört. Für alle Bücher darin gilt: Müssen Literaturfreund*innen nicht lesen, Denis Scheck hat es bereits für sie getan. "Schecks Anti-Kanon" ist zeitnah auch als Einzelsegment online abrufbar auf www.SWR.de/lesenswert "lesenswert" online Webseite der Sendung: https://www.swrfernsehen.de/lesenswert/startseite-112.html In der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/lesenswert/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8yNTgyNzM2/ "lesenswert" im Fernsehen, SWR Fernsehen Nach Ausstrahlung ist die Sendung mindestens ein Jahr verfügbar in der ARD-Mediathek. Quelle:PM:2021