Der BÜRGER-BIERGARTEN Rulle startet am Freitag den 11.06.2021 um 17 Uhr in die Sommersaison! Wir freuen uns euch am Freitag um 17:00-23:00 Uhr begrüßen zu dürfen. In Zusammenarbeit mit Wir für Wallenhorst - Marketing e.V. wartet ein toller sonniger Tag auf euch, mit Livemusik ab 19:00 Uhr von der Band TwoGathered und natürlich Augustiner Helles vom Fass und leckere Schmankerl. Freuen Sie sich über weitere Veranstaltungen diesen Sommer. Haben auch Sie Lust Veranstaltungen in unserem Bürgerbiergarten durchzuführen wenden Sie sich bitte an das Hotel Lingemann oder an „Wir für Wallenhorst” Tischreservierung ☎️: 054076126  Oder direkt unter info@hotel-lingemann.de

Es geht wieder los ! Aufgrund der perfekten Wetterprognose spielen wir ein spontanes Konzert im wunderschön hergerichteten Bürgerbiergarten am Hotel Lingemann in Rulle. Neben der Mucke von Stephan und mir gibt es leckeres Augustiner vom Fass und diverse kulinarische Köstlichkeiten. Alles Corona-konform arrangiert und - wer will - sogar mit Testmöglichkeit direkt nebenan. Wir freuen uns riesig auf Euch !!! 🙂                                                                                   QUELLE: TWO GATHERED 2021


Auch 2021 bietet "Kultur im Innenhof" im Haus Der Jugend Osnabrück (viel) Kabarett und (ein bißchen) Musik! Weiterhin mit ausreichend Abstand und Registrierungsformular auf den Tickets - letztere bekommt ihr ab sofort exklusiv in der Tourist Information Osnabrück als Einzel- oder Partnerkarte für 18 bzw. 36 EUR inkl. Gebühren. Freut euch dieses Jahr auf: 07.07. Podewitz: Podewitz macht schön 14.07. Erwin Grosche: Warmduscherreport Vol. 4 21.07. Matthias Reuter: Unfugskarton - Ein Best-of 04.08. Heinz Gröning: Der perfekte Mann 11.08. Lothar Bölck: (Der) Schleim (der) Spuren 18.08. Hans Gerzlich: Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem – dachte ich 25.08. Schwarze Grütze: Vom Neandertal ins Digital Weitere Infos: www.fokus-os.de             QUELLE: FOKUS 2021


ENDLICH! Es geht wieder los!  Nach 8 Monaten spielen wir wieder ein " normales "       Konzert...  vor Menschen !! Kommt Alle und feiert mit uns unseren 45. Geburtstag und gleichzeitig das VÖ Konzert von " Take The Stage", unserer im November 20 erschienenen Live CD !  Quelle: BLUES COMPANY 21


Duo zu Drittt 1 Std. · Osnabrück · Wir sind ausverkauft!!!           Wir sind total happy das unser Konzert stattfinden kann, und das IHR uns besucht ! Wir freuen uns auf Euch !                          Bis Samstag 😊  Informiert Euch bitte tagesaktuell ob noch ein Test benötigt wird...            Köster werben&beschriften.


Bald gehts endlich los ! Am 12.06.21 wird es in der Oeseder City richtig laut.Wir präsentieren euch voller stolz die erste Ausgabe der Open-Air-Veranstaltung Hütte Rockt Halbgas. Live, in Farbe und mit Liebe Mit dabei sind: Das Pack Weckörhead Basement Apes Tickets:https://www.eventim.de/.../huette-rockt-festival-huette.../ Das ganze dient unter anderem auch dazu, herauszufinden, wie wir alle in Zukunft verantwortungsvoll Spaß bei Konzerten und Festivals haben können.  Infos Hütte Rockt Halbgas mit Das Pack, Weckörhead & Basement Apes.


Es geht live wieder los. Wir rocken am Freitag 04.06.2021 den Biergarten in den Genusshöfen.Rock'n Roll im Biergarten. Kommt vorbei.

BILDMATERIAL : - @STEPHAN PETERS - 2021    - WWW.OSNAPICTURE.COM -


FREITAG, 25. JUNI 2021 VON 19:30 UTC+02 BIS 22:00 UTC+02

Live im Grünen mit Wippsteert

Büdchen am Westerberg

Also ich weiß ja nicht wie es euch so geht...aber ich hätte richtig bock darauf morgen wieder die „Hütte“ Altstadt Hütte Osnabrück zu öffnen!!! Dann lasst uns das doch auch einfach tun 😁. Ich sagte ja auf Radio Osnabrück: „zusammen werden wir das durchstehen“. Und morgen ist es nun soweit, aber bitte haltet euch an unsere Vorgaben. Wir freuen uns mega drauf 👍🍀👍🍀👍🍀

Michael Micheiloff. Anscheinend habe ich das Wichtigste vergessen denn es fliegen Fragen über Fragen rein. Schön dass ihr mit denkt, also: - wir halten uns strikt an die Corona Vorgaben für die Stadt Osnabrück - aktuell keine Kontrolle über Tests, Impfungen oder Genesung - bei uns KEINE Luca App (alle Daten schön auf Papier) mit Ausweiskontrolle - unsere „Zonen“ sind wieder angesagt (zusammen sitzen können 10 Personen aus 3 Haushalten - Maskenpflicht mit allen Varianten der FFP2‘s - bei uns ist KEINE RESERVIERUNG möglich da wir nur 50% an Plätzen nutzen dürfen - Keiner muss sich vorher anmelden, einfach kommen und wenn voll dann voll. Danke für euer Verständnis und wir sehen uns. Endlich wieder Freizeit leben 🤗🍀😉🍀😁


NORTH ALONE stehen für großartige, unerwartet international klingende, eigenständige Songs im Spannungsfeld von Punkrock, Heartland- und Acoustic-Punk. Das Songwriting auf ihrem jüngsten Album „Punk Is Dad“ ist, trotz des Folk-Violinen-Punk-Gewandes, so sehr FAT WRECK Schule, dass nichts mehr geht und erinnert sehr oft, sehr angenehm an die Melodien von NO USE FOR A NAME, BRACKET oder FACE TO FACE. Freunde des 90er Punkrocks werden hier ebenso begeistert sein wie Anhänger von Chuck Ragan, Dave Hause oder Frank Turner. Also rein ins alte DESCENDENTS T-Shirt, Fäuste in die Luft und Tränen in die Holzfällerhemd- Knopflöcher! Nach fast 500 gespielten Konzerte u.a. als Toursupport für FRANK TURNER und SKINNY LISTER, so wie im Vorprogramm einer illustren Liste von nicht eben unbekannten Musikern wie FLOGGING MOLLY, NEW MODEL ARMY, DAVE HAUSE, MAD CADDIES, CJ RAMONE, BAD COP / BAD COP, MASKED INTRUDER, THE LAST GANG, OLD MAN MARKLEY, THE REAL MCKENZIES, VOODOO GLOW SKULLS, USELESS ID, GET DEAD, SWINGIN‘ UTTERS und JOEY CAPE erscheint am 20. März 2020 der vierte North Alone Longplayer „Punk Is Dad“. NORTH ALONE sind: Michael Groom (Bass), So-Kumneth Sim (Geige), Manuel North (Gesang und Akustikgitarre), Matthias Schmidt (Schlagzeug), Chris Knoke (E-Gitarre und Gesang) northalone.de facebook.com/northalonemusic youtube.com/user/northalonemusic

NORTH ALONE 31. Mai um 12:01 · Wir sind zurück! Hier ist, was wir bis dato wissen. Mehr ist in Planung. Wer uns diesen Sommer live haben möchte melde sich bitte, wir haben noch reichlich Kapazitäten und jede Menge Bock! 10.06.2021 - Dortmund, Hafenschänke subrosa 16.06.2021 - Düsseldorf, Vier Linden Open-Air # 04.07.2021 - Osnabrück, HafenSommer21 # * 15.07.2021 - Gronau, Rock & Pop Museum Gronau (Waldbühne) * Präsentiert von Harten Hund Booking, GoldMucke, HC-Family e.V. im Bastard Club OS # + Andre Sinner * Die für die Shows in Osnabrück und Gronau gekauften Tickets für die jeweilige Indoor Veranstaltung gelten für die jetzt statt findende Open Air Veranstaltung!


Jiddische Klangperspektiven im Felix-Nussbaum-Haus
Gefördert von „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“

Jiddisch. Einige denken da zuerst an altertümliche Begriffe Schlamassel, Tacheles, Maloche und Mischpoke. Anderen fällt dazu die Klarinette mit ihrem unverwechselbaren Klezmer-Klang ein. Die Assoziationen sind zahlreich – und bezeugen ein kollektives Gedächtnis großer Gemeinsamkeiten.
Jiddische Musik! Einer der Orte, an denen sie häufig zu hören ist, ist das Museumsquartier Osnabrück. Seit 2011 richtet dort das Felix-Nussbaum-Haus, einem Museum und Gedenkort für den 1944 im KZ Auschwitz getöteten Maler, Workshops und Konzerte zu ihr aus.
Auch dieses Jahr findet die "Jiddische Musikreihe" statt, trotz Corona. Sie ist Teil des bundesweiten Programms #2021JLID "Jüdisches Leben in Deutschland", das in rund 1000 Veranstaltungen bezeugt, wie weit die jüdische Geschichte in Deutschland zurückreicht: mehr als 1700 Jahre, bis in die römische Spätantike.
Jiddische Lieder sind die Ausprägung einer Kultur, die über Jahrhunderte ein bedeutender Teil des europäischen Lebens war - und die durch die Diktatur des Nationalsozialismus nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Gegenwärtig erlebt die jiddische Musik, insbesondere die Klezmermusik, einen eindrucksvollen Aufschwung.
Ziel der Konzerte und Werkstattgespräche ist es, jüdisches Leben erlebbar zu machen und für ein tieferes Verständnis zu sorgen. Eine wichtige Aufgabe in einer Zeit, in der rechtsnationales Gedankengut eine beunruhigende Renaissance erlebt, in der es gilt, dem Wiedererstarken des Antisemitismus entgegenzutreten.
Einzelschicksale, Geschichten von Menschen mit außergewöhnlichen Lebenswegen, stehen im Mittelpunkt der Reihe. Die Mitwirkenden zeigen, wie vielfältig jüdisches Leben in Deutschland ist. Ihre Suche nach den eigenen Wurzeln, die Frage der Identität und der Heimat(losigkeit), sind in unserer Gegenwart aktueller denn je.
Kuratorin und Moderatorin der Reihe ist Stella Jürgensen. Als leidenschaftliche Musikerin und Kennerin der jiddischen Musik- und Kulturszene ist einer ihrer sieben Bühnensprachen Jiddisch – als Interpretin von "Stella's Morgenstern".
Aufgrund von jeweils aktuell geltenden Maßnahmen und Verordnungen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ist derzeit nicht abzusehen, welche Veranstaltungen vor Ort mit Publikum durchgeführt werden können. Informatione vor dem Besuch sind im Internet unter www.museumsquartier-osnabrueck.de oder Telefon 0541 323-2237.
 
TERMINE
22. Juli 2021, 20:00 Uhr
Lieder von Freiheit und einer besseren Welt mit Daniel Kahn
Eintritt: 13€ (erm.), 15€ (VVK) und 17€ (AK)
Lieder, die soziale Ungerechtigkeit anprangern, sind sein Markenzeichen und am liebsten singt er sie auf Jiddisch. Die traditionellen jiddischen Arbeiterlieder und Protestsongs hat er sich längst einverleibt und zu eigen gemacht.  Daniel Kahn reichert sie an mit eigenen englischen Übersetzungen und macht diese Musik so auch denen zugänglich, die kein Jiddisch verstehen. Angesichts weltweit wachsender sozialer Ungleichheit und eines immer rabiateren Antisemitismus wird deutlich, wie hochaktuell und relevant diese alten Protestlieder bis heute sind.
Umgekehrt hat Kahn Liedermacher wie Bob Dylan und Leonard Cohen ins Jiddische übersetzt oder Texte von Brecht, Tucholsky und Eisler vertont. Bulat Okudschawa, einer der bedeutendsten Liedermacher der sowjetischen Nachkriegsgeneration, galt mit seinen pazifistischen Botschaften und lyrischen Sprache als unübersetzbar. Doch genau das ist Daniel Kahn gelungen: Er hat Okudschawa ins Englische übersetzt und so vielen im Westen zugänglich gemacht. Zudem hat Daniel Kahn das traditionelle jiddische Volkslied systematisch entstaubt, modernisiert und um unzählige eigene Kompositionen bereichert. Mit einer Liebeserklärung an eine Sprache, die heute nur noch eine Minderheit spricht, hartnäckig stigmatisiert wird als osteuropäische Shtetl-Folklore und immer wieder für tot erklärt. Dabei ist Jiddisch laut Kahn eine Sprache, auf der man alles sagen und ausdrücken kann und sie ist alles andere als altbacken und überholt.
Geboren in Detroit, studierte er Theater und Lyrik an der University of Michigan. 2005 zog er nach Berlin und gründete seine Band "The Painted Bird", mit der er fünf Alben produzierte, die zahlreiche Auszeichnungen erhielten. 2018 erhielt er in den USA den Chane und Joseph Mlotek Award for Yiddish Continuity. Am Maxim Gorki Theater arbeitet er als Regisseur, Autor, Schauspieler, Komponist und Musiker.
Ins Felix-Nussbaum-Haus kommt Daniel Kahn mit einem Konzertprogramm, eigens für die Veranstaltungsreihe "Jiddische Klangperspektiven" zusammengestellt und besingt eine freie und gerechtere Welt, für die er unermüdlich eintritt.
Daniel Kahn: Gesang, Gitarre, Klavier, Akkordeon Yeva Lapsker-Kahn: Übertitel
Moderation: Stella Jürgensen
 
7. August 2021, 20 Uhr
Waks – yiddish voices 
Eintritt: 13€ (erm.), 15€ (VVK) und 17€ (AK)
"Waks – yiddish voices": Stimmen aus der Vergangenheit, auf Wachswalzen festgehalten, besingen den beschwerlichen Alltag, Elend und Not, aber auch Momente des Glücks und der Freude. Die Wachswalzen verstaubten jahrzehntelang in Archiven. Inge Mandos hat diese Schätze mit ihrem Ensemble "Waks" aufgespürt und den alten Stimmen wieder Gehör verschafft, indem sie mit ihnen gemeinsam singt. Verschollene Stimmen von Menschen, die vor 90 Jahren in Osteuropa lebten, werden zu Solisten des Abends. Es ist Inge Mandos sogar gelungen, den vergessenen Stimmen wieder eine Identität zu geben, indem sie Nachfahren der Sänger:innen aufspüren und treffen konnte und so deren Lebensgeschichten erfuhr. Ihre Nachforschungen haben sie bis nach Israel und Australien geführt. Ein solch außergewöhnliches musikalisches Erinnerungs-Konzept hat es im jiddischen Genre bisher nicht gegeben. Mit einfühlsamen Arrangements gelingt Waks eine intime Nähe zu den Solisten und lässt die allesamt unbekannten Volkslieder wieder lebendig werden. Lieder, die erzählen von einer Welt der osteuropäischen Juden, geprägt von Verfolgung und Ausgrenzung und die nahezu ausgelöscht wurde. In einem Werkstattgespräch mit Filmausschnitten, Fotos und Live-Musik berichtet Mandos von ihrer einmaligen, musikalischen Reise in eine vergangene Welt, von vergessenen Lebensgeschichten und berührenden Begegnungen – begleitet vom Ensemble Waks.
Ensemble Waks - Yiddish Voices: Inge Mandos: Gesang; Klemens Kaatz: Piano; Akkordeon, Indisches Harmonium; Hans-Christian Jaenecke: Violine
Moderation: Stella Jürgensen


25. September 2021, 20 Uhr
 "Motiks Tonband" - die Geschichte einer Familie - ein Erzählkonzert mit Sveta Kundish & Patrick Farrel 
Eintritt: 13€ (erm.), 15€ (VVK) und 17€ (AK)
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wanderten in den 1990er Jahren Hunderttausende jüdischer Familien aus der ehemaligen UdSSR nach Israel, Deutschland und Nordamerika aus. Die Familie der Sängerin Sveta Kundish war Teil dieser großen Auswanderungswelle. Sie verließ die Ukraine und ging 1995 nach Israel. Später entdeckten Svetas Eltern eine Reihe von alten Tonbändern mit Aufnahmen von Svetas Großvater aus den 1970er und 1980er Jahren: Aufnahmen, die mehr als vierzig Jahre überdauert hatten und das Alltagsleben, die Lieder und Geschichten ihrer Familie im Shtetl Owrutsch in der Ukraine wiedergeben – als Teil des jüdischen Lebens dort, das fast vollständig verschwunden ist. Von diesen Aufnahmen inspiriert, erzählen Sveta Kundish und Akkordeonist Patrick Farrell die Geschichte einer ukrainisch-jüdischen Familie: von Svetas Urgroßvater – einem Kantor in der Synagoge von Owrutsch – bis zu Svetas heutigem Leben in Deutschland als Musikerin, die selbst ein Kantorenstudium in Potsdam absolvierte und als Kantorin in Braunschweig tätig ist. Verwoben mit dieser Geschichte sind jiddische, hebräische, russische, ukrainische und deutsche Lieder, die das Duo live vorträgt oder die mit Hilfe der Tonbandaufnahmen aus der Vergangenheit geholt werden. Familienfotos aus den letzten hundert Jahren, auf Leinwand projiziert, vermitteln dem Publikum einen Einblick in das jüdische Leben der Ukraine in den Jahren der Sowjetunion und in die Erfahrungen vieler während der Emigration danach. "Kundish und Farrell - ein kongeniales Duo, das Musik in die Zukunft transportiert." M. Fritsch/mittelhessen.de
Sveta Kundish: Gesang,
Patrick Farrell: Akkordeon,
Moderation: Stella Jürgensen

30. Oktober 2021, 20 Uhr
"Der zinger fun noyt" – Die Stimme der Armen
Uwe von Seltmann über das jiddische Lied & live-Musik
Eintritt: 13€ (erm.), 15€ (VVK) und 17€ (AK)
Der Autor, Filmemacher und Musikethnologe Uwe von Seltmann berichtet in einem multimedialen Vortrag, wie sich jiddische Sprache und Lebenshaltung musikalisch artikulieren. Er erzählt anhand von Hörbeispielen, Fotos, Faksimiles und Filmausschnitten u.a. über den "Vater des jiddisches Liedes," Mordechai Gebirtig und andere Protagonisten, die die jiddische Kultur maßgeblich prägten. Insbesondere von 1860-1940 erlebte diese säkulare Bewegung ihre Blüte. Wären nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden, wäre der jiddische Liedermacher heute so populär wie Woody Guthrie und Bob Dylan. Gebirtig wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet. Seine Lieder sind ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur und werden weltweit von namhaften Künstlern interpretiert. Die Protestlieder haben angesichts des wachsenden Antisemitismus ihre Relevanz und Aktualität behalten. Mit Bildmaterial und Zeitzeugnissen erschließt von Seltmann die Rolle Gebirtigs und anderer Kulturschaffender im Krakauer Kulturleben, das Netzwerk, ihren Zorn, ihr Leiden an Demütigungen aller Art, aber auch ihre Würde. Hörbeispiele und Videos zeigen, wie vielfältig Künstler Gebirtig interpretieren.
Stella’s Morgenstern wird im Duo live jiddische Lieder spielen. 
Moderation: Stella Jürgensen

20. November 2021, 19:00 Uhr
HEINEDAKIS – Lieder von Heinrich Heine & Manos Hadjidakis mit Stella’s Morgenstern, feat. Gwen Leo-Allen & Stella Tsianios 
Eintritt: 13€ (erm.), 15€ (VVK) und 17€ (AK)
Der deutsche Volksdichter Heine und der griechische Komponist Manos Hadjidakis haben mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt: Beide waren Exilanten, Kosmopoliten und überzeugte Europäer. Heine machte aus der Alltagssprache Lyrik. Hadjidakis führte Rembetiko, "den politischen Blues Griechenlands" in die zeitgenössische Kultur ein. Heines Texte und Hadjidakis’ Lieder sind in unzählige Sprachen übersetzt. Einen multilingualen Ansatz verfolgt auch das Ensembe "Stella‘s Morgenstern" mit seinen Heine-Vertonungen. Die Herkunft der Musiker reicht von Deutschland über Chile und Zypern, Ägypten bis nach Israel. Dazu mischen sie unterschiedlichste Stile, denn sie denken ihre Musik jenseits nationaler Grenzen und Nationalstaaten. Die Sängerinnen Gwen Leo-Allen (GB/DE) und Stella Tzianiou (GR/DE) haben sich intensiv mit Hadjidakis‘ Werk auseinandergesetzt und kooperieren erstmals mit Stella‘s Morgenstern. In der Begegnung mit Heine und Hadjidakis beziehen die Musiker klar Position für Europa, gegen Ausgrenzung und Rassismus. Für dieses Konzerterlebnis werden erstmals Lieder von Hadjidakis auf Jiddisch uraufgeführt, die jiddischen Übersetzungen hat Daniel Kahn extra für diesen Anlass verfasst. Außerdem werden Heine und Hadjidakis auf Hebräisch, Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch, Spanisch und natürlich auf Jiddisch gesungen.
Stella’s Morgenstern – 
Stella: Gesang, Autoharp Ukulele; 
Andreas Hecht: Gesang, Gitarren; 
Matthias Ricardo Müller: Cello; 
Cherif Flöhr: Cajon; 
Jerry Merose: Kompositionen;                
Gwen Leo-Allen: Gesang; 
Stella Tzianios: Gesang;
Moderation: Stella Jürgensen 
 

jiddische Musik-UwevonSeltmann.                   © YuraDrug.jpg ©  YuraDrug