Während die Entscheidung der Bundesregierung am kommenden Mittwoch von vielen mit Spannung erwartet wird, hat KODi seine bereits getroffen: Der Haushaltsdiscounter verzichtet in diesem Jahr auf den Verkauf von Feuerwerksartikeln. Das Unternehmen mit Sitz in Oberhausen hat diese Entscheidung sorgfältig und langfristig geplant. "Wir haben uns bereits Mitte des Jahres dazu entschieden, in diesem Jahr erstmalig keine Feuerwerksartikel zu verkaufen. Damals waren Ausmaß und Verlauf von Corona noch nicht absehbar. Uns sind der Schutz von Umwelt und Gesundheit einfach wichtiger, als die durch Feuerwerk generierten Umsätze“, erklärt Babak Kharabi, Geschäftsführer der KODi Diskontläden GmbH. Trotz der schwierigen Bedingungen und einer zwischenzeitlichen Schließung von 80 Prozent der Filialen während des ersten Lockdowns im Frühjahr, verzeichnet KODi eine positive Geschäftsentwicklung. "Wir möchten unserer Verantwortung als Händler gerecht werden und haben uns bewusst für diesen Schritt entschieden“, führt Kharabi aus. In Anbetracht der schwierigen Zeiten für Einzelhändler könne man dennoch Wettbewerber verstehen, die weiterhin am Verkauf festhalten. Das Unternehmen KODi KODi ist mit rund 250 Filialen und einem Online-Shop mit bundesweiter Lieferung einer der führenden Haushaltsdiscounter in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Oberhausen wurde 1981 gegründet. KODi überzeugt als Nahversorger mit einer breiten Produktpalette an Drogerie- und Haushaltswaren, u.a. in den Bereichen Küche, Reinigen, Schenken, Dekoration, Handwerken und Schreibwaren. Ob Wasserkocher, Wischsystem oder Geschenkpapier, von Tisch-Deko über Werkzeug bis zum Schulheft – das große KODi-Sortiment bietet dauerhaft über 3.500 Artikel, immer discount-günstig.                       QUELLE: PM: 2020


Der „Lockdown Light“ wird auch in Osnabrück spürbar: Ab kommenden Montag, 2. November, schließen die Stadtwerke Osnabrück vorerst ihre Bäder- und Freizeiteinrichtungen. Betroffen sind das Nettebad inklusive Loma-Sauna, das Moskaubad, das Schinkelbad sowie die E-Kartbahn „Nettedrom“. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen und der Anordnung der Bundesregierung, sämtliche Freizeiteinrichtungen ab Montag zu schließen, wird der Betrieb zunächst bis auf Weiteres komplett eingestellt. Alle kurzfristig anstehenden Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben. Über den aktuellen Stand informieren die Stadtwerke auf den jeweiligen Internetseiten. „Wir fahren unsere Bäder gewissermaßen in einen Standby-Modus, um bei einem positiveren Infektionsgeschehen recht schnell wieder öffnen zu können“, sagt Stadtwerke-Bäderchef Wolfgang Hermle. Betroffen von der Schließung ist auch das Sport- und Schulschwimmen. Bäder im Ruhemodus Die Bäder- und Freizeiteinrichtungen der Stadtwerke waren bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr geschlossen. Mit erheblichem Aufwand wurden sie ab Ende Mai schrittweise wiedereröffnet. Seither galten im Moskaubad, im Schinkelbad und im Nettebad strenge Hygieneregeln. Die Stadtwerke hatten hierfür ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet – eine Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bäderbetrieb. Sicherheitskonzepte greifen „Mit unseren ausgefeilten Sicherheitskonzepten konnten wir in den vergangenen Monaten trotz der Corona-Pandemie wichtige Angebote der Daseinsvorsorge zur Verfügung stellen – und das unter sicheren Bedingungen für die Gäste“, so Hermle.


QUELLE: PM                                                                                                                             ZDF 29.09.2020


Corona-Maßnahmen: Hart, aber notwendig Kommentar von Dietmar Ostermann Freiburg (ots) (...) Vier Wochen harter Einschnitte sollen nun die Kontrolle zurückbringen, die Infektionszahlen auf niedrigerem Niveau stabilisieren. Die Vollbremsung mag notwendig sein, doch ihre Folgen sind massiv, wirtschaftlich, psychologisch, für die wundgeriebene Gesellschaft. Man kann einen Lockdown nicht beliebig wiederholen. Bis Dezember braucht es jetzt wesentlich klügere Konzepte,die Suche muss jetzt beginnen.                                                                             QUELLE PM:  (BZ-Plus) 2020