NACHRICHTEN FÜR STADT&LANDKREIS OSNABRÜCK


Sie wollen bei uns werben? Super!Passt! Rufen Sie uns an oder senden Sie eine unverbindliche Anfrage an info@osnapicture.com / website7@gmx.de



MORGEN - NEWS   1/X


Springmesser im Paket gefunden;Zöllner ziehen Waffe ein. Am 12. August 2019 erschien ein Mann beim Zollamt Lohne, um dort sein Paket aus China abzuholen. Bei der Befragung über den Inhalt teilte er den Zöllnern mit, dass sich ein Springmesser in der Sendung befindet. Bei der genaueren Überprüfung stellte der Beamte fest, dass die Klingenlänge des Messers circa 10 Zentimeter lang war. "Da es sich dabei um ein Springmesser handelte, bei dem die Klinge auf Knopfdruck seitlich aus dem Griff herausspringt und es eine Klingenlänge von mehr als 8,5 Zentimeter aufweist, ist es eine verbotene Waffe im Sinne des deutschen Waffengesetzes", so der Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück, Christian Heyer. Das Messer wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover - Dienstsitz Magdeburg - übernommen.

Die Flic Flac Story Die Brüder Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein gründeten 1989 Circus Flic Flac. Sie machten Flic Flac zu dem, was er heute ist: eines der größten Zirkusunternehmen Europas, das mit seinen spektakulären Shows regelmäßig Maßstäbe setzt. Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbständigkeit wagten und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen mit Titel „Nicht irgendein Circus“


-EILMELDUNG-


PERSÖNLICH BETROFFEN:                           Victoria (2)  aus meinem    Familienkreis braucht dringend eine Stammzellen-Spende. Das tapfere Mädchen macht gerade die 2. Chemotherapie. Sie ist von einer sehr aggressiven, seltenen Leukämie betroffen. Über eine einfache Speichelprobe www.dkms.de kann man sich leicht über DKMS Deutschland testen lassen. Bitte teilen !


https://www.facebook.com/osnablick/posts/1397569343742021


ABEND -  NEWS      1/X


Schmetterlingseffekt sorgt am Neumarkt für Aufregung: Folgen eines Versehens Ob der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann, will in Osnabrück keiner beantworten, aber etwas Vergleichbares ist am Neumarkt passiert: Täglich werden zahlreiche Aufträge für kleinere und größere Bauarbeiten an Baufirmen vergeben. Das ist Alltagsgeschäft, das normalerweise reibungslos und zuverlässig funktioniert. Und so hätten auch die erforderlichen Bau- und Markierungsarbeiten am Neumarkt rechtzeitig beauftragt werden müssen, damit diese am Ende der Ferien ausgeführt werden können: Einige Markierungen sollten neu aufgetragen werden, andere hätten entfernt werden müssen, darunter auch drei Fahrradpiktogramme auf der Busspur vor dem ehemaligen Wöhrlgebäude. Außerdem sollten die provisorischen Bussteige zurückgebaut und die Ampeln angepasst werden. „Eigentlich eine Kleinigkeit, die zügig kurz vor dem Ende der Sommerferien hätte ausgeführt werden müssen“, sagt Dr. Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt, über das eigentlich kleine Versehen mit großen Folgen: Es ist schlicht versäumt worden, die Firmen zu beauftragen. Dass der Auftrag nicht vergeben wurde, weil ein verlässlicher Mitarbeiter länger erkrankt war, ist dann erst gestern, am Mittwoch, 14. August, deutlich geworden, so dass die Busse am ersten Schultag weiter fahren mussten, wie in den Sommerferien. Geplant war aber, dass sie mit Beginn des neuen Schuljahres wieder fahren, wie vor den Sommerferien. Der Hintergrund ist, dass die Sanierung des Neumarkts, die nach den Sommerferien beginnen sollte, sich verzögert. Die Busse sollten aber keine baustellen-bedingten Umleitungen fahren, ohne dass es eine Baustelle gibt. Das wäre auch rechtlich gar nicht zulässig. Damit verbunden sind längere Wege für die Fahrgäste, die am Neumarkt umsteigen müssen. „Zum Glück ist das befürchtete Durcheinander am ersten Schultag nach den Sommerferien auch dank der Unterstützung von Mobilitätsberatern der Stadtwerkeausgeblieben. Der Grund ist jedenfalls erkannt“, sagt Jürgensen. „Die Fachfirmen werden beauftragt, so dass in den kommenden Tagen der Rückbau kurzfristig erfolgt: Ein ärgerliches Versehen, das eigentlich nicht passieren darf, für das wir uns bei allen Nutzern des ÖPNV entschuldigen“, erklärt Jürgensen. Einzelheiten werden noch geklärt. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert nimmt diesen Fall zum Anlass  seinen direkten Vorstandskollegen Fillep zu bitten, die Organisationsstrukturen in Verbindung mit den  grundsätzlichen Abläufen in in dessen pers. Auftrag zu prüfen.



Kodak war Pionier der Fotografie - und hat die digitale Revolution verschlafen.
Von diesem Fehler hat sich der Konzern nie wieder erholt.

Es war das bittere Ende eines Unternehmens, das die Fotografie wie kaum ein zweites revolutioniert hat. Schon 1888 brachte Kodak die erste Kamera für Endverbraucher auf den Markt, Jahrzehnte galt die Firma als Ikone der Fotografie, als Nummer eins.

Doch dann kam die digitale Revolution und Kodak verschlief sie. Die Gewinne brachen ein, der Umsatz, seit 2008 schrieb die Firma rote Zahlen. Seit 2003 schloss sie 13 Fabriken und 130 Labore, 47.000 Arbeitsplätze wurden gestrichen.


Kletterfreudige Jungtiere: Schimpansengeburt im Zoo Osnabrück Ebenfalls Nachwuchs bei seltenen Weißscheitelmangaben Ein junger Schimpanse kam am vergangenen Mittwochmorgen im Zoo Osnabrück in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ zur Welt. Nur wenige Wegbiegungen weiter erkundet das im Juni geborene Jungtier der stark bedrohten Weißscheitelmangaben bereits sein Zuhause. Am Mittwochmorgen (31.07.) hieß wie immer die übliche Routine für die Tierpfleger im Zoo Osnabrück „Tiere zählen, Gesundheitszustand prüfen, Anlage reinigen“. Doch bereits zu Beginn wartete auf die Tierpfleger in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ eine Überraschung: Sie öffneten die Schieber zur Schimpansenhalle, um die Tiere in den Innenstall zu holen. „Schimpansenweibchen Vakanga ließ dabei lange auf sich warten, obwohl sie sonst immer eine der ersten ist. Dem Tierpfleger fiel auf, dass sie irgendetwas im Arm versteckte, er konnte aber zunächst nicht sehen was es ist“, berichtet Wolfgang Festl, Tierpfleger und Revierleiter in „Takamanda“. „Schließlich sah der Kollege, dass sie ein Neugeborenes im Arm hielt, da war die Freude natürlich groß.“ Die 24 Jahre alte Mutter Vakanga sei eine selbstbewusste und erfahrene Mutter, weiß Festl, schließlich ist dies ihr fünftes Jungtier. „Als wir Vakanga morgens mit ihrem Nachwuchs entdeckten, hielt sie es fest vor ihrem Bauch. Das Jungtier klammerte sich an ihr Fell und streckte den Kopf hoch. Vakanga hatte es bereits trocken geleckt, die Nabelschnur hatte sie aber noch nicht durchtrennt. Beide waren augenscheinlich wohlauf.“ Vakanga sei zwar weiterhin in der Schimpansengruppe, halte aber die meisten anderen Gruppenmitglieder auf Abstand: „Nur die 5-jährige Tamika, Vakangas älteres Kind, darf sich momentan dem Jungtier nähern und es auch schon anfassen“, beschreibt der Tierpfleger. „Voraussichtlich wird der Nachwuchs aber nach und nach alle anderen Schimpansen kennenlernen. Das Kleine entwickelt sich sehr gut und hält sich inzwischen schon komplett alleine an seiner Mutter fest.“ Die Artgenossen Vanessa (36 J.), Buba (16 J.), Amelie (11 J.) und Helmut (5 J.), zeigen sich neugierig und interessiert an dem neuen Mitbewohner. Junge oder Mädchen? Ob das Jungtier männlich oder weiblich ist, wissen die Zoomitarbeiter noch nicht. „Um es zu untersuchen, müssten wir das Jungtier von der Mutter trennen – das wäre aktuell zu viel Stress für beide und den wollen wir natürlich vermeiden“, so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Biologe im Zoo Osnabrück. „Meist entdecken die Tierpfleger zufällig, welches Geschlecht ein junger Schimpanse hat, wenn die Mutter es zwischendurch anders herum hält. Spätestens, wenn wir eine Untersuchung machen müssen, können wir auch nachschauen. Aber die ist hoffentlich so spät wie möglich – wir hoffen, dass sich der Nachwuchs gut entwickelt und zunächst keine Behandlung von unserem Tierarzt braucht“, so Klumpe. Schwangerschaftstest bei Zootieren Dass Vakanga tragend war, wussten die Tierpfleger, nur der Zeitpunkt überraschte sie. „Bei Menschenaffen spielt uns in die Karten, dass sie dem Menschen genetisch sehr ähnlich sind“, berichtet Klumpe. So passte ein Tierpfleger vor wenigen Wochen auf, bis Vakanga urinierte, ließ sie dann schnell in einen anderen, abgetrennten Bereich und zog den Urin mit einer Spritze auf. „Ein Schwangerschaftstest für Menschen verriet uns dann, dass Vakanga tragend ist“, so der Biologe. „Mit einer so zeitnahen Geburt hatten wir allerdings nicht gerechnet. Wir freuen uns besonders über den Nachwuchs, denn wir beteiligen uns an der europäischen Erhaltungszucht und seit fünf Jahren ist dies unser erster Schimpansennachwuchs.“ Vater Tatu hat zu seinem Sprössling keinen Kontakt, denn die insgesamt 10-köpfige Schimpansengruppe lebt momentan in zwei verschiedenen sozialen Gruppen. „Es gab vor Längerem Streitigkeiten um die Rangordnung zwischen den weiblichen Schimpansen. Diese Machtkämpfe gibt es auch bei Schimpansen in der Wildbahn und die Tiere können dabei sehr ruppig werden. Deshalb haben wir vor einigen Monaten die Gruppe aufgeteilt“, so der Biologe. Die 49-jährige Lady, die 16-jährige Tisa und Männchen Tatu (30) leben getrennt vom Rest der Gruppe. Die erfolgreiche Verpaarung von Tatu und Vakanga fand vor der Trennung der Gruppe statt – die Tragzeit bei Schimpansen beträgt circa 240 Tage. Besucher können die Gruppe um Vakanga und ihren Nachwuchs auf der Außenanlage beobachten, die anderen drei Westafrikanischen Schimpansen leben im 500 Quadratmeter großen Schimpansenhaus. Nachwuchs bei den seltenen Weißscheitelmangaben In der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ lebt noch mehr tierischer Nachwuchs: Weißscheitelmangaben-Weibchen Kumasi brachte am 18. Juni ein Jungtier zur Welt. Der Nachwuchs darf unter den wachsamen Augen seiner Mutter bereits eigenständig ein wenig seine Umgebung erkunden, die meiste Zeit klammert sich die kleine Mangabe aber am Bauch der Mutter fest. Insgesamt leben nun acht Tiere auf der Anlage. Weißscheitelmangaben sind insgesamt in nur vier deutschen Zoos vertreten und gelten in der Wildbahn als „vom Aussterben bedroht“. Bildunterschrift: Nachwuchs Weißscheitelmangabe: Weibchen Kumasi hat noch immer ein wachsames Auge auf den jüngsten Nachwuchs – mittlerweile darf sich das Jungtier aber auch unter Aufsicht ein wenig von der Mutter entfernen. Nachwuchs Schimpansen: Schimpansenweibchen Vakanga beschützt das erst wenige Tage alte Jungtier, das sich bereits selbst am Bauch seiner Mutter festhalten kann. Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung Wissenswertes zu Schimpansen Schimpansen (Pan troglodytes) leben in Zentral- und Westafrika in Berg- und Trockenwäldern sowie in der Savanne. Sie haben eine Standhöhe von bis zu 140 Zentimetern und wiegen zwischen 30 und 65 Kilogramm. Sie sind Allesfresser und ernähren sich von Blättern, Knospen, Früchten und Fleisch. Schimpansen sind gute Kletterer. Mit Vorliebe laufen sie auf allen Vieren, wobei sie sich auf den Fingerknöcheln abstützen. Sie leben im Familienverband, in dem es sehr temperamentvoll zugeht. Die Freude am Spiel und an harmlosen Neckereien ist stark ausgeprägt. Als Hordenführer fühlt sich das Männchen für den Schutz der Seinen verantwortlich. Schimpansen eignen sich nicht nur sehr schnell einen großen Erfahrungsschatz an, sie sind auch ausgezeichnete Beobachter und Künstler in der Herstellung selbst gefertigter Werkzeuge. Der Westafrikanische Schimpanse ist eine der vier Unterarten der Schimpansen. Sie gelten als gefährdet aufgrund von Wilderei, Jagd, Regenwaldzerstörung und der landwirtschaftlichen Entwicklung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit                   u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen                   Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.


Ku'damm 63" lautet der Arbeitstitel für den ZDF-Dreiteiler, mit dem die erfolgreiche ZDF-Reihe "Ku'damm" fortgesetzt wird. Das ZDF arbeitet gemeinsam mit der Produktionsfirma UFA FICTION sowie Creative Producerin Annette Hess und Headautor Marc Terjung an den neuen Drehbüchern über das weitere Schicksal von Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) und ihren drei Töchtern Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle). In weiteren Rollen spielen neben anderen Sabin Tambrea, Trystan Pütter, August Wittgenstein und Heino Ferch. Die Regie übernimmt Sabine Bernardi. Die stellvertretende ZDF-Programmdirektorin und Hauptredaktionsleiterin Fernsehfilm/Serie II Heike Hempel: "'Ku'damm 56' und '59' haben erzählt, was es hieß, vor nicht allzu langer Zeit in Deutschland als Frau zu leben. Annette Hess hat es mit dieser seriellen Erzählung geschafft, ganz auf Augenhöhe mit den weiblichen Hauptfiguren, spannend und unterhaltsam einen Kosmos zu kreieren, der alle Generationen und sowohl Männer als auch Frauen vor dem Bildschirm versammelt hat. Wir freuen uns, mit 'Ku'damm 63' die Familiengeschichte um die Tanzschule Schöllack fortzusetzen und dabei zuzuschauen, wie Caterina Schöllack und ihre drei Töchter ihren Platz in der Berliner Gesellschaft der frühen 60er Jahre finden." Nach dem Quotenhit "Ku'damm 56" im Jahr 2016 knüpfte die Fortsetzung "Ku'damm 59", die im März 2018 lief, an diesen Erfolg an. Durchschnittlich 5,59 Millionen Zuschauer verfolgten bei einem Marktanteil von 16,3 Prozent die Familiengeschichte. Ein großes Publikum fand der Dreiteiler zudem auf den Social-Media-Plattformen und in den Mediatheken: Die drei "Ku'damm 59"-Teile erreichten in der ZDFmediathek und der 3sat-Mediathek bislang zusammen 6,20 Millionen Sichtungen. Der erste Teil ist mit 2,36 Millionen Sichtungen sogar das bislang erfolgreichste Abrufvideo der ZDF-Familie überhaupt. Auch international waren beide Dreiteiler sehr erfolgreich: Die Lebensgeschichte der Familie Schöllack fesselte bisher Zuschauer in mehr als 30 Ländern in Asien, Australien, Afrika, auf dem amerikanischen Kontinent und vor allem in Europa. "Ku'damm 63" ist eine UFA-FICTION-Produktion im Auftrag des ZDF. Produzent ist Benjamin Benedict, ausführender Produzent Marc Lepetit. Die Redaktion im ZDF verantworten Heike Hempel, Bastian Wagner und Beate Bramstedt.


Stummfilm mit Live-Begleitung: Das Unabhängige FilmFest Osnabrück zeigt den Klassiker „Orlacs Hände“Inhalt:„Orlacs Hände“, ein österreichischer Klassiker des Expressionistischen Kinos aus dem Jahr1924, erzählt eine Schauer- und zugleich eine bewegende Liebesgeschichte. Yvonne Orlac(Alexandra Sorina) hilft ihrem Mann Paul (Conrad Veidt) durch schwere Zeiten. Der Pianist verliertbei einem Unfall beide Hände, bekommt in einer experimentellen Operation zwei neue Gliedertransplantiert. Ihm wird die Information zugespielt, dass die Hände einem hingerichteten Mördergehörten. Orlac gerät in eine psychische Krise, kann nicht mehr spielen und verarmt. Er sieht sichverstörenden Ereignissen ausgesetzt, bis hin zum gewaltsamen Tod seines Vaters. Orlac weißkaum noch zwischen Albträumen und Realität zu unterscheiden und ist zunehmend besessen vondem Gedanken, dass die Mörderhände ein Eigenleben entwickelt haben.Hintergrund: Regisseur Robert Wiene betonte in seiner Inszenierung die psychologischenAspekte des Stoffes, der auf einer Vorlage des französischen Science-Fiction-Autors MauriceRenard basiert. Die Schauspieler wurden zu expressivem Stil angehalten, ihre Bewegungen nähernsich dem Tanztheater. Lichtführung und die Gestaltung der Dekors werden zu bedeutsamenAusdrucksmitteln. Der einflussreiche Filmkritiker und -theoretiker Béla Balázs schrieb in einerzeitgenössischen Rezension: „Die Inszenierung der einzelnen Bilder ist von einer ganz apartenPhantasie, und das vorzügliche Spiel ist mit gewissenhafter Bewusstheit geleitet.“Das Unabhängige FilmFest Osnabrück zeigt „Orlacs Hände“ ganz klassisch als analogen 16-mm-Film. Der Stummfilmpianist Meik Kraft, seit 2012 regelmäßig zu Gast beim Unabhängigen FilmFestOsnabrück, wird die Aufführung live am Klavier begleiten. Aus einigen Bildern konnte Kraftableiten, was der gefeierte Virtuose Orlac seinem Publikum darbietet: „Diese erste Szene, in derman Orlac zum ersten Mal spielen sieht, hat mich an eine Konzertetüde von Chopin erinnert.“ Kraftstellt seinerseits die besondere psychologische Komponente dieses Films heraus: „Pianisten (undandere Musiker) sind sehr auf ihre Hände angewiesen. In diesem Fall geht es auch nicht nur umdas Verlieren der Fähigkeit und Virtuosität, sondern auch um existentielle Ängste, wie den Verlustvon Einkommen und des Hauses.“Stummfilm mit Live-Musik: „Orlacs Hände“Der Pianist Meik Kraft begleitet Robert Wienes Filmklassiker aus dem Jahr 1924.Mit: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner u. a.Termin: Samstag, 24.08.2019Ort: Spitzboden der LagerhalleBeginn: 19:30 UhrEintritt: 7,- €, ermäßigt 6,- € (Schüler*innen, Studierende, OFF e. V.-Mitglieder)mit KUKUK-Pass: 1 € (begrenzt auf 5 Karten)Karten an der Abendkasse und im Vorverkauf über den Ticketshop der Lagerhalle.


THE MODERN ART OF CIRCUS FLIC FLAC   PUNXX  TOUR OSNAPICTURE.COM



Zoo Osnabrück, 27.06.2019 Zoo Osnabrück: Wolfswelpen endlich für Besucher zu sehen Jungtiere bei Murmeltieren und Vikunjas Wolfswelpen tapsen durch die neue nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück und Besucher können sie immer häufiger bei ihren Erkundungstouren beobachten. Weiterer Nachwuchs kam bei den Murmeltieren und Vikunjas zur Welt. Neugierig tapsen sie durch das hohe Gras auf ihrer Anlage in der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück: die kleinen Welpen der weißen Hudson Bay-Wölfe. „Die Welpen gehen nun immer häufiger auf Erkundungstour durch ihr Zuhause. Insgesamt konnten wir sieben Jungtiere zählen“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Im Gegensatz zu ihren ausgewachsenen Artgenossen haben die Jungtiere noch ein bräunlich-beiges Fell, das sie gut auf dem sandigen Boden tarnt. Die ersten drei bis vier Lebenswochen verbrachten die Jungtiere noch in einer geschützten Wurfhöhle. „Wir bieten den Wölfen auf der Anlage mehrere Höhlen an, die auch für mögliche Untersuchungen für die Tierpfleger zugänglich sind. Dieses Rudel hat allerdings seine eigene Höhle in den Sand gegraben. Deshalb können wir die Jungtiere nicht so einfach aus der Höhle nehmen und untersuchen, um zum Beispiel das Geschlecht zu bestimmen. Vorerst beobachten wir die Jungen genau aus der Ferne und schauen, ob sie sich gut entwickeln und fit sind.“ Zu Beginn machten die Welpen nur kurze Ausflüge in der Nähe ihrer Höhle. „Mittlerweile sind die kleinen Wölfe fast zwei Monate alt und werden mutiger. Sie trauen sich immer weiter und schauen sich ihre Umgebung ganz genau an“, so Klumpe. Dabei stehen die Jungen unter den wachsamen Augen des restlichen Rudels: Hudson Bay-Wölfe leben in einer komplexen sozialen Gruppe, bei der zum Beispiel auch die Geschwister der Welpen auf den Nachwuchs aufpassen. „Während die Mutter in der Höhle bei ihren Jungen war und diese nicht verlassen konnte, versorgte das Rudel sie sogar mit Futter“, freut sich der Kurator. Im Zoo Osnabrück leben neben dem Nachwuchs aktuell zwei Wolfsfähen und vier Rüden. Besucher können von den Höhenpfaden in „Manitoba“ beobachten, wie der wuselige Rudelzuwachs durch die Anlage tapst, an der ersten festen Nahrung knabbert oder miteinander rauft. Täglich grüßt das Murmeltier Nur ein paar Wegbiegungen weiter kam Anfang Mai ebenfalls Nachwuchs zur Welt: Sechs kleine Murmeltiere wurden nackt, blind, taub und zahnlos in ihrer Höhle geboren. Bei der Geburt wiegen Murmeltiere mit nur etwa 30 Gramm weniger als ein Hühnerei. In den ersten Lebenswochen entwickeln sie sich jedoch rasant: „Nach etwa sechs Wochen verlassen die Jungen das erste Mal ihre Höhle. Zu diesem Zeitpunkt haben wir die kleinen Nager auch tierärztlich untersucht und die Geschlechter ermittelt: Drei Weibchen und drei Männchen brachten jeweils rund 300 Gramm auf die Waage“, beschreibt Tierpflegerin und „Manitoba“-Revierleiterin Tanja Boss. Schnell Winterspeck anfuttern Etwa von Oktober bis März halten Murmeltiere Winterschlaf. Erwachen sie im Frühjahr, beginnt direkt die Paarungszeit. Nach einer Tragzeit von rund einem Monat kommen die Jungen zur Welt und müssen dann über den Sommer genug Fettreserven anlegen, um im Winter davon zehren zu können. Den gesunden Appetit der kleinen Murmeltiere können Zoobesucher besonders gut in den Morgenstunden beobachten: „Die Kleinen sitzen dann meistens neben oder sogar im Futternapf und knabbern eifrig an Apfel, Möhre, Brokkoli und Co. und lassen sich dabei auch kaum aus der Ruhe bringen“, schmunzelt Boss. Bei den warmen Temperaturen verbringen die Nagetiere den Tag oft in ihren kühlen Höhlen und sind meist morgens und abends draußen zu sehen. Kleines Vikunja im „Südamerika-Areal“ Während der Nachwuchs von Wölfen und Murmeltieren blind in einer Höhle zur Welt kommt, muss der jüngste Nachwuchs im „Südamerika-Areal“ – ein Vikunja – bereits wenige Minuten nach der Geburt auf seinen Beinen stehen. Bei Gefahr flüchten die Tiere, daher muss auch der Nachwuchs schnell mobil sein. Ursprünglich stammen die Paarhufer aus den Hochanden Südamerikas, gehören zur Familie der Kamele und ähneln optisch den Alpakas. Das Osnabrücker Jungtier kam am 21. Juni zur Welt und stakst daher noch etwas wackelig hinter seiner Mutter her oder ruht sich im Schatten aus. Besucher können das kleine Vikunja und seinen Halbbruder Sanchoz, der im Februar geboren wurde, mit den Müttern Tesoro und Bianca sowie Vater Carlo auf der Außenanlage des „Südamerika-Areals“ beobachten, wo sie mit den Nandus, südamerikanischen Laufvögeln, zusammenleben. Wissenswertes zum Hudson Bay-Wolf (Canis lupus hudsonicus) Der Hudson Bay-Wolf lebt nördlich und westlich der Hudson Bay (Kanada) in den Provinzen Manitoba, Nunavut und in den North West Territories. Diese Unterart des Wolfes ist vergleichsweise zu anderen Unterarten sehr hochbeinig. Die weißen Wölfe besitzen ein Fell mit dichter Unterwolle bis zu 6.500 Haare pro Quadratzentimeter – damit schützt sie das Fell vor Temperaturen von unter minus 50 Grad. Wie alle Unterarten des Wolfes lebt der Hudson Bay-Wolf im Familienverband. In der Wildbahn stehen auf ihrem Speiseplan Kleinsäuger wie Schneehasen, aber auch Karibus und Elche, die sie sozial organisiert jagen. Wissenswertes zum Murmeltier (Marmota) Murmeltiere sind in vielen Arten über die gemäßigte Zone Eurasiens und Nordamerikas verbreitet. Dort leben die Erdhörnchen überwiegend in steppenartigen Landschaften. Einige Arten leben auch im Hochgebirge, das Waldmurmeltier Kanadas an Waldrändern und in lichten Wäldern. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern und Wurzeln. Das Zusammenleben ist je nach Art unterschiedlich geprägt. Während zum Beispiel Alpenmurmeltiere in großen Kolonien leben, ist das Waldmurmeltier eher Einzelgänger und verbringt auch den Winterschlaf allein. In vielen Orten der USA und Kanadas wird am 2. Februar der „Murmeltiertag“ begangen. Dabei soll eine Vorhersage über die weitere Dauer des Winters versucht werden, indem man ein Waldmurmeltier aus seinem Bau lockt. Die Trefferquote liegt allerdings bei unter 40 Prozent. Wissenswertes zu den Vikunjas (Vicugna vicugna) Vikunjas sind Paarhufer und gehören zur Familie der Kamele. Sie sind kältere Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gewöhnt: Ihre Heimat sind die Grasländer der Anden in Südamerika. Dort leben sie in territorialen Familienverbänden, die von einem Männchen angeführt werden. Vikunjas werden mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 1,5 Metern und einer Schulterhöhe von 1 Meter rund 50 Kilogramm schwer. Sie sind reine Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Dabei haben die Vikunjas eine anatomische Besonderheit unter den Paarhufern: Ihre unteren Schneidezähne wachsen wie bei Nagetieren immer wieder nach. In menschlicher Obhut werden Vikunjas zwischen 20 bis 30 Jahre alt. Ihr Hauptfeind in der Wildbahn ist der Puma. Ihre Wolle gilt als sehr wertvoll, sie soll die feinste Wolle der Welt sein. Bildunterschrift: Wolfswelpen A&B: Die Wolfswelpen im Zoo Osnabrück sind endlich für Besucher zu sehen: In der neuen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ tapsen sie über die Anlage. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Murmeltiernachwuchs A: Besucher können die kleinen Murmeltiere in der neuen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ des Zoo Osnabrück besonders gut in den Morgen- oder Abendstunden beobachten. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Murmeltiernachwuchs C: Der Murmeltiernachwuchs in der neuen Nordamerika-Tierwelt „Manitoba“ im Zoo Osnabrück wurde vom Zootierarzt untersucht und ist nun immer häufiger für die Besucher zu sehen. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Hanna Räckers), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Vikunjajungtier: Der jüngste Nachwuchs im „Südamerika-Areal“ im Zoo Osnabrück: Das Vikunjajungtier stakst neben seiner Mutter her oder ruht im Schatten. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besuch


KLASSIK UNTER DEN STERNEN                 28.06.2019


AYNUR  &  4HANDS                                    26.06.2019



MAY YOUSSEF & YASAMIN SHAHHOSSEINI  20.06.19



THE FENCE.THE ROOTOP AND THE DISTANT SEA  19.06.2019 SCHLOSS AULA


Sie ist eine fantastische Sängerin - und gute Morgenland - Freundin:  Am 20.06.2019 um 21.30 Uhr stellt Dima Orsho in der Lagerhalle ihre neue CD vor. Ab 21 Uhr und es gibt noch Rest Karten  in der Lagerhalle Osnabrück .


Zoo Osnabrück, 22.06.2019 93 kunterbunte Bären im Zoo Osnabrück für mehr Frieden und Toleranz Bundespräsident a.D. Wulff und niedersächsischer Innenminister Pistorius eröffnen Ausstellung Farbenfroh, phantasievoll und mit einer wichtigen Botschaft präsentieren sich die 93 etwa 1 Meter großen Bärenskulpturen der Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ vom 22. Juni bis 28. Juli im Zoo Osnabrück. Am heutigen Samstag fand die Eröffnung mit jeder Menge Prominenz, Wirtschaftsvertretern und Kindern statt. „Wir müssen uns besser kennenlernen, dann können wir uns besser verstehen, mehr vertrauen und besser zusammenleben“ – so lautet die wichtige Botschaft der 93 Bärenskulpturen. „Die Bären wurden von internationalen Künstlern aus anerkannten Ländern der Vereinten Nationen jeweils individuell und ländertypisch gestaltet, der Korpus ist jedoch immer der Gleiche. Obwohl sie alle unterschiedlich aussehen, sind sie dennoch gleich – genau wie wir Menschen“, stellt Dr. Klaus Herlitz, Geschäftsführer der Buddy Bär Berlin GmbH die „Buddy Bears“ vor. Für die nächsten 5 Wochen stehen die verschiedenen Nationen-Bären nun im Kreis im Osnabrücker Zoo am „Affentempel“ und werben hier für Völkerverständigung und Toleranz. Bundespräsident a.D. Christian Wulff und Schirmherr der Osnabrücker Ausstellung betonte bei seiner Eröffnungsrede am heutigen Samstag: „Gerade in Zeiten, in denen viele das Trennende zwischen den Menschen betonen und nach Abschottung und Ausgrenzen rufen, sind solche Projekte besonders wichtig. Die globalen Herausforderungen wie Kriege, Hungersnot oder der Klimawandel betreffen uns alle und wir können diese auch nur gemeinsam meistern. Das Bärenprojekt knüpft da an: Es verbindet Menschen und Kulturen, führt zusammen und baut Brücken.“ Etwa 100 geladene Gäste nahmen teil, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, aber auch Schülerinnen und Schüler der Franz-Hecker-Schule und der Rosenplatzschule. Sie gaben der wichtigen Botschaft der Bären mit ihren Liedern die passende musikalische Begleitung. Boris Pistorius, niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, rief in seiner Rede jeden einzelnen Menschen zu mehr Gemeinsamkeit auf: „Ich durfte bereits 2011 dabei sein, als die Buddy Bears Osnabrück erstmals besucht haben. Die 93 Bärenskulpturen reisen als Symbole des Friedens und der Völkerverständigung um die ganze Welt. Dass sie nach 2011 heute erneut im Zoo der Friedensstadt Osnabrück Station machen und ich sie heute nach 8 Jahren wiedersehe, freut mich sehr. Sie sind ein buntes Signal dafür, wie wichtig Toleranz und Völkerverständigung gerade auch im Umgang mit fremden Religionen und Kulturen sind. Sie erinnern uns daran, dass wir uns auf das Viele konzentrieren, das uns Menschen vereint und nicht auf das Wenige, das uns trennt.“ Bärenstark für die Löwen Die bärenstarken Botschafter genau zu betrachten und nach den ländertypischen Gestaltungsmerkmalen zu schauen, macht viel Spaß: So findet sich auf dem ägyptischen Bär der Nil wieder, die besondere Tierwelt Mittelamerikas schmückt den Costa Rica-Bär und Aladin schwebt mit seinem fliegenden Teppich über den Irak-Bär und erinnert an die Geschichten aus 1001 Nacht. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich über die zusätzlichen Zoobewohner: „Wir hatten die besonderen Bären schon einmal bei uns: Im Jahr 2011 kamen sie zur Eröffnung der neuen Bärenanlage. Da waren unsere Besucher und wir selbst so begeistert, dass wir sie nun wieder bei uns haben.“ Das Besondere: Die Bären helfen sowohl dem Osnabrücker Zoo, genauer gesagt den Löwen, als auch Kinderprojekten. „Wir haben die Bären für jeweils 2.500 Euro an regionale Unternehmen verpatet: 2.000 Euro gehen an die Vergrößerung der Löwenanlage und 500 Euro gehen an die Stiftung ‚Eine Zukunft für Kinder‘ von Kinder-Botschafter John McGurk“, erläutert Busemann und bedankt sich bei allen Unterstützern. John McGurk setzt sich seit vielen Jahrzehnten mit weltweiten Charity-Läufen für notleidende Kinder ein und spendet das Geld an die SOS-Kinderdörfer weltweit. „Toll, dass die Osnabrücker gemeinsam mit den Bären Kinder weltweit unterstützen. Kinder brauchen unsere Hilfe, denn viele leiden unter Hunger, Gewalt oder Krieg und sie können sich nicht wehren“, äußert sich John McGurk besorgt. Die Spende an die SOS Kinderdörfer soll am 23. November bei der 2. Children‘s Charity Gala „Flügel für die Zukunft“ im Alando Ballhaus überreicht werden. Dafür angekündigt haben sich bereits Moderatorin und Werbeikone Verona Pooth sowie Petra Horn, Vorstandsmitglied SOS-Kinderdörfer weltweit. Wo können Besucher die Bären sehen? Die „United Buddy Bears“ stehen im Kreis am sogenannten „Affentempel“, wo sie von allen Besuchern genau betrachtet werden können. „Der Zoo ist ein Familienort und diese Ausstellung ist für Erwachsene wie für Kinder spannend und interessant. Schon im Kindesalter ist es wichtig das Thema Toleranz zu vermitteln und auch uns Erwachsenen tut es gut, immer wieder daran erinnert zu werden – von daher stehen die Bären hier genau richtig“, ist sich Zoopräsident Reinhard Sliwka sicher. Die Bärenausstellung ist täglich während der Zooöffnungszeiten von 8 Uhr bis 18:30 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr) im Zoozentrum zu besichtigen. Bildunterschrift: A: Vom 22. Juni bis 28. Juli wirbt die Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ im Zoo Osnabrück für Frieden. Gemeinsam eröffneten Heike Drogies (Zoo Osnabrück) Schirmherr Christian Wulff (Bundespräsident a.D.), Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Christiane Rottmann (stellvertretende Landrätin), Dr. Klaus Herlitz (Buddy Bär Berlin GmbH), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Löwen für Löwen), Eva Herlitz (Buddy Bär Berlin GmbH) (v.l.n.r.) mit Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer) und John McGurk (Eine Zukunft für Kinder) (vorne) die Ausstellung. B: Vom 22. Juni bis 28. Juli wirbt die Ausstellung „United Buddy Bears – The Art of Tolerance“ im Zoo Osnabrück für Frieden. Gemeinsam eröffneten Heike Drogies und Andreas Busemann (Zoo Osnabrück), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Löwen für Löwen), Reinhard Sliwka (Zoopräsident), Boris Pistorius (Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport) die Ausstellung mit den „Bäreneltern“ Dr. Klaus und Eva Herlitz (Buddy Bär Berlin GmbH). (v.l.n.r.) Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung. Über den Zoo Osnabrück Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.261 Tiere aus 289 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). 2014 wurde der Tigertempelgarten im Bereich „Angkor Wat“ eröffnet. Als dritter Bestandteil wurde im Herbst 2017 der „Orang-Utan Dschungeltempel“ in diesem Bereich fertig gestellt. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2018 besuchten den Zoo Osnabrück 1.015.000 Besucher.

Bildquelle: Zoo Osnabrück (Svenja Vortmann)


 

„Frieden braucht ein Update“ - 

Projekt „Osnabrücker Friedenssong“ geht am Samstag, 29. Juni, in die nächste Runde 

OSNABRÜCK.- Nach der erfolgreichen Uraufführung des Osnabrücker Friedenssongs im Dezember 2018 wird er im Rahmen eines gemeinsamen Friedenskonzertes mit dem Universitätschor am Samstag, 29. Juni, um 20 Uhr in der Aula des Osnabrücker Schlosses erneut aufgeführt. Tickets können unter https://tickets.uni-osnabrueck.de/events/frieden/ reserviert werden; der Eintritt ist frei.

Rund 160 junge und ältere Mitwirkende haben ihre verschiedenen Gedanken und Gefühle zum Thema „Frieden“ zu Liedstrophen und Raps verarbeitet. Zu diesen Texten komponierten Studierende des Lehramts Musikpädagogik unter Leitung von Prof. Dorothee Barth die Musik und studierten den Song im Anschluss gemeinsam ein.

„Die Frage, was eigentlich Frieden ist, ist eine alte, die immer neu gestellt werden muss“, so Joachim Siegel, der Leiter des Universitätschores . „Das zeigen auch die Stücke der Opernchorliteratur, die der Universitätschor auf einer Spurensuche zusammengetragen hat und auf diesem Friedenskonzert präsentieren wird: Die Spanne reicht von Mozart über Verdi bis zur Gegenwart.“

Um auch in Zukunft immer ein „Friedens-Update“ des Songs zu ermöglichen, wird der Friedenssong nach der Aufführung allen Menschen in der Stadt zur Verfügung gestellt. Die vollständige Aufnahme, aber auch Playbackversionen der einzelnen Teile stehen in Kürze zum Download auf der Homepage der Universität Osnabrück bereit. So können weitere Chöre, Schulklassen und alle Menschen, die daran interessiert sind, den Song mit eigenen Strophen ergänzen, singen, musizieren und aufführen.

„Auf Traditionen alleine darf man sich nicht ausruhen. Es ist wichtig, immer wieder neu darüber nachzudenken, was Frieden für jeden einzelnen von uns bedeutet - im privaten wie auch im politischen", meint die Studentin, Komponistin und Sängerin Feelia Küster.

Beteiligt sind an diesem Projekt eine Kindergruppe aus dem Hort am Rosenplatz, eine siebte Klasse des Graf Stauffenberg-Gymnasiums Osnabrück, eine sechste Klasse der Möser-Realschule Osnabrück, eine Sprachlernklasse mit geflüchteten Jugendlichen an der Hauptschule Innenstadt, der Chor der evangelischen Studierendengemeinde Osnabrück (KEHS Gospel), die Bajazzos (ein Männerchor in der Stiftung Bahnsozialwerk), Yellow (ein Frauenchor), der Universitätschor sowie ein Instrumentalensemble von Lehramtsstudierenden der Universität Osnabrück.

Das Projekt wird von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung finanziell unterstützt.

 


Landkreis appelliert: Private Haushalte sollten auf Gartenbewässerung und Schwimmbecken verzichtenOsnabrück. Die Folgen der Trockenheit des vergangenen Jahres sind bis heute in den Fließgewässern, Seen und im Grundwasser sichtbar oder messbar. Der Landschaftswasserhaushalt hat sich über den Winter noch nicht vollständig regenerieren können. Somit ist auch in diesem Jahr ein behutsamer Umgang mit der Ressource Wasser das Gebot der Stunde: Die kommenden hohenTemperaturen und die unterdurchschnittlichen Niederschläge der ersten Jahreshälfte führen derzeit bei den Wasserversorgern im Landkreis Osnabrück zu einem hohen Verbrauch besonders durch private Haushalte aus dem öffentlichen Trinkwassernetz. Deshalb appelliert der Landkreis an alle Haushalte, sparsam mit dem Wasser umzugehen und auf die Bewässerung von Gärten oder das Auffüllen privater Pools zu verzichten. Mit Blick auf die sichere Wasserversorgung der Allgemeinheit solle aktuell auf persönlichen Luxus beim Wasserverbrauch verzichtet werden.In den bevorstehenden Sommerferien rechnen die Wasserversorger erfahrungsgemäß mit weniger Wasserverbräuchen. Zurzeit ist jedoch in einzelnen Bereichen desLandkreises der tägliche Wasserverbrauch deutlich über die durchschnittlichen Tagesmengen angestiegen. Vielerorts laufen die Wasserwerke aus diesem Grund auf vollen Touren, um die erforderlichen Trinkwassermengen zur Verfügung zu stellen. Bisher ist es noch zu keinen Versorgungsproblemen gekommen. Der Appell des Landkreises Osnabrück und der Wasserversorger im Landkreis soll dazu beitragen, dass es dabei im Sommer 2019 auch bleibt.Landkreis OsnabrückSprechzeiten:Der Landkreis im Internet:Am Schölerberg 1Montag bis Freitag, 8.00 bis 13.00 Uhr.http://www.lkos.de49082 OsnabrückDonnerstag auch bis 17.30 Uhr.Ansonsten nach Vereinbarung