AWIGO-Tipps zur Abfallvermeidung Hinweise anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2020Georgsmarienhütte. Anlässlich der diesjährigen Europäischen Woche der Abfallvermeidung(EWAV), die vom 21. bis 29. November stattfindet, möchte die AWIGO auf bereitsbestehende Angebote im Landkreis Osnabrück hinweisen, mit denen die Bürger ihren ganzpersönlichen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten können.Abfallvermeidungstipps für den AlltagGetreu dem Motto „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“ gibt die AWIGO unterwww.awigo.de/abfallvermeidung verschiedene hilfreiche Tipps zur Abfallvermeidung imAlltag.Spielzeug spenden für bedürftige Kinder und JugendlicheMit Abfallvermeidung kann man andere glücklich machen: Auf allen AWIGO-Recyclinghöfenkönnen gut erhaltene Spielsachen wie Bücher, Gesellschaftsspiele, Fahrräder,Trampeltrecker, Spieluhren und vieles mehr abgegeben werden anstatt sie zu entsorgen. Dieeingegangenen Spielzeugspenden werden zentral am Standort Wallenhorst gelagert, vonzwei Mitarbeiterinnen der MÖWE aufbereitet, sortiert und an Sozialarbeiter aus der Kinder-,Jugend-, Familien-, oder Flüchtlingshilfe gegen Vorlage eines gültigen Dienstausweiseskostenlos verteilt. Nähere Informationen zur Aktion finden Sie unter:www.awigo.de/spielzeug.Reparieren statt wegwerfen: Ehrenamtliche Reparaturinitiativen im LandkreisErfreulicherweise sind im Landkreis Osnabrück in den vergangenen Jahren neunReparaturinitiativen in der Ehrenamtsarbeit entstanden, und zwar in Bad Essen, Bad Iburg,Belm, Bramsche, Bramsche-Engter, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Ostercappeln undQuakenbrück. Sie beschäftigen sich mit der Reparatur von Geräten, bieten Hilfe zurSelbsthilfe und bewahren somit so einiges vor dem Wegwerfen. Darüber hinaus fördern dieInitiativen vielerorts in gemütlichem Ambiente bei Kaffee und Kuchen neben dem sozialenAustausch auch Diskussionen über die Reparaturfreundlichkeit neuer Produkte und dieVerantwortung jedes einzelnen Verbrauchers, schon beim Kauf neuer Waren auf derenLanglebigkeit zu achten. Die AWIGO empfiehlt: Besuchen Sie doch mal einen Termin in IhrerNähe, soweit sie coronabedingt stattfinden können, und nehmen Sie Dinge, die Sie schonimmer reparieren wollten, mit. Vielleicht lässt sich manchem Gegenstand so noch einzweites Leben geben. Die genauen Adressen und Termine finden Sie unterwww.awigo.de/repaircafes.Elektrokleingeräte an Reparaturinitiativen spenden.                                            QUELLE: PM: 2020


Stadt Osnabrück saniert Abschnitt des Haster Wegs Die Stadt Osnabrück saniert ab Montag, 23. November, Teile des Haster Wegs. Erneuert wird der Bereich zwischen der Kreuzung Lerchenstraße und der Kreuzung Knollstraße. Dafür sind zwei Abschnitte geplant. Während der Arbeiten ist der Bereich für den Durchfahrtsverkehr voll gesperrt. In Abhängigkeit von der Witterung sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Ende Januar abgeschlossen werden. Grund für die Arbeiten ist, dass der Zustand der Straße nicht mehr den Ansprüchen genügt. Die oberen Asphaltschichten müssen erneuert werden. Um die Tragfähigkeit der Straße zu gewährleisten, überarbeitet ein Bauunternehmen den Untergrund punktuell. Darüber hinaus bessert die Stadt schadhafte Bord- und Rinnenanlagen teilweise aus und stellt dadurch sicher, dass Gullys, Schachtabdeckungen und sonstige Fahrbahneinbauten einwandfrei funktionieren. Die Arbeiten im ersten Abschnitt zwischen der Kreuzung an der Knollstraße und der Bushaltestelle „Dammer Hof“ werden voraussichtlich vier Wochen dauern. Nach Fertigstellung und Freigabe des ersten Bereiches erfolgt der Ausbau des zweiten Abschnittes zwischen der Bushaltestelle „Dammer Hof“ und der Kreuzung Lerchenstraße. Die Grundstücke am Haster Weg sind während der Bauarbeiten jederzeit fußläufig erreichbar. Dass Rettungsfahrzeuge während der Arbeiten zu allen Grundstücken gelangen können, ist ebenfalls sichergestellt. Auch mit dem Rad kann die Baustelle durchgängig passiert werden. Mülltonnen werden an den Abfuhrtagen von den Mitarbeitern der Baufirma an das Baustellenende befördert, wo sie der Osnabrücker ServiceBetrieb leert. Auch auf den Linienbusverkehr haben die Bauarbeiten Auswirkungen. So weichen die Linien 10, 20 und 14 in beiden Richtungen über die Ellerstraße und die Straße In der Dodesheide aus. Die Linie 162 wird in beiden Richtungen über die Ellerstraße, die Knollstraße, Am Tannenkamp und die Lerchenstraße auf den Haster Weg geleitet. Die Haltestellen Dinklager Weg und Dammer Hof werden nicht bedient, dafür dienen die Haltestellen Ellerstraße Süd, Dodeshausweg und Haster Weg als Ersatz. QUELLE: PM: 20


Die AWIGO informiert:Winteröffnungszeiten der GrünplätzeGeorgsmarienhütte. In den Wintermonaten öffnen die Grünplätze der AWIGOAbfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH dreimal ihre Tore: Grün- und Gartenabfällewerden jeweils am zweiten Samstag im Monat von 09.00 bis 13.00 Uhr angenommen, alsoam 12. Dezember, 09. Januar sowie 13. Februar.Alternativ können die Kunden die AWIGO-Recyclinghöfe in Ankum, Melle, Ostercappeln undWallenhorst ansteuern. Diese Standorte nehmen die Gartenabfälle das ganze Jahr zu dengewohnten Öffnungszeiten (montags bis freitags von 08.00 bis 17.00 Uhr sowie samstagsvon 08.00 bis 13.00 Uhr) entgegen.Rückfragen beantwortet das Service Center gerne unter der Telefonnummer (0 54 01) 36 5555.Bildunterschrift: Die Grünplätze der AWIGO öffnen in den Wintermonaten ausschließlicham zweiten Samstag im Monat. Foto: A. W. Sobott.Die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH ist eine mittelbar 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landkreises Osnabrück. Für die rund 360.000 Einwohner ist sie für die Organisation der öffentlich-rechtlichen Entsorgung zuständig. Somit gewährleistet das Abfallwirtschaftsunternehmen die Entsorgungssicherheit im Osnabrücker Land und steht darüber hinaus Privathaushalten wie auch Gewerbetreibenden in allen Fragen rund um umweltgerechte Abfallvermeidung auch fachkundig & direkt zur Verfügung.   QUELLE: PM: 20


Nicht nur gut für den Hirschkäfer: Schulklassen bauen Hirschkäfermeiler inder Naturschutzwoche für KinderQuakenbrück. Ein großer Beitrag für den Artenschutz: Im Rahmen der Naturschutzwoche der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung haben zwei Schulklassen aus dem Artland sogenannte Hirschkäfermeiler angelegt. Diese dienen als Lebensräume für den Nachwuchs der größten europäischen Käferart.Das Team bestand aus einer dritten Klasse der Grundschule Gehrde sowie einerachten Klasse des Artland Gymnasiums Quakenbrück. Die Drittklässler schaufelten auf dem Grundstück von Torsten Pistol in Badbergen fleißig Löcher und füllten diese anschließend mit Totholz. Die Achtklässler waren ebenso fleißig auf dem Gut Vehr in Quakenbrück.Organisiert sowie technisch und fachlich begleitet wurden die Aktionen von Kristina Behlert, Gebietsmanagerin der TERRA.vita-Gebietskooperation Artland/Hase, und Ingo Zapp vom Forsthof Artland. Weitere Unterstützung und spielerisches Lernen steuerte Christiane Achelwilm, Leiterin des Lernstandortes Grafeld/Börstel, als Waldpädagogin bei.„Die Aktion war eine ideale Mischung aus Lernen, körperlicher Betätigung und Spiel“, fasste Lehrerin Corinna Böckmann von der Grundschule Gehrde zusammen. Und dazu Artenschutz: Für den Hirschkäfer gehen in der aufgeräumten, stark bebauten und intensiv genutzten Landschaft immer mehr geeignete Lebensräume, vor allem für den Nachwuchs, verloren.                                                     QUELLE: PM: 2020


Die Künstlerin Lotte wird Botschafterin des internationalen Kinderhilfswerks terre des hommes. "Ich freue mich darauf, gemeinsam mit terre des hommes für Kinder weltweit aktiv zu werden. Die mentale Gesundheit und Trauma-Verarbeitung liegen mir dabei besonders am Herzen. Wie ich selbst immer wieder erfahren durfte, können Kunst, Musik und Sport ein heilsamer Weg zu einem gesunden und starken Selbst sein", sagte Lotte. "Mit terre des hommes habe ich einen Partner gefunden, der hier konkret Projekte unterstützt und auch politisch aktiv wird. Los geht's!" "Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Lotte", erklärte Birte Kötter, Vorstandssprecherin von terre des hommes. "Sie interessiert sich für unsere Arbeit für Kinder in der Welt und erreicht mit ihren Botschaften und ihrer Musik über die sozialen Medien viele Menschen. Wir sind dankbar für die Aufmerksamkeit, die Lotte in ihrer Community für eine bessere Zukunft für Kinder erzeugt." Lotte, die mit bürgerlichem Namen Charlotte Rezbach heißt, ist Sängerin und spielt Klavier, Gitarre und Geige. Ihre erste Single erschien 2017, einem breiten Publikum bekannt wurde sie 2019 durch ihren Song "Auf das, was da noch kommt", den sie zusammen mit Max Giesinger singt.                                                              QUELLE: PM: 2020


Statement von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert NEBELKERZEN AM NEUMARKT - SPD und FDP nach Attacke gegen Oberbürgermeister in Erklärungsnot "Die jüngsten Attacken des SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank Henning, von Heiko Panzer und von FDP-Ratsmitglied Robert Seidler bringen ihre Fraktionen in Erklärungsnot. Sie haben das Projektmanagement zum Neumarkt und besonders mich in meiner Funktion als Oberbürgermeister öffentlich angegriffen, obwohl nach einem Beschluss der so genannten "Regenbogenkoalition" von 2017 die Entscheidungen zum Neumarkt von der Zustimmung im Verwaltungsausschuss (VA) abhängig sind. SPD, Grüne und FDP verantworten damit faktisch den kritisierten Projektablauf am Neumarkt seit drei Jahren selbst. Die Neue Osnabrücker Zeitung kommentierte am 23. August 2017 diesen Vorgang als "Palastrevolte", denn im VA haben die Parteien der Regenbogenkoalition die Mehrheit. Auslöser der Übernahme der Entscheidungsmacht des VA war offensichtlich meine Initiative, die verschiedenen Neumarkt-Projekte, angefangen vom Einkaufszentrum über die Bebauung vor H&M bis zum Umbau der Verkehrsflächen, durch ein bei mir angesiedeltes Projektmanagement zur Chefsache zu machen, nachdem ein Gericht die vom Baudezernat verfügte Straßensperrung für rechtswidrig erklärt hatte. Hinzu kam, dass ich die nach der Wiederöffnung des Neumarktes von der Regenbogenkoalition im Mai 2017 beschlossene Sperrung für Taxis und PKW’s als rechtswidrig beanstandet habe. Zu Recht, wie später das Oberverwaltungsgericht aufgrund von Bürgerklagen bestätigt hat. Ob die aktuelle Attacke damit zu erklären ist, dass Frank Henning, Heiko Panzer und Robert Seidler den Überblick verloren haben oder Nebelkerzen werfen, um von der eigenen Verantwortlichkeit abzulenken, weiß ich nicht. Klar ist aber: die Menschen in unserer Stadt werden nicht vergessen, wer dem international agierenden Projekt-Entwickler Unibail-Rodamco-Westfield über seinen Vorgänger mfi gegen die Empfehlung der Verwaltung und ohne Rücksicht auf den Einzelhandel bei Galeria Kaufhof und nördlich von Schäffer immer neue Zugeständnisse gemacht hat. Sie werden nicht vergessen, dass die SPD dafür sogar dem börsennotierten Hauptgesellschafter einen Teil der Seminarstraße verkaufen wollte, und sie werden nicht vergessen, dass die Regenbogenkoalition gegen die Empfehlung des Projektmanagements dem Minderheitsgesellschafter für sein am Neumarkt geplantes Hotel die Unterbauung der Fahrbahn zu den nördlichen Bushaltestellen zugestanden hat. Das Einkaufszentrum ist jetzt Geschichte. Darüber sind inzwischen alle politisch Verantwortlichen froh. Der jahrelange Stillstand dokumentiert aber auch, dass Verhandlungen mit professionellen Investoren nur unter Einbeziehung der hauptamtlichen Verwaltungskompetenz auf Dauer zum Erfolg führen. Nicht Geschichte ist das Drama um die Ausführbarkeit des 2013 von Lützow7 vorgeschlagenen Oberflächenmusters für den täglich von mehr als zweitausend Bussen befahrenen Neumarkt. Die vom Baudezernat für die Ausführungsplanung beauftragte Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus Lützow7 und dem Ingenieurbüro BPR wurde Mitte 2019 vom Neumarkt-Projektmanagement auf Schäden am Rosenplatz hingewiesen, weil dort eine vergleichbare, zweilagige Betonkonstruktion ausgeführt worden war. Ich habe daraufhin am Neumarkt die europaweite Ausschreibung für den Straßenbau gestoppt, um einen Millionenschaden von der Stadt abzuwenden. Nachdem der Gutachter Dr.-Ing. Axel Riwe große Mängel in der Ausführungsplanung festgestellt hatte, die trotz Aufforderung nicht beseitigt werden konnten, wurde der ARGE mit den Stimmen von SPD und FDP der Auftrag entzogen. Zugestimmt wurde meinem Vorschlag, die Johannisstraße von der Platzgestaltung des Neumarktes abzukoppeln und als eigenständige Straßenbaumaßnahme der Tiefbauverwaltung unter Beteiligung des Stadtentwicklungsausschusses umzusetzen. Ergänzend wurde auf Antrag der Grünen beschlossen, dass die Gestaltung in der Verantwortung des Baudezernates liegen solle. Wie geht es nun am Neumarkt weiter? Trotz der Kündigung hat die SPD mit der FDP und den Partnern der Regenbogenkoalition im Rat am 3. November beschlossen, dem Vorschlag des Projektmanagements vorerst nicht zu folgen, eine vergleichbar attraktive, aber gleichzeitig umsetzungsfähige und funktionstaugliche Alternative erarbeiten zu lassen. Stattdessen soll mit der ARGE nochmal das Gespräch gesucht werden, um zu klären, ob die prägenden Elemente des prämierten Wettbewerbsentwurfs für eine ausführungstaugliche Planung zu retten sind. Dabei müssen wir von einem Auftragnehmer, der ein hohes sechsstelliges Honorar abgerechnet hat, verlangen können, gerade für die Busspuren eine Konstruktion und technische Details zu entwickeln, die die übliche Haltbarkeitsdauer im Straßenbau erwarten lassen. Das gilt umso mehr, als dass nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP auch Teile der Tiefgeschosse des geplanten Hotels unter den hoch belasteten Busspuren liegen. Ich habe die ARGE inzwischen zu einem Gespräch eingeladen. Anders als die Neugestaltung der Oberfläche sind fast alle anderen Teilprojekte rund um Johannisstraße und Neumarkt durch das Projektmanagement in den letzten Jahren weitgehend geklärt, begleitet, begonnen oder sogar abgeschlossen. So sind Vorbescheide oder Baugenehmigungen rechtswirksam, Hochbauten begonnen, der gesamte Kanalbau abgeschlossen sowie Normenkontrollverfahren und Nachbarklagen erledigt. Prägend bleiben allerdings die Leerstände auf dem EKZ-Areal zwischen Große Rosenstraße und Neumarkt. Auf die Genehmigungen für das Einkaufszentrum hat die Eigentümergesellschaft zwar noch gepocht, das Gezerre zwischen den beiden Gesellschaftern um eine andere Nutzung blockiert aber seit einem Jahr die Entwicklung der Grundstücke. Das Projektmanagement Neumarkt ist nach den jüngsten Gesprächen mit den Akteuren jedoch davon überzeugt, dass hier ein Verkauf bald Bewegung in die Sache bringt. Wir selber waren rechtlich daran gehindert, uns für dieses große Areal ein Vorkaufsrecht zu verschaffen oder ein überteuertes Angebot abzugeben. Aber vielleicht kann noch dieses Jahr auch ein anderer Käufer ein Konzept präsentieren, das den städtischen Überlegungen eines attraktiven, urbanen Raumes mit einer Mischung aus vielfältigen Wohnangeboten, Geschäften, Dienstleistern, Kultur- oder Bildungseinrichtungen, Gastronomie, öffentlichen Freiräumen und privaten Quartierhöfen nahekommt. Dann könnte der ungeliebte Durchführungsvertrag für das Shopping-Center aufgehoben und ein vielversprechendes Bebauungsplanverfahren mit breiter politischer Zustimmung schon nächstes Jahr starten. Die Menschen in unserer Stadt wollen, dass die Ratsfraktionen und der Oberbürgermeister zusammen mit einer kompetenten Verwaltung schwierige Herausforderungen gemeinsam lösen und zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Das gelingt an vielen Stellen auch unter den belastenden Bedingungen der Corona-Pandemie ganz gut. Für den Neumarkt ist jetzt Durchblick und Weitblick gefordert, Nebelkerzen verhindern beides."                                                              QUELLE: PM: 2020


Stadt schließt wegen Corona vorübergehend Einrichtungen und schränkt Dienstleistungen ein Auch die Stadt Osnabrück muss wegen der neuen Corona-Verordnung Einrichtungen vorübergehend schließen und Leistungen reduzieren. „Ganz wichtig ist uns, dass die Stadthäuser 1 und 2 wie zuletzt für Bürgerinnen und Bürger nach vorheriger Terminvergabe geöffnet bleiben“, sagt Stadträtin Katharina Pötter, die den städtischen Krisenstab leitet. Das heißt, dass das Bürgeramt, die Ausländerbehörde sowie die Kfz-Zulassung weiter aufgesucht werden können. Wichtig ist, dass alle Besucherinnen und Besucher möglichst pünktlich, also weder deutlich vor, noch deutlich nach ihrem vereinbarten Termin, die Stadthäuser betreten, um Ansammlungen zu vermeiden. Zudem sind die Abstands- und Hygieneregeln unbedingt zu beachten. In den Stadthäusern gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Welche Dienststelle für welche Leistungen zuständig ist, ist unter https://service.osnabrueck.de einsehbar. Weitere Informationen gibt es auch unter www.osnabrueck.de/terminvergabe. In der städtischen Volkshochschule finden nur noch Bildungsveranstaltungen für den zweiten Bildungsweg, der Programmbereich Deutsch als Zweitsprache, Integrationskurse und prüfungsorientierte, langfristige Lehrgänge der beruflichen Bildung statt. In der städtischen Musik- und Kunstschule wird der Gruppenunterricht, also zum Beispiel für Orchester und auch andere kleinere Ensembles, eingestellt. Einzelunterricht findet, wenn möglich, digital statt. „Die Musik- und Kunstschule ist normalerweise nicht nur ein Ort der musikalischen und künstlerischen Ausbildung, sondern auch ein Ort der Begegnung“, sagt Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Wie in so vielen Bereichen hoffe ich, dass sie nach einem schwierigen November schon bald wieder zu einem solchen Ort werden kann.“ Angebote der Musik- und Kunstschule in Kitas werden ausgesetzt. Anderen privaten Musikschulen wird empfohlen, ihre Angebote an Kitas entsprechend einzustellen. Auch in den Jugend- und Gemeinschaftszentren werden alle Angebote für Erwachsene und Senioren gestrichen. Ausnahme ist die Tafel an der Lerchenstraße, die ihr Angebot aufrechterhält. Auch zwingend notwendige Bildungsangebote, die dem Spracherwerb und der Integration dienen, gibt es weiterhin. Das Nette-Quartier ist telefonisch und digital erreichbar. Stark eingeschränkt ist in den kommenden vier Wochen die Nutzung der städtischen Sporthallen- und -anlagen. Sie sind grundsätzlich geschlossen und stehen für Sportangebote und zur Vermietung nicht zur Verfügung. Ausnahme ist der Individualsport. Das heißt, dass Sportlerinnen und Sportler allein, mit einer weiteren Person oder mit Personen des eigenen Hausstands auf den Anlagen Sport treiben dürfen. Toiletten, Umkleiden und Duschen können allerdings nicht genutzt werden. Auch der Schulsport ist von der Schließung nicht betroffen. Gänzlich geschlossen bleiben bis mindestens zum 30. November alle städtischen Museen und Ausstellungen. Das betrifft das Museum am Schölerberg, die Kunsthalle, das Museumsquartier mit dem Felix-Nussbaum-Haus, dem Kulturgeschichtlichen Museum, der Villa Schlikker sowie dem Akzisehaus, das Erich-Maria-Remarque-Zentrum und die Ausstellung im Obergeschoss des Rathauses. Damit Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Zeit nicht gänzlich auf Kunst und Kultur verzichten müssen, stellen einzelne Einrichtungen Online-Angebote zusammen. Informationen dazu gibt es auf den jeweiligen Websites der Einrichtungen. Auch das Theater Osnabrück hat seinen Spielbetrieb bis Ende des Monats eingestellt und alle für diesen Zeitraum geplanten Vorstellungen abgesagt. Darüber hinaus ist das Theater in dieser Woche, 2. bis 8. November, ausschließlich telefonisch und per E-Mail erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter www.theater-osnabrueck.de. Ebenfalls bis zum 30. November geschlossen bleibt die Stadtbibliothek. Alle entliehenen Medien werden automatisch auf einen Zeitpunkt nach der Schließzeit verlängert. Außerdem können ausgeliehene Medien jederzeit über die Rücksortieranlage zurückgeben werden. Die digitalen Angebote – E-Books, E-Audios und der Streamingdienst filmfriend – sind weiterhin von Zuhause aus nutzbar. Das Rathaus bleibt im November geöffnet, allerdings werden der Friedenssaal und die Schatzkammer für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich sein. Beratungsangebote zur Projektförderung des Fachbereichs Kultur, des Familien- und Kinderservicebüros und des Seniorenbüros sowie die Integrationsberatung finden ausschließlich telefonisch statt. Die Bürgerberatung bleibt weiterhin geöffnet, allerdings darf hier wie auch zuletzt nur eine Person zur Zeit eintreten. Der Senioren- und Pflegestützpunkt bleibt telefonisch und digital erreichbar. Ehrenamtsprojekte der Freiwilligen-Agentur werden zunächst weiterhin ausgesetzt. Allerdings koordiniert die Agentur die Hilfsangebote für in Quarantäne befindliche oder an Corona erkrankte Personen sowie Bürgerinnen und Bürger, die Teil der Risikogruppe sind. Nähere Informationen sind unter www.osnabrueck.de/covid-hilfen abrufbar. Die Fortbildungen der Freiwilligen-Agentur können alle digital stattfinden. Mehr dazu gibt es unter www.osnabrueck.de/workshops-freiwilligenagentur. Trauerfeiern in Friedhofskapellen sind unter Einhaltung des jeweiligen Hygienekonzeptes weiterhin möglich. Für den Aufenthalt im Freien ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt. Sitzungen des Behindertenforums und der Fachstelle Inklusion finden wie schon in den vergangenen Monaten zunächst nicht statt.                        QUELLE: PM: 2020


Die bedeutendsten Landschaften des Natur und GeoparksTERRA.vita‘s umfassende Dokumentation seiner erdgeschichtlichen Bedeutung für Laien und FachleuteOsnabrück. In unserer Region kennt sie fast jeder: Den Piesberg, die Saurierfährten, die Dörenther Klippen, den Silberseestollen, den Canyon bei Tecklenburg, das Besucherbergwerk Kleinenbremen oder die zahlreichen Großsteingräber in unserer Region. Aber haben diese geologischen Highlights auch einen internationalen Stellenwert? Was zeichnet unseren UNESCO Global Geopark aus? Und was sind die Alleinstellungsmerkmale des Geoparks? Die Studie „Wertgebende Landschaften und Landschaftselemente im Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita“ gibt hierzu Antworten. Das wunderschön bebilderte und reich illustrierte Werk eignet sich als Nachschlagewerk für Natur- und erdgeschichtlich interessierte Fachleute und Laien gleichermaßen.In einem ersten Schritt wurden zunächst über 400 Geotope im Geopark-Gebiet kartiert und in eine digitale Datenbank aufgenommen. Geotope sind Objekte der unbelebten Natur, wie beispielsweise Felsklippen, Höhlen, Aufschlüsse und Steinbrüche. Sie können aber auch einen archäologischen oder kulturhistorischen Bezug haben. Über 160 dieser erdgeschichtlichen Highlights werden in dem Werk beschrieben und bewertet.Anna Kebschull, Landrätin und 1. Vorsitzende von TERRA.vita, lobt die attraktive Publikation als einen grundlegenden Beitrag zur Heimatkunde. „Dieses Buch bietet im wahrsten Sinne tiefgreifende regionale Einblicke in die Geschichte unserer Regionund zeigt gleichzeitig die Wandlungsfähigkeit unseres Planeten Erde auf. Wir stellen dieses Buch unseren Mitgliedskommunen, Politikern, Schulen, Umweltbildungseinrichtungen, Hochschulen, Instituten, Ämtern und auf Wunsch natürlich auch interessierten Bürgern regional und bundesweit zur Verfügung.“Die Studie belegt, welchen regionalen bis internationalen Rang die Geotope unserer Region haben und ob sie sich zur Erschließung für die Erholung und für die Umweltbildung eignen. 12 % der erfassten Objekte wurden als national bedeutend oder höher eingeschätzt. Sie sind weltweit einzigartig oder haben einen herausragenden Wert für die Forschung. „Damit erfüllt der Geopark TERRA.vita nachweislich die Kriterien als UNESCO Stätte und als UNESCO Global Geopark“, sagt Dr. Tobias Fischer, Geologe bei TERRA.vita und Verfasser des Werks. „Aber auch die anderen Geotope eignen sich natürlich hervorragend, um wichtige Umweltthemen wie Erd- und Lebensgeschichte, biologische Vielfalt, Klimawandel und Co. zu erklären. Die Standorte sind zudem ästhetisch wertvoll“. Bis heute sind gerade einmal 15 % der erfassten 400 Geotope für die Umweltbildungund den Geotourismus erschlossen worden. Fast 200 Objekte eigenen sich für eine Erschließung. „Wir möchten mit unserer Arbeit unseren Besuchern auf diese eben besondere Weise eben zugänglich machen.   QUELLE: PM: 2020


Forscherteam der Uni Osnabrück analysiert Verbreitungsänderung mitteleuropäischer Heuschrecken Forscherteam der Uni Osnabrück analysiert Verbreitungsänderung mitteleuropäischer Heuschrecken Bild-Infos Download Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Insektenbestände in den zurückliegenden Jahrzehnten global stark abgenommen haben. Der Fokus dieser Studien lag vor allem darauf, das Gesamtausmaß des Insektenrückgangs zu quantifizieren. Jedoch sind regional und artengruppenspezifisch unterschiedliche Reaktionsmuster zu erwarten. In einer Studie hat ein Forscherteam der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück erstmalig Verbreitungsänderungen heimischer Heuschreckenarten auf bundesweiter Ebene analysiert. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Fachzeitschrift Global Ecology and Biogeography veröffentlicht. 163/2020 28.10.2020 Insektenfauna im Wandel Forscherteam der Uni Osnabrück analysiert Verbreitungsänderung mitteleuropäischer Heuschrecken Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Insektenbestände in den zurückliegenden Jahrzehnten global stark abgenommen haben. Der Fokus dieser Studien lag vor allem darauf, das Gesamtausmaß des Insektenrückgangs zu quantifizieren. Jedoch sind regional und artengruppenspezifisch unterschiedliche Reaktionsmuster zu erwarten. In einer Studie hat ein Forscherteam der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück erstmalig Verbreitungsänderungen heimischer Heuschreckenarten auf bundesweiter Ebene analysiert. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Fachzeitschrift Global Ecology and Biogeography veröffentlicht. „Unsere Analysen belegen, dass sich das mitteleuropäische Verbreitungsgebiet vieler Arten im Laufe des 20. Jahrhunderts drastisch verkleinert hat. Die meisten von ihnen gelten inzwischen als gefährdet. Aktuell ist die Verbreitung dieser Arten zwar relativ stabil, aber auf einem niedrigen Niveau“, erläutert Dr. Dominik Poniatowski, einer der Initiatoren der Studie. Im Gegensatz dazu konnten die Wissenschaftler in den letzten 20 Jahren für eine ganze Reihe von Arten positive Verbreitungstrends feststellen. Die gegensätzlichen Trends sind nach Einschätzung der Autoren insbesondere auf die veränderten Einflüsse des Landnutzungs- und Klimawandels zurückzuführen. Vor allem spezialisierte Arten, die auf eine extensive Landnutzung angewiesen sind, haben bedingt durch tiefgreifende landwirtschaftliche Veränderungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter großflächigen Lebensraumverlusten gelitten. „Ihre letzten Vorkommen beschränken sich heute zumeist auf Schutzgebiete, die wie Inseln in einer ansonsten intensiv genutzten Landschaft liegen“, so Poniatowski. Im Gegensatz dazu führen die Forscher die aktuelle Ausbreitung wärmeliebender, mobiler Heuschreckenarten auf den zunehmenden Einfluss des Klimawandels zurück. „Auch wenn Heuschrecken in Mitteleuropa aktuell eher zu den Gewinnern des Klimawandels zählen, gehen wir davon aus, dass bei einer Fortsetzung des gegenwärtigen Klimatrends insbesondere alpine und trockenheitsempfindliche Arten durch weiter steigende Temperaturen und die zunehmende Häufigkeit von Dürreperioden negativ beeinträchtigt werden könnten“, erläutert apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann, Leiter der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie. Deshalb ist es von essenzieller Bedeutung, frühzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die die Anpassungskapazität der Ökosysteme gegenüber dem Klimawandel erhöhen und dazu beitragen, die Insektenvielfalt Mitteleuropas langfristig zu erhalten. „Um die Anpassung von Arten an Klimaveränderungen zu ermöglichen, ist es wichtig, in der Landschaft großflächig Lebensräume zu erhalten und zu vernetzen. Die Effizienz dieser Maßnahmen kann nur durch den Aufbau eines langfristigen Monitorings evaluiert werden. Nach unseren bisherigen Erfahrungen erscheinen Heuschrecken dabei als besonders geeignete Artengruppe, da sie rasch auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, ähnliche Reaktionsmuster wie andere ökologisch bedeutsame Artengruppen zeigen und mit vergleichsweise geringem Aufwand standardisiert erfasst werden können“, betont Fartmann. Zudem bauen die Wissenschaftler auf die Mithilfe von interessierten Bürgerinnen und Bürgern: „Durch die Meldung von Beobachtungsdaten über Citizen-Science-Plattformen wie dem vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Heuschreckenportal „OrthopteraWeb“ kann dazu beigetragen werden, zukünftige Verbreitungsänderungen noch besser zu dokumentieren“, so Poniatowski. Zudem können durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit nach Einschätzung des Forscherteams Vorbehalte gegenüber Insekten abgebaut und die Akzeptanz von Schutzmaßnahmen in der Gesellschaft weiter erhöht werden.                                                                                   QUELLE: PM: 2020


Ein Kleidungsstück, das mit tradierten Konventionen bricht: Das ist der Mittelpunkt der neuen Ausstellung des Fachgebiets Textiles Gestalten der Uni Osnabrück in der Galerie Stichpunkt(Seminarstraße 33-34).QUELLE:PM


(von links oben nach rechts unten) Michael Meyer-Spinner, Martina Dannert, Eva Weyer, Wiebke R.


Bücherbrunch in neuer Besetzung: Die Stadtbibliothek Osnabrück und erstmals Bücher Wenner präsentieren Frisches vom Buchmarkt Bei einem Bücherbrunch am Samstag, 7. November, von 11 bis 13 Uhr in der Lagerhalle, Rolandsmauer 26, stellen ein Team der Stadtbibliothek und Mitarbeitende von Bücher Wenner Neuerscheinungen vor, die begeistern, berühren, inspirieren oder überraschen. Wiebke Radke und Eva Weyer von Bücher Wenner sowie Martina Dannert und Michael Meyer-Spinner aus der Stadtbibliothek Osnabrück haben unterschiedlichste Titel zusammengestellt. Neben Romanen werden auch Sachbücher präsentiert. Kurzweil, Spannung und Lesevergnügen sind garantiert. Anders als sonst üblich können dieses Mal während des Bücherbrunchs wegen besonderer Corona-Bedingungen keine Heißgetränke und Snacks gereicht werden. Die vorgestellten Bücher können im Anschluss erworben werden. Sie stehen allen Bibliothekskundinnen und -kunden auch zum Ausleihen zur Verfügung. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro. Karten können auf der Homepage der Lagerhalle, in der Tourist Information, Bierstraße 22 – 23, oder bei den Ticket-Centern der NOZ gekauft werden. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Die Adresse des Streams wird auf den Internetseiten der Stadtbibliothek und der Lagerhalle veröffentlicht. Die Aufzeichnung kann nach der Veranstaltung auf der Homepage der Stadtbibliothek aufgerufen werden.  QUELLE: PM: STADT OSNABRÜCK 2020


Eine neue Kinderstube für den Hirschkäfer im ArtlandOsnabrück. Wer an einen Hirschkäfer denkt, hat meist ein ziemlich klares Bild imKopf: er ist mit seinem knapp 9 cm langen, kastanienfarbenen Körper und dem geweihartig geformten Oberkiefer wohl der imposanteste Käfer in Europa.Was die wenigsten wissen ist, dass der Hirschkäfer nur einen kleinen Bruchteil seines Lebens in dieser charakteristischen Gestalt verbringt. Die längste Zeit, d.h. rund drei bis sieben Jahre, verbringt er als Larve unter der Erde und schlägt sich den Bauch mit moderndem Holz voll bis er sich schließlich verpuppt und im Folgejahr für wenige Wochen als kräftiger Käfer ausfliegt.Leider ist das Vorkommen des unverwechselbaren Käfers rückläufig, da es ihm zunehmend an es etwas Entscheidenden mangelt: einer geeigneten Kinderstube. Hierzu nutzen die Käfer abgestorbene, modernde Baumstümpfe, am liebsten von Eichen, in lichter, sonniger Lage. In der heutigen Landschaft ist die Eiche, deren Saft der ausgewachsene Käfer trinkt, längst nicht mehr so starkvertreten wie in Zeiten von Hute- und Niederwäldern. Und auch die alten Hofeichen dürften nicht zuletzt durch die Problematik des Eichen-Prozessionsspinners im Rückgang begriffen sein. Umso wichtiger beim Fällen eines Baumes ist also, den Stumpf nach aller Möglichkeit in der Erde zu belassen. Denn das vermeintlich tote Holz ist Lebensgrundlage für zahlreiche Lebewesen, so eben auch für den Hirschkäfer.          QUELLE: PM: STADT OSNABRÜCK 2020


Zweite Bewohnerin am Wochenende verstorben Bad Essen 13.10.2020 – Am Wochenende verstarb eine zweite Bewohnerin im Alter von 81 Jahren im Vitalis Wohnpark Bad Essen. Die Verstorbene litt an verschiedenen schweren Vorerkrankungen und ist am Sonntagabend friedlich eingeschlafen. Sie war zuvor negativ auf Corona getestet worden. Der hausärztliche Notdienst diagnostizierte entsprechend Herzversagen als Todesursache. Die Auswertung eines zweiten PSR-Tests ergab heute Morgen, dass die Verstorbene ebenfalls mit COVID-19 infiziert war. Laut ärztlicher Auskunft verstarb sie mit und nicht an COVID-19. „Wir sind sehr betroffen, dass wir erneut einen Todesfall verzeichnen mussten. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen. Wir bedauern von Herzen, dass sie wegen den Quarantänemaßnahmen nicht persönlich Abschied nehmen konnten,“ erklärt Susanne Schmidt, Geschäftsführerin der Vitalis Wohnpark GmbH & Co.KG. Von den 124 Bewohner*innen wurden insgesamt 31 mit dem COVID-19-Virus infiziert. Zwei Personen verstarben. Weitere zwei Bewohner*innen werden derzeit im Krankenhaus betreut. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut, ihr Zustand hat sich verbessert. Sie benötigen derzeit kein Beatmungsgerät mehr. 18 Bewohner*innen zeigen bisher keine oder nur sehr leichte Symptome. Die übrigen 9 Bewohner*innen können zurzeit gut von den Mitarbeiter*innen in der Einrichtung versorgt werden. Von den rund 129 Mitarbeiter*innen infizierten sich 20 mit dem COVID-19-Virus. 16 von ihnen zeigen Symptome. „Soweit wir davon Kenntnis haben, befinden sie sich in einem stabilen Zustand und müssen nicht im Krankenhaus betreut werden“, erklärt Schmidt. Um die personellen Ausfälle und die Mehrbelastung aufzufangen, konnten wir inzwischen 27 Vertretungskräfte gewinnen. „Wir bemühen uns um weiteres Personal, um die zeitliche, körperliche und psychische Belastung unseres Teams aufzufangen,“ so Schmidt. „Sie geben ihr Bestes für den Schutz und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner.“ Am Mittwoch führt der Gesundheitsdienst des Landkreis Osnabrück eine weitere Reihentestung durch, um sicherzustellen, dass sich das Virus nicht weiter ausgebreitet hat. „Wir hoffen, dass wir dank der Schutz- und Hygienemaßnahmen den Ausbruch eindämmen konnten“, so Schmidt. Die Testergebnisse liegen voraussichtlich Ende der Woche vor. Im Vitalis Wohnpark am Freibad 3 und 5 gelten seit letztem Mittwoch sehr strikte Schutz- und Hygienemaßahmen. Alle Mitarbeiter*innen tragen Visier oder Schutzbrille, Schutzkittel, FFP2-Masken und Handschuhe. Die infizierten Bewohner*innen wurden alle auf eine Wohnetage verlegt, um besser betreut werden zu können. Dreimal am Tag erhalten sie eine Temperaturmessung. Laufende Handdesinfektion war schon vor dem Infektionsausbruch üblich. Nun findet in allen Räumen ergänzend eine Oberflächendesinfektion statt. Alle Mitarbeiter*innen wechseln nach dem Besuch von Zimmern umgehend ihre Schutzkittel. Zwischen den Etagen gibt es keinen personellen Austausch. Der Vitalis Wohnpark Bad Essen hat sich entschieden, außerdem alle Pflegekräfte, die von außen in das Gebäude kommen, täglich mit einem Antigen-Schnelltest zu testen. „So wollen wir noch mehr Sicherheit schaffen, dass es zu keinen weiteren Ansteckungen von außen kommen kann“, erläutert Schmidt! Quelle: PM: Stadt Osnabrück.


Dieses ist die Globale Ansicht des Mars basierend auf über 1000 Aufnahmen der Viking1-Sonde der NASA, die ab 1976 den Mars erkundete, und somit  eben zu diesem absolut besonderen Bilde führte

Sternhimmel im Oktober: Live-Vorführungen im Planetarium am 29. und 30. September Das Planetarium Osnabrück lädt für Dienstag, 29. September, und Mittwoch, 30. September, jeweils um 19.30 Uhr zum „Sternhimmel im Oktober“ ein. In dieser Live-Vorführung werden aktuelle Erscheinungen am Sternenhimmel und Neuigkeiten aus Wissenschaft und Raumfahrt vorgestellt. Nur noch wenige Tage trennen uns von der Opposition des Mars. Der Planet lässt sich also nun die ganze Nacht hindurch beobachten und steht in diesem Jahr günstiger als bei vorherigen Oppositionen. Im Planetarium wird gezeigt, wie kleinere Teleskope Strukturen der Marsoberfläche zeigen und was mit einem professionellen Teleskop auf dem Mars zu erkennen ist. Zudem geht es im „Sternhimmel im Oktober“ um aufregende Messungen der Venusatmosphäre, die die Frage aufwerfen, ob Leben auf der Venus möglich ist, um neue Erkenntnisse darüber, woher die Erde ihr Wasser bekommen haben könnte, und die Beobachtungen eines jungen Dreifach-Sternsystems, das von einer reich strukturierten Staubscheibe umgeben ist. Dank des Projektors im Zentrum der acht Meter großen Planetariumskuppel und der Fulldome-Videoprojektion ist es auch möglich, die aktuell sichtbaren Sternbilder zu entdecken und die Planeten aus nächster Nähe zu erkunden. Platzreservierungen für den „Sternhimmel im Oktober“ werden unter Telefon 0541 / 323 7000 oder E-Mail info@museum-am-schoelerberg.de entgegengenommen.                                  Quelle: PM: Stadt Osnabrück 2020 VikingMars  © NASA/JPL/USGS


Die von der Bundesregierung mit der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat jetzt ihren ersten Zwischenbericht vorgelegt. Hierin kommt die BGE nach Anwendung der vorab definierten Ausschlusskriterien zu dem Ergebnis, dass nach Prüfung der Mindestanforderungen sowie der festgelegten geowissenschaftlichen Abwägungskriterien, innerhalb von Teilgebieten des Landkreises Osnabrück geologische Bedingungen herrschen, die eine Nutzung als Endlagerstandort möglich erscheinen lassen.                                                   Quelle: PM: Stadt Osnabrück 2020



Drei neue Gesichter in Angers, Çanakkale und Twer Fast 300 junge Menschen haben bisher als Städtebotschafterin oder Städtebotschafter in einer von Osnabrücker Partnerstädten gearbeitet. In diesen Tagen brechen die nächsten drei nach Angers in Frankreich, Çanakkale in der Türkei und Twer in Russland auf. Sie werden auch das „etwas andere diplomatische Korps“ genannt. „Die Städtebotschafter gehören zu Osnabrück unbedingt dazu, diese Einrichtung gibt es in dieser Form nirgendwo anders“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der Vorstellung. „Osnabrück ist eine europäische Stadt und wir halten auf diese Weise engen Kontakt zu unseren Freunden und Partnern.“ Gerade jetzt, wo die Corona-Pandemie vieles ausbremst, möchten die drei jungen Leute in den Partnerstädten die Freundschaften aufrechterhalten und mit kreativen Ideen viel bewegen. „Dank unserer Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter können wir immer neue Impulse geben“, erläutert Jens Koopmann, der bei der Stadt Osnabrück für die Städtepartnerschaften zuständig ist. So werden zum Beispiel zurzeit die Rats- und Delegationsreisen geplant. „Wir werden uns aber gegebenenfalls auf die Herausforderungen, die die Coronakrise an uns stellt, einrichten. Lara Ritter vertritt die Stadt Osnabrück in Angers. Die 19-Jährige kommt aus Bissendorf und studierte bisher in Osnabrück. Mit dem Studium „Bachelor of Education“ macht sie die ersten Schritte zum Lehrerberuf. Lara Ritter hat bereits ein Praktikum im Städtebotschafterbüro in Angers absolviert. Französisch hat sie in der Gesamtschule Schinkel gelernt. Çağla Avcı bereitet sich zurzeit auf ihre Aufgaben in Çanakkale vor. Türkisch und Deutsch sind ihre Muttersprachen. Die Osnabrückerin ist gerade 30 Jahre alt geworden. Sie studiert Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Bielefeld und ist aktuell auch zugleich Werkstudentin bei der NOZ GmbH in Osnabrück. Alexander Leinweber wird als Städtebotschafter in Twer arbeiten. Er besitzt einen deutschen und einen russischen Pass. Der 24-Jährige aus Melle unterbricht seine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Da er zudem an der Ruhrakademie Schwerte Kenntnisse im Film und Regie erworben hat, wird seine Zeit in Twer nutzen, um auch dort Filme zu drehen. Quelle : PM: STADT OSNABRÜCK 2020


Füße in den Sand - Urlaub in Osnabrück · 🎉🎉🎉 Achtung Achtung🎉🎉🎉 wir gehen in die Verlängerung bis zum 20.09. sind wir noch für euch da.



GMHütte startet in den spontanen Kultursommer Open-Air-Sommerprogramm auf der Waldbühne vom 26. Juli bis 30. August 2020 Keine Konzerte, kein Theater, keine Lesungen: Auch das Georgsmarienhütter Kulturprogramm wurde durch das Coronavirus ordentlich durcheinandergewirbelt. Doch dank der nun geltenden Lockerungen geht spontan doch noch was: Unter dem Motto „GMHütter Kultursommer 2020 – Mit Abstand am Schönsten“ startet ab Sonntag, 26. Juli 2020, ein buntes und abwechslungsreiches Open-Air-Sommerprogramm auf der Waldbühne in Kloster Oesede. An gleich acht Terminen ist von erstklassigen Blues und Soul-Klängen über Comedy- und Musicalshows bis zum Kinderprogramm alles dabei. Vorverkaufsstart ist am Dienstag, 7. Juli 2020. „Gleich nachdem klar war, dass im kleineren Rahmen und unter Einhaltung der vorgegebenen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder Veranstaltungen möglich sind, haben wir Überlegungen angestellt wie und wo wir doch noch ein kleines aber feines Kulturprogramm in diesem Sommer auf die Beine stellen können. Die Waldbühne ist dafür natürlich der ideale Ort“, so Katharina Hummert von der städtischen Stabsstelle für Kultur und Stadtmarketing, die in Kooperation mit dem Waldbühnenverein den Georgsmarienhütter Kultursommer 2020 organisiert. Die Freilichtbühne erfüllt alle Voraussetzungen, um die Vorgaben einhalten zu können. Neben einer einfachen Zutrittssteuerung, bieten die weitläufigen Bänke unter freiem Himmel auch genügend Platz, um mit ausreichendem Abstand die Veranstaltungen besuchen zu können. Insgesamt passen so je Vorstellungstermin rund 250 Besucherinnen und Besucher auf die Kloster Oeseder Anlage. Den Auftakt des gut vierwöchigen Show-, Konzert- und Theaterprogramms, macht am Sonntag, 26. Juli 2020, Hille Pupille mit dem Stück „Voll Drauf“. Das bekannte Figurenkindertheater erzählt darin die spannende wie lebenslustige Geschichte des Kater Felix. Die Vorstellung beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt kostet 9,95 Euro. Vier Tage später kommt eine echte Comedy-Größe auf die Waldbühne: Hans-Werner Olm spricht mit seinem Programm „Shownungslos“ nicht nur Klartext, sondern er nimmt sein Publikum auch mit in die Welt ungefilterter „Poetry-Slammerei“ und zum Teil unzensierter Wortakrobatik. Das Comedy-Erlebnis am Donnerstag, 30. Juli 2020, startet um 19.30 Uhr. Tickets gibt es für 27 Euro. Musik, live und handgemacht: Das ist das Motto beim „Grand Jam Blues und Soul Sommer“ am Freitag, 7. August 2020, ab 19.30 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Villa Stahmer erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Band mit Spitzenmusikern der deutschen und internationalen Bluesszene. Neben dem Kopf der Blues Company, Todor Toscho Todorovic, stehen auch Butch Williams, der Sänger und Gitarrist Kay Strauss, Nico Dreier, Gerd Gorke, Olli Geselbracht und Alex Lex auf der Bühne – ein Line-Up der Extraklasse und sozusagen das „Who is Who“ der Bluesmusik. Die Karten für den Konzertabend kosten 23,70 Euro. Wenn etwas auf der Waldbühne in Kloster Oesede los ist, dürfen sozusagen die „Hausherren“ selbst natürlich nicht fehlen. An gleich zwei Terminen am Freitag, 14. August 2020, und am Samstag, 15. August 2020, zeigt das Waldbühnenensemble mit „Für einen Moment“, was sie auch unter Abstands- und Hygienemaßnahmen so draufhaben. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 19,85 Euro. Am Sonntag, 23. August 2020, sind wieder die kleinen Kultursommer-Besucher an der Reihe, denn dann steht das große Mitmach-Konzert mit „Frank und seinen Freunden“ mitsamt Maskottchen-Parade auf dem Programm. Los geht es um 16 Uhr, der Eintritt liegt bei 9,95 Euro. Und zum Abschluss des Georgsmarienhütter Kultursommers gibt es mit der MNT Show Production nochmal beste Musik- und Musical-Unterhaltung. Sowohl am Samstag, 29. August 2020, als auch am Sonntag, 30. August 2020, heißt es ab 19.30 Uhr „Broadway goes Kloster Oesede“. Eine bunte wie mitreißende Musical-Gala, die das Beste aus den letzten zehn Jahren Waldbühne Kloster Oesede und das Bekannteste aus der Welt des Musicals bietet. Karten gibt es für 19,95 Euro. „Nach so einer langen veranstaltungslosen Zeit, ist es klasse, dass wir hier bei uns in Georgsmarienhütte gemeinsam mit der Waldbühne Kloster Oesede wieder unter Berücksichtigung aller Hygieneauflagen ein tolles Kulturprogramm anbieten können. Ich freue mich auf die nun anstehenden Wochen und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß“, so Bürgermeisterin Dagmar Bahlo. Der Vorverkauf für alle acht Vorstellungstermine startet ab Dienstag, 7. Juli 2020. Tickets können bei den NOZ-Geschäftsstellen, direkt am Kassenhaus der Waldbühne Kloster Oesede jeweils donnerstags von 16 bis 19 Uhr (Zeitraum: 16. Juli bis 27. August), online im Ticketshop von „Dein Ticket“ unter dem Link www.deinticket.de/kultursommer , über die Bestellhotline von „Eventim“ unter 01806 570070 oder, sofern noch Tickets vorhanden, an der Tageskasse erworben werden. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (telefonisch bereits anderthalb Stunden vor Beginn unter 05401 – 6384 zu erreichen). Wichtiger Hinweis: Sowohl an der Tageskasse, als auch beim Vorverkauf im Kassenhaus der Waldbühne Kloster Oesede ist nur Barzahlung möglich. Weitere Informationen rund um den Georgsmarienhütter Kultursommer 2020 gibt es unter www.georgsmarienhuette.de/kultursommer2020 oder  05401 – 850 250.


AKTION                           NIGHT OF LIGHT 22.06.2020

BILDERGALERIEN                                                                                      @ST.P2020  - OSNAPICTURE.COM