Andi Schweighofer & Teufels Fetzer   ( 30.07.2021 )  im Biergarten Hotel Meier in Haltern im Rahmen des     19.Belmer Kultursommer

Howard Carpendale (75) hat nach eigener Einschätzung eine ziemlich gute Menschenkenntnis – und darum nur wenige Freunde, die auch aus dem Musik-Business kommen. „Gerade im Showgeschäft sind viele oberflächliche Menschen unterwegs. Meine wirklichen Freunde sind daher eher nicht aus der Branche“, sagt der Schlagerstar in einem Exklusiv-Interview der Musikzeitschrift „Meine Melodie“ (02/2021; EVT: 14. Januar). „Ich mag es nämlich nicht, wenn Menschen nur über sich selber reden, wie in der Showbranche oft üblich. Ich habe andere Themen.“ Zu seinen wenigen Freunden, die „auch im Business“ sind, zählt Carpendale DJ Ötzi, Kerstin Ott und Giovanni Zarrella, denn die seien „sehr authentisch geblieben“. Carpendale betont, dass er viel Wert auf Kontakte auch zu jüngeren Menschen lege. Die Leute aus seinem Management seien etwa 30 Jahre jünger als er. „Das ist mir sehr wichtig.“ Und zu seinem privaten Freundeskreis gehören Menschen nahezu jeden Alters. So seien zum Beispiel seine Freunde, mit denen er Golf spiele, altersmäßig zwischen 22 und 70 Jahren. „Und der 70-Jährige ist Gott sei Dank auch noch ein bisschen verrückt. Ich mag solche Menschen“, erklärt Howard Carpendale weiter in dem Interview. „Wir spielen Golf bei Regen und zwei Grad Außentemperatur. Jeder andere, der uns sieht, sagt: Ihr habt doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Genau das liebe ich.“                                                                                       Quelle:PM:2021


Vor fast 50 Jahren hatte der Schlagerstar Bernhard Brink (69) seinen ersten Auftritt in der „ZDF-Hitparade“ – und er denkt offenbar mit leichter Wehmut an diese Anfangszeit seiner Karriere zurück. „Das war ganz anders! Wenn man heute den jungen Leuten erzählt, was in den 70er-Jahren abgegangen ist, das glaubt einem keiner“, sagt Brink in einem Exklusiv-Interview der Musikzeitschrift „Meine Melodie“ (07/2021; EVT: 17. Juni). „Man ist nach einem Auftritt noch zusammen essen gegangen und hat gefeiert. Das Leben war fast eine einzige Party.“ Und bedauernd fügt der Altstar des deutschen Schlagers hinzu: „Heute ist doch vieles kontrollierter und distanzierter.“ Auch in sexueller Hinsicht waren die 70er-Jahre nach Brinks Erinnerung voller Abenteuer. „Klar, dass wir nichts haben anbrennen lassen und die eine oder andere Chance genutzt haben, die sich anbot. Natürlich haben wir uns alle ausgetobt“, sagt er. Überhaupt war der Kontakt zu den Fans damals offenbar deutlich persönlicher. So hat Brink nach einem Auftritt bei Dieter Thomas Heck in der „ZDF-Hitparade“ durchaus mal bis zu 30.000 Briefe bekommen. „Heute gibt es keine Briefe mehr. Alles spielt sich auf den sozialen Netzwerken ab. Das kann man wirklich nicht mehr mit dem vergleichen, was wir erlebt haben früher.“                                                                                            Quelle: PM: 2021